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Kategorisierung und Priorisierung von Stakeholdern. Grundlagen und Ausblick der Stakeholder-Theorie nach Freeman

Title: Kategorisierung und Priorisierung von Stakeholdern. Grundlagen und Ausblick der Stakeholder-Theorie nach Freeman

Term Paper , 2016 , 29 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Julius Hass (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Zunächst soll in dieser Hausarbeit ein Überblick über die Grundlagen der Stakeholder-Theorie geschaffen werden. Diese Grundlagen beziehen sich von der Entwicklung von Begrifflichkeiten bis hin zu Ausdifferenzierungen in Form von Modellen. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Aspekte zur Bewertung von Stakeholdern gegeben und durch ethisch-moralische Aspekte ergänzt. Anschließend folgt eine Erläuterung der Identifizierung von Stakeholder mit der verbundenen Kategorisierung. Eine Anwendung der theoretischen Erkenntnisse wird anhand eines Beispiels „Bürgermitwirkung“ und Integration von zwei Modellen am Beispiel von Deutsche Post/DHL durchgeführt. Am Ende dieser Arbeit gehe ich im Fazit auf die Entwicklungen im Stakeholder Management ein.

Im Jahr 1984 setzte Edward Freeman einen Grundstein für die Stakeholder-Theorie. Diese Theorie führte zur ausführlichen Entwicklung von weiteren Strategieansätzen und änderte die Sichtweise von Managern in Wirtschaftsunternehmen grundlegend. Der Begriff „Stakeholder“ formte sich erst langsam von einer Idee zu einer Theorie. Der Begriff Stakeholder entwickelte im Laufe der Jahre zu einer Bindestrich Strategie mit verschiedenen Ausprägungen.

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Inhaltsverzeichnis

II. Einleitung

1. Grundlagen Stakeholder

1.1 Entwicklung Stakeholder

1.2 Das Modell nach Freeman

2. Stakeholder Ansatz

2.1 Deskriptiv / empirisch

2.2 Instrumentell

2.3 Normativ

2.4 Zusammenfassung

2.5 Ethik

2.6 Corporate Social Responsibility

2.7 Normativ-kritischer Aspekt zur weiteren Identifizierung von Stakeholdern

3. Identifizierung von Stakeholdern

3.1 Stakeholder-Analyse

3.2 Stakeholder Issues Management

3.2.1 Was ist Issues Management?

3.3 Modelle – Strategische Unternehmensführung

3.3.1 Stakeholdertypologie Power-Legitimacy-Urgency

3.3.2 Fazit Stakeholdertypologie

3.3.3 Issues Management als Ergänzung der Stakeholdertypologie?

3.3.4 Fazit Issues Management

3.4 Beispiel Stadtmarketing Wolfsburg

3.4.1 Ziele Projekt „BürgermitWirkung“

3.4.2 Stakeholder „BürgermitWirkung“

3.4.3 Fazit

3.5 Stakeholdermanagement Deutsche Post / DHL

3.5.1. Stakeholdermap Beispiel: Deutsche Post / DHL

3.5.2 Matrix-Modell zur Relevanzbewertung

3.5.3 Bewertung des Beispiels

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kategorisierung und Priorisierung von Stakeholdern in Unternehmen. Das Hauptziel besteht darin, die theoretischen Grundlagen des Stakeholder-Ansatzes (nach Freeman und weiteren Theoretikern) zu erläutern, die Herausforderungen der Identifizierung zu analysieren und praxisorientierte Modelle wie das Issues Management zu bewerten, um diese am Beispiel der Stadt Wolfsburg und der Deutschen Post/DHL kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen der Stakeholder-Theorie und die Entwicklung des Stakeholder-Begriffs
  • Differenzierung in deskriptive, instrumentelle und normative Aspekte
  • Herausforderungen bei der Identifizierung und Kategorisierung von Anspruchsgruppen
  • Integration von Issues Management zur Früherkennung von Stakeholder-Konflikten
  • Praxisbeispiele zur Anwendung von Stakeholder-Modellen und Relevanz-Matrizen

Auszug aus dem Buch

1.1 Entwicklung Stakeholder

In der gängigen Literatur beginnt die Zeitrechnung der Stakeholder-Definition häufig mit einem Memo des Standford Research Institute aus dem Jahr 1963.

„[...]those groups without whose support the organization would cease to exist[...]“ (Mitchell et al, 1997)

In diesem Memo wird formuliert, dass es Gruppen gibt, die eine unmittelbare Relevanz für die wirtschaftliche Leistung und für den Fortbestand des Unternehmens haben können (vgl. ebd. S. 129).

Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle Robert Wood – später CEO des bekannten U.S. amerikanischen Kaufhauses SEARS erwähnt werden. Wood kategorisiert an dieser Stelle Anspruchsgruppen in „four parties to any business“ (Sauterachs, Post, & Preston, 2002 S.27). Er stellt also fest, dass es vier Anspruchsgruppen gibt, die jedem Unternehmen zugeordnet werden können (vgl. Poeschl, 2013, S.127). Weiterhin merkt Wood an, dass die Reihenfolge der Aufzählung auch eine zugeordnete Priorisierung der Anspruchsgruppen aus seiner Sicht darstellt. Durch den Punkt der Priorisierung der Anspruchsgruppen grenzt sich diese Definition deutlich von Freemans Stakeholder Theorie ab. Die bedeutendsten Überlegungen werden durch Freeman geschaffen und dienen in der heutigen Literatur als Grundlage für die Weiterentwicklung und Diskussion des Stakeholder Ansatzes (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

II. Einleitung: Die Einleitung skizziert die historische Entwicklung der Stakeholder-Theorie durch Edward Freeman und erläutert den Aufbau der Hausarbeit sowie die gewählten Praxisbeispiele.

1. Grundlagen Stakeholder: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte des Begriffs Stakeholder und stellt das Modell von Freeman sowie frühe Kategorisierungsansätze von Robert Wood vor.

2. Stakeholder Ansatz: Hier werden die verschiedenen Perspektiven der Theorie (deskriptiv, instrumentell, normativ) sowie der Einfluss von Ethik und Corporate Social Responsibility auf die Stakeholder-Beziehungen analysiert.

3. Identifizierung von Stakeholdern: Der Hauptteil konzentriert sich auf Methoden zur Stakeholder-Analyse, die Ergänzung durch Issues Management, die Typologie nach Power-Legitimacy-Urgency sowie zwei praxisnahe Fallstudien.

4. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und hinterfragt kritisch, ob modernes Stakeholdermanagement einen echten ethischen Fortschritt darstellt oder primär als Marketing-Instrument genutzt wird.

Schlüsselwörter

Stakeholder-Theorie, Stakeholder-Analyse, Issues Management, Corporate Social Responsibility, Unternehmensführung, Priorisierung, Kategorisierung, Stakeholdertypologie, Power-Legitimacy-Urgency, Stakeholder-Identifizierung, Praxisbeispiele, Normativ-kritischer Zugang, Unternehmensethik, Marktstrategie, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und der praktischen Anwendung von Stakeholder-Management in Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung von Stakeholder-Modellen, die Kategorisierung von Anspruchsgruppen sowie die kritische Auseinandersetzung mit der moralischen Legitimität dieser Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen Stakeholder identifizieren und priorisieren und ob dabei ethische Aspekte oder machtstrategische Kalküle im Vordergrund stehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse der Stakeholder-Theorie, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen und die Anwendung von Management-Modellen zur Visualisierung und Bewertung.

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene theoretische Ansätze zur Stakeholder-Typologie, das Instrument des Issues Management und die Anwendung dieser Methoden anhand konkreter Beispiele aus der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stakeholder-Theorie, Corporate Social Responsibility, Stakeholder-Analyse, Issues Management und Unternehmensethik.

Wie ergänzt das Issues Management die klassische Stakeholder-Typologie?

Das Issues Management bietet durch einen Prozess der Früherkennung und Beobachtung einen systematischen Ansatz, um aufkommende Konfliktpotenziale zu identifizieren, was dem Modell von Mitchell et al. zur Identifizierung gefährlicher Stakeholder fehlt.

Inwieweit werden die Praxisbeispiele kritisch bewertet?

Der Autor hinterfragt bei der Deutschen Post/DHL, ob das Stakeholder-Management dort eher als Fassade oder Marketing-Instrument fungiert, anstatt eine tiefgreifende ethische Auseinandersetzung zu belegen.

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Details

Title
Kategorisierung und Priorisierung von Stakeholdern. Grundlagen und Ausblick der Stakeholder-Theorie nach Freeman
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter  (Medien)
Grade
2,3
Author
Julius Hass (Author)
Publication Year
2016
Pages
29
Catalog Number
V320578
ISBN (eBook)
9783668196889
ISBN (Book)
9783668196896
Language
German
Tags
Freeman Stakeholder Anasatz Identifizierung von Stakeholdern Stakeholdertypologie Issues Management Power Legitimacy Urgency Stakeholdermap Matrix Modell Normativer Ansatz Stakeholder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julius Hass (Author), 2016, Kategorisierung und Priorisierung von Stakeholdern. Grundlagen und Ausblick der Stakeholder-Theorie nach Freeman, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320578
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