Wenn das Leben am ‚seidenen Wort‘ hängt. Die Bedeutung von Sprache für den Protagonisten Leopold Auberg in Herta Müllers Roman "Atemschaukel"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

24 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil: Die Bedeutung der Sprache für Leopold Auberg

1. Leos Sprachverständnis vor dem Lager

2. Der Wandel der Sprache für den Lagerinsassen Leo Auberg

3. Eine Sprache für Leo nach dem Lager?

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Der 2009 publizierte Roman Atemschaukel der Literaturnobelpreisträgerin Herta Mül- ler präsentiert einen Einblick in das Leben des Protagonisten Leopold Auberg. Dieser wurde als Rumäniendeutscher mit siebzehn Jahren im Januar 1945 aus seinem Hei- matort Hermannstadt in das russische Straflager Nowo-Gorlowka deportiert und musste dort fünf Jahre Zwangsarbeit für den sogenannten „Wiederaufbau“ der Sow- jetunion leisten.1 Sechs Jahrzehnte nach seiner Rückkehr aus dem Lager offenbart er im Alter von zweiundachtzig seine individuellen Erlebnisse und die daraus resultie- renden prägenden Einschnitte in sein Menschsein, die in ihm bis in das erzählte ‚Jetzt‘ immer wieder aufreißende Wunden und Narben hinterlassen haben. Sein Versuch, die traumatischen Ereignisse in Worte zu fassen, für sich selbst dadurch erfahrbar und erträglicher zu machen, lenkt den Fokus auf die einzigartig subjektive Essenz von Sprache für Leo Auberg. Diese scheint in und nach einer Situation derartiger Grenzer- fahrung für menschliches Dasein das einzig bleibende Moment im Kampf gegen den physischen, vor allem aber psychischen Verfall seiner Person zu bergen. „[S]ie wird ‚im Lager‘ zur ‚Rettungsboje‘, die den Menschen hilft, am Ort des Hungers, der Un- terdrückung und des Todes zu überleben.“2 Es ist die Macht der Worte, die Leo die Möglichkeit zur (Selbst-)Erkenntnis aus seinem Schicksal und somit ein wenig Auto- nomie im Umgang mit körperlichen und seelischen Qualen während und nach seiner Lagerzeit verleiht. Allerdings wächst in ihm auch das peinigende Bewusstsein heran, dass diese Kraft in Konfrontation mit seinem Trauma auch an ihre Grenzen stößt.

Die Sprache in ihrer Bedeutung, ihrem Wandel und ihrer ‚Undienlichkeit‘ für den Protagonisten des Romans Atemschaukel bilden den Kernpunkt der vorliegenden Ab- handlung. Für die Auseinandersetzung mit der genannten Thematik werden einige ausgewählte Textbeispiele herangezogen, da der begrenzte Rahmen der Hausarbeit eine detailliertere Untersuchung des Romans nicht ermöglicht. Aufgrund des fragmen- tarischen Charakters der Leopold durch Herta Müller in den Mund gelegten Schilde- rungen und die darin liegende Komplexität der einzelnen Ausdrucksformen wird eine nach den verschiedenen sprachlichen Besonderheiten differenzierte Gliederung der Arbeit für ungünstig erachtet. Um die vielschichtigen, mit einander verknüpften Ele- mente der Sprache in Leos Bericht nicht mehr als nötig auseinanderzureißen, sind die Untersuchungen lediglich in die drei Kapitel über Sprache vor, in und nach dem Lager aufgeteilt. Auf diese Weise wird der Bedeutungswandel Leos Sprachverständnisses und somit auch der seines Welt- und Selbstbildes, bedingt durch seine sich nahezu jeglicher Vorstellungsdimension entziehenden Erlebnisse, aufgezeigt und analysiert. Dabei wird deutlich, dass sein Leben regelrecht am ‚seidenen Wort‘ hängt.

