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Globalisierung

Title: Globalisierung

Term Paper , 2001 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Yvonne Barta (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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"Die Globalisierung ist nicht als Naturgewalt über die Volkswirtschaften hereingebro-chen, sondern durch ein historisch gewachsenes Netz nationaler Gesetze, bilateraler Verträge und internationaler Regimes möglich geworden. Es gestattet die Bewegung von Gütern, Dienstleistungen, Kapital – und von Menschen, über Landesgrenzen hin-weg[...].“ beschreibt ein Zitat aus DER ZEIT.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Modelle des Außenhandels

1.1 Modell 1

1.2 Modell 2

1.3 Theorem der Spezialisierungsvorteile

1.4 Theorem der komparativen Kostenvorteile

2. Sieben ökologische Argumente für Freihandel und seine Widersprüche

2.1 Optimale Allokation der Ressourcen

2.2 Länder können ihren komparativen Vorteil ausnutzen und sich auf das Gut spezialisieren, in dessen Produktion sie einen komparativen Vorteil besitzen

2.3 Durch steigenden Wettbewerb im Inland werden Unternehmen gezwungen, effizienter und billiger zu produzieren

2.4 Durch internationale Spezialisierung können sogenannte Größenvorteile, "internal" und "external economies of scale" erreicht werden

2.5 Freier Handel ermöglicht einen Technologietransfer und fördert somit Innovation

2.6 Freier Handel öffnet neue Märkte und kann somit zu einem exportgeleiteten Wachstum führen

2.7 Durch Protektionismus werden Marktverzerrungen und Ineffizienzen gefördert

3. Forderungen der ATTAC - Erklärungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Globalisierung und setzt diese in den Kontext der aktuellen Globalisierungskritik. Ziel ist es, ökonomische Modelle des Außenhandels darzustellen, die Mechanismen hinter freiem Handel und Protektionismus zu analysieren und die politischen Forderungen der Bewegung ATTAC kritisch zu hinterfragen.

  • Modelltheoretische Grundlagen des Außenhandels (Ricardo).
  • Ökologische und ökonomische Auswirkungen des Freihandels.
  • Die Rolle von Industrieländern und Entwicklungsländern im globalen Markt.
  • Kritische Analyse internationaler Finanzmärkte und deren Regulierung.
  • Forderungen zur sozialen und demokratischen Gestaltung der Weltwirtschaft.

Auszug aus dem Buch

1.3 Theorem der Spezialisierungsvorteile

Nach David Ricardo kommt es im Zuge des Außenhandels zu Spezialisierung und damit notwendigerweise zu Faktorwanderungen. Dieser Gedanke beruht letztendlich auf dem „Arbitrage – Phänomen“, welches die Realisierung von Profit – (Nutzen -) Differentialen bei gegebenen Alternativen repräsentiert: In dem folgenden Beispiel prüfen wir, wie sich der Handel zwischen zwei Ländern (Portugal und England) bei zwei Gütern (Tuch und Wein) entwickelt: Hierbei - gemessen in Arbeitsstunden – ist Portugal sowohl in der Tuch- als auch in der Weinproduktion überlegen (in Portugal erfordert die Produktion einer Einheit Wein (EW) 70 Arbeitsstunden, die Produktion einer Einheit Tuch (ET) 80 Arbeitsstunden, in England erfordert eine Einheit Wein (EW) 120 Arbeitsstunden, eine Einheit Tuch (ET) 100 Arbeitsstunden). Damit ist der Kostenvorsprung für Portugal in der Weinproduktion größer. Wir unterstellen, dass die Profitraten in beiden Produktionen ausgeglichen sind, insofern entscheidet der jeweilige Kostenaufwand über den relativen Preis der Güter.

Daraus folgt, dass Tuchproduzenten nach Portugal exportieren und von dort Wein importieren, während portugiesische Weinproduzenten nach England gegen Tuch exportieren. Damit spezialisiert sich England auf die Tuch- und Portugal auf die Weinproduktion. Die Produzenten realisieren so höhere Profitdifferentiale und wegen der Spezialisierung erhöht sich das Weltsozialprodukt, wovon beide Länder profitieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Modelle des Außenhandels: Einführung in die ökonomischen Grundlagen des Außenhandels und die Ricardosche Theorie der Spezialisierungs- sowie komparativen Kostenvorteile.

2. Sieben ökologische Argumente für Freihandel und seine Widersprüche: Analyse der theoretischen Vorteile des Freihandels und deren ambivalente Wirkung auf Entwicklungsländer, Ressourcenallokation und Marktverzerrungen.

3. Forderungen der ATTAC - Erklärungen: Diskussion der politischen Positionen von ATTAC zur Kontrolle internationaler Finanzmärkte und zur Verschuldungssituation in Entwicklungsländern.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Außenhandel, Freihandel, Spezialisierungsvorteile, komparative Kostenvorteile, Weltwirtschaft, Entwicklungsländer, Protektionismus, ATTAC, Finanzmärkte, Schuldenerlass, Sozialstandards, Kapitalverkehr, Industrieländer, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Fundamenten der Globalisierung aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive und stellt diese den Forderungen der Globalisierungskritiker gegenüber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen internationale Handelsmodelle, die Auswirkungen von Handelsliberalisierung sowie die systemkritischen Forderungen von Organisationen wie ATTAC.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, durch die Gegenüberstellung klassischer Handelstheorien und moderner globalisierungskritischer Ansätze ein Verständnis für die Dynamiken und sozialen Spannungsfelder der Weltwirtschaft zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine deskriptive und analytische Methode, basierend auf klassischen ökonomischen Modellen (Ricardo) sowie der Auswertung aktueller politischer Erklärungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Ricardos Theorem der Kostenvorteile, ökologische und ökonomische Argumente für und gegen Freihandel sowie spezifische Forderungen zur Regulierung der Finanzmärkte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Globalisierung, Freihandel, komparative Kostenvorteile, Kapitalverkehr, soziale Standards und globale Gerechtigkeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des IWF und der Weltbank?

Die Autorin kritisiert den IWF für seine technokratischen Strukturen und strengen Auflagen, die soziale Konflikte verschärfen können, während sie die Weltbank bei der Armutsbekämpfung als eher geeignet ansieht, sofern eine bessere Koordinierung erfolgt.

Warum fordert ATTAC eine Tobin-Tax?

Die Forderung nach einer Steuer auf Finanztransaktionen zielt darauf ab, die Eigendynamik spekulativer Kapitalströme zu begrenzen und eine demokratische Kontrolle über die globalisierten Finanzmärkte zurückzugewinnen.

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Details

Title
Globalisierung
College
University of Weimar
Course
Globalisierung
Grade
2,0
Author
Yvonne Barta (Author)
Publication Year
2001
Pages
20
Catalog Number
V31971
ISBN (eBook)
9783638599054
Language
German
Tags
Globalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Barta (Author), 2001, Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31971
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