Sophie Scholl. Ein Leben zwischen Widerstand und Anpassung in der Zeit des Nationalsozialismus


Facharbeit (Schule), 2015

10 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kindheit und Jugend

Begeisterung für den Nationalsozialismus

Abkehr vom System und Gründung der Weißen Rose

Engagement in der Weißen Rose

Entdeckung ihrer Aktivitäten und Tod

Nachwirkung

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit der deutschen Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die sich zur Zeit des Nationalsozialismus gemeinsam mit Ihrem Bruder Hans Scholl sowie einigen weiteren Widerständlern in der von ihr mitgegründeten Widerstandsgruppe der „Weißen Rose“ gegen das NS-Regime engagierte. Die Weiße Rose kämpfte für die Freiheit; jene simple Sache, die heutzutage im vereinten Europa so selbstverständlich scheint. Im Dritten Reich aber wurde sie in nie gekanntem Ausmaß bedroht, diese Freiheit, was unter Hitler so viele Menschen, besonders Juden, aber auch ganz normale, „deutsche“ Menschen, die sich nicht diesem fürchterlichen Regime fügten, das Leben kostete. Dies sollte auch das Schicksal Sophie Magdalena Scholls werden, die mit Gleichgesinnten heldenhaft für die Freiheit einstand; die Freiheit aller Menschen wie auch die Freiheit des Wortes. Auf den folgenden Seiten möchte ich mich mit ihrem Leben eingehender beschäftigen; ihrer Kindheit und Jugend samt ihrer Familie, der anschließenden Euphorie gegenüber des Nationalsozialismus, ihrer Abkehr vom Regime mit der Gründung der Weißen Rose und schließlich ihrer Entdeckung und Hinrichtung. Im Folgenden werde ich mich zudem mit der Nachwirkung ihrer Taten sowie einer kurzen Konklusion beschäftigen.

Kindheit und Jugend

Sophie Scholl wurde am 9. Mai des Jahres 1921 in dem kleinen Dorf Forchtenberg in Baden-Württemberg als zweitjüngstes ihrer vier Geschwister geboren. Von ihren Eltern, so ihrer Mutter Magdalena, welche bis zu ihrer Eheschließung in einer evangelischen Glaubensgemeinschaft tätig war, und ihrem Vater Robert, der der liberale Bürgermeister ihres Heimatdorfs war, wurde sie zu christlichen Werten erzogen. Im Alter von elf Jahren zog sie mit Ihrer Familie nach Ulm, wo sie, wie ihre Geschwister, die höhere Schule besuchte. Sie schwärmte sehr für ihre Heimat; sie liebte die Natur mit ihren Wälder, Flüssen und Weinbergen. Darum horchte sie auch auf, als sie im Alter von 12 Jahren erfuhr, dass Adolf Hitler an die Macht gekommen ist, der Kameradschaft, Volksgemeinschaft und auch Heimatliebe propagierte. Zu diesem Zeitpunkt trat zum ersten Mal die Politik in ihr Leben.[1]

