Social Media Investing. Kritische Analyse der Chancen und Risiken aus der Perspektive des Privatanlegers


Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Grundlegung
1.1 Themeneinführung
1.2 Forschungsfrage

2 Einleitung in Social Media
2.1 Überblick
2.2 Erscheinungsformen

3 Einführung in das Social Trading
3.1 Definition des Privatanlegers
3.2 Ursprung und Entwicklung des Social Tradings
3.3 Funktionsweise und Durchführung des Social Tradings
3.4 Wichtige Kenngrößen des Risikomanagements
3.4.1 Drawdown
3.4.2 Moneymanagement
3.4.3 Volatilität
3.4.4 Stop-Loss-Limits
3.4.5 Sharpe Ratio
3.4.6 Track Record
3.4.7 Value at Risk
3.5 Social-Trading-Plattformen
3.6 Handelbare Werte beim Social Trading
3.6.1 Contracts for Difference
3.6.2 Devisen
3.6.3 ETFs
3.6.4 Wikifolio-Zertifikate

4 Analyse des Social Media Investings aus der Perspektive des Privatanlegers
4.1 Definition der Analysekriterien
4.1.1 Performance
4.1.2 Qualität
4.1.3 Risiko
4.1.4 Sicherheit
4.1.5 Transparenz
4.2 Chancen für Privatanleger
4.2.1 Vorüberlegungen und mögliche Chancen
4.2.2 Systematische Detailanalyse der Chancen
4.2.2.1 Vom Wissen anderer profitieren
4.2.2.2 Kosteneffizienz
4.2.2.3 Positive Incentivierung
4.2.2.3.1 Anreiz zu Verantwortung
4.2.2.3.2 Vergütungsmodell
4.3 Risiken für Privatanleger
4.3.1 Vorüberlegungen und mögliche Risiken
4.3.2 Systematische Detailanalyse der Risiken
4.3.2.1 Negative Incentivierung
4.3.2.1.1 Fehlanreize durch Vergütungsmodelle
4.3.2.1.2 Gefahr des Missbrauchs
4.3.2.1.3 Moralverfall
4.3.2.2 Gefahr systematisch irreleitender Informationen
4.4 Auswertung der Chancen und Risiken
4.4.1 Performance
4.4.2 Qualität
4.4.3 Risiko
4.4.4 Sicherheit
4.4.5 Transparenz
4.5 Auswertung

5 Thesen für die Zukunftsprognose von Social Media Investing
5.1 Social Media bleibt wichtig
5.2 Social Trading 2.0 etabliert sich durch Finanzinstitutionen
5.3 Social Trading wird überschätzt

6 Fazit und Empfehlung für den Privatanleger

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Konversationsmöglichkeiten der Social Media

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Benötigte Gewinne, um Drawdowns auszugleichen

Tabelle 2: Vergleich der fünf besten aktuellen Plattformen

Tabelle 3: Auswertung der Chancen und Risiken des Social

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Grundlegung

1.1 Themeneinführung

Für viele Menschen ist es längst zur Selbstverständlichkeit geworden, ihre persönliche Geldanlage über das Internet zu tätigen. Das digitale Zeitalter des Internets macht Anleger neugierig und mutig, neue Dinge auszuprobieren, wodurch auch die Risikobereitschaft gestiegen sein mag1. Seit einiger Zeit verfolgen viele Menschen den neuen Megatrend des Social Tradings. Das Social Trading ist begriffsgleich zum Social Media Investing und stellt eine neuartige Form der Geldanlage dar, welche auf Social Media basiert. Jeder Privatanleger kann über ein soziales Netzwerk anderen Anlegern folgen und teilweise vollautomatisch ihre Empfehlungen zu Käufen oder Verkäufen von Wertpapieren übernehmen oder sogar komplette Investmentstrategien in das eigene Depot kopieren2. Dabei machen sich Anleger das Prinzip der Kollektiven Intelligenz zu eigen, mit dem besonderen Ziel, gemeinsam erfolgreich zu sein3. Die Idee dahinter ist, dass die Leistungen der Gruppe einen bedeutenderen Nutzen erbringen können als die des Einzelnen4.

1.2 Forschungsfrage

Welche Chancen und Risiken können beim Social Trading unter Berücksichtigung von Schwarmintelligenz und Herdenverhalten aus der Perspektive des Privatanlegers auftreten?

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den wirtschaftspsychologischen Aspekten beim Social Trading. Der Ansatz besteht darin, das Phänomen des Social Tradings zu illustrieren, die resultierenden Chancen und Risiken unter Berücksichtigung der Schwarmintelligenz und des Herdenverhaltens zu beleuchten und im Hinblick auf Performance, Qualität, Risiko, Sicherheit und Transparenz zu bewerten. Anschließend wird eine Zukunftsprognose für das Social Trading abgeleitet, worauf eine Empfehlung für den Privatanleger folgt.

2 Einleitung in Social Media

2.1 Überblick

Social Media5, begriffsgleich mit sozialen Medien, haben sich zu einem sensationellen Phänomen entwickelt6. Milliarden Menschen weltweit sind Teil dieser Party und können sich in Sekundenschnelle mit anderen Menschen auf dieser Welt vernetzen und mit ihnen kommunizieren.7

Soziale Medien sind in der Regel leicht zu bedienende Internetanwendungen8 und dienen der digitalen Kommunikation und Vernetzung von Benutzern sowie dem zeit- und ortsunabhängigen freien Zugang zu benötigten Informationen9. Sie basieren auf dem allgegenwärtigen Web 2.0, welches sich auf den Wandel des Internets von einem „einseitigen Informationsdienst (…) zu einem interaktiven Mitmach-Netz für jedermann10 bezieht. Die digitale Revolution des Social Webs11 ermöglicht es, überall vernetzt und ständig erreichbar zu sein12 sowie eigene Inhalte, den sogenannten „User Generated Content“, zu veröffentlichen und untereinander auszutauschen. Zudem ist die digitale Kommunikation zwischen Menschen von großer Bedeutung, da die Nutzer unmittelbar, d.h. in Echtzeit, auf Benachrichtigungen in sozialen Medien reagieren und ebenso Beziehungen pflegen können13. Das Social Web ist interaktiv, mitteilungsbedürftig und von progressiver Schnelligkeit, wodurch die Kommunikation einen neuen Zeitbegriff erhält14. Insbesondere ist das Social Web von hoher Systemrelevanz, da es von vielen Menschen und Unternehmen genutzt wird und somit kaum mehr wegzudenken ist.15

2.2 Erscheinungsformen

Social Media eignen sich für viele Bereiche, wie nachfolgend dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Konversationsmöglichkeiten der Social Media Quelle: http://ethority.de/social-media-prisma/, abgerufen am 06.12.2015

Mithilfe von Social Media können mit wenig Aufwand viele Zielgruppen erreicht werden16. Die bemerkenswerte Vielfalt der Informations- und Konversationsmöglichkeiten erlaubt den Nutzern, aus einer mannigfaltigen Palette die persönlichen Favoriten auswählen zu können.

Dabei lassen sich folgende wichtige Erscheinungsformen unterscheiden:

- Soziale Netzwerke sind das schlagende Herz des Social Webs. Menschen aus aller Welt lernen andere Menschen kennen, pflegen sowohl private als auch geschäftliche Beziehungen, teilen Ereig-nisse und haben Spaß an der Selbstdarstellung. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür ist Facebook.
- Mobile Communities werden mobil genutzt, d.h. von unterwegs, und bieten beispielsweise das standortbezogene Bewerten von Restaurants, Sehenswürdigkeiten etc. an.
- Media-Plattformen werden verwendet, um Dateien und Dokumente hochzuladen und auszutauschen, wie z.B. durch YouTube.
- Foren und Bewertungsportale dienen dem Meinungsaustausch und der Bewertung von Dienstleistungen und Produkten. Ein Beispiel hierfür ist HolidayCheck.
- Blogs und Microblogs bedeuten so viel wie Internet-Tagebücher und werden für das schnelle Erstellen und Veröffentlichen von chronologisch sortierten Inhalten gebraucht. Diese können je nach Art der Berichterstattung subjektiv oder objektiv sein. Microblogs sind im Vergleich zu Blogs kurze Textnachrichten.
- Open-Source-Plattformen, auch unter Wikis bekannt, sind mitunter die wichtigsten Ressourcen, um schnell an Wissen zu gelangen. Sie beruhen auf dem Prinzip der Kollektiven Intelligenz17, welche sich das gemeinschaftliche Arbeiten und Erarbeiten von Texten oder Projekten zunutze macht und im weiteren Verlauf dieser Arbeit ein bedeutendes Thema sein wird.18

Die Gemeinsamkeit aller Erscheinungsformen besteht darin, dass die virtuelle Verbindung der Gemeinschaft eine neue Ebene der Realität darstellt und diese zum Leben erweckt wird19. Allen Anwendungen sind die Kerneigenschaften Beziehungspflege, Information und Kollaboration zuzuschreiben, welche je nach Art des Dienstes unterschiedlich stark ausgeprägt sind20. Da der soziale Aspekt im Vordergrund steht, werden Social Media auch gerne als „ das größte Gemeinschaftsprojekt der Welt“ 21 bezeichnet.

3 Einführung in das Social Trading

3.1 Definition des Privatanlegers

Bevor das Social Trading näher erläutert wird, gibt es noch eine Frage zu klären. Wer sind Privatanleger und welche Ziele verfolgen sie?

