"Wir planen unser Rollenspiel". Eine Gruppenarbeit (Deutsch, Klasse 7)


Unterrichtsentwurf, 2013

16 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

2. Lernvoraussetzungen
2.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen
2.2 Institutionelle Lernvoraussetzungen
2.3 Spezielle Lernvoraussetzungen

3. Sachanalyse

4. Didaktische Überlegungen

5. Methodische Überlegungen

6. Angestrebter Kompetenzzuwachs

7. Verlaufsplan

8. Literatur- und Quellenangaben

9. Anhang

1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

Unterrichtseinheit: Duplik Jonas 7

Angestrebter Kompetenzzuwachs der Unterrichtseinheit:

Die Lernenden erweitern ihre Lese- und Rezeptionskompetenz, indem sie den Inhalt des Romans, sowie das Verhalten und die Handlungsmotive der Figuren analysieren und be-urteilen. Auf dieser Grundlage setzen sie den Roman produktiv in Rollenspiele um, indem sie vorgegebene und eigene Ideen szenisch umsetzen und dabei verschiedene Rollen ein-nehmen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Lernvoraussetzungen

2.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen

Die heutige Stunde findet in der Klasse 7 statt. Diese Lerngruppe setzt sich aus dreizehn Schülerinnen und zwölf Schülern zusammen. Ich unterrichte die Klasse eigenverantwortlich seit Februar 2013 in vier Stunden Deutsch. Die Gesamtschule ist eine integrierte Gesamt-schule, eine Differenzierung in A-, B- und C-Kurse findet im Fach Deutsch ab der achten Jahrgangsstufe statt. In der Lerngruppe fällt eine starke Heterogenität bezüglich der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft auf. Das Verhältnis zwischen der Lerngruppe und mir schätze ich positiv ein. Die Lernenden sind mir gegenüber freundlich und aufge-schlossen. Ich fühle mich als Lehrperson akzeptiert und angenommen.

Der Großteil der Lernenden ist am Fach Deutsch interessiert und zeigt im Unterricht viel Engagement. Leistungsstärkere Schülerinnen sind (…). Sie zeigen im mündlichen und schriftlichen Bereich gute bis sehr gute Leistungen. Am Unterricht beteiligen sie sich oft und bereichern Unterrichtsgespräche mit durchdachten Beiträgen. Ein Großteil der Lerngruppe ist in Unterrichtsgesprächen jedoch eher zurück-haltend. Vor allem (…) nehmen kaum am Unterrichtsgespräch teil. Sie profitieren jedoch von Gruppenarbeiten, da sie sich in diesen Arbeitsphasen mit ihren Mitschülern austauschen und aktiver werden. (…) sind Zwillingsbrüder und zeigen sehr ähnliche zufriedenstellende bis gute Leistungen im mündlichen sowie im schriftlichen Bereich.

Zu den leistungsschwächeren Schülern zählen (…). L. nimmt aufgrund seiner Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten an einer außerschulischen Therapie teil. Im Unterricht liest und schreibt er nur sehr ungern. Ich habe bereits Kontakt zu der verantwortlichen Lern-therapeutin aufgenommen, um ihn bestmöglich unterstützen zu können. Auch die anderen benötigen während selbstständiger Unterrichtsphasen Hilfestellungen.

Vor allem (…) fallen durch ihr Arbeits- und Sozialverhalten auf. Sie halten sich häufig nicht an vereinbarte Regeln wie das Melden oder Zuhören und stören den Unterricht durch unpassende Kommentare. Ihnen fällt es vor allem in selbstständigen Arbeitsphasen schwer, über einen längeren Zeitraum konzentriert zu bleiben. Sie erledigen ihre Aufgaben nicht mit der nötigen Sorgfalt, sodass sie durch entsprechende Hinweise häufiger zur Arbeit motiviert werden müssen. Auch (…) sind bei Einzel- oder Gruppenarbeitsphasen häufig unkonzentriert und beschäftigen sich mit anderen Tätigkeiten.

2.2 Institutionelle Lernvoraussetzungen

Die heutige Unterrichtsstunde findet im Klassenraum der 7 statt. Die Lernenden sitzen an sechs verschiedenen Gruppentischen. Zur Ausstattung des Raumes gehören eine Tafel und ein Overheadprojektor.