Begeisterung für den Nationalsozialismus

Euphorisiert von den von Hitler zum Wahlversprechen gemachten Parolen von der Liebe zum Vaterland und dem Gemeinschaftsideal, trat sie, wie auch ihr Bruder Hans, der Hitlerjugend bei; allerdings sehr zum Missfallen ihres Vaters, was bei ihr jedoch auf Unverständnis stieß. Er verglich Hitler zuweilen mit dem Rattenfänger von Hameln, der die Kinder mit süßen Worten ins Verderben locken würde.[2] Ungeachtet seiner Worte, engagierte sie sich mit Begeisterung im Bund deutscher Mädel (BDM) und nahm an gemeinsamen Wanderungen und Mutproben teil. Besonders die Tatsache, dass sie auf diesem Wege viele neue junge Menschen kennenlernte, die sie andernfalls vielleicht nie getroffen hätte und dass sie trotz ihres damaligen zarten Alters von zwölf Jahren ein vollwertiges Mitglied der deutschen Volksgemeinschaft darstellte, übte eine Faszination auf sie aus. Zudem gefiel es ihr, dass sie von den Erwachsenen ernst genommen, in „einer merkwürdigen Weise“[3] ernst genommen und in die Volksgemeinschaft aufgenommen wurde. Manche Dinge waren ihr nicht verständlich und bereiteten ihr einige Sorgen, diese schlug sie zunächst jedoch in den Wind. So erfuhr sie beispielsweise, welche Politik Hitler bezüglich der Juden verfolgte und wie er mit ihnen verfuhr. Den ersten echten Zweifel am scheinbar so kameradschaftlichen, wunderbaren System säten einige Erlebnisse von Hans in ihr. Hans war ein leidenschaftlicher Sänger, er begleitete sich dazu selbst gern auf der Gitarre und sammelte Liedgut aus aller Herren Länder. Doch eines Tages erfuhr er, dass einige seiner Lieder verboten seien und nicht gespielt werden dürften. Er hielt dies für einen Scherz, ihm wurde jedoch daraufhin mit Strafen gedroht. Mit seinen weiteren Erlebnissen erschien ihm und der gesamten Familie diese scheinbar so heile Welt immer befremdlicher: Hans liebte wie gesagt das Singen und damit auch das Individuum. Für Drill und Uniformierung hatte er nichts übrig. Er war ein Fähnleinführer, dem eine Abteilung unterstand. Zusammen mit seinen Kameraden nähte er sich selbst eine Fahne, die sie Hitler weihten und ein Symbol für ihre Treue zu ihm sein sollte. Sie war der Stolz seines Fähnleins, jedoch wurde sein Fahnenträger, ein kleiner Junge, von einem Führer aufgefordert, die Fahne abzugeben. Hans konnte dies nicht verstehen und auch der Junge weigerte sich, sie herauszugeben. Der Führer drohte jedoch dem Kleinen, was Hans dazu veranlasste, dem Führer eine Ohrfeige zu versetzen. Seitdem war er kein Fähnleinführer mehr. Solcherlei Erlebnisse häuften sich zunehmend, so kam Sophie auch die Geschichte eines Lehrers zu Ohren, der öffentlich gedemütigt und in ein Konzentrationslager deportiert wurde, allein weil er kein Nationalsozialist war.[4]

Abkehr vom System und Gründung der Weißen Rose

Der aufleuchtende Funke der anfänglichen Irritation ob der befremdlichen Geschehnisse flammte zu einem Feuer der Empörung in ihr auf. Auf diesem Wege brach diese so friedlich und vertraut erscheinende Welt für Sophie zusammen. Die Freiheit, die sie so liebte, hat Hitler ihnen nicht gebracht; er hat sie Stück für Stück zerstört. Ihre Familie sowie viele weitere befanden sich in einem Gewissenskonflikt: Waren ihre alten Werte und Überzeugungen überholt? Weisen die kommenden, von Hitler durchgeführten Schritte, den Weg in eine neue, bessere Zukunft? Sophie mit ihrer Familie konnte diese Frage einschlägig mit einem „Nein“ beantworten. So wurde ihre Familie zu einer „kleinen, festen Insel in dem unverständlichen und immer fremder werdenden Getriebe“ [5]. Empfindungen wie Geborgenheit und Vertrautheit fanden sie in der Jungenschaft, welche jedoch bald vom NS-Regime verboten wurde. Sie beschäftigte sich mit Dingen wie Musik und Dichtern wie Rilke und George. Dinge, die innerhalb der NS-Ideologie keinen Platz hatten. Kurze Zeit wurde sie sogar verhaftet, weil Hans wegen der Fortsetzung der nun verbotenen Bündischen Jugend bezichtigt wurde. Im Jahre 1937 lernte sie Ihren Freund Fritz Hartnagel kennen, welcher jedoch immer wieder und im Jahre 1939, dem Jahr des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges „endgültig“, wie sich später zeigen sollte, für den Militärdienst eingezogen wurde. Im Jahre 1940 begann sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin in Hamburg, wurde jedoch kurz darauf zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Auch Hans war als Medizinstudent „halb Soldat, halb Student“. Sophies Hass und Verzweiflung steigerte sich immer mehr, musste sie doch davon ausgehen, dass jeder Tag in Freiheit ihr letzter sein könnte und Hitler die Absicht hat, das Christentum richtiggehend auszurotten, um einen bedingungslosen Führerkult durchzusetzen. Sie lebte ihr Leben trotz der widrigen Umstände weiter. Was hätte sie auch ausrichten können? , so dachte sie sich. Eines Tages fiel ihr in der Münchener Universität, an der sie seit kurzer Zeit Biologie und Psychologie studierte, ein Flugblatt in die Hände, das zum Widerstand gegen Hitler aufrief. Die Reaktionen der Studenten hätten unterschiedlicher nicht sein können; manch einer war begeistert, andere waren von schierer Ablenkung und Wut erfüllt. Sophie aber jubelte innerlich, dass es „endlich einer gewagt hätte“ [6]. Der Inhalt des Flugblatts sprach ihr richtiggehend aus der Seele.[7] Es war nicht unterzeichnet, mitten im Text wurde nur einmal die Phrase „Die weiße Rose lässt euch keine Ruhe!“ [8] erwähnt. Kurz darauf fiel ihr ein, dass Hans solcherlei Aussagen, wie sie auf dem Flugblatt standen, getätigt hatte. Sie erschrak und musste kurz darauf feststellen, dass es tatsächlich ihr Bruder Hans war, der die Handzettel zusammen mit seinen Freunden Christoph Probst und Alexander Schmorell, einem Kommilitonen von ihm, entworfen, gedruckt und verteilt hat. Sie hatte Angst um ihren Bruder und wollte ihn anfänglich von seinem Widerstand abbringen, mit dem Argument, als einzelner doch sowieso nichts ausrichten zu können, doch vergeblich. In der darauffolgenden Zeit wurden weitere drei Flugblätter verteilt, welche nicht nur in der Universität, sondern auch in Briefkästen und im ganzen süddeutschen Raum verteilt wurden. In Gang gebracht, fand die kürzlich aufgenommene Arbeit für Hans und seine Freunde, bis auf Christoph Probst, Mitte Juli des Jahres 1943 schon wieder ein schnelles Ende. Sie wurden plötzlich zum Sanitätsdienst nach Russland an die Ostfront abkommandiert. Am Abend vor der Abreise versammelten sich die Studenten noch einmal mit ihrem Professor Kurt Huber. Auch Sophie war erschienen. Der Professor war auch ein Mitglied der deutschen Widerstandsbewegung und beschwor seine Studenten, alle vertrauenswürdigen Bekannten und Freunde dem Widerstand anzuschließen und allen, die isoliert und scheinbar allein mit ihrem Unmut dem Regime gegenüber stehen, zu vermitteln, dass sie nicht allein sind.[9] Nachdem die Freunde aus Russland zurückgekehrt sind, nahmen sie ihre Arbeit wieder auf. Ein Freund der Familie besaß ein Atelier, in dem die Weiße Rose ihre Zettel nun tausendfach vervielfältigen konnte.[10]

