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Der Einfluss von cultural awareness Komponenten auf internationale Strategien in Indien

Title: Der Einfluss von cultural awareness Komponenten auf internationale Strategien in Indien

Research Paper (undergraduate) , 2013 , 62 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Meike Wenzl (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit zeigt anhand des Beispiels der cultural awareness in Indien verschiedene Probleme und Lösungsstrategien des interkulturellen Managements auf. Als Grundlage für die Untersuchung des Kulturbewusstseins dient hierbei die Definition von Hasenstab.

Wenn Menschen aufeinander treffen, die nicht aus demselben Kulturkreis stammen, ist ein gewisses Kulturverständnis von großer Bedeutung und kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Individuen sehen Dinge verschieden, interpretieren Situationen auf unterschiedliche Weise und schätzen Dinge anders ein. Was in der einen Kultur als normal angesehen wird, wird in einer anderen Kultur verpönt oder ist sogar verboten.

Die Abwesenheit von Kulturverständnis bewirkt, dass Menschen dazu tendieren eher zu vermuten was ein bestimmtes Verhalten möglicherweise bedeuten könnte, anstatt sich die Mühe zu machen und herauszufinden, was es bedeutet.

Diese Probleme haben Unternehmen durch die zunehmend gesteigerte Globalisierung erkannt. Kulturbezogene Ausrichtungen internationaler Unternehmensaktivitäten werden immer wichtiger. Aus der zunehmenden Bedeutsamkeit des cultural awareness und seinen Auswirkungen ist letztendlich auch das interkulturelle Management entstanden. Interkulturelles Denken und Handeln kann sich positiv auf internationale Strategien auswirken und so über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Diese Arbeit befasst sich in den folgenden Kapiteln vor allem mit den Komponenten des Kulturverständnisses und deren Auswirkung auf Strategien. Die indische Gesellschaft und ihr Verhalten werden analysiert und den Kulturdimensionen nach Hofstede, Hall und Trompenaars gegenübergestellt. So soll eine Erklärung für bestimmte Verhaltensweisen gefunden werden und zugleich Lösungsansätze für den geschäftlichen Alltag ausgesprochen werden. Darüber hinaus soll diese Arbeit dabei helfen, feinfühlig für kulturelle Unterschiede zu werden, die Notwendigkeit eines Kulturverständnisses zu verstehen, um somit kulturelle Probleme zu minimieren und die sogenannten Fettnäpfchen vermeiden zu können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Einfluss von Kultur auf internationale Strategien

1.3. Abgrenzung

2. Dimensionen kultureller Begegnung: kulturelles Verständnis

2.1. Kulturbegriff – Einfluss – Kulturverständnis

2.2. Komponenten von cultural awareness

2.3. Internationale Strategien

2.3.1 Internationale Strategien nach Perlmutter: das EPRG-Modell

2.3.2 Internationale Strategien nach Bartlett/Ghoshal

3. Indien: Andere Länder, andere Sitten

3.1. Geschichte Indiens

3.1.1 Die Geschichte Indiens – Von der Kolonie zur Unabhängigkeit

3.1.2 Das Kastensystem – damals und heute

3.2. Kommunikation

3.2.1 Sprache

3.2.2 Gestik und Mimik

3.3. Gesellschaftsfaktoren in Indien

3.3.1 Die Bedeutung der Familie

3.3.2 Religion – Von Hinduismus und Wiedergeburt

4. Auswirkungen auf internationale Strategien

4.1. Personalstrategien

4.2. Vertriebsstrategien

5. Fazit

5.1. Zusammenfassung

5.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss kultureller Faktoren auf das interkulturelle Management und die Gestaltung internationaler Strategien am Beispiel von Indien. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für indische Verhaltensweisen zu schaffen, um so im geschäftlichen Kontext Fettnäpfchen zu vermeiden und effektivere Managementansätze zu entwickeln.

  • Grundlagen kultureller Verständnisdimensionen und Strategiemodelle
  • Analyse der indischen Geschichte und Gesellschaftsstrukturen
  • Bedeutung von Kommunikation, Religion und Familie für das indische Management
  • Implikationen für Personal- und Vertriebsstrategien in Indien
  • Herausforderungen interkultureller Zusammenarbeit in Indien

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Das Kastensystem – damals und heute

Ein Phänomen, das die indische Gesellschaft wesentlich geprägt hat, ist das sogenannten Kastensystem. Es gehört untrennbar zur indischen Kultur und bestimmt von Geburt an das gesellschaftliche Leben. Je nach Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste, sind auch noch heute größtenteils der Weg zu Bildung bis zum Ehepartner, dem sozialen Status oder dem Beruf festgelegt.

Doch was ist das Kastensystem eigentlich?

Geschichtswissenschaftler verweisen auf Belege, dass es in Indien schon 2000 v. Chr. unterschiedliche Gesellschaftsklassen gab. Das Wort „Kaste“ selbst ist kein indisches Wort, sondern wurde erst durch die Portugiesen geprägt. Diese kamen im 16. Jahrhundert nach Indien und bemerkten, dass die Gesellschaft in verschiedene Klassen aufgesplittert war. Aber vor allem die Kolonialzeit prägte das Kastensystem.

Das Wort „Kaste“ leitet sich vom portugiesischen Wort „casta“ ab, welches mit dem lateinischen Wort „castus“ verwandt ist. Beide Wörter bedeuten „rein“, die portugiesische Übersetzung kann allerdings auch mit „Rasse“ oder „Familie“ übersetzt werden.

Auch für Weber definiert sich das Konzept des Kastensystems über den Stand. Für ihn bedeutet die Kaste „vom Stand her gesehen“. Der Heidelberger Indologe Axel Michaels definiert den Begriff der Kaste folgendermaßen:

„eine Einheit von Menschen, eine Berufsgruppe oder Ethnie, deren Zusammengehörigkeit aus gemeinsamen Merkmalen konstruiert wird.“

Wer heute über das Kastensystem spricht, hat das Grundprinzip des Systems im Hinterkopf: den Körper Brahmas, des Schöpfers. Dieser besteht aus vier Teilen, den vier Ständen: 1. Der Kopf: die oberste Kaste besteht aus den Brahmanen. Dies sind Priester und Gelehrte. Sie verkörpern Moral und Ethik. 2. Die Arme: die Kaste der Kshatriyas. Diese werden durch Krieger, Landbesitzer und Herrscher dargestellt. Sie besitzen die Weltmacht. 3. Der Leib: Die Kaste der Vaishyas bilden Händler, Kaufleute. Ihre Aufgabe ist es die Gesellschaft mit materiellen Dingen versorgen. 4. Die Beine: Die Kaste der Sutras, der Arbeiter. Auf ihnen baut das gesellschaftliche Konzept auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Globalisierung, die Notwendigkeit von cultural awareness im interkulturellen Management und die Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands.

2. Dimensionen kultureller Begegnung: kulturelles Verständnis: Erläuterung theoretischer Grundlagen zu Kulturverständnis, Komponenten von cultural awareness sowie verschiedenen internationalen Strategiemodellen nach Perlmutter und Bartlett/Ghoshal.

3. Indien: Andere Länder, andere Sitten: Detaillierte Analyse der geschichtlichen Hintergründe, Kommunikationsmuster (High-Context vs. Low-Context) sowie der gesellschaftsprägenden Faktoren wie Kastenwesen, Familie und Hinduismus.

4. Auswirkungen auf internationale Strategien: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf konkrete Praxisbeispiele im Bereich des Personalmanagements und der Vertriebsstrategien in Indien.

5. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von interkulturellem Lernen und gegenseitigem Verständnis im globalen Management.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Management, Indien, Cultural Awareness, Hinduismus, Kastensystem, Internationale Strategien, Kommunikation, High-Context, Familie, Werte, Traditionen, Globalisierung, Unternehmenskultur, Personalstrategien, Vertriebsstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit untersucht, wie kulturelle Unterschiede und spezielle gesellschaftliche Komponenten in Indien die internationale Strategiebildung und den geschäftlichen Erfolg beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Kulturverständnisses, die Besonderheiten der indischen Geschichte und Gesellschaft (insbesondere Kastenwesen und Religion) sowie deren Einfluss auf das Management.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ausländischen Managern ein tieferes Verständnis für indische Verhaltensweisen und Denkweisen zu vermitteln, um kulturelle Missverständnisse zu minimieren und eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse interkultureller Managementmodelle (z.B. nach Hofstede, Hall, Trompenaars, Perlmutter, Bartlett/Ghoshal), die auf das Fallbeispiel Indien angewandt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Komponenten des Kulturverständnisses, die indische Geschichte, Kommunikationsstile, die Bedeutung der Familie sowie die Rolle des Hinduismus und leitet daraus Auswirkungen auf Personal- und Vertriebsstrategien ab.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cultural Awareness, Kastensystem, High-Context-Kultur, Karma, Machtdistanz und interkulturelles Management charakterisiert.

Warum spielt das Kastensystem trotz seiner offiziellen Abschaffung weiterhin eine Rolle im Geschäftsleben?

Das Kastensystem ist tief in der mentalen Programmierung der indischen Gesellschaft verwurzelt, beeinflusst soziale Hierarchien, informelle Netzwerke und Erwartungshaltungen, die auch im beruflichen Umfeld fortbestehen.

Inwiefern unterscheidet sich das Zeitverständnis in Indien von dem in Deutschland?

Indien weist ein polychrones Zeitverständnis auf, das durch Flexibilität und einen unendlichen Zyklus geprägt ist, während das deutsche Zeitverständnis linear, chronologisch und faktorenorientiert ist.

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Details

Title
Der Einfluss von cultural awareness Komponenten auf internationale Strategien in Indien
College
University of Cooperative Education Mannheim
Grade
1,3
Author
Meike Wenzl (Author)
Publication Year
2013
Pages
62
Catalog Number
V319767
ISBN (eBook)
9783668190740
ISBN (Book)
9783668190757
Language
German
Tags
einfluss komponenten strategien indien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Meike Wenzl (Author), 2013, Der Einfluss von cultural awareness Komponenten auf internationale Strategien in Indien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319767
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