Privatanleger sind die wahren Helden des Kapitalmarkts“ 22 , denn einzig und allein sie gebrauchen eigene Mittel zum Investieren. Auch wenn sie Investitionen mithilfe von aufgenommenen Krediten tätigen, erfolgt die Finanzierung letztendlich mit dem eigenen Geld. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu institutionellen Investoren, welche weitaus höhere Beträge und im Interesse der jeweiligen Institution investieren, ist, dass sie Geldanlagen für persönliche Zwecke nutzen, wie z.B. zum langfristigen Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge.23

Das Social Trading bietet für den Privatanleger ein neues und vielfältiges Anlage-universum24. Wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist und was genau sich hinter dem Megatrend verbirgt, wird im Nachfolgenden erklärt.

3.2 Ursprung und Entwicklung des Social Tradings

Die Idee des Social Tradings ist weitestgehend dem Vertrauensverlust der Anleger in die gesamte Finanzbranche infolge von zwei historisch einschneidenden Ereignissen entsprungen.25

Seit 1995 kursierten viele technologiebasierte Start-up-Unternehmen am Aktienmarkt, für die von der Deutschen Börse ein eigener Sektor gegründet wurde, der „Neue Markt“. Aufgrund der hohen euphorischen und gierigen Nachfrage von Anlegern stiegen die Aktienkurse der innovationsversprechenden Unternehmen exponentiell an. Das Problem dieser Unternehmen lag allerdings darin, dass sie nur durch ihre Internetpräsenz und Börsennotierung gekennzeichnet waren, d.h. kaum einen inneren Wert aufweisen konnten. An Gewinnen und Dividenden konnten die Anleger auch nicht teilhaben, denn die Start-ups benötigten das Kapital zum Wachsen. Kurz darauf realisierten die Anleger, dass die Aktien völlig überbewertet waren. Nachdem dann erste Unternehmen ihre Insolvenz angekündigt hatten, wollten Anleger baldmöglichst ihre Aktien verkaufen. Um die Jahrtausendwende kam es dann zum Platzen der sogenannten Dotcom-Blase. Viele Anleger verloren dabei ihre gesamten Ersparnisse.26

Den zweiten Rückschlag erlitten Anleger mit der US-amerikanischen Hypothekenkrise 2007, welche gleichzeitig als Katalysator der 2008 anschließenden globalen Finanz- und Wirtschaftskrise gilt. Im Zuge der Niedrigzinspolitik in den Vereinigten Staaten wurden günstige variabel verzinste Hypothekenkredite zur Finanzierung des zum traditionellen American Dream gehörenden Eigenheims vergeben, auch an Personen mit einem hohen Bonitätsrisiko, woraufhin die Immobilienpreise stiegen27. Um sich gegen das Ausfallrisiko der Schuldner abzusichern, wandelten Banken die risikobehafteten Kredite in durch Hypotheken abgesicherte Wertpapiere um28, sogenannte Collateralized Debt Obligations, kurz CDOs, welche durch Ratingagenturen als sicher eingestuft wurden und von Investoren erworben wurden – sie versprachen attraktivere Renditen zu Zeiten der Niedrigzinsen. Als die Zinsen stiegen, konnten viele Privatpersonen ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen, weshalb sie ihre Immobilien verkauften. Die Immobilienpreise stürzten rapide ab, wodurch die CDOs an Wert verloren, da die Immobilien die zugrunde gelegten Sicherheiten der Kredite waren. Es kam zu einem finanziellen Fiasko, das durch fehlerhafte und manipulative Kreditratings zur Unterschätzung der Risiken und letztendlich zum Kollaps der Finanzbranche führte29. Durch die schwache Bankenregulierung wurden nicht nur Privatpersonen in den Ruin getrieben, es zog auch die US-Investmentbank Lehman Brothers in die Insolvenz, welche auch in Deutschland vertreten war und zahlreiche Zertifikate emittiert hatte, die mitunter auch viele Privatanleger hielten. Banken mussten große Verluste hinnehmen und in Anlegern wuchsen das Misstrauen und die Verunsicherung gegenüber der gesamten Finanzbranche.30

Anleger hatten verstärkt das Bedürfnis nach Unabhängigkeit vom Herrschaftswissen der Banken und Fondsmanager. Zusätzlich sorgte die schlechte Bankberatung durch Produktverkäufe, die zu risikoreich waren oder Kunden gar nicht benötigten, für das Streben nach der Selbstentscheidung31, denn letztendlich war es „ eine Krise der Finanzwirtschaft und der Banken .. , weil diese sich in Spekulationen statt in solider Kreditfinanzierung verausgabt haben32. Im Zuge des Vertrauensverlusts der Privatanleger etablierten sich allmählich Social-Trading-Plattformen, um den Wünschen der Anleger nachzukommen.

