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Der Taylorismus als Konzept der Betriebsführung. Grundsätze und Gründe für seinen Erfolg

Title: Der Taylorismus als Konzept der Betriebsführung. Grundsätze und Gründe für seinen Erfolg

Term Paper , 2014 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Economic and Social History
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Als Taylorismus wird das von dem US-Amerikaner Frederick Winslow Taylor begründete Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen bezeichnet, die von einem auf Arbeitsstudien gestützten und arbeitsvorbereitenden Management detailliert vorgeschrieben werden und für die der Begriff Scientific Management geprägt wurde.

Technische Neuerungen veränderten zur Zeit der Industrialisierung die innerbetrieblichen Strukturen der produzierenden Unternehmen und von den Arbeitern wurden spezifischere Fähigkeiten verlangt. Es entstanden mehr und mehr große Betriebe und die Anzahl an Arbeitern in einem Betrieb wuchs. Aufgrund der technischen Neuerungen, der neuen Aufgaben und der geringen organisatorischer Arbeit notwendig und Taylor fing an Lösungen für diese Herausforderungen zu bieten.

Er brachte Anfang des 20. Jahrhunderts sein bekanntes Werk „Die Grundsätze wissenschaftlicher Betriebsführung“ heraus, welches auch ein wichtiger Bestandteil dieser Hausarbeit darstellt. Noch heute herrschen in vielen Betrieben traditionelle Organisationsformen vor, bei denen die Aufgaben in möglichst kleine Teilschritte zerlegt und die Arbeiter meist nur noch wenige Handgriffe auszuführen haben. Dafür ist der Taylorismus, der davon ausging, dass die Industriearbeiter eine einfache Arbeit ohne Verantwortung erledigen wollen, da deren Ziel nur darauf ausgerichtet sei, mit wenig Arbeit möglichst viel Geld zu verdienen, die Grundlage.

Leistungssteigerungen durch erhöhte Geschicklichkeit, durch Zeitersparnis, durch Ergonomisierung der Arbeitsabläufe und durch den Einsatz von immer produktiveren Maschinen zu erreichen war Ziel dieser Arbeitsteilung. Es hat kaum jemand die Geschichte der Unternehmensproduktion und Organisation so nachhaltig beeinflusst wie Frederick W. Taylor. Sein System war zur damaligen Zeit in den Punkten Management, Produktion und Organisation eine Revolution. In dieser Hausarbeit mit dem Titel „F.W. Taylor und sein Konzept der Betriebsführung“ steht die Frage, wie der Taylorismus trotz der vielen Kritik weltweite Anwendung fand, im Mittelpunkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frederick Winslow Taylor – Kurzbiographie

3. Grundsätze des Taylorismus

3.1 Bedingungen des Taylorismus

3.2 Kritik am Taylorismus

4. Gründe für die Anwendung des Taylorismus

4.1 Ausbreitung

4.2 Ausblick

5. Weiterentwicklung des Konzeptes

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das von F.W. Taylor begründete Scientific Management und analysiert die Hintergründe, die trotz zahlreicher Kritikpunkte zu einer weltweiten Verbreitung dieses Modells in der industriellen Fertigung führten.

  • Historische Einordnung von F.W. Taylor und seinem Management-Konzept
  • Analyse der theoretischen Grundsätze des Taylorismus
  • Kritische Würdigung der Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Organisationen
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Motive für die Implementierung tayloristischer Strukturen
  • Vergleich der historischen Anwendung mit modernen Weiterentwicklungen

Auszug aus dem Buch

3. Grundsätze des Taylorismus

Bei den System von Taylor handelt es sich um wissenschaftliche Studien zu jeder einzelnen Arbeit, zu jeder Bewegung, zu Methoden und Werkzeugen, bei denen der Verlust von Kraft und Zeit am kleinsten ist und außerdem zu der Erziehung der Arbeiter zur Anwendung der neuen Methoden, so dass ihre Arbeitskraft vollständig ausgenutzt wird, jedoch keine Überanstrengung besteht (Taylor u. Roesler 2011, S. 7-8). Frederick W. Taylor entwickelte für das Problem der Verschwendung von Arbeitskraft vier Grundprinzipien. Zum Ersten sollen die Arbeitsabläufe genau analysiert und verbessert werden. Diese sollen dann in einzelne Bewegungsabläufe standardisiert werden. Dazu müssen systematische Zeit- und Bewegungsstudien durchgeführt werden, um den perfekten Fertigungsweg zu finden. Das zweite Grundprinzip besagt, dass die passenden Arbeiter ausgewählt, geschult und weiter gebildet werden müssen. Den Arbeitern soll nicht selbst die Wahl ihrer Tätigkeit überlassen werden, sondern jeder soll genau die Tätigkeit ausüben, für die er am besten geeignet ist (Taylor 1919, S. 38).

