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Leistungssteigerung durch Mentaltraining. Das Beispiel Sportklettern im Wettkampf

Title: Leistungssteigerung durch Mentaltraining. Das Beispiel Sportklettern im Wettkampf

Term Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Daniela Haindl-Vilzmann (Author)

Sport - Sport Psychology
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Im engeren Sinne könnte man alternativ für „Mentales Training“ den Begriff „Vorstellungsregulation“ verwenden. Anhand des Mentaltrainings lassen sich kognitive Fertigkeiten erwerben, verändern und verbessern. Die wichtigsten kognitiven Fertigkeiten für Trainer und Sportler sind: Selbstgesprächsregulation, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Aufmerksamkeitsregulation, Aktivationsregulation, Vorstellungsregulation und die Zielsetzung / Analyse. Diese kognitiven Fertigkeiten lassen sich ebenso wie motorische auch, erlernen und trainieren.

Im weiteren Sinne versteht man unter „Mentaltraining“ eine Optimierung der Informationsaufnahme und -verarbeitung im Menschen. Es umfasst also eine Verbesserung und Regulation dieser inneren Prozesse, mit dem Ziel das Verhalten soweit zu optimieren, dass eine Leistungssteigerung im jeweils gewünschten Bereich, z.B. sportlich oder beruflich, erreicht wird.

Zu beachten bleibt, dass vor der Leistungsoptimierung immer der Erhalt und die Stärkung der psychischen und physischen Gesundheit des Klienten stehen sollte. Mentales Training sollte immer „Hilfe zur Selbsthilfe“ bleiben. Man kann nur trainieren, was dem Klienten selbst bewusst ist, oder im Laufe des mentalen Trainings bewusst wird.

In der vorliegenden Arbeit werden die Grundlagen des Mentaltrainings vorgestellt und anhand eines konkreten Beispiels die Coaching-Methode dargelegt.

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Inhaltsverzeichnis

1 MENTALES TRAINING UND SPORTKLETTERN

2 WAS IST „MENTALES TRAINING“?

2.1 Definition und Begriffserklärung

2.2 Leistungsoptimierung durch Mentales Training

2.2.1 Optimierung des Eigenzustandes

2.2.2 Optimierung des Handelns

2.2.3 Optimierung des Weges

2.2.4 Kompetenzüberzeugung

3 DIE PRAXIS DES MENTALEN TRAININGS

3.1 Erstgespräch

3.2 Ziel erarbeiten

3.3 Spezielle Methoden und Mittel

3.3.1 Spannungsregulation

3.3.2 Vorstellungstraining

3.3.3 Veränderung von Glaubenssätzen

3.3.4 Selbstgesprächsregulation

3.3.5 Selbstwirksamkeitserwartung

3.3.6 Aufmerksamkeitstraining

3.3.7 Rituale und Gegenwelten

4 FALLBEISPIEL „LYLA“

4.1 Erstgespräch: Fragen, Fragen, Fragen

4.2 Termin 2: Innere Antreiber, Glaubenssätze

4.3 Termin 3: Ökosoziales System

4.4 Termin 4: Zielsetzung

4.5 Termin 5: „SMARTer“ Handlungsplan

4.6 Termin 6: Was tun bei einem Misserfolg?

4.7 Trainingsphase: üben, stärken, bestätigen

4.8 Ergebnis: Erfolg!

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anwendung und Wirksamkeit von mentalem Training in der Vorbereitung von Sportkletterern auf Wettkampfanforderungen. Anhand eines konkreten Fallbeispiels wird analysiert, wie durch verschiedene mentale Techniken die Leistungsfähigkeit und der Umgang mit Stress optimiert werden können.

  • Grundlagen und Definitionen des mentalen Trainings
  • Methoden zur Optimierung von Eigenzustand und Handlungsabläufen
  • Praktische Implementierung mentaler Techniken am Beispiel einer Athletin
  • Umgang mit Glaubenssätzen, Selbstwirksamkeit und Wettkampfdruck

Auszug aus dem Buch

1 Mentales Training und Sportklettern

Schon als Anfänger im Sportklettern wird einem schnell klar, dass in dieser Sportart das Gehirn der „stärkste Muskel“ ist. Bereits beim Sichern des Kletterpartners ist es lebenswichtig, immer konzentriert bei der Sache zu bleiben. Ein guter Sicherer reagiert souverän und ruhig, auch in gefährlichen Situationen, gibt dem Kletterer Sicherheit und motiviert oder beruhigt ihn gegebenenfalls. Der Kletterer selbst kämpft gegen einen Urinstinkt: Sturzangst. Routinierte, langjährige Felsgänger haben sich bestenfalls an den Umgang mit dieser Angst gewöhnt, und mentale Mittel angewandt um diese in den Griff zu bekommen.