3.3 Funktionsweise und Durchführung des Social Tradings

Wie der Name schon erahnen lässt, verbirgt sich hinter dem Social Trading ein soziales Handeln. Es bringt Anleger und Händler in direkte Verbindung und stellt somit die Verknüpfung von sozialem Netzwerk und Onlinedepot33 dar.

Als Privatanleger hat man oftmals nicht die nötige Zeit und Motivation, sich permanent mit dem Wertpapierhandel zu beschäftigen. Dabei kann es passieren, dass man den Überblick verliert und mehr Verluste als Gewinne macht. Damit dies nicht geschieht und die Freude am Wertpapierhandel erhalten bleibt, kann man das Geld erfahrenen Anlegern, auch Trader genannt, anvertrauen. Ihre individuell getätigten Transaktionen und Investmentstrategien sind öffentlich und jederzeit einsehbar34. Dabei bestimmt man als Anleger, im weiteren Verlauf Signalnehmer oder Follower genannt, an welchen Handelsstrategien erfolgreicher Trader man sich beteiligen möchte35. Für den Anleger gibt es zwei Möglichkeiten: Er kann entweder selbst ausgewählten Tradern und deren Handel als Follower folgen und somit Empfehlungen zu Wertpapierkäufen und –verkäufen entgegennehmen, oder er kopiert die vom Trader getätigten Transaktionen anteilsmäßig direkt in das eigene Depot, in diesem Fall geht es um das „Copy Trading“36. Abhängig davon, wie viel Prozent des Handelsvolumens ein Trader in einer Transaktion auslöst, wird genau dieser prozentuale Anteil vom privaten Anlegerdepot investiert.37

Der Trader selbst ist ein Signalgeber, da er Signale und somit Handelsempfehlungen für andere Anleger erteilt. Trader entscheiden selbst, in welche Werte sie investieren möchten und welches Risiko sie einzugehen bereit sind. Bei diesem Megatrend wird auch häufig von sozialen Finanznetzwerken gesprochen, da soziale Netzwerke in die Finanzwelt eingezogen sind38 und den Wertpapierhandel damit im sozialen Umfeld stattfinden lassen39. Die Idee basiert auf den ehemaligen Investmentclubs, bei denen sich Personen trafen, um über Geldanlagen zu diskutieren40. Social-Trading-Plattformen dienen vor allem dem Informationsaustausch, sowohl unter Anlegern als auch zwischen Anlegern und Tradern. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Strategien und Ideen für Investitionen vorstellen und bewerten zu können41. Dieses beeindruckende Geschehen wird auf verschiedenen Social-Trading-Plattformen ermöglicht, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit aufgewiesen werden.

Der neue Trend der Geldanlage basiert auf der Grundidee, dass jedermann Zugriff auf nützliches Wissen anderer hat, welches durch das Social Web weiterentwickelt werden kann42. Die Gruppe kann, wenn sie eine gemeinsame Vision verfolgt, somit voneinander lernen43, gemeinsam erfolgreich sein und besser abschneiden, als es ein Einzelner möglicherweise tun würde. Das zugrunde liegende Prinzip nennt sich Kollektive Intelligenz und wird im weiteren Verlauf dieser Abhandlung näher betrachtet.

Das Investieren wird durch das Social Trading demokratisiert44, denn der Signalnehmer kann aus einer Vielzahl von Tradern beliebig wählen, welchen er gerne folgen oder welche Strategien er kopieren möchte. Außerdem können sich Anleger gegenseitig ins Portfolio schauen lassen45 und durch einen revolutionären Automatismus Strategien von anderen Anlegern vollständig imitieren oder auch individuell und manuell einstellen, wenn Anleger selbst in den getätigten Transaktionen mitmischen möchten.46

Um den Signalnehmern die Auswahl der Trader und Strategien zu vereinfachen, werden fundamentale Daten zum Risikomanagement der reichlichen Trader veröffentlicht, nach denen über eine Suchfunktion auf der jeweiligen Plattform gefiltert werden kann. Darunter fallen der Drawdown, die Volatilität, das Moneymanagement, die Stop-Loss-Limits, die Sharpe Ratio, ein Track Record sowie der Value at Risk, welche nachfolgend näher erläutert werden.47

3.4 Wichtige Kenngrößen des Risikomanagements

3.4.1 Drawdown

Der Drawdown, auch maximaler Verlust, ist eine Kennzahl, die zur Abschätzung des finanziellen Risikos einer Strategie dient. In einer bestimmten Zeitperiode werden die Veränderungen des eingesetzten Kapitals von den Höchstständen zum Tiefpunkt ermittelt, um einen prozentualen Wert für den maximalen Verlust einer Investmentstrategie bestimmen zu können48. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass zwischen Verlusten und Gewinnen ein nicht linearer Zusammenhang herrscht. Es wird immer ein höherer Gewinn benötigt, um einen Verlust ausgleichen zu können, da sich die jeweilige Basis verändert49. Als Beispiel wird von einem Höchststand in Höhe von 1.000 Euro ausgegangen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1:Benötigte Gewinne, um Drawdowns auszugleichen

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Daeubner, P., Trading-Strategien, 2007, S. 64.

