Können Massenmedien Emotionen beeinflussen oder sogar hervorrufen?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015

21 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Kommunikationspsychologie

3 Kommunikationsformen und Kommunikationsmittel

4 Massenmedien als Kommunikationsmittel
4.1 Zeitung / Zeitschriften
4.2 Radio
4.3 Fernsehen
4.4 Internet

5 Medienwirkung

6 Emotionen
6.1 Emotionstypen
6.2 Emotionen im massenmedialen Kontext

7 Kognitive Bewertung

8 Mood Management

9 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Watzlawick 1969: 53). Durch dieses Zitat von Paul Watzlawick wird deutlich, dass kein Tag ohne Kommunikation vergeht.

Wir bestellen uns ein Brötchen beim Bäcker, nehmen einen Arztbesuch wahr oder besu- chen eine Vorlesung in der Universität. Lesen die Tageszeitung, hören Nachrichten im Radio oder schauen uns eine Dokumentation im Fernsehen an. Wir schreiben einen Brief oder eine E-Mail an unsere Verwandten in Kanada, telefonieren mit der Freundin oder schreiben eine Nachricht über Whatsapp. Diese Beispiele sind nur ein Ausschnitt was Kommunikation sein kann. Wir erleben Kommunikation jeden Tag, doch sind uns dieser eigentlich gar nicht richtig bewusst, denn für uns ist dies Alltag und selbstverständlich.

Durch die aufgezeigten Beispiele wird deutlich, dass es viele unterschiedliche Kommuni- kationssituationen gibt. Zum einen gibt es die klassische Situation, in welcher sich min- destens zwei Menschen gegenüber stehen und sich unterhalten. Hierbei handelt es sich um eine direkte interpersonale Kommunikation. Die Unterhaltung erfolgt von Angesicht zu Angesicht, also face-to-face und der Einsatz eines Mediums wird dort außer Acht gelas- sen (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 25). Andererseits gibt es die Kommunikation durch Medien, die sogenannte Medienkommunikation. Der gesamte Alltag ist durch die Medien- nutzung geprägt. Sei es in der Freizeit, durch das Radio hören oder im Beruf, durch den Kontakt über E-Mails mit einem Geschäftspartner. Im Bezug auf die tägliche Nutzung der Medien kommt es zu viele Fragen. Wie fühlen wir uns während der Rezeption oder wie wirken die unterschiedlichen Medienangebote auf unser Denken und Handeln? Warum nutzen wir verschiedene Medien und warum entscheiden wir uns in unterschiedlichen Situationen für genau das eine Medium?

Daher hat sich diese Ausarbeitung folgende Fragestellung zur Grunde gelegt: Können Massenmedien Emotionen beeinflussen oder sogar hervorrufen?

Um sich einer Antwort auf die oben genannte Fragestellung zu näher, erscheint es zu nächst hilfreich sich einen Überblick über die Kommunikationspsychologie und deren Kommunikationsformen und -mittel zu verschaffen. Dies erfolgt in den beiden nächsten Abschnitten dieser Arbeit. Im vierten Kapitel werden die Massenmedien als Kommunikati- onsmittel näher erläutert. Die gängigsten Medienarten wie die Zeitung bzw. die Zeitschrift, der Hörfunk, das Fernsehen und das Internet werden dort näher betrachtet. Abschnitt fünf beschäftigt sich mit der Medienwirkung. Außerdem werden dort zwei kognitive Konzepte, das Priming und der „Uses-and-Gratification-Appraoch“, der Medienwirkung kurz ange- sprochen. Durch das sechste Kapitel dieser Arbeit werden die Emotionen thematisiert. Dabei werden verschiedene Emotionstypen angesprochen und die Emotionen im mas- senmedialen Kontext eingebettet. Abschnitt sieben beschäftigt sich mit der kognitiven Bewertung der Emotionstheorien und bezieht die Appraisaltheorie von Scherer mit in die Thematik ein. Im darauffolgenden Abschnitt wird „Mood-Management“ im emotionalen Kontext von Massenkommunikationen ausführlicher beschrieben, um eine Vorstellung über die Auswirkung von Emotionen auf das Verhalten mit Massenmedien zu bekommen. Das letzte Kapitel dieser Ausarbeitung enthält das Fazit, in welcher die die oben genannte Fragestellung beantwortet werden soll.

2 Kommunikationspsychologie

Die Kommunikationspