Die vorliegende Forschungsarbeit beschäftigt sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen. Hauptanliegen der Arbeit ist es, Merkmale und Ansprüche des Alltagswissens und des wissenschaftlichen Wissens aufzuzeigen. Ferner wird sich der wissenschaftlichen Sprache, die eng mit dem wissenschaftlichen Wissen verbunden ist, zugewandt. Die Arbeit soll des Weiteren einen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Schreibens leisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Wissenschaftliches Wissen und Alltagswissen
3. Sprache der Wissenschaft
3.1 Zur Objektivität
3.2 Zur Verwendung von ungenaueren Angaben
3.3 Zum Umgang mit den Pronomen „Ich, man und wir“
3.4 Zum Umgang mit Geschlechtern
3.5 Zur Verwendung von Substantiven
3.6 Zum Umgang mit Adjektiven
3.7 Zum Umgang mit Adverbien
3.8 Zum Umgang mit Fachtermini und Fremdwörtern
3.9 Zum Umgang mit Metaphern
3.10 Zum Umgang mit der Zeitform
3.11 Zum Umgang mit Sätzen
3.12 Zum Umgang mit Passiv
3.13 Sprachliche Prägnanz
Zielsetzung & Themen
Die Forschungsarbeit verfolgt das Ziel, die grundlegenden Merkmale, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen zu erörtern und die zentrale Bedeutung der Wissenschaftssprache für die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse aufzuzeigen.
- Abgrenzung von Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen
- Kriterien der Wissenschaftlichkeit nach verschiedenen Autoren
- Anforderungen an den wissenschaftlichen Stil und die Sprachwahl
- Strategien zur Vermeidung unwissenschaftlicher Formulierungen
- Rolle der Objektivität und Präzision beim wissenschaftlichen Schreiben
Auszug aus dem Buch
Wissenschaftliches Wissen und Alltagswissen
Nachfolgend wird auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen wissenschaftlichem Wissen und Alltagswissen eingegangen. In diesem Sinne geht BARDMANN, T. M. (2015, 25) davon aus, dass Alltagswissen mit dem wissenschaftlichen Wissen zusammenhängt. Alltagswissen findet seinen Ursprung in der Wissenschaft. In diesem Sinne gilt das Forschen laut BARDMANN, T. M. (2015, 25) als eine Tätigkeit, die sehr alt ist. Die Forschung strebt an, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Allerdings hat wissenschaftliches Wissen Ansprüche, die beim Alltagwissen nicht notwendig sind.
Wissenschaftliches Wissen kennzeichnet laut KRUSE, O. (2007, 61) durch Systematisieren, Reflektieren, Prüfen und schriftliches Festhalten. Dieses Wissen ist auch begründet im Vergleich zum Alltagswissen.
In diesem Zusammenhang führt UMBERTO, E. (1993, 40ff.) vier Kriterien für die Wissenschaftlichkeit aus: „1. Die Untersuchung behandelt einen erkennbaren Gegenstand, der so genau umrissen ist, daß er auch Dritte erkennbar ist. [...] 2. Die Untersuchung muß über diesem Gegenstand Dinge sagen, die noch nicht gesagt worden sind, muß Dinge, die schon gesagt worden sind, aus einem neuern Blickwinkel sehen. [...] 3. Die Untersuchung muß für andere von Nutzen sein. [...] 4. Die Untersuchung muß jene Angaben enthalten, die es ermöglichen, nachzuprüfen, ob ihre Hypothesen falsch oder richtig sind, sie muss Angaben enthalten, die es ermöglichen, die Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit fortzusetzen.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Schreibens und Lesens wissenschaftlicher Texte im Studium ein und umreißt das Ziel, Alltagswissen und wissenschaftliches Wissen zu differenzieren.
2. Wissenschaftliches Wissen und Alltagswissen: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Unterschiede zwischen Alltagstheorien und wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber und erläutert Kriterien der Wissenschaftlichkeit sowie deren praktische Anwendung.
3. Sprache der Wissenschaft: Hier werden detaillierte Richtlinien für den wissenschaftlichen Schreibstil, von der Wortwahl über den Satzbau bis hin zu grammatikalischen Aspekten wie Passiv und Zeitformen, behandelt.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Wissen, Alltagswissen, Wissenschaftssprache, Objektivität, Schreibkompetenz, Methodik, Wissenschaftlichkeit, Erkenntnisgewinn, Forschungsarbeit, Sprachpräzision, Zitierweise, Fachtermini, Theoriebildung, Argumentation, Textstruktur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Abgrenzung von Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen sowie den Anforderungen an eine präzise, wissenschaftliche Ausdrucksweise.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die theoretischen Merkmale von Wissenstypen, die Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten und die sprachlichen Normen in wissenschaftlichen Texten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Wissensformen aufzuzeigen und einen Beitrag zur Förderung qualifizierter wissenschaftlicher Schreibweisen zu leisten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der zentrale Forschungsmeinungen und Ansätze renommierter Autoren zum Thema Wissenschaftssprache und Wissenstheorie zusammengeführt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Wissensformen detaillierte Regeln zur Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, etwa zur Verwendung von Pronomen, Zeitformen, Satzbau und sprachlicher Prägnanz, diskutiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wissenschaftssprache, Alltagswissen, Objektivität, wissenschaftliche Methodik und Schreibstil geprägt.
Warum ist die Ich-Vermeidung in wissenschaftlichen Arbeiten relevant?
Sie dient der Objektivierung der Darstellung, wobei das "Ich" lediglich zur Klärung des eigenen Vorgehens sparsam eingesetzt werden sollte, statt die Subjektivität in den Vordergrund zu stellen.
Welche Rolle spielen Metaphern im wissenschaftlichen Kontext?
Metaphern sind in der Regel zu vermeiden, um Zweideutigkeiten auszuschließen und eine klare, sachliche Kommunikation zu gewährleisten.
Wie sollten Zahlen in wissenschaftlichen Texten dargestellt werden?
Zahlen werden üblicherweise bis einschließlich zwölf als Wörter ausgeschrieben, während größere Zahlen mit Ziffern dargestellt werden.
Warum ist der Einsatz von Funktionsverben differenziert zu betrachten?
Obwohl man sie wegen Wortwiederholungen vermeiden sollte, können sie genutzt werden, um Redundanzen zu minimieren und bestimmte Sachverhalte präziser hervorzuheben.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2016, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319574