Hauptteil: Die Bedeutung der Sprache für Leopold Auberg

Sprache ist etwas Normales. Jeden Tag sprechen wir die Sprache, die wir in der Kindheit erworben haben, wenn wir mit anderen reden oder wenn wir in Ruhe lesen. Sprache ist etwas Selbstverständliches, was wir manchmal kaum wahrnehmen. Aber Sprache ist auch etwas Besonderes. […] Sprache [ist] etwas Menschliches, weil sie von den Menschen nicht nur Biologisches, sondern auch Psychisches verlangt. Die Menschen sprechen mit der Sprache, die Menschen denken mit der Sprache.3

Dies schreibt Pang Wenwei zu Beginn ihrer Untersuchungen zur Sprache in Herta Müllers Atemschaukel. Da der Mensch in Sprache denkt, ist das Denken von Sprache abhängig. Das Sprachverständnis einer Person wird zu einem großen Teil durch eige- ne Erfahrungen geprägt, ist also individuell und befindet sich dank immer wieder neu- er Erlebnisse in einem stetigen Wandel. Die Begriffe ‚Denotation‘ und ‚Konnotation‘ sind in diesem Zusammenhang wichtig. Denotation meint [t]he dictionary definition of a word 4, also eine allgemeingültige Bedeutung, die auf ein kollektives Verständnis einer Gemeinschaft für eine Entität zielt und indirekt z.B. von einem Kind über seine Eltern erlernt wird. Konnotation beschreibt [t]he aspect of meaning suggested by a word but not strictly part of the word ’ s dictionary definition 5, der aus persönlichen Erfahrungen entsteht und subjektiv ist. So ist z.B. mit dem Wort „Schlange“ nach der Definition des Dudens ein „(in zahlreichen Arten vorkommendes) Kriechtier mit lang gestrecktem walzenförmigem Körper ohne Gliedmaßen, langer, vorne gespaltener Zunge, das sich in Windungen gleitend fortbewegt“6 gemeint. Aber ein Mensch, der z.B. einmal von einer giftigen Schlange gebissen wurde und nur knapp überlebt hat, wird andere Konnotationen zu dem Begriff haben als ein Mensch, der Schlangen als Haustiere hält - während die erste Person mit „Schlange“ Gefahr, Aggressivität und Hinterhältigkeit verbinden wird, assoziiert der Schlangenhalter eher Schönheit, Ele- ganz und Ruhe mit dem Wort bzw. mit seinem Signifikat.

Ein verändertes Sprachverständnis führt wiederum zu veränderten Denk- und somit Handlungsweisen eines Individuums. Dieser Mechanismus ist es, aus dem unter ext- remen Umständen Herta Müllers „Fremde[r] Blick entsteht, wenn in der Diktatur un- ter der permanenten Todesangst die vertrautesten Menschen und die vertrautesten Ge- genstände einem nach und nach nicht mehr vertraut sind, wenn sie einem fremd wer- den.“7 So sei für Müller, nachdem sie durch den rumänischen Geheimdienst provoka- tiv vor einem Fahrradunfall gewarnt wurde, das Fahrrad kein gewöhnliches Fahrrad mehr geblieben, sondern ein mögliches Drohinstrument des Geheimdienstes gewor- den.8 So wie Gegenstände und Menschen, können auch Worte ‚fremd‘ werden, sich also in ihrer Bedeutung für ein Individuum verkehren. Ebendies wird in Atemschaukel an der Figur Leopold Aubergs dargestellt, wie sich im weiteren Verlauf der Untersuchungen zeigen wird.