Engagement in der Weißen Rose

Die erste Aufgabe Sophies war es, in München in der Ludwigstraße 70mal die Wörter „Nieder mit Hitler“ an die Wände zu schreiben.[11] Sie setzten ihre Arbeit fort, druckten und verbreiteten zwei weitere Flugblätter. Am 18. Februar 1943 machten sich Hans und Sophie zur Universität auf, um zwei weitere Koffer mit Flugblättern zu verteilen. Kurz nachdem sie ihre Wohnung verlassen haben, klingelte ein Freund bei ihnen, um sie vor der Gestapo zu warnen. Diese Warnung hätte sie vielleicht vor ihrem Schicksal bewahren können. Kurz vor Ende der Vorlesungen legten sie jedenfalls jeweils einen Stoß mit Flugblättern vor die Hörsäle. Auf einer Empore stehend, stieß Sophie zudem einige weitere Flugblätter in die Eingangshalle der Universität.[12]

Entdeckung ihrer Aktivitäten und Tod

Der linientreue Hausschlosser der Universität, Jakob Schmidt, entdeckte sie und ließ prompt alle Türen verriegeln, womit das Schicksal der beiden besiegelt war. Er übergab sie dem Rektor der Universität, einem SS-Oberführer, welche sie wiederum nach mehrstündigem Verhör an die Gestapo übergab.[13] Sie wurden zusammen mit Christoph Probst, welcher kurz darauf entdeckt wurde, verhaftet.[14] Seine Verhaftung traf beide besonders tief, da sie ihn doch als Vater von zwei kleinen Kindern hatten schützen wollen.[15] Sie wurden in das Wittelsbacher Palais, ein damaliges Münchner Gefängnis, gebracht, wo sie die Zeit zwischen Ihren Verhören verbrachten. Anfangs beteuerte Sophie wie auch Hans ihre Unschuld, als die Beweislast gegen sie jedoch ein erdrückendes Ausmaß annahm, versuchte sie eine Schadensbegrenzung zu betreiben, indem sie alle Schuld auf sich lud, um Christoph zu entlasten, was jedoch erfolglos war. Vier Tage später wurden sie dem extra aus Berlin angereisten, gefürchteten Richter Roland Freisler, der dafür bekannt war, die ihm vorgeführten Angeklagten zu erniedrigen, vorgeführt.[16] Sie wurden von ihm zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Das Urteil wurde noch am selben Tage vollstreckt. Hans soll bei seiner Hinrichtung gerufen haben: „Es lebe die Freiheit!“. Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell wurden im Zuge eines zweiten Prozesses ebenfalls zum Tode verurteilt.[17]