Es ist zu bemerken, dass es sich um den reinen Nettogewinn handelt, d.h. Kosten, Steuern oder Inflation sind in der Rechnung nicht berücksichtigt. Bei deren Beachtung würde die Differenz in der Realität entsprechend höher ausfallen.50

3.4.2 Moneymanagement

Damit eine Geldanlage durch Social-Trading-Strategien langfristig erfolgreich sein kann, sollte das Augenmerk nicht nur auf den möglichen Renditen liegen, sondern auch auf das Verlustpotenzial gerichtet sein. Jede Transaktion birgt ein nicht zu vernachlässigendes und mehr oder weniger stark ausgeprägtes Verlustrisiko. Je höher der Drawdown, desto höher muss auch der Gewinn hinterher ausfallen. Demnach sollte das Transaktionsvolumen maximal 1 % des Depotwerts betragen und diese Grenze nicht übersteigen, denn schlimmstenfalls hat man lieber in einer Serie viele kleine Verluste als einmal den vollständigen Wert des Portfolios zu vernichten. Tritt tatsächlich ein Verlust ein, so besteht keine emotionale Bindung zu diesem 1 % – er wirkt insignifikant. Außerdem ist es auch wesentlich einfacher, den Verlust zu akzeptieren und ihn möglichst durch einen folgenden Gewinn auszugleichen. Es ist immer darauf zu achten, mit wie viel Geld Trader einzelne Transaktionen ausführen, denn die Investition wird beim Copy-Trading auch im eigenen Depot anteilig getätigt.51

3.4.3 Volatilität

Die Volatilität beschreibt die Standardabweichung vom Mittelwert eines Wertpapiers oder Portfolios. In einer bestimmten Periode werden die positiven und negativen Schwankungen gemessen, woraus der Durchschnitt gebildet wird. Eine Volatilität von beispielsweise 20 % bedeutet, dass der Basiswert, z.B. ein Investmentportfolio, durchschnittlich um 20 % schwankt. Die tatsächlichen Schwankungen können gegebenenfalls auch deutlich darüber hinausgehen. Je risikoreicher eine Traderstrategie ist, desto höher ist auch die Schwankungsbreite, da sich sowohl die Chance auf Gewinne erhöht als auch das Risiko auf Verluste.52

3.4.4 Stop-Loss-Limits

Ein Stop-Loss-Limit wird vor der Ausübung einer Transaktion festgelegt und kann dabei helfen, Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern53. Wird ein Stop-Loss-Limit für einen bestimmten Wert gesetzt, so wird eine Position automatisch geschlossen, wenn dieser Wert über- oder unterschritten wird. Auch sogenannte „Trailing Stops“ werden oftmals von Tradern benutzt, da sie eine hohe Flexibilität aufweisen. Es handelt sich um einen Stop, der der Kursveränderung eines Wertpapiers folgt. Ein prozentualer Differenzbetrag, z.B. 10 %, wird dem jeweiligen Höchststand zugerechnet oder abgezogen. Handelt es sich um einen Absolutwert, z.B. 10 Euro, wird es „Chandelier Stop“ genannt.54

Es ist wichtig, Stop-Loss-Limits zu definieren, um sich insbesondere bei stark volatilen Strategien absichern zu können.

3.4.5 Sharpe Ratio

Die Sharpe Ratio ist eine Risikokennziffer, welche die zusätzliche Rendite eines Portfolios misst, d.h. die Rendite, die über den risikofreien Zinssatz, etwa einen Gelmarktzins, hinausgeht. Die Mehrrendite wird ins Verhältnis zur jeweiligen Volatilität eines Wertpapiers oder Portfolios gesetzt und kann zum Vergleich von Tradingstrategien dienen. Die Sharpe Ratio sollte gleich oder größer eins sein, damit ein adäquates Risikoverhältnis dargestellt wird. Ist sie allerdings negativ, so lohnt es sich nicht, das zusätzliche Risiko für die Überrendite einzugehen.55

3.4.6 Track Record

Der Track Record ist keine Risikokennziffer, sondern veranschaulicht in chronologischer Reihenfolge die getätigten Transaktionen eines Traders. Diese Historie zeigt, wann welche Werte mit welchem Volumen gehandelt wurden. Je weiter die Transaktionsgeschichte in die Vergangenheit reicht, desto besser kann die Strategie des Traders hinsichtlich der Souveränität bei unterschiedlichen Marktsituationen eingeschätzt werden. Auch Verluste gehören beim Traden dazu. Anhand dieser erfährt man, welche Risikohaltung der Trader hat und wie er auf Verluste reagiert. Der Track Record ist von großer Bedeutung, da er herauslesen lässt, wie viele Erfahrungen ein Trader schon gemacht hat. Eine möglichst lange Historie ist dabei von Vorteil, sie sollte im Idealfall jedoch mindestens zwölf Monate zurückzuverfolgen sein.56