1. Leos Sprachverständnis vor dem Lager

Der siebzehnjährige Leo Auberg hat vor seiner Deportation in die UdSSR keine Vor- stellung von dem Schrecken und dem Leid, welche ihm als Zwangsarbeiter wiederfah- ren werden. Hingegen wollen die anderen Dorfbewohner in ihrem Bewusstsein der Bedeutung dieser Faktizität ihm durch kleine Gaben Hilfe und Hoffnung vermitteln. Doch der junge, noch nicht lebenserfahrene Leo nimmt die Geschenke an mit dem Gedanken, „dass dieses Wegfahren zur rechten Zeit kommt. […] [W]enn es nicht zu schlimm kommt, ist es für [ihn] sogar gut. [Er] [will] weg aus dem Fingerhut der klei- nen Stadt, wo alle Steine Augen [haben]. Statt Angst hat[] [er] diese verheimlichte Ungeduld.“9 Diese Blindheit für sein bevorstehendes Schicksal resultiert aus seiner Unwissenheit, seine verheimlichte Ungeduld aus der verheimlichten Homosexualität. Leo ist (bereits) vor den Lagerjahren anders als der ‚gewöhnliche‘ Bürger aus Her- mannstadt, anders als die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung, anders als seine Familie. Sein Anderssein ist er zu verbergen gezwungen, denn es ist „[e]twas Verbotenes. Es [ist] absonderlich, dreckig, schamlos und schön.“10 In diesem Zitat wird der „Zwiespalt und die Zerrissenheit des Protagonisten mit der Kontrastierung der Adjektive“11 besonders deutlich - Leo, der Genuss in der Männerliebe findet, ist in den Augen der Allgemeinheit auf negative Weise anomal, seine sexuelle Orientie- rung wird sogar als illegal erachtet.12 Im Hinblick auf die drohende Deportation ins Lager und die Bestürzung seiner Angehörigen kann Leo deshalb nur feststellen: „Mir war bereits etwas zugestoßen.“13 Durch diese Aussage macht er die Passivität seiner eigenen Person in Bezug auf sein Schicksal deutlich: Er kann weder über seine sexuel- le Veranlagung noch über seine Deportation entscheiden, sondern nur mit diesen Ge- gebenheiten umzugehen versuchen. Wegen der gleichgeschlechtlichen Liebe wird Leo zum Verfolgten und muss seine wahre Identität wie ein Verbrecher verheimlichen. Er empfindet sein Leben als Homosexueller unter besagten Umständen ebenso als Grau- en wie seine Verwandten und Bekannten seine Verschleppung in das russische Straf- lager als „Schrecken“14 wahrnehmen. Dieses Denkmuster wird durch Leos Sprachver- ständnis ausgelöst. Er kennt nur das ‚Schaf des Schweigens‘ seiner Homosexualität im Nacken, das schlimmer sei als das Schweigen im Mund.15 Während das Schweigen im Mund ein autonom kontrollierbares/kontrolliertes Schweigen meint, ist das Schweigen im Nacken aufgezwungen und symbolisiert Bedrohlichkeit. Der Nacken ist eine kör- perliche Schwachstelle - im Tierreich töten z.B. Raubkatzen ihre Beute oft durch ei- nen Biss ins Genick; Leo hat also täglich eine (Todes-)Gefahr im Rücken, ständige Furcht. Außerdem ist das Schweigen im Nacken nicht nur ein Symbol für Leos kon- stante Angst, sondern auch als Bürde zu sehen - eine Last auf den Schultern, die im- mer schwerer wird, er aber mit niemandem teilen kann. Die Wirkung seiner heimli- chen Rendezvous, seine Furcht, „ERTAPPT“16 zu werden und seine Andersheit, ge- hen aus Leos folgender Bemerkung hervor: „Mein Vater war Zeichenlehrer. Und ich, mit dem Neptunbad im Kopf, zuckte wie von einem Fußtritt zusammen, wenn er das Wort AQUARELL benutzte. Das Wort wusste, wie weit ich schon gegangen war.“17 Die auseinanderdividierenden Konnotationen, die der Begriff ‚Aquarell‘ einerseits für den Zeichenlehrer und andererseits für Leo hat, zeigen die gravierenden Unterschiede zwischen dem Sohn und seinem Vater, der hier stellvertretend für sämtliche Angehö- rige steht. Leo wird durch ‚Aquarell‘ an seine Treffen im Neptunbad erinnert und da- ran, wie oft er schon „[e]twas Verbotenes“18 getan hat. Zudem verdeutlicht Leos Re- aktion auf das Wort den immerwährenden psychischen Druck wegen der Gefahr der Enttarnung und Strafe. Im Gegensatz zu dieser intensiven Wirkung solcher Begriffe, die Assoziationen mit seinem geheimen Leben als „DER SPIELER“19 hervorrufen, ängstigt ihn „das Wort Lager nicht […]. Trotz Kriegszeit und dem Schweigen [s]einer Rendezvous im Nacken steckt[ ] [er] mit [s]einen siebzehn Jahren immer noch in einer hellen dummen Kindheit. [Ihn] [treffen] die Wörter Aquarell und Fleisch. Für das Wort LAGER [ist] [s]ein Hirn taub.“20 Aufgrund mangelnder Konnotationen zu dem Begriff, empfindet er die Deportation ins Lager sogar als die von Gott „in Gang ge- setzte Zeit“21, als Chance, zu entkommen. „Er hat Sehnsucht nach der Fremde, keine Ängste und möchte fliehen. Dieser gute Wunsch wird nun auf eine schreckliche Weise ermöglicht, und der Protagonist weiß nicht, daß in der Zukunft grausame und schlim- me Leiden auf ihn warten.“22 „Was in den Worten VON DEN RUSSEN VER- SCHLEPPT stecken könnte, ging einem zwar durch den Kopf, aber nicht aufs Ge- müt.“23, erklärt Leopold Auberg. In Verbindung zu diesem Bedeutungsdefizit dieser Aussage bzw. Tatsache für ihn nimmt der Erzähler den Satz seiner Großmutter, „ICH WEISS DU KOMMST WIEDER“24, folglich auch nur „unachtsam mit ins Lager“25. Doch ebendieser Satz, der im Roman insgesamt zehn Mal in exakt dem gleichen Wortlaut wiederholt wird26 und zudem noch in einigen abgewandelten Formen auf- tritt, wird für Leo zu etwas von prägender Bedeutsamkeit.

