Im Verlauf meiner Hausarbeit möchte ich den Begriff DIN zunächst näher beleuchten und die einzelnen Fertigungsverfahren aufzeigen. Anschließend möchte ich erläutern, wie der Bohrvorgang entstand und die verschiedenen Bohrverfahren darstellen. Im Weiteren versuche ich, den Bohrvorgang zu klären und beschreibe wichtige Bohrwerkzeuge. Am Ende dieser Hausarbeit möchte ich erläutern, warum man das Bohren und die Bohrmaschine in der Schule einsetzen kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitender Gedanke
1.1 Definition der Begrifflichkeit DIN:
1.2 Definition des Begriffs Fertigungsverfahren:
2.0 Gliederung der Fertigungsverfahren:
2.1 Hauptgruppen der Fertigungsverfahren nach DIN 8580:
3. Bohren
3.1 Allgemeines
3.2 Bohrverfahren
3.3 Bohrvorgang allgemein
3.4 Bohrwerkzeuge
3.4.1 Schneidengeometrie beim Spiralbohrer
3.4.2 Spezialbohrer
4. Umsetzung in der Schule
4.1 Sicherheitsrichtlinien beim Umgang mit der Bohrmaschine
5. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt eine grundlegende Einführung in das Fertigungsverfahren Bohren innerhalb der Fertigungstechnik. Dabei steht sowohl die theoretische Fundierung nach DIN-Normen als auch der praxisorientierte Einsatz und die sicherheitsrelevante Vermittlung im Technikunterricht der Sekundarstufe im Mittelpunkt.
- Grundlagen der DIN-Normung und Klassifizierung der Fertigungsverfahren
- Technische Details zum Bohrvorgang und zur Schneidengeometrie von Bohrwerkzeugen
- Unterscheidung verschiedener Bohr- und Senkverfahren
- Sicherheitsrelevante Aspekte und Didaktik beim Einsatz in der Schule
Auszug aus dem Buch
3.4.1 Schneidengeometrie beim Spiralbohrer
Grundform beim Bohren ist wie bei jedem Trennverfahren der Keil. An der Spitze des Bohrers befinden sich die Hauptschneiden. Am Schneidteil befinden sich die Nebenschneiden. Für die Führung des Bohrers sorgen die Führungsfasen. Die Größe des Spanwinkels wird durch den Seitenspanwinkel gebildet. Als Spitzenwinkel wird der Winkel zwischen den Hauptschneiden bezeichnet. Durch die „Hinterschleifung dieser Schneiden ergibt sich der Freiwinkel, der es erst möglich macht, in das Werkstück mit dem Bohrer einzudringen.
Da sich die Schneideigenschaften des Bohrers durch die Größe des Seitenspanwinkels sehr stark unterscheiden, unterteil man die Bohrer in 3 Bohrertypen.
• Typ N: normale Ausführung, für metallische Werkstoffe mit normaler Festigkeit und Härte, (Seitenspanwinkel 19-40°),
• Typ H: für harte und zäh-harte oder kurzspanende metallische Werkstoffe (Seitenspanwinkel 10-19°),
• Typ W: für weiche und zähe oder auch langspanende metallische Werkstoffe
• (Seitenspanwinkel 27-45°),
Als Werkstoffe für Bohrer verwendet man Schnellarbeitsstahl und Hartmetall.
Bei Werkstücken aus gehärtetem Stahl werden Bohrer mit Hartmetallschneiden eingesetzt. Um allgemein den Verschleiß zu verringern, werden Bohrer aus Schnellarbeitsstahl mit einer Titannitridschicht beschichtet. Diese Schicht verhindert eine zu große Wärmeübertragung auf das Werkzeug während des Bohrvorgangs.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitender Gedanke: Einführung in die Thematik der Fertigungstechnik unter besonderer Berücksichtigung des Bohrens sowie Definition der relevanten Begriffe DIN und Fertigungsverfahren.
2.0 Gliederung der Fertigungsverfahren: Systematische Einteilung der Fertigungsverfahren nach DIN 8580 in sechs Hauptgruppen mit Fokus auf das Trennen.
3. Bohren: Detaillierte Darstellung der geschichtlichen Entwicklung, der verschiedenen Bohrverfahren sowie der technischen Aspekte von Bohrwerkzeugen.
4. Umsetzung in der Schule: Erläuterung der didaktischen Relevanz des Bohrens im Technikunterricht unter strikter Beachtung sicherheitstechnischer Richtlinien.
5. Schlusswort: Zusammenfassende Betrachtung über den Nutzen technischer Fertigkeiten für den privaten Alltag und das spätere Berufsleben.
Schlüsselwörter
Bohren, DIN 8580, Fertigungsverfahren, Trennen, Spanen, Spiralbohrer, Schneidengeometrie, Gewindebohrer, Senker, Metalltechnik, Technikunterricht, Sicherheitsrichtlinien, Schnellarbeitsstahl, Hartmetall, Werkstück.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Fertigungsverfahren Bohren als Teilbereich der Fertigungstechnik, eingebettet in einen lehramtsbezogenen Kontext für den Technikunterricht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die DIN-Normen, die Einordnung in Fertigungsverfahren, die technische Ausführung von Bohrungen und der sichere Umgang mit Bohrmaschinen in der Schule.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über das Verfahren Bohren zu geben und aufzuzeigen, wie diese technischen Inhalte didaktisch sinnvoll und sicher an Schüler vermittelt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine fachliche Ausarbeitung und Zusammenstellung auf Basis technischer Literatur und geltender Normen (DIN).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Klassifizierung der Verfahren, die technische Funktionsweise des Bohrens, die Beschreibung von Werkzeugen wie Spiralbohrern und Gewindeschneidern sowie die Schulpraxis.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fertigungsverfahren, Bohren, Schneidengeometrie, Metalltechnik und Arbeitssicherheit charakterisiert.
Wie unterscheidet sich der Typ N, H und W bei Bohrern?
Die Unterscheidung erfolgt anhand des Seitenspanwinkels, welcher je nach Härte und Beschaffenheit des zu bearbeitenden metallischen Werkstoffes optimiert ist.
Warum ist das Ansenken des Kernlochs bei Gewindebohrungen wichtig?
Das Ansenken mit einem Kegelsenker verbessert den Schnittvorgang und ermöglicht ein sauberes Ansetzen des Gewindebohrers beim manuellen Schneiden.
Welche Sicherheitsaspekte stehen beim Umgang mit der Bohrmaschine an erster Stelle?
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Ablegen von Schmuck, dem Einbinden langer Haare, der Verwendung eng anliegender Kleidung und der Fixierung der Werkstücke im Schraubstock.
Was ist der Hauptunterschied zwischen Bohren und Senken?
Während beim Bohren primär eine Bohrung ins Volle erzeugt wird, dient das Senken der nachträglichen Bearbeitung und Formung (z.B. Profil- oder Kegelflächen) bereits vorhandener Bohrungen.
- Citation du texte
- Daniel von Kirchner (Auteur), 2012, Das Bohren nach DIN 8580. Entwerfen, Konstruieren, Fertigen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321234