3.4.7 Value at Risk

Die Kennziffer Value at Risk, kurz VaR, gibt an, wie hoch der maximale Verlust bei gegebener Laufzeit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ist. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird dabei als Konfidenzniveau oder Vertrauensintervall bezeichnet, welches Werte zwischen 95 und 99 % annehmen kann. Der maximale Verlust kann prozentual oder in absoluten Beträgen angegeben werden. Die Laufzeit liegt in der Regel zwischen einem und zehn Handelstagen. Beträgt der VaR einer Strategie bei einem Vertrauensintervall von 95 % in einem Zeitraum von sieben Tagen 5 %, so bedeutet dies, dass der maximale Verlust mit einer 95%-igen Wahrscheinlichkeit in sieben Tagen 5 % nicht übersteigen wird.57

3.5 Social-Trading-Plattformen

Es gibt vielerlei Plattformen mit diversen Schwerpunkten, auf denen Social Trading angeboten wird. Im Rahmen dieser Arbeit liegt der Fokus auf den Plattformen, die das Kopieren von individuellen Tradingstrategien verfolgen, nicht jedoch auf dem Abbilden von kollektiven Meinungen, bei denen Follower regelmäßig nach ihrer Meinung zu Wertpapieren gefragt werden.58

Die Plattformen unterscheiden sich hauptsächlich in ihren handelbaren Werten und Gebührenmodellen. Viele fordern einen bestimmten Kapitaleinsatz. Eine nützliche Besonderheit liegt bei den meisten Social-Trading-Plattformen darin, dass sie ein kostenloses Demokonto für eine gewisse Zeit anbieten, um sich mit der Plattform und dem Social Trading an sich vertraut zu machen. Es können Investitionen in verschiedene Strategien in Echtzeit simuliert und deren Entwicklungen beobachtet werden. Die Kommunikationsmöglichkeiten der sozialen Plattformen sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Im Folgenden sind die aktuell fünf beliebtesten Plattformen aufgelistet:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten 59 60 61 62

Tabelle 2: Vergleich der fünf besten aktuellen Plattformen

Quelle: Zusammenstellung aus diversen Quellen

3.6 Handelbare Werte beim Social Trading

3.6.1 Contracts for Difference

Contracts for Difference, kurz CFDs, sind außerbörslich gehandelte Finanzderivate, welche entweder zur Spekulation oder zur Absicherung von Positionen genutzt werden können. Wie der Name impliziert, handelt es sich um eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, eine CFD-Position auf einen gewählten Basiswert, auch Underlying genannt, zum Ende der festgelegten Laufzeit glattzustellen. Die Glattstellung erfolgt als Barausgleich (Cash Settlement) zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs des zugrunde liegenden Finanzinstruments, verleiht jedoch nicht das Recht, den Basiswert physisch geliefert zu bekommen und besitzen zu können63. Ein CFD kann Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Devisengeschäfte fast exakt nachbilden64. Es gibt immer einen Käufer (Long Position) und einen Verkäufer (Short Position) des Kontraktes. Der Unterschied zum direkten Erwerb eines Basiswerts besteht darin, dass CFDs die Möglichkeit bieten, mit geringem Kapitaleinsatz und einem Hebel handeln zu können. Das bedeutet, dass man von der Kursbewegung eines Basiswerts überproportional profitieren kann, gleichermaßen von steigenden und fallenden Kursen. Bezieht sich ein CFD beispielsweise auf eine Aktie mit einem Hebel von 100, so heißt das, dass sich der Gewinn oder Verlust aus dem Hundertfachen der Kursänderung ergibt. Steigt im Fall eines Kaufs der Aktienkurs um 1 %, so beträgt der Gewinn 100 %. Fällt der Aktienkurs allerdings um 3 %, so entsteht ein Verlust in Höhe von 300 % und umgekehrt beim Verkauf. Aus dem vereinbarten Hebel ergibt sich die Margin, die tatsächlich zu hinterlegende Sicherheit zur Gewährleistung der Erfüllung des Geschäfts.65

3.6.2 Devisen

Unter Devisen versteht man das Buchgeld in ausländischer Währung, d.h. Forderungen oder Guthaben, die auf eine fremde Währung lauten. Der Terminus für Devisen lautet „Foreign Exchange Market“, kurz Forex.

