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Begriff und Varianten sozialen Handelns - Theorieansätze von Max Weber und Emile Durkheim

Title: Begriff und Varianten sozialen Handelns - Theorieansätze von Max Weber und Emile Durkheim

Seminar Paper , 1996 , 15 Pages , Grade: 1

Autor:in: Marbel John (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Summary Excerpt Details

Die Klassiker der soziologischen Theorie Max Weber und Emile Durkheim werden gegenübergestellt und verglichen in Bezug auf Sozialem Handeln anhand der "Soziologische Grundbegriffe" und entsprechenden Sekundärliteratur. Außerdem wird auf die Wissenschaftstheorie Webers, den Rationalitätsbegriff und Idealtypus eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Lebensdaten und Zeitgeschichte

2. BEGRIFF UND VARIANTEN SOZIALEN HANDELNS

2.1 zweckrationales Handeln:

2.2 Wertrationales Handeln:

2.3 Affektuelles Handeln:

2.4 Traditionales Handeln:

3. Wissenschaftstheorie

3.1 Sinnhaftes-Sinnfremdes Handeln:

3.2 Der „Idealtypus“:

3.3 Zusammenfassung des Ansatzes:

4. Emile Durkheims Theorie der „faits sociaux“

4.1 Wichtige Studien von Durkheim:

4.2 Unterschiede in den Ansätzen von Weber und Durkheim:

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich zum Ziel, den soziologischen Begriff des sozialen Handelns zu erläutern und die unterschiedlichen theoretischen Perspektiven von Max Weber und Emile Durkheim gegenüberzustellen und zu analysieren.

  • Begriffsbestimmung und Kategorisierung sozialen Handelns bei Max Weber.
  • Wissenschaftstheoretische Grundlagen wie der Idealtypus und sinnhaftes Handeln.
  • Einführung in Emile Durkheims Theorie der sozialen Tatsachen (faits sociaux).
  • Vergleichende Analyse der Ansätze von Weber und Durkheim hinsichtlich methodischer Ansätze und rationaler versus affektueller Grundlagen.

Auszug aus dem Buch

2.1 zweckrationales Handeln:

Verhalten, das sich am erwarteten Verhalten von anderen orientiert. Dies können auch Gegenstände sein. Man benutzt diese erwartete Reaktion als Bedingung oder Mittel für das eigene Handeln. Es ist einzig oder vorwiegend am eigenen Erfolg - rational - orientiert, man strebt nach der Erfüllung vorher abgewogener eigener Zwecke. (vgl. M.W., 1984, S.44)

Ein Beispiel aus der Schule: Wenn ein Schüler nur aus dem Grund nett zum Lehrer ist, weil er hofft bzw. erwartet, deshalb eine bessere Note zu bekommen.

Das der Handlung vorausgehende Kalkül steht also hierbei im Vordergrund. Der andere wird gewissermaßen dazu benutzt, das eigene Ziel zu erreichen. „Zweckrationales Handeln im Sinne Webers ist in gewisser Hinsicht das am wenigsten gesellschaftlich bestimmte oder orientierte.“ (Joh.Weiß, 1992, S.58) Diese Art des Handelns nach unserem heutigen Verständnis als sozial zu bezeichnen liegt wohl auch nicht gerade nahe. Wie ist es nun aber mit gebräuchlichen Situationen wie z.B. das Arbeiten gegen Lohn, oder etwa das Benutzen eines Regenschirms bei Regen? In diesen Fällen wird von den Beteiligten von einem überschaubaren Regelsystem ausgegangen, d.h. der Arbeitnehmer wird für seine Arbeit je nach seiner Arbeitsleistung bzw. Qualifikation einen bestimmten Lohnbetrag dafür erwarten können, und der Arbeitgeber weiß das, erwartet eben die bestimmte Arbeitsleistung und setzt den Lohn danach fest.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lebensdaten und Zeitgeschichte: Ein biografischer Abriss von Max Weber, der seinen Lebensweg, seine akademische Karriere und den historischen Kontext des Zweiten Deutschen Kaiserreichs beleuchtet.

2. BEGRIFF UND VARIANTEN SOZIALEN HANDELNS: Einführung in Webers Definition des sozialen Handelns als subjektiv sinnhaftes Verhalten und Darstellung der vier Handlungstypen.

2.1 zweckrationales Handeln:: Erläuterung des am Erfolg und an rationalen Mitteln orientierten Handelns anhand praktischer Beispiele.

