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Österreichische Alternativmusik anhand von "Der Nino aus Wien"

Titel: Österreichische Alternativmusik anhand von "Der Nino aus Wien"

Facharbeit (Schule) , 2015 , 24 Seiten

Autor:in: Max Haunschmidt (Autor:in)

Musik - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sowohl die alternative als auch die deutschsprachige Musikszene in Österreich erlebt nach der Ära des „Austropop“ eine Renaissance. Von Vorarlberg mit „HMBC“ bis ins Burgenland, in dem „Ja, Panik“ ihre Wurzeln haben, von Bands wie „Bilderbuch“, die speziell die Jugend ansprechen, bis hin zu Urgesteinen der Musik wie das Quartett Ernst Molden, Willi Resetarits, Walther Soyka und Hannes Wirth, die 2013 mit „Ho Rugg“ ein wohlgeformtes Dialektalbum erschufen.

Für meine vorwissenschaftliche Arbeit habe ich „Der Nino aus Wien“ als Beispiel gewählt, da er viele dieser Aspekte verbindet. Erstens ist und bleibt Wien das Zentrum der österreichischen Musik. Zweitens vereint das Label „Problembärrecords“ nicht nur Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Genres, es schafft sogar den Bogen von der „Worried Men Skiffle Group“ bis in die Gegenwart und spricht damit alle Generationen an. Und nicht zuletzt haben die deutschen Texte von Nino Mandl etwas Poesie in sich, was ihm nicht zu Unrecht den Ruf eines österreichischen Bob Dylan verschaffte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

4. Die Entstehung der Band

4.1 Allgemeines

4.2 Zu den Personen

4.2.1 Stefan Redelsteiner

4.2.2 Raphael Sas

4.2.3 Paul Schreier

4.2.4 David Wukitsevits

4.2.5 Nino Mandl

4.3 Die Gründung der Band

5. „Down in Albern“ und „Schwunder“ im Vergleich

5.1 „Down in Albern”

5.1.1 Tracklist

5.1.2 Mitwirkende

5.1.3 Zum Titel

5.1.4 „Mein Erstes Gedicht“ als Beispiel

5.2 „Schwunder“

5.2.1 Tracklist

5.2.2 Mitwirkende

5.2.3 Zum Titel

5.2.4 „Plurabelle“ als Beispiel

5.3 Die Entwicklung von „Der Nino aus Wien“ zwischen den Alben

6. Die Verbindungen der Mitglieder in der Szene

6.1 Krixi, Kraxi und die Kroxn

6.2 David Hebenstreit

6.3 Skero

6.4 Worried Man & Worried Boy

6.5 pauT

6.6 Wanda

6.7 mob

6.8 Raphael Sas (Solo)

6.9 Ernst Molden

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und das künstlerische Umfeld der Wiener Band „Der Nino aus Wien“. Ziel ist es, die Entstehungsgeschichte der Formation zu beleuchten, die Alben „Down in Albern“ und „Schwunder“ musikalisch und textlich zu analysieren sowie die Vernetzung der Bandmitglieder innerhalb der österreichischen Musikszene darzustellen.

  • Biografische Hintergründe der Bandmitglieder und des Labels „Problembärrecords“.
  • Vergleichende Analyse der Alben „Down in Albern“ und „Schwunder“.
  • Detaillierte Interpretation ausgewählter Songtexte und musikalischer Strukturen.
  • Untersuchung der künstlerischen Verbindungen zu anderen Projekten der Wiener Szene.

Auszug aus dem Buch

4.2.5 Nino Mandl

Nino Mandl wurde am 22. Mai 1987 in Nussdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk (Döbling) geboren und wuchs an einem See in Hirschstetten im 22. Wiener Gemeindebezirk (Donaustadt) auf. Sein Vater besitzt eine Siebdruckerei im Keller des eigenen Hauses, seine Mutter ging verschiedenen Berufen (zum Beispiel Eisdielenbesitzerin) nach und hilft in der Siebdruckerei des Vaters. Er hat einen um zweieinhalb Jahre älteren Bruder, mit dem er sich die Leidenschaft des Schreibens teilt. In ihrer Kindheit verfassten sie Unmengen an Texten, wobei Nino Mandl schon damals grßes Interesse an Phantasiewelten zeigte.