Als Zahlungsmittel fungieren dabei Fremdwährungsguthaben bei ausländischen Banken sowie auf fremde Währung lautende Wechsel und Schecks. Der Devisenhandelsabschluss, auch Devisengeschäft genannt, kann ein Ankauf oder Verkauf von Devisen zum vereinbarten Devisenkurs sein. Ein Devisenkurs ist das zwischen den Geschäftspartnern festgelegte Austauchverhältnis des Inlands- gegen das Auslandsbuchgeld. Beim Devisenhandel kann sowohl auf steigende als auf fallende Wechselkurse gesetzt werden.66

3.6.3 ETFs

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, sind börsengehandelte und passiv gemanagte Indexfonds. Sie bilden kosteneffizient Indizes ab und lassen Anleger an der jeweiligen Kursentwicklung partizipieren. ETFs erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie wie Fonds durch Streuung der Anlage das Risiko breit diversifizieren und zudem ebenso wie Aktien aufgrund des täglich ermittelten Preises schnell veräußerbar sind. Auch bei ETFs können wie bei CFDs Hebel angepasst werden.67

3.6.4 Wikifolio-Zertifikate

Unter einem Wikifolio-Zertifikat, kurz Wikifolio, versteht man die abgebildete Handelsstrategie eines Traders, welche ein Portfolio darstellt. Wikifolios können bei jeder Bank über die Börse Stuttgart sowie außerbörslich gehandelt werden. Trader verwenden für ihre Investments Aktien, ETFs, Fonds, Anlagezertifikate und Hebelprodukte.68

4 Analyse des Social Media Investings aus der Perspektive des Privatanlegers

4.1 Definition der Analysekriterien

4.1.1 Performance

Der Erfolg des Social Tradings kann mit der erreichten Performance gemessen werden. Die vom Trader eingesetzten Werte sowie komplette Investmentstrategien werden dahingehend untersucht, inwieweit sie attraktiv sind.

4.1.2 Qualität

Die Qualität des Social Tradings zeichnet sich dadurch aus, ob sie messbar ist beziehungsweise Qualitätskontrollen der zugrunde liegenden Mechanismen durchführbar sind.

4.1.3 Risiko

Bei Geldanlagen ist es von fundamentaler Bedeutung, Risiken bestimmen und einschätzen zu können. Beim Social Trading wird analysiert, ob das Risiko definierbar und messbar ist sowie in welchem Ausmaße mögliche Risiken auftreten können.

4.1.4 Sicherheit

Die Sicherheit ist danach zu beurteilen, welche Werte gehandelt werden und ob diese untragbare Risiken mit sich bringen. Eine sichere Geldanlage sollte langfristig angesehen werden.

4.1.5 Transparenz

Transparenz bedeutet beim Social Trading, dass Privatanleger jederzeit Informationen über die Risikokennziffern, die Entwicklung und das Verhalten der Trader abrufen können.

Unter Berücksichtigung der wirtschaftspsychologischen Phänomene der Schwarmintelligenz sowie dem Herdenverhalten werden die Chancen und Risiken für den Privatanleger abgeleitet und im Anschluss nach den zuvor definierten Kriterien bewertet.

[...]


1 Vgl. Gigerenzer, G., Risikobereitschaft, 2015, S. 256.

2 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 10.

3 Vgl. o. V., Geldanlage 2.0, 2013, http://www.focus.de/finanzen/recht/finanzen-geldanlage-2-0-mit-social-trading-an-der-boerse-mitmischen_aid_1131757.html.

4 Vgl. Lochner, M., FOCM 2014.

5 Social Media werden im Rahmen dieser Arbeit als Eigenname angesehen und daher durchweg großgeschrieben.

6 Vgl. Gitomer, J., Social Boom, 2012, S. 3.

7 Vgl. Schumann, P., SM Nutzung, 2015, http://www.jobambition.de/global-digital-report-2015-zahlen-digital-social-mobile/.

8 Vgl. Rapp, F., Quo vadis SM, 2013, S. 15.

9 Vgl. Rapp, F., Quo vadis SM, 2013, S. 7.

10 Schenk, M./Jers, C./Gölz, H., Web 2.0, 2013, S. 18.

11 Social Web wird in dieser Arbeit als Eigenname betrachtet und daher durchweg großgeschrieben.

12 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 13.

13 Vgl. Rapp, F., Quo vadis SM, 2013, S. 17.

14 Vgl. Wolber, H., SM Irrtümer, 2012, S. 29.

15 Vgl. Rapp, F., Quo vadis SM, 2013, S. 19.

16 Vgl. Wolber, H., SM Irrtümer, 2012, S. 23.

17 Kollektive Intelligenz wird in dieser Arbeit als Eigenname betrachtet und deshalb immer großgeschrieben.

18 Vgl. Rapp, F., Quo vadis SM, 2013, S. 19 f.;
Vgl. Wolber, H., SM Irrtümer, 2012, S. 23 f.

19 Vgl. Rapp, F., Quo vadis SM, 2013, S. 8.

20 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 16.