Der Lerngruppe stehen in dieser Unterrichtsstunde außerdem ein Nebenraum und der Flur-bereich vor dem Klassenraum für die Gruppenarbeit zur Verfügung.

2.3 Spezielle Lernvoraussetzungen

In dieser Unterrichtseinheit haben die Lernenden bereits den Inhalt des Romans „Duplik Jonas 7“ reflektiert, Fragen zum Inhalt formuliert, die Hauptpersonen charakterisiert, sich in einzelne Figuren hineinversetzt und kritische Fragen diskutiert. Nun geht es darum, durch verschiedene Rollenspiele kritische Themen des Inhalts sowie die Einstellungen der Haupt-figuren zu interpretieren.

Die Lerngruppe zeigte sich bisher durchaus interessiert an den Themen Klonen und Gen-forschung, sowie der Zukunftsvision, welche in dem Roman geschaffen wird. In verschie-denen Phasen der Unterrichtseinheit ergaben sich häufiger Situationen, in denen Fragen gestellt oder kleinere Diskussionen entstanden sind.

Ich habe mit der Lerngruppe schon häufiger Gruppenarbeiten durchgeführt, jedoch ohne spezielle Funktionen einzelner Gruppenmitglieder festzulegen. Es konnte häufiger beobach-tet werden, dass einzelne Lernende sich nicht an der gemeinsamen Arbeit beteiligt und dies den anderen Gruppenmitgliedern überlassen haben. Daher habe ich mich dazu entschieden, die Lernenden im Vorfeld Regeln für gute Gruppenarbeit erarbeiten zu lassen und diese gemeinsam zu besprechen, sowie Funktionen innerhalb der Gruppen festlegen zu lassen.

(…) führten bereits im vorherigen Schulhalbjahr ein Theaterstück zu ihrem gelesenen Buch auf. Sie zeigen sich allgemein sehr interessiert an kreativen Arbeitsphasen und dem Vorspielen von Rollenspielen. Aber auch in dem bereits durchgeführten kleineren Rollenspiel zeigte sich die gesamte Lerngruppe sehr interessiert.

3. Sachanalyse

Der Roman „Duplik Jonas 7“ von Birgit Rabisch handelt von einem Duplik[1], der in einem Hort mit anderen Dupliks lebt und nichts von der Welt außerhalb des Hortes weiß. Die Dupliks müssen sich sehr um ihre Gesundheit kümmern, damit sie nicht vom sogenannten „Fraß“ befallen werden, der verschiedene Körperteile oder Organe befallen und nur mit Ampu-tationen oder Organentnahmen geheilt werden kann. Was sie jedoch nicht wissen, eigentlich existiert der Fraß nicht. Die Dupliks sind dazu geschaffen worden, ihren genetisch gleichen Menschen als Ersatzteillager zu dienen. Auch Jonas 7 wird von diesem Fraß befallen und verliert seine Augen. Sein genetischer Zwilling, Jonas Helcken, hatte einen Autounfall und bekommt daher die Augen seines Dupliks, ohne von dessen Existenz zu wissen. Ilka, die Schwester von Jonas Helcken, ist bei einer Gruppe von Lebensschützern aktiv und setzt sich gegen die Haltung von Dupliks ein. Als Jonas Helcken von dem Schicksal seines Dupliks erfährt, beteiligt er sich an dem Plan seiner Schwester, Jonas 7 zu befreien. Mithilfe der ehemaligen Erzieherin von Jonas 7 schleusen sie den Duplik aus dem Hort. Durch ein Video, welches Jonas 7 zeigt, erregen sie große Aufruhe in der öffentlichen Diskussion zur Duplik-haltung. Jonas Helcken trifft seinen eigenen Duplik und möchte ihm helfen, nicht von der Leiterin des Hortes als Organspender geopfert zu werden. Deshalb plant er mithilfe seines Freundes Mehmet, der Beziehungen nach Tibet besitzt, die Ausreise seines Dupliks nach Tibet. Dafür erhält sein Duplik ein Auge von ihm zurück. Es stellt sich jedoch heraus, dass der Jonas 7 gar nicht fliehen, sondern sich für seine ehemaligen Freunde im Hort einsetzen möchte. Deshalb geht er trotz der großen Gefahr mit Ilka an die Öffentlichkeit.

