Gegenstand vorliegender Untersuchung ist die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung richtet sich dabei auf die ausführliche Betrachtung möglicher Bewertungskriterien von Abschlussarbeiten.
Ferner soll versucht werden, Einblicke in die Arbeit und Ansprüche in Bezug auf die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten zu gewähren. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Schreibens der Studierenden leisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten
3. Zum Plagiat
4. Literatur
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Kriterien und Prozessen der Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten im Studium auseinander. Ziel ist es, Lehrenden und Studierenden Transparenz über die qualitativen Anforderungen an Abschlussarbeiten zu verschaffen, um eine faire Benotung zu fördern und die wissenschaftliche Schreibkompetenz nachhaltig zu stärken.
- Grundlegende Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten
- Kriterien für die inhaltliche und formale Bewertung
- Prozess der Begutachtung durch Lehrende
- Qualitätsstufen wissenschaftlicher Leistung
- Definition und Formen des Plagiats
Auszug aus dem Buch
Zum Plagiat
Vorwiegend werden Originalität und Selbstständigkeit vom Studierenden verlangt. So SOMMER, R. (2006, 22)12. Laut Frank, A., u.a.13 (2007, 62) sollten Zitate entweder wörtlich oder sinngemäß belegt werden. Das Belegen geht darüber hinaus und bezieht sich auf Fakten, Beweise, Gedanken, Ideen oder Theorien, die anderen Autoren gehören. Alle Quellen, die man in eine wissenschaftliche Arbeit verwendet, sollten laut KORNMEIER, M.14 (2012, 278) belegt werden. Dennoch gibt es hierfür zwei Ausnahmen: Wenn die Begriffe oder Informationen, die in der Arbeit verwendet werden, selbstverständlich sind. Wenn Aussagen auf eigenen Überlegungen und Schlussfolgerungen basieren.
Laut Definition der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt gibt es in Anlehnung an KARMASIN, M., RIBING, R. (2006, 103) folgende Formen des Plagiats: Textplagiat, eine wörtliche Übernahme von Ausführungen anderer, ohne dies kenntlich zu machen. Ideenplagiat, Eine sinngemäße Übernahme von Überlegungen anderer, ohne Quellenangaben zu machen. Dabei werden Satzglieder oder Wörter geändert, um diese Informationen als eigene auszugeben. Die Übersetzung von Gedanken anderer ohne Quellenangaben. Diese Quellen sind in anderen Fremdsprachen verfasst. Das Abschreiben von Metaphern, Idiomen oder eleganten sprachlichen Schöpfungen ohne diese kenntlich zu machen. Zitatplagiat, gefundene Zitate in Sekundärliteratur werden kenntlich gemacht, aber die Quellenangaben über die Sekundärliteratur werden dabei nicht erwähnt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Es wird die hohe Bedeutung wissenschaftlicher Arbeiten im Studium hervorgehoben und die Notwendigkeit transparenter Bewertungskriterien zur Sicherung einer fairen Benotung erläutert.
Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten: Dieser Abschnitt analysiert verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Tabellenwerke renommierter Autoren, die Kriterien für eine erfolgreiche Bewertung von Abschlussarbeiten festlegen.
Zum Plagiat: Es werden die Anforderungen an die Originalität definiert sowie verschiedene Formen des Plagiats aufgezeigt, die die akademische Integrität gefährden können.
Literatur: In diesem Kapitel werden alle verwendeten Quellen für die vorliegende Untersuchung aufgelistet.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Arbeiten, Bewertungskriterien, Abschlussarbeit, Benotung, Forschungsfrage, Argumentation, Formalia, Literaturverzeichnis, Plagiat, Textplagiat, Ideenplagiat, akademische Integrität, Schreibkompetenz, Begutachtung, Forschungsleistung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Bewertung von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten und den damit verbundenen Anforderungen an Studierende und Lehrende.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Felder umfassen Kriterien zur Qualitätssicherung, Strukturvorgaben für wissenschaftliche Texte, den Begutachtungsprozess sowie die Problematik des Plagiats.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Transparenz über den Bewertungsprozess zu schaffen und die Kriterien für eine objektive und faire Leistungsbeurteilung darzulegen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der diverse fachwissenschaftliche Ansätze und Standardwerke zum wissenschaftlichen Schreiben zusammengeführt werden.
Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?
Im Hauptteil werden detaillierte Qualitätskriterien für Aufbau, Argumentation, sprachliche Gestaltung und formale Korrektheit von Abschlussarbeiten in tabellarischer Form dargestellt.
Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?
Wichtige Begriffe sind wissenschaftliche Integrität, Bewertungsstufen, Schreibkompetenz und die Vermeidung von Plagiaten.
Wie unterscheiden sich die Bewertungsstufen laut Brink?
Brink definiert vier Stufen: Sie reichen von der bloßen Reproduktion und deskriptiven Untersuchung über die Verknüpfung von Forschungsmeinungen bis hin zur eigenständigen Analyse und Lösungsfindung.
Was unterscheidet ein Textplagiat von einem Ideenplagiat?
Während beim Textplagiat eine wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung stattfindet, basiert das Ideenplagiat auf einer sinngemäßen Übernahme fremder Überlegungen, die sprachlich leicht modifiziert als eigene ausgegeben werden.
- Arbeit zitieren
- Mag. Mohamed Chaabani (Autor:in), 2016, Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319576