Mit etwa zehn Jahren entdeckte er den Fußball für sich und spielte in den folgenden sieben bis acht Jahren auf allen Positionen: „Ich war am Anfang einfach im Mittelfeld verloren, dann war ich plötzlich ein guter Stürmer, […] und wurde dann ein Tormann und am Ende ein Abwehrspieler“ (Mandl, Nino (2014): „Nino Mandl“ [Audiofile] TC 4:00) Die Verbundenheit mit der populären Ballsportart bleibt bis in die Gegenwart erhalten und spiegelt sich auch in seinen Werken wider (Siehe 5.1.2.5: Zum Titel: ) oder in einzelnen Versen von Liedern wie „Um Noch Was Zu Beweisen“, „Am Heißesten Tag Des Sommers“ und „Bäume“ („Der Nino aus Wien“: „Bäume”, Problembärrecords, 2014)

Ein weiteres Motiv, das sich durch seine ganzen Texte zieht, ist James Joyces Roman „Finnegans Wake“. Mandl meinte dazu in einem Interview: „Ich weiß zwar nicht, wie es [Finnegans Wake] sich auf meine Musik auswirkt, aber es hat etwas mit mir gemacht.“ (http://www.falter.at/falter/2011/11/01/drogen-die-machen-doch-nur-aerger/ Zugegriffen am 13.09. 2014 um 19:34). Im Album „Schwunder“ ist der Einfluss besonders zu spüren, so heißt etwa ein Lied „Finnegans Wake“ und ein anderes „Plurabelle“ (siehe: 5.2.4.3 Analyse/Interpretation des Textes)

Zusammenfassung der Kapitel

4. Die Entstehung der Band: Dokumentation der Besetzungswechsel und der frühen organisatorischen Herausforderungen bei der Gründung des Projekts rund um das Label „Problembärrecords“.

5. „Down in Albern“ und „Schwunder“ im Vergleich: Detaillierte Betrachtung und Analyse der zwei Alben hinsichtlich ihrer musikalischen Entwicklung, der Songstrukturen und inhaltlichen Textinterpretationen.

6. Die Verbindungen der Mitglieder in der Szene: Vorstellung weiterer Musikprojekte und Kooperationen der Bandmitglieder sowie deren Vernetzung innerhalb der zeitgenössischen Wiener Musikszene.

Schlüsselwörter

Der Nino aus Wien, Nino Mandl, Problembärrecords, Alternative Musik, Wiener Musikszene, Songwriting, Down in Albern, Schwunder, Österreichischer Pop, Musikproduktion, Textanalyse, Musikgeschichte, Indie-Label, Raphael Sas, Paul Schreier

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Wiener Band „Der Nino aus Wien“, beleuchtet ihre Entstehung, vergleicht ihre Alben und untersucht die Vernetzung der Akteure in der österreichischen Musiklandschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die musikalische Biografie der Mitglieder, die Entwicklung vom Einzelprojekt zur Band, die Analyse spezifischer Alben und die Darstellung der vielfältigen musikalischen Kollaborationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Aufarbeitung der Bandhistorie und eine kritische Auseinandersetzung mit der künstlerischen Entwicklung von Nino Mandl und seinem Umfeld.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf Primärquellen wie E-Mail-Interviews mit Bandmitgliedern, Booklet-Informationen, Analysen von Musikaufnahmen (Leadsheets) sowie eine Auswertung der relevanten Musikszene-Strukturen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Genese der Band, die ausführliche Vergleichsanalyse der Alben „Down in Albern“ und „Schwunder“ sowie die Einordnung der Musiker in ein Netzwerk anderer Projekte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte umfassen „Der Nino aus Wien“, „Problembärrecords“, „Alternative Musik“, „Wiener Szene“ sowie spezifische Analyseaspekte zu Komposition und Textgestaltung.

Welche Rolle spielen die James-Joyce-Bezüge in den Texten von Nino Mandl?

Die Bezüge, insbesondere zu „Finnegans Wake“, werden als zentrales Motiv für die textliche Komplexität und die bewusste Offenheit der Interpretation innerhalb seiner Alben identifiziert.

Wie hat sich der Sound der Band zwischen den beiden betrachteten Alben verändert?

Die Entwicklung vollzog sich von einer ungeschliffenen, eher rauen Herangehensweise bei „Down in Albern“ hin zu einem ausgefeilteren, weicheren Klangbild bei „Schwunder“.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Österreichische Alternativmusik anhand von "Der Nino aus Wien"
Autor
Max Haunschmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V321203
ISBN (eBook)
9783668670846
ISBN (Buch)
9783668670853
Sprache
Deutsch
Schlagworte
österreichische alternativmusik nino wien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Haunschmidt (Autor:in), 2015, Österreichische Alternativmusik anhand von "Der Nino aus Wien", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321203
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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