21 Ziegler, C./Lambertin, J., SM und ROI, 2013, S. 2.

22 Deutscher Investor Relations Verbund, Handbuch IR, 2004, S. 293.

23 Vgl. Deutscher Investor Relations Verbund, Handbuch IR, 2004, S. 293.

24 Vgl. Deutscher Investor Relations Verbund, Handbuch IR, 2004, S. 293.

25 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 21.

26 Vgl. o.V., Dotcom-Blase, 2012, http://www.finanzgrundlagen.de/glossar/dotcom-blase/;
Vgl. o.V., Dotcom Bubble, http://www.investopedia.com/terms/d/dotcom-bubble.asp.

27 Vgl. Sommer, R., Subprime-Krise, 2012, http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/finanzmaerkte/55766/subprime-krise?p=0.

28 Vgl. Althoetmar, K./Heinz, T. Hypothekenkrise, http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/boerse/pwieboersencrashs100.html.

29 Vgl. Reynolds, J./Newell, E., Ethics IB, S. 75 ff.

30 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 21.

31 Vgl. Reynolds, J./Newell, E., Ethics IB, S. 77 ff.

32 Bofinger, P. , Spekulation, 2011, S. 9.

33 Vgl. Geese, B., Gemeinsam hohe Renditen, 2015, http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-man-gemeinsam-hohe-Renditen-jagt-article15759246.html.

34 Vgl. o.V., Forex Vergleich, https://www.iid.de/social-trading/.

35 Vgl. o.V., ST Vergleich, http://www.brokervergleich.net/social-trading.

36 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 41.

37 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 58.

38 Vgl. Geese, B. Gemeinsam hohe Renditen, 2015, http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-man-gemeinsam-hohe-Renditen-jagt-article15759246.html.

39 Vgl. Saurenz, D., ST Vormarsch, 2015, http://www.teleboerse.de/aktien/Social-Trading-auf-dem-Vormarsch-article11815091.html.

40 Vgl. Crocoll, S., Die Zeit 2012.

41 Vgl. o. V., Traden, http://www.tradenlassen.de/.

42 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 9.

43 Vgl. Lochner, M., FOCM 2014.

44 Vgl. Saurenz, D., ST Vormarsch, 2015, http://www.teleboerse.de/aktien/Social-Trading-auf-dem-Vormarsch-article11815091.html.

45 Vgl. Geese, B., Gemeinsam hohe Renditen, 2015, http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-man-gemeinsam-hohe-Renditen-jagt-article15759246.html.

46 Vgl. o.V., Traden, http://www.tradenlassen.de/.

47 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 37 ff.; Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 54.

48 Vgl. o.V., Drawdown, http://www.investopedia.com/terms/d/drawdown.asp.

49 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 38.

50 Vgl. Daeubner, P., Trading-Strategien, 2007, S. 64.

51 Vgl. Daeubner, P., Trading-Strategien, 2007, S. 64 ff.

52 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 38.

53 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 39.

54 Vgl. o.V., Trailing Stop, http://www.investopedia.com/terms/t/trailingstop.asp.

55 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 39.

56 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 134.

57 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 40.

58 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 139 ff.

59 Unter Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis zu verstehen, womit sich die Plattformen finanzieren

60 Bitcoin ist eine virtuelle Währung.

61 Rohstoffe werden als Termingeschäfte gehandelt.

62 Die Performancegebühr wird nach dem High-Water-Mark-Prinzip fällig, d.h. nur wenn tatsächlich eine Überrendite erwirtschaftet wird.

63 Vgl. Daeubner, P., Trading-Strategien, 2007, S. 255.

64 Vgl. Braun, A., Social Trading, 2013, S. 94.

65 Vgl. Daeubner, P., Trading-Strategien, 2007, S. 258 f.; Vgl. o.V., CFD, http://www.brokervergleich.net/cfd-broker.

66 Vgl. Lipfert, H., Devisenhandel, 1992, S. 17.

67 Vgl. Uhlmann, I., ETF, 2012, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/standpunkt-auch-etf-sind-nicht-ganz-ohne-11620645.html.

68 Vgl. o.V., Wikifolio, http://www.wikifolio.com/de/invest/Advantages.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Social Media Investing. Kritische Analyse der Chancen und Risiken aus der Perspektive des Privatanlegers
Hochschule
Hochschule Ludwigshafen am Rhein
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
51
Katalognummer
V320145
ISBN (eBook)
9783668212114
ISBN (Buch)
9783668212121
Dateigröße
924 KB
Sprache
Deutsch
Reihe
Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Schlagworte
Social Media Investing, Scoial Trading, Schwarmintelligenz, Kollektive Intelligenz, Herdenverhalten, Privatanleger
Arbeit zitieren
Valeria Di Dio (Autor), 2015, Social Media Investing. Kritische Analyse der Chancen und Risiken aus der Perspektive des Privatanlegers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320145

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