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Deutsche Raketenforschung während der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Wernher von Braun. Aufstieg bis nach Peenemünde

Titel: Deutsche Raketenforschung während der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Wernher von Braun. Aufstieg bis nach Peenemünde

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 35 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: (B.A.) Daniel Liebeherr (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit behandelt das Thema Deutsche Raketenforschung während der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Dabei wird insbesondere die Person Wernher von Braun und sein Beitrag zur Forschung während dieser Zeit beleuchtet. Technische Details der einzelnen Versuchsobjekte bis zur Fertigstellung der V2-Rakete (Vergeltungswaffe) werden dabei herausgestellt. Dem vorangestellt wird die allgemeine Geschichte der Rakete von der Antike bis hin in die Neuzeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wernher von Braun

Entwicklung in Deutschland / Verein für Raumschiffahrt

Militärische Entwicklungen bis hin zur Aggregat 4 / Vergeltungswaffe V2

A1

A2

A3

A5

Die A4/V2-Rakete

Das Ende der Rakete

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Biografie von Wernher von Braun und der technischen sowie militärischen Entwicklung der Raketentechnologie in Deutschland, beginnend bei den frühen Anfängen des "Vereins für Raumschiffahrt" bis hin zum Einsatz der A4/V2-Rakete im Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Programms.

  • Lebensweg und politische Einordnung von Wernher von Braun
  • Die Entstehung und der Niedergang des Vereins für Raumschiffahrt (VfR)
  • Technische Evolution von frühen Aggregat-Modellen (A1 bis A3) hin zur A4
  • Die Verknüpfung von zivilem Forscherdrang und militärischer Rüstung im Dritten Reich
  • Die Produktion unter menschenunwürdigen Bedingungen in Mittelwerk

Auszug aus dem Buch

Die A4/V2-Rakete

Ende 1940 wurde die erste flugfähige A4 Rakete in Peenemünde-Ost hergestellt. Es wurden revolutionäre Verbesserungen, durch das radikale verkürzen der Länge der Brennkammer im Flüssigkeitsraketenantrieb erreicht, so dass das Kühlproblem der Rakete vorerst gelöst war (die Verbrennungstemperatur des A4-Motors betrug 2.400 Grad Celsius). Diese entscheidende technische Neuerung ging auf Dr. W. Thiel zurück. Als Kühlmittel diente der Treibstoff selbst. Durch die Beherrschung des Temperaturproblems konnte der gesamte A4-Motor aus Stahlblech gefertigt werden. Gestartet werden konnte die Rakete sowohl von fest installierten Anlagen, als auch von sog. mobilen „Meilerwagen“ – diese dreiachsigen Fahrzeuge dienten als Transport- und Startfahrzeuge für die A4-Raketen. Sogenannte „Feuerleit-Panzer“ kamen als mobile Startfahrzeuge ebenfalls zum Einsatz.

Es dauerte bis Mitte 1941 bis alle Probleme der „Spritzaggregat 2“, also der zweiten Version der nicht flugfähigen A4, gelöst waren. Andere Plan-A4-Raketen hießen A6, A7, A8, A9 (halbfertig als A4b produziert, welche durch Flügel größere Reichweiten erreichen sollte) oder A10. Bei ihnen wurde mit verschiedenen Antriebsmotoren experimentiert, so beispielsweise bei der A6 mit Dieselöl, anstatt dem Gemisch der A3/A4 (Abbruch des Projektes durch von Braun im Oktober 1940). Da der Kriegseintritt Amerikas immer wahrscheinlicher wurde, wurden am Reißbrett Interkontinentalraketen geplant, welche von den Rändern des besetzten Europa amerikanische Städte treffen sollten. Das Team von Braun war sich darüber klar, dass das Zukunftsmusik sei, jedoch wollte man mit der Möglichkeit dieser Raketen Hitlers Gunst gewinnen, was auch nach einer erneuten Filmvorführung in Hitlers Führerbunker Wolfsschanze gelang.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die lange Tradition des Raketenprinzips und ordnet die Anfänge der modernen Raketenforschung in den historischen Kontext ein.