Nicht nur das Unabänderliche des Abschieds wird durch diese einfachen fünf Wörter gemildert, damit schenkt sie [die Großmutter] auch Leo das, was ihm dann im Lager entzogen wird: die Hoffnung auf ein Wiedersehen, wenn er selber sie längst wird aufgegeben haben. Die feste Gewissheit der Großmutter (ich weiß) steht im Wiederspruch zu dem Futur des du kommst wieder und klingt wie eine Prophezeiung.27

2. Der Wandel der Sprache für den Lagerinsassen Leo Auberg

„Er hat in mir gearbeitet, mehr als alle mitgenommenen Bücher. ICH WEISS DU KOMMST WIEDER wurde zum Komplizen der Herzschaufel und zum Kontrahenten des Hungerengels. Weil ich wiedergekommen bin, darf ich das sagen: So ein Satz hält einen am Leben.“28, beschreibt der 82-jährige Leopold Auberg in seinem Rückblick die subjektive Bedeutung und Wirkung der Worte seiner Großmutter. Der Satz wird in dieser Aussage zu einem untrennbaren Nomen, einem Gegenstand. Park-Derrington und Dias bezeichnen diese Äußerung als „einen ‚versteinerten‘ Satz“29, einen „Talis- man“30, er zeige „Sprache nicht als Instrument einer hic-et-nunc Kommunikation, Sprache nicht als Darstellung der Wirklichkeit, sondern als Schutz und Halt in einer haltlosen Welt. Sprache als letzte Rettung.“31 „ICH WEISS DU KOMMST WIEDER“ ist genauso fassbar und real für Leo wie die „Herzschaufel“; beide sind Gegenspieler des „Hungerengels“ und somit „als ‚Chiffre für die Hoffnung auf das Überleben, auf Wiederstand‘“32, zu begreifen. Mit dem „Hungerengel“ und der „Herzschaufel“ sind bereits an dieser Stelle des Romans zwei essentielle Metaphern für den Lagerinsassen Leopold Auberg genannt, deren Bedeutungen für den Protagonisten im Folgenden analysiert werden; einen weiteren in Verbindung zu „Herzschaufel“ und „Hungeren- gel“ zu untersuchenden bildhaften Ausdruck, die Zentralmetapher, nach welcher Mül- lers Roman betitelt ist, bildet „Atemschaukel“, erstmals im Kapitel „Meldekraut“ er- wähnt33.

[...]


1 Vgl. Müller, Herta: Atemschaukel. 3. Auflage. Frankfurt am Main: Fischer 2013 (= 18750), S. 7, 11, 43, 61; Vgl. Müller: Nachwort, S. 299.

2 Kampmeyer, Dieter: Trauma-Konfigurationen. Bernhard Schlinks Der Vorleser. W.G. Sebalds Aus terlitz. Herta Müllers Atemschaukel. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014 (= Epistemata. Würzburger Wissenschaftliche Schriften 811), S. 145.