Drittens sollen Kopf-und Handarbeit systematisch getrennt werden und Arbeitgeber und Arbeitnehmer in herzlichem Einvernehmen arbeiten, um die Arbeit nach den Grundsätzen der Wissenschaft zu vollziehen. Im viertem Grundsatz bezieht sich Taylor auf die Verteilung von Arbeit und Verantwortung. Der Arbeitgeber beziehungsweise die Leitung soll alle Arbeit auf sich nehmen, für die sie sich besser eignen als die Arbeiter. Es soll nicht mehr der größte Teil der Verantwortung auf die Arbeiter abgewälzt werden. Dazu empfiehlt Taylor die Einrichtung eines Arbeitsbüros, die den Arbeitern eine genaue schriftliche Anleitung erteilt, in der die Aufgaben, Werkzeuge und die Handhabung bis in das Detail erklärt werden (Taylor 1919, S. 39-41).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des Taylorismus und Darstellung der Fragestellung bezüglich der weltweiten Verbreitung trotz Kritik.

2. Frederick Winslow Taylor – Kurzbiographie: Vorstellung des Lebensweges und der beruflichen Entwicklung von F.W. Taylor als Begründer der Arbeitswissenschaft.

3. Grundsätze des Taylorismus: Erläuterung der vier Kernprinzipien des Scientific Management sowie der damit verbundenen Bedingungen und Kritikpunkte.

4. Gründe für die Anwendung des Taylorismus: Untersuchung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die zur Einführung des Modells führten, sowie dessen Ausbreitung und aktueller Ausblick.

5. Weiterentwicklung des Konzeptes: Darstellung der Evolution des Scientific Managements durch Ansätze von Henry Ford sowie den Übergang zu modernen Human-Relations-Modellen.

6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage unter Berücksichtigung der historischen Relevanz des Modells.

Schlüsselwörter

Taylorismus, Scientific Management, Arbeitswissenschaft, Arbeitsteilung, Industrialisierung, Prozesssteuerung, Effizienz, Betriebsführung, Produktionsorganisation, Arbeitsstudien, Fließbandfertigung, Manufaktur, Human-Relations, Zeitstudien, Leistungssteigerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und der globalen Implementierung des Taylorismus im industriellen Sektor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Prinzipien der wissenschaftlichen Betriebsführung, deren historische Bedingungen und die kontinuierliche Auseinandersetzung zwischen Effizienzsteigerung und den Bedürfnissen der Arbeiter.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum sich das tayloristische System trotz erheblicher gewerkschaftlicher und sozialer Kritik weltweit durchsetzen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf primären und sekundären Werken zur Managementgeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundsätze, die Analyse der ökonomischen Gründe für die Anwendung, die historische Ausbreitung in verschiedenen Ländern sowie die spätere Weiterentwicklung des Konzeptes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Scientific Management, Arbeitsteilung, Effizienz, Industrialisierung und Organisationsstruktur.

Inwiefern unterschieden sich die Ansätze von Taylor und Ford?

Während Taylor den Fokus auf die Optimierung handwerklicher Arbeitsabläufe legte, ergänzte Henry Ford das Konzept um die konsequente Produktstandardisierung und die Einführung der Fließbandfertigung.

Warum wird im Fazit von einer "Revolution in den Betrieben" gesprochen?

Der Begriff beschreibt den fundamentalen Wandel der Unternehmensführung, bei dem die Kontrolle und Planung der Arbeit systematisch vom Arbeiter auf das Management verlagert wurde.

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Details

Title
Der Taylorismus als Konzept der Betriebsführung. Grundsätze und Gründe für seinen Erfolg
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
16
Catalog Number
V319879
ISBN (eBook)
9783668192003
ISBN (Book)
9783668192010
Language
German
Tags
taylorismus konzept betriebsführung grundsätze gründe erfolg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Der Taylorismus als Konzept der Betriebsführung. Grundsätze und Gründe für seinen Erfolg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319879
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