Meistens handelt es sich aber um reine Gewöhnung an die Höhe und Ausgesetztheit. Viele Kletterer handeln „bewusstlos routiniert“ (Eberspächer, 2011 S. 16) doch „Routine kann gefährlich sein“ (Eberspächer, 2011 S. 18).

Nicht allein weil Kletterer im Laufe ihrer Karriere „an der Wand“ aus Routine heraus tödliche Fehler machen, z.B. den Knoten nicht richtig binden, oder das Seil falsch ins Sicherungsgerät einlegen, nein: „Routine hemmt [auch] Entwicklung“ (Eberspächer, 2011 S. 19). Ambitionierte Kletterer müssen raus aus der Komfortzone, dem sicheren routinierten Bereich von eingefahrenen, bekannten Verhaltensmustern. Wenn sie diese Zone nicht verlassen werden sie stagnieren, ihre sportliche Leistung steigert sich nicht mehr, eher verschlechtert sie sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 MENTALES TRAINING UND SPORTKLETTERN: Das Kapitel erläutert die Bedeutung mentaler Stärke im Sportklettern und grenzt diese von rein körperlichen Aspekten oder bloßer Routine ab.

2 WAS IST „MENTALES TRAINING“?: Hier werden grundlegende Definitionen und Konzepte zur Leistungsoptimierung durch mentale Prozesse wie Vorstellungstraining und Kompetenzüberzeugung vorgestellt.

3 DIE PRAXIS DES MENTALEN TRAININGS: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf eines Coachings, vom Erstgespräch bis hin zu spezifischen Interventionstechniken wie Spannungsregulation und Selbstgesprächsregulation.

4 FALLBEISPIEL „LYLA“: Anhand einer jugendlichen Wettkampfkletterin wird der Coaching-Prozess über mehrere Termine hinweg dokumentiert, inklusive Zielsetzung und Umgang mit Rückschlägen.

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Arbeit zieht das Fazit, dass mentales Training eine wertvolle Ergänzung für jugendliche Athleten zur Bewältigung von Leistungsanforderungen darstellt.

Schlüsselwörter

Mentales Training, Sportklettern, Leistungsoptimierung, Selbstwirksamkeitserwartung, Wettkampfvorbereitung, Coaching, Spannungsregulation, Vorstellungstraining, Glaubenssätze, Flow, Zielsetzung, Handlungsplan, Psychologie, Jugendtraining, Resilienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Anwendung von Methoden des mentalen Trainings zur Leistungssteigerung bei Sportkletterern, insbesondere bei der Vorbereitung auf Wettkämpfe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen der Leistungsoptimierung, verschiedene Techniken wie Spannungsregulation und Vorstellungstraining sowie die praktische Anwendung in einem Fallbeispiel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen mentaler Trainingsmethoden für Sportkletterer aufzuzeigen und exemplarisch darzustellen, wie ein systematischer Trainingsprozess zur Wettkampfvorbereitung gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu psychologischen Modellen (wie Banduras Selbstwirksamkeit) und der Darstellung einer Fallstudie (Coaching-Begleitung).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methodenbeschreibungen und eine detaillierte Fallstudie einer jugendlichen Kletterin, die über sechs Termine hinweg mental trainiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mentales Training, Selbstwirksamkeit, Sportklettern, Wettkampfvorbereitung, Leistungsoptimierung und Coaching.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des Mentaltrainings von reiner Routine?

Mentales Training zielt darauf ab, eingefahrene Verhaltensmuster bewusst zu machen und zu optimieren, während reine Routine laut Autorin die Entwicklung hemmen und in kritischen Situationen sogar gefährlich sein kann.

Warum ist die Arbeit mit Glaubenssätzen im Mentaltraining wichtig?

Glaubenssätze prägen unsere innere Überzeugung und damit auch die Selbstwirksamkeit. Hinderliche Glaubenssätze können die Leistung einschränken, während positive Umformulierungen als Ansporn und Motivator wirken.

Wie wird im Fallbeispiel mit dem Thema "Misserfolg" umgegangen?

Der Mentaltrainer bereitet die Athletin durch einen Notfall-Plan auf ein mögliches Scheitern vor, um zu vermitteln, dass Lernen durch Fehler ein wesentlicher Teil des Wachstumsprozesses ist.

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Details

Title
Leistungssteigerung durch Mentaltraining. Das Beispiel Sportklettern im Wettkampf
Grade
1,2
Author
Daniela Haindl-Vilzmann (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V320653
ISBN (eBook)
9783668205994
ISBN (Book)
9783668206007
Language
German
Tags
Klettern Wettkampf Mentaltraining Mentalcoach# Mentalcoach Sportklettern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Haindl-Vilzmann (Author), 2016, Leistungssteigerung durch Mentaltraining. Das Beispiel Sportklettern im Wettkampf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320653
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