In dieser Unterrichtsstunde werden Rollenspiele zu dem Inhalt des Romans geplant und gestaltet. Rollenspiele lassen sich der Methode der szenischen Interpretation zuordnen, bei dem die Spieler in fiktiven Rollen und Situationen handeln und literarische Texte mit ihren körperlichen und sprachlichen Mitteln deuten. Es geht dabei vor allem auch um die Erfah-rungen und Lernprozesse der Teilnehmer.[2] „Szenisches Interpretieren ist Handeln in den vom Text vorgegebenen oder angedeuteten Rollen und Situationen. Es versteht den Text als Entwurf, als Partitur für Szenen, die in Vorstellungen umgesetzt und durch Spielhandlungen dargestellt und gedeutet werden.“[3]

Szenische Verfahren dienen vor allem spielerischen Handlungen mit Texten und grenzen sich ab von „gespielten Handlungen“, welcher einer genauen Umsetzung der Textvorlage entsprechen. „Szenische Verfahren nähern sich bekannten und unbekannten Texten mit altersadäquaten, methodisch einfachen und allgemeinverständlichen Verfahren.“[4] Es handelt sich dabei um einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht, bei dem im Gegensatz zur traditionellen Textanalyse und Textinterpretation „Formen des Umgestaltens, des Ergänzens, des Umsetzens in andere Medien ergänzt“ werden. Dazu gehört das Ver-fassen eigener Texten nach eigenen Mustern oder auch das Spielen zu Texten.[5]

Es wird mit vier verschiedenen Rollenspielen gearbeitet. Die Gestaltung einer Gerichts-verhandlung hat dabei das Ziel „ausgehend von der Textgrundlage (Charakteristik und Motive der Figuren, Handlungen, Darstellungsweise) zu einem begründeten Urteil über die Verantwortung einer zentralen literarischen Figur zu kommen“.[6] Ein Fernsehinterview soll vor allem eine Reflexion über die Erlebnisse und Einstellungen der befragten Figur bewirken. Eine Nachrichtensendung zielt auf die Auseinandersetzung mit zentralen Ereignissen der Handlung ab. Eine Talkshow bewirkt die Diskussion über ein zentrales und kritisch zu betrachtenden Thema der Handlung.

4. Didaktische Überlegungen

In den Bildungsstandards und Inhaltsfeldern für den Mittleren Schulabschluss beinhaltet das Inhaltsfeld „Lesen und Rezipieren - mit literarischen und nichtliterarischen Texten/Medien umgehen“ den Teilbereich „Texte/Medien rezipieren“, zu welchem Folgendes zählt: „sich mit anderen über lebendige Vorstellungen, eigene Gedanken und Deutungen zu Texten/ Medien verständigen“, „Verhalten und Handlungsmotive von Figuren/Personen in Texten/ Medien beurteilen“, sowie „Konflikte und deren Ausgestaltung in literarischen Texten aufzeigen“.[7] Diese Teilbereiche dienen als Grundlage für die Rollenspiele, welche die Lernenden inner-halb dieser Stunde erarbeiten werden.

Zentral ist außerdem der Teilbereich „Mit Texten/Medien produktiv umgehen“, zu dem „aus vorgegebenen oder eigenen Ideen Szenen verfassen“ und „eine vorgegebene oder erfun-dene Rolle einnehmen und szenisch umsetzen“[8] zählen. Diese Aspekte werden auch inner-halb der Lernzeitbezogenen Kompetenzerwartungen und Inhaltsfeldern am Ende der Jahr-gangsstufe 8 benannt.[9]

Diese Unterrichtsstunde konzentriert sich vor allem auf die Ideen und Interpretationen der Lernenden. Bezüglich des Mehrebenenmodells von Rosebrock handelt es sich also um Tätigkeiten, welche die Subjektebene betreffen, also das Selbstkonzept des Lernenden. Als Subjekte beteiligen sich die Lernenden an den mentalen Modellen, die beim Lesen erschaf-fen werden. Gleichzeitig wird jedoch durch den Austausch untereinander und die gemein-same Arbeit vor allem auch die soziale Ebene, also die Anschlusskommunikation, intensiv angesprochen, wenn auch innerhalb der Institution Schule.[10]

Rollenspiele eignen sich vor allem dazu, die Lebenswelt der Lernenden in den Unterricht einzubeziehen, da sie ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen aus Radio und Fern-sehen einfließen lassen können. Im tagtäglichen Fernsehangebot spielen Gerichtsshows, Talkshows, Nachrichtensendungen sowie Fernsehinterviews eine große Rolle, sodass sich die Heranwachsenden über ihre Vorerfahrungen austauschen und diese in das Rollenspiel integrieren können.