3 Pang, Wenwei: Herta Müllers Sprache in Atemschaukel. . In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur 12 (2011), S. 377.

4 Caroll, David W.: Psychology of Language. 2. Auflage. Pacific Grove: Books/Cole Pub. Co. 1994, S. 395.

5 Ebd., S. 394.

6 Schlange. Internet-Publikation, Duden Online, Wörterbuch: http://www.duden.de/node/654831/revi- sions/1358950/view. Erstellt: Bibliographisches Institut GmbH, 2016. Eingesehen: 01.03.2016.

7 Park-Derrington, Emmanuelle: Sprachmagie und Sprachgrenzen. Zu Wort- und Satzwiederholungen in Herta Müllers Atemschaukel. In: Dichtung und Diktatur. Die Schriftstellerin Herta Müller, hg. von Helgrad Mahrdt und Sissel Lægreid. Würzburg: Königshausen & Neumann 2013, S. 137.

8 Park-Derrington, Emmanuelle; Dias, Dominique: Eine Sprache für das Unsagbare finden. Über lexi- kalische Wiederholungen in Atemschaukel. In: Kann Literatur Zeuge sein?. La littérature peut-elle rendre témoignage?. Poetologische und politische Aspekte in Herta Müllers Werk. Aspects poétolo- giques et politiques dans l’œuvre de Herta Müller, hg. Von Dorle Merchiers, Jacques Lejarrige und Steffen Höhne. Bern, Berlin u.a.: Peter Lang 2014 (= Jahrbuch für Internationale Germanistik 112), S. 139.

9 Müller: Atemschaukel, S. 7.

10 Ebd., S. 8.

11 Ci, Xiaofang: Motive und Sprachstil im Roman Atemschaukel von Herta Müller. In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur 12 (2011), S. 360.

12 Vgl. Müller: Atemschaukel, S. 9.

13 Vgl. ebd., S. 8.

14 Müller: Atemschaukel, S. 7.

15 Vgl. ebd., S. 10.

16 Ebd., S. 9.

17 Ebd., S. 10.

18 Ebd., S. 8.

19 Ebd., S. 289.

20 Ebd., S. 11-12.

21 Ebd., S. 11.

22 Ci, S. 361.

23 Müller: Atemschaukel, S. 18.

24 Ebd., S. 14.

25 Ebd.

26 Vgl. ebd., S. 14, 71, 73, 80, 162, 191, 246, 283.

27 Park-Derrington: Sprachmagie und Sprachgrenzen, S. 143.

28 Müller: Atemschaukel, S. 14.

29 Park-Derrington, Dias: Eine Sprache für das Unsagbare finden, S. 145.

30 Park-Derrington: Sprachmagie und Sprachgrenzen, S. 143.

31 Ebd., S. 141.

32 Predoiu, Grazziella: „Leben wir also. Aber man lässt uns nicht leben. Leben wir also im Detail.“ Zur Fokussierung auf ‚kleine Dinge’ in Herta Müllers Romanen. In: Themeswarer Beiträge zur Germanistik. Bd. 10 (2013), S. 28.

33 Vgl. Müller: Atemschaukel, S. 34.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Wenn das Leben am ‚seidenen Wort‘ hängt. Die Bedeutung von Sprache für den Protagonisten Leopold Auberg in Herta Müllers Roman "Atemschaukel"
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen)
Veranstaltung
Hauptseminar: Herta Müllers "Atemschaukel"
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V320092
ISBN (eBook)
9783668192782
ISBN (Buch)
9783668192799
Dateigröße
570 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Herta Müller, Atemschaukel, Protagonist, Leopold Auberg, Leo Auberg, Sprache, Bedeutung der Sprache, Sprache als Überlebensmittel, Unsagbares, Grenzen der Sprache, Hungerengel, Herzschaufel, Homosexualität, Meldekraut, Schwarzpappel, Mondsichelmadonna, Lager, Trauma, Zwangsarbeit, Hunger, Sprache letzte Nahrung
Arbeit zitieren
Johanna M. (Autor), 2016, Wenn das Leben am ‚seidenen Wort‘ hängt. Die Bedeutung von Sprache für den Protagonisten Leopold Auberg in Herta Müllers Roman "Atemschaukel", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320092

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