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Alternative Leistungsmessung. Der Beitrag von Beobachtung und Schülerselbstbewertung zu einem pädagogischen Leistungsverständnis im offenen Unterricht

Title: Alternative Leistungsmessung. Der Beitrag von Beobachtung und Schülerselbstbewertung zu einem pädagogischen Leistungsverständnis im offenen Unterricht

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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In der folgenden Ausarbeitung wird untersucht, wie man den Leistungsforderungen durch eine alternative Leistungsmessung und -bewertung gerecht werden kann.

In gegenwärtigen Schulreformdiskussionen wird die Orientierung am Kind betont, indem es als Subjekt in Lern- und Arbeitsphasen gesehen und anerkannt wird. Die Entwicklung von Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstdisziplin, aber auch Experimentier- und Entdeckerfreude, Kooperationsfähigkeit und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit wird in der Schule angestrebt. Ziel ist ein pädagogisches Leistungsverständnis, welches den Kindern Wege und Möglichkeiten eröffnet, ihre Persönlichkeit zu entfalten.

Bevor einzelne Kennzeichen des pädagogischen Leistungsprinzips genauer betrachtet werden, wird ein Blick auf den Wandel des Leistungsprinzips vom 17. Jh. bis heute geworfen. Es folgt eine Übersicht über die gesetzliche Verortung des Leistungsbegriffs. Im Fokus des 3. Kapitels steht das Beobachten. Eine gezielte Beobachtung ist wichtig, um individuelle und differenzierte Lernprozesse zu initiieren und um den pädagogischen Leistungsbegriff gerecht zu werden. Anhand ausgewählter Selbstbewertungsbögen wird dargestellt, wie sich Selbst- und Fremdbewertung für folgende Lernprozesse verknüpfen lassen.

Durchführung, aufgabenspezifische Zugänge sowie Chancen und Risiken von Bewertungsbögen werden unter die Lupe genommen. Die Chancen einer gezielten Beobachtung und der Einsatz des Beobachtungsbogens werden abschließend in Beziehung zu dem anfangs erwähnten pädagogischen Leistungsbegriff gesetzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Leistungsprinzip

2. Pädagogischer Leistungsbegriff

2.1 Erscheinungsformen

3. Gesetzliche Grundlage

4. Beobachten und Bewerten

4.1 Beobachtung

4.2 Ziel der Beobachtung

4.3 Mögliche Beobachtungsfehler

4.4 Umgang mit Beobachtungsergebnissen

5. Schülerselbstbewertung

5.1 Durchführung der Schülerselbstbewertung

6. Beispiele für Selbstbewertungsbögen

6.1 Selbstbewertungsbögen in einer jahrgangsgemischten Klasse

6.2 Evaluationsbogen nach dem Projekt „Kalender“

7. Beitrag der Beobachtung und Schülerselbstbewertung im offenen Unterricht

8. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie alternative Formen der Leistungsmessung und -bewertung, insbesondere Beobachtungsverfahren und Schülerselbstbewertungen, sinnvoll in den Unterrichtsalltag integriert werden können, um dem pädagogischen Leistungsbegriff und der individuellen Förderung gerecht zu werden.

  • Wandel des Leistungsprinzips vom 17. Jahrhundert bis heute
  • Grundlagen des pädagogischen Leistungsbegriffs
  • Bedeutung gezielter Beobachtung zur Unterstützung individueller Lernprozesse
  • Einsatz und Reflexion von Schülerselbstbewertungsbögen
  • Verknüpfung von Fremd- und Selbstbeurteilung im offenen Unterricht

Auszug aus dem Buch

1. Leistung gründet auf einer vertrauensvollen Beziehungsstruktur

Anerkennung, Wertschätzung, Selbstvertrauen und ein positives Selbstwertgefühl sind sowohl für SchülerInnen als auch für LehrerInnen wichtig. Die Entwicklung der Persönlichkeit, die auf ein intaktes soziales Beziehungsgefüge angewiesen ist, benötigt einen Erfahrungsraum, in dem diese agieren und sich entfalten kann. Schulische Leistungsansprüche setzen daher intakte soziale Beziehungen voraus, die am besten dort entwickelt werden, wo man sich wohlfühlt. Es ist wichtig, dass dabei Leistungsansprüche vorab klar definiert werden und Unterstützungs- und Fördermaßnahmen gegeben sind. Denn die Entstehung einer intrinsischen Motivation erfolgt nur dann, wenn Schüler „Leistung und Anstrengung als persönlich sinnvoll empfinden.“ (Grunder/Bohl 2008, S. 28)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit einer kindorientierten Schule, die durch alternative Bewertungsmethoden dem Anspruch auf individuelle Förderung und Persönlichkeitsentfaltung gerecht werden will.