Als Lernaufgabe dient die Aufführung der Rollenspiele am Tag der offenen Tür vor allem dazu, die Lernenden zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Roman zu motivieren und dabei vor allem auch Spaß bei der Umsetzung zu haben. Die Aufführung der Rollen-spiele ist ein leseanimierendes Verfahren.[11] Derartige Verfahren „zielen auf eine Steigerung der Lesemotivation und der Leselust der Schülerinnen und Schüler“.[12]

Die Lernenden werden durch die Gestaltung der Rollenspiele in ihren Gefühlen, ihren Phan-tasien und vor allem ihrem vorhandenen Tätigkeitsdrang abgeholt. Es wird dabei ein Zugang zu Texten auch über ihre Sinne und ihr Tun geschaffen.[13]

Für die Zukunft der Lernenden ist die Umsetzung von Rollenspielen durchaus hilfreich, da sie sich in die Rolle einer anderen Person hineinfühlen und dabei ihre Empathiefähigkeit geschult wird. Dies kann sich wiederum positiv auf die Teamfähigkeit der Lerngruppe aus-wirken und fördert demnach vor allem auch die Sozialkompetenz der Heranwachsenden, bei der Kooperation und Teamfähigkeit eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit spielen.[14] Darüber hinaus beinhalten die Rollenspiele Diskussionen und die Vertretung einer bestimmten Meinung, was wiederum die personale Kompetenz der Lernenden schult. Sie üben dabei, mit anderen zu diskutieren und tauschen sich gleichzeitig über den Inhalt des Gelesenen aus.

Der Schwerpunkt dieser Stunde liegt vor allem in der Vorbereitung eines handlungsorien-tierten Umgangs mit Literatur. Außerdem soll eine Kommunikation im Anschluss an den Roman stattfinden. Wie Rosebrock und Nix verdeutlichen: „Der Anschluss über das Gele-sene mit anderen bietet zum einen eine Intensivierung des Textverstehens, zum anderen bildet er einen starken Leseanlass.“[15]

Voraussetzung für den produktiven Umgang mit dem Roman ist vor allem die Reflexion über die verschiedenen Figuren, die im Roman eine Rolle spielen. Dies wurde in der Unterrichts-einheit durch Steckbriefe zu den verschiedenen Personen, sowie das Hineinfühlen in einzel-ne Personen bereits durchgeführt.

Die verschiedenen Rollenspiele bieten eine Differenzierung, da sie ein unterschiedliches Anspruchsniveau bezüglich der Lese- und Rezeptionskompetenz sowie der szenischen Umsetzung aufweisen. Daher wurden die Gruppen leistungshomogen zusammengesetzt, sodass eher schwächeren Lernenden ein Rollenspiel mit niedrigerem Anspruch zugeordnet wird. Das Fernsehinterview weist dabei ein eher niedriges Anforderungsniveau auf, da die Aufgabe sehr offen gehalten ist und die Lerngruppe schon häufiger Interviews geschrieben haben. Die Nachrichtensendung, sowie die Talkshow lassen sich einem mittleren Anforder-ungsniveau zuordnen, da die Lernenden eher an die Gegebenheiten der Textvorlage gebun-den sind und der Ablauf vorgegeben ist. Die Umsetzung einer Gerichtsverhandlung ent-spricht einem hohen Anforderungsniveau, da es über den Text hinaus geht und die Gestal-tung durchaus anspruchsvoll ist. Außerdem findet eine Differenzierung hinsichtlich der jeweiligen Begabungen statt. So können vor allem praktisch Begabte von dieser Unterrichts-form profitieren,[16] aber auch Lernende, die gut schreiben oder planen können, haben die Möglichkeit sich in ihrer Gruppe einzubringen.

5. Methodische Überlegungen

Der Unterrichtseinstieg wird durch die Lehrperson gestaltet, welche die Rolle einer Nach-richtensprecherin einnimmt und von dem Projekt der Klasse berichtet. Dabei werden einzelne Lernende angesprochen und zu ihrem Rollenspiel befragt. Dies soll vor allem das Interesse der Lerngruppe wecken und ihre Motivation zur Gestaltung der Rollenspiele stei-gern, indem sie Anregungen zur Gestaltung entwickeln können. Am Ende der Unterrichts-stunde wird diese Rolle von der Lehrperson wieder aufgegriffen, um einzelne Lernende zu ihrer Gruppenarbeit zu interviewen.

In dieser Unterrichtsstunde arbeiten die Lernenden in Gruppen, welche leistungshomogen zusammengesetzt wurden. (Siehe 4.) Im Vorfeld haben die Lernenden gemeinsam Regeln für eine gute Gruppenarbeit formuliert, welche an der Tafel gesammelt und gemeinsam be-sprochen wurden. Diese Regeln hängen nun für die Lerngruppe sichtbar im Klassenraum aus. Da die Regeln von der gesamten Lerngruppe anerkannt worden sind, besteht eine gute Chance, dass die Regeln von den Lernenden in Zukunft akzeptiert und beachtet werden.[17]

Den Lernenden wird der Ablauf der Gruppenarbeit für die nächsten Unterrichtsstunden in Form eines Plakates präsentiert. Wie Klippert veranschaulicht, braucht eine gute Gruppen-arbeit einen Fahrplan, welcher den Lernenden einen guten Überblick über die wichtigsten Arbeitsschritte und ihnen somit eine Orientierungshilfe gibt.[18]

Bevor die Lernenden mit der Planung ihres Rollenspiels beginnen, formulieren sie mithilfe eines Arbeitsblatts das Ziel, welches sie gemeinsam innerhalb dieser Stunde erreichen wol-len. (Siehe Anhang 9.2) Als Grundlage für die Formulierung dient ihnen das vorher präsen-tierte Plakat zum Ablauf. Außerdem verteilen die Lernenden die drei Funktionen innerhalb jeder Gruppe: den Gruppenleiter, Regelbeobachter und Zeitwächter. Dies dient vor allem dazu, einer Ineffizienz bei Gruppenarbeiten vorzubeugen. Gleichzeitig verpflichten diese Funktionen die Lernenden zu einer Verantwortungsübernahme.[19] Die Funktionen wechseln in jeder Stunde, sodass am Ende jedes Gruppenmitglied mindestens eine Funktion über-nommen hat. Der Zweck und die Aufgaben, die mit den Funktionen verbunden sind, wurden bereits im Vorfeld mit der Lerngruppe besprochen. Um die Funktionen zu veranschaulichen und die Lernenden zur Ausführung zu motivieren, erhalten die einzelnen Gruppen Schilder, welche die Verantwortlichen während der Gruppenarbeit tragen sollen.

[...]


[1] Bezeichnung für einen Klon

[2] Scheller, Ingo: Szenische Interpretation. S.45.

[3] Ebd. S.48.

[4] Beste, Gisela: Deutsch Methodik. S.212.

[5] Praxis Deutsch 123: Basisartikel: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. S.17.

[6] Beste, Gisela: Deutsch Methodik: S.39.

[7] Hessisches Kultusministerium. Bildungsstandards und Inhaltsfelder. S.20.

[8] Ebd. S.21.

[9] Ebd. S.39.

[10] Rosebrock, Cornelia; Nix, Daniel: Grundlagen der Lesedidaktik. S.10f.

[11] Rosebrock, Cornelia; Nix, Daniel: Grundlagen der Lesedidaktik. S.110.

[12] Ebd. S.92.

[13] [13]Praxis Deutsch 123: Basisartikel: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. S.17f.

[14] Hessisches Kultusministerium. Bildungsstandards und Inhaltsfelder. S.8.

[15] Rosebrock, Cornelia; Nix, Daniel: Grundlagen der Lesedidaktik. S.18.

[16] Praxis Deutsch 123: Basisartikel: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. S.17.

[17] Klippert, Heinz: Teamentwicklung im Klassenraum. S.59f.

[18] Ebd. S.57f.

[19] Ebd. S.55ff.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
"Wir planen unser Rollenspiel". Eine Gruppenarbeit (Deutsch, Klasse 7)
Note
1
Autor
Jahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V319619
ISBN (eBook)
9783668189621
ISBN (Buch)
9783668189638
Dateigröße
535 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rollenspiel, eine, gruppenarbeit, deutsch, klasse
Arbeit zitieren
Jennifer Raab (Autor), 2013, "Wir planen unser Rollenspiel". Eine Gruppenarbeit (Deutsch, Klasse 7), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319619

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