Nachwirkung

Die Weiße Rose wurde zum Symbol und Inbegriff des Widerstandes gegen das Dritte Reich, als Zentrum des bürgerlich-studentischen Widerstandes. Sie wird vielfach als ein heldenhafter Einsatz für humanistisch-demokratische Ideale in einer Zeit gesehen, wo Deutschland im Angesicht des Scheiterns stand und das deutsche Volk Gefahr lief, eine von allen gehasste Nation zu werden. Gerade Sophie Scholl und ihren Freunden sowie vielen weiteren, die von Ihnen zum Widerstand motiviert wurden, ist es zu verdanken, ein Zeichen an alle zu setzen, dass nicht alle Deutschen „mitgemacht“ und sich einem Menschenverächter wie Hitler unterworfen geschweige denn angeschlossen haben.

Schluss

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Sophie Scholl wie auch ihr Bruder Hans, die bürgerlichen und guten Verhältnissen entstammten, zwei der denkwürdigsten Menschen der deutschen Geschichte waren. Sie hätten die Möglichkeit gehabt, vor Hitlers Terror die Augen ihres Gewissens zu verschließen und sich Hitler stumm anzuschließen. Stattdessen haben sie den weitaus unbequemeren und gefährlicheren Weg gewählt, sich Hitler entgegenzustellen und für ihre christlichen Ideale einzustehen, was sie letztlich mit dem Tode bezahlten. Was die Weiße Rose nun so heldenhaft machte und was wir alle von ihr lernen können, schildert Ilse Aichinger[18] in einem Interview treffend: „Sich nicht anpassen lassen. Die kleinen Träume vergessen, damit die großen nicht vergessen werden. Sich noch weniger denn je anpassen lassen an diese Welt, die sie immer deutlicher zur Verzweiflung treibt, gerade die Jugend.“[19]

[...]


[1] Scholl, Inge: Die Weiße Rose, S. 12 f.

[2] vgl. Scholl, Inge: Die Weiße Rose, S. 14

[3] Scholl, Inge: Die Weiße Rose, S. 14

[4] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 3

[5] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 19

[6] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 39

[7] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 17-39

[8] Vinke, Hermann: Das kurze Leben der Sophie Scholl, S. 106

[9] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 40-44

[10] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S.48-50

[11] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 53

[12] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 53-56

[13] Vinke, Hermann: Das kurze Leben der Sophie Scholl, S. 143

[14] Schimmeck, Kerstin: Sophie und Hans Scholl, zum Tode verurteilt am 22.02.1943

[15] Scholl, Inge: Die weiße Rose, S. 57

[16] Kuhla, Karoline: Geschwister Scholl Erzogen zum Widerstand

[17] Bannert, Claudia; Albrecht, Kai-Britt: Sophie Scholl 1921-1943

[18] Ilse Aichinger, Jahrgang 1921, ist eine österreichische Schriftstellerin und eine der bedeutendsten Autorinnen der deutschen Nachkriegsliteratur. Ihr Wirken wurde von den Geschwistern Scholl tief beeinflusst. Sie war auch maßgeblich an der Entstehung des Buches „Die weiße Rose“ von einer von Sophies Schwestern, Inge Scholl, beteiligt.

[19] Vinke, Hermann: Das kurze Leben der Sophie Scholl, S. 186

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Sophie Scholl. Ein Leben zwischen Widerstand und Anpassung in der Zeit des Nationalsozialismus
Note
1,0
Jahr
2015
Seiten
10
Katalognummer
V319718
ISBN (eBook)
9783668189782
ISBN (Buch)
9783668189799
Dateigröße
401 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sophie, scholl, leben, widerstand, anpassung, zeit, nationalsozialismus
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Sophie Scholl. Ein Leben zwischen Widerstand und Anpassung in der Zeit des Nationalsozialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319718

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