1. Das Leistungsprinzip: Dieses Kapitel skizziert den historischen Wandel vom Leistungsprinzip des 19. Jahrhunderts hin zu reformpädagogischen Ansätzen des 20. Jahrhunderts, die das Kind in den Mittelpunkt stellen.

2. Pädagogischer Leistungsbegriff: Es werden zentrale Merkmale definiert, darunter die Subjektbezogenheit, Solidarität und die Notwendigkeit von Kommunikation und Reflexion bei der Leistungsbewertung.

3. Gesetzliche Grundlage: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Verankerung der Leistungsfeststellung im Hessischen Schulgesetz, welche eine ganzheitliche Betrachtung des Lernprozesses einfordert.

4. Beobachten und Bewerten: Hier wird die zentrale Rolle der Beobachtung für die Diagnose und Begleitung von Lernprozessen dargelegt sowie auf methodische Kriterien und Fehlerquellen eingegangen.

5. Schülerselbstbewertung: Das Kapitel thematisiert die Bedeutung der Selbsteinschätzung für die Eigenverantwortung der Lernenden und deren schrittweise Entwicklung.

6. Beispiele für Selbstbewertungsbögen: Es werden konkrete Praxisbeispiele aus jahrgangsgemischten Klassen vorgestellt, wie Selbstbewertung und Evaluation gestaltet werden können.

7. Beitrag der Beobachtung und Schülerselbstbewertung im offenen Unterricht: Dieser Abschnitt reflektiert den Mehrwert dieser Methoden für das soziale Lernen und die individuelle Begleitung innerhalb offener Unterrichtsstrukturen.

8. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die veränderte Lehrerrolle als Beobachter und der Notwendigkeit, Rückmeldungen und Lernstandsprozesse kontinuierlich anzupassen.

Schlüsselwörter

Pädagogischer Leistungsbegriff, Schülerselbstbewertung, Offener Unterricht, Lernprozessbegleitung, Beobachtung, Leistungsbewertung, Lernentwicklung, Schülermitbewertung, Individuelle Förderung, Reflexion, Selbstständigkeit, Soziales Lernen, Unterrichtsgestaltung, Pädagogische Diagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie alternative Formen der Leistungsbeurteilung, wie etwa Beobachtung und Schülerselbstbewertung, sinnvoll in den Unterrichtsalltag integriert werden können, um den individuellen Lernprozess des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der pädagogische Leistungsbegriff, die Funktion von Beobachtung, die Rolle der Schülerselbstbewertung und deren praktische Anwendung in offeneren Unterrichtsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch alternative Bewertungsmethoden mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen können und wie Lehrkräfte durch gezielte Beobachtung eine angemessene individuelle Förderung gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Leistungsbewertung und Unterrichtsgestaltung sowie der Reflexion von Praxisbeispielen aus dem schulischen Alltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Leistungsbegriffs, rechtliche Aspekte, die Methodik der Beobachtung, die Durchführung der Schülerselbstbewertung und die praktische Veranschaulichung durch Fragebögen und Evaluationsinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der pädagogische Leistungsbegriff, Schülerselbstbewertung, Beobachtung sowie die individuelle Förderung im offenen Unterricht.

Wie unterscheidet sich die beschriebene Selbstbewertung von der klassischen Note?

Im Gegensatz zur klassischen Note, die oft nur ein punktuelles Ergebnis abbildet, betont die Selbstbewertung den Prozesscharakter des Lernens und fördert durch Reflexion ein realistisches Selbstbild bei den Schülern.

Warum ist das "Kalender-Projekt" als Beispiel relevant?

Das Projekt dient als konkrete Fallstudie, um zu illustrieren, wie Schüler nach einer längeren Arbeitsphase durch strukturierte Bögen sowohl ihre fachlichen Kompetenzen als auch ihr Arbeits- und Sozialverhalten reflektieren können.

Welche Rolle spielt der Lehrer laut dieser Ausarbeitung?

Der Lehrer wandelt sich verstärkt zum Berater und Beobachter, der den Lernprozess begleitet und gemeinsam mit den Schülern Rückschlüsse für die weitere Entwicklung zieht.

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Details

Title
Alternative Leistungsmessung. Der Beitrag von Beobachtung und Schülerselbstbewertung zu einem pädagogischen Leistungsverständnis im offenen Unterricht
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2013
Pages
26
Catalog Number
V319648
ISBN (eBook)
9783668190085
ISBN (Book)
9783668190092
Language
German
Tags
altermative leistungsmessung beitrag beobachtung schülerselbstbewertung leistungsverständnis unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2013, Alternative Leistungsmessung. Der Beitrag von Beobachtung und Schülerselbstbewertung zu einem pädagogischen Leistungsverständnis im offenen Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319648
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