Wernher von Braun: Der Abschnitt skizziert die Herkunft, die familiäre Prägung und den Werdegang von Wernher von Braun während der Weimarer Republik und dem Beginn des Dritten Reiches.

Entwicklung in Deutschland / Verein für Raumschiffahrt: Hier wird die Gründung des Vereins für Raumschiffahrt (VfR) und die Rolle der Visionäre wie Oberth und von Braun in der frühen Entwicklungsphase beschrieben.

Militärische Entwicklungen bis hin zur Aggregat 4 / Vergeltungswaffe V2: Diese Unterkapitel dokumentieren die technische Entwicklung und Erprobung der verschiedenen Raketentypen A1 bis A5.

Die A4/V2-Rakete: Dieses Kapitel thematisiert die Perfektionierung der A4, die technische Bewältigung von Kühl- und Steuerungsproblemen sowie die Vorbereitung der Serienproduktion.

Das Ende der Rakete: Der abschließende Teil beschreibt die Verlagerung der Produktion unter die Erde, die Kriegseinsätze der V2 und die Flucht bzw. Gefangennahme der Akteure zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Schlüsselwörter

Wernher von Braun, Raketentechnologie, A4, V2, Peenemünde, Aggregat, Verein für Raumschiffahrt, Mittelwerk, Rüstungsindustrie, Flüssigkeitsrakete, Walter Dornberger, Zweiter Weltkrieg, Raumfahrtgeschichte, Heereswaffenamt, Raketenantrieb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Aufstieg von Wernher von Braun sowie die technische und organisatorische Entwicklung der deutschen Raketenwaffen im Zeitraum von den frühen Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Biografie von Wernher von Braun, die Geschichte des Vereins für Raumschiffahrt, die technische Evolution der A-Serie (A1-A5) und der Übergang zur kriegstauglichen A4-Rakete.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Werdegang der Raketenentwicklung in Deutschland unter dem Einfluss politischer Akteure und der Militarisierung ziviler Forschungsansätze kritisch darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und nutzt historische Sekundärquellen, um die technischen Fortschritte und die politischen Verflechtungen der Akteure zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der technischen Entwicklung der Raketenserien, den Herausforderungen bei der Erprobung, der Finanzierung durch das Heereswaffenamt und der schwierigen ethischen Einordnung der Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Peenemünde, A4/V2-Rakete, Wernher von Braun, Mittelwerk und Raketentechnologie charakterisiert.

Welche Bedeutung hatte die Zusammenarbeit zwischen von Braun und dem Militär?

Die Zusammenarbeit ermöglichte von Braun den Zugriff auf notwendige Ressourcen und Finanzmittel, führte jedoch gleichzeitig zur Zweckentfremdung ziviler Forschung für massenvernichtende Kriegswaffen.

Wie wirkten sich die Zwangsarbeiterverhältnisse auf das Projekt aus?

Die Verlagerung der Produktion in das unterirdische Werk "Mittelwerk" war geprägt von menschenunwürdigen Bedingungen, die zu tausenden Opfern unter den Häftlingen führten, was die Arbeit als dunkles Kapitel der Technikgeschichte kennzeichnet.

Welche Rolle spielten die Raketenversuche für den Ausgang des Krieges?

Obwohl die A4/V2 technisch beeindruckend war, war ihr militärischer Nutzen im Vergleich zum enormen Ressourcenaufwand und den zivilen Opfern gering, was die "Wunderwaffen"-Propaganda entlarvt.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Deutsche Raketenforschung während der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Wernher von Braun. Aufstieg bis nach Peenemünde
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Geschichte)
Note
1,3
Autor
(B.A.) Daniel Liebeherr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
35
Katalognummer
V319647
ISBN (eBook)
9783668187337
ISBN (Buch)
9783668187344
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutsche raketenforschung weimarer republik dritten reiches wernher braun aufstieg peenemünde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
(B.A.) Daniel Liebeherr (Autor:in), 2011, Deutsche Raketenforschung während der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Wernher von Braun. Aufstieg bis nach Peenemünde, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319647
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  35  Seiten
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