2.2 Wertrationales Handeln:: Beschreibung eines aus Überzeugung und Werten motivierten Handelns, unabhängig vom Erfolg.

2.3 Affektuelles Handeln:: Untersuchung von Handlungen, die durch aktuelle Gefühle und spontane Reaktionen geleitet sind.

2.4 Traditionales Handeln:: Analyse von Handlungen, die aus eingelebter Gewohnheit entstehen.

3. Wissenschaftstheorie: Reflexion über Webers methodisches Vorgehen, insbesondere die Unterscheidung von sinnhaftem und sinnfremdem Handeln.

3.1 Sinnhaftes-Sinnfremdes Handeln:: Differenzierung zwischen Handlungen mit Sinngehalt und äußeren, sinnfremden Einflüssen.

3.2 Der „Idealtypus“:: Erörterung der methodischen Konstruktion des Idealtypus als Erkenntnismittel für die Soziologie.

3.3 Zusammenfassung des Ansatzes:: Resümee der weberschen Kategorien und Hinweis auf die Notwendigkeit geschlossenerer theoretischer Modelle.

4. Emile Durkheims Theorie der „faits sociaux“: Darstellung von Durkheims soziologischem Ansatz, der das Individuum durch soziale Tatsachen als gegeben betrachtet.

4.1 Wichtige Studien von Durkheim:: Analyse von Durkheims Arbeiten zur Arbeitsteilung und zum Selbstmord als empirische Studien.

4.2 Unterschiede in den Ansätzen von Weber und Durkheim:: Gegenüberstellung der gegensätzlichen methodischen Ansätze und theoretischen Schwerpunkte beider Soziologen.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der unterschiedlichen Perspektiven Webers und Durkheims auf das soziale Handeln.

Schlüsselwörter

Soziales Handeln, Max Weber, Emile Durkheim, zweckrationales Handeln, wertrationales Handeln, affektuelles Handeln, traditionales Handeln, Idealtypus, soziale Tatsachen, faits sociaux, Soziologie, Wissenschaftstheorie, methodisches Verstehen, kausale Zusammenhänge, Handlungstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Fundierung des Begriffs des sozialen Handelns und vergleicht dazu die Theorien von Max Weber und Emile Durkheim.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Kategorisierung sozialen Handelns (nach Weber), die methodischen Ansätze (Idealtypus versus objektive empirische Analyse) sowie die Rolle sozialer Tatsachen bei Durkheim.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung der verschiedenen Varianten sozialen Handelns und die systematische Gegenüberstellung der theoretischen Ansätze von Weber und Durkheim.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte theoretische Analyse, die soziologische Grundbegriffe und Theorien rekonstruiert und vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Definition und Kategorisierung der Handlungstypen bei Weber, dessen wissenschaftstheoretische Überlegungen sowie eine Einführung in Durkheims Theorie der "faits sociaux" inklusive eines Methodenvergleichs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Soziales Handeln, Weber, Durkheim, Idealtypus, soziale Tatsachen, Handlungsrationalität.

Wie unterscheidet sich die methodische Herangehensweise von Weber und Durkheim?

Während Weber auf ein "sinnhaft-einfühlendes Verstehen" und die Konstruktion von Idealtypen setzt, verfolgt Durkheim einen objektivierend-vergleichenden, funktionalistischen Ansatz, der auf empirisch-statistischen Daten beruht.

Welche Bedeutung misst Weber dem "zweckrationalen Handeln" bei?

Weber führt das zweckrationale Handeln als Idealtypus ein, der als Optimierungsprinzip dient und als Maßstab für die Analyse von Abweichungen durch andere Handlungsmotivationen genutzt wird.

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Details

Title
Begriff und Varianten sozialen Handelns - Theorieansätze von Max Weber und Emile Durkheim
College
University of Hildesheim  (Institut für Sozialwissenschaften)
Course
Grundbegriffe der Soziologie
Grade
1
Author
Marbel John (Author)
Publication Year
1996
Pages
15
Catalog Number
V32069
ISBN (eBook)
9783638328944
ISBN (Book)
9783638772143
Language
German
Tags
Begriff Varianten Handelns Theorieansätze Weber Emile Durkheim Grundbegriffe Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marbel John (Author), 1996, Begriff und Varianten sozialen Handelns - Theorieansätze von Max Weber und Emile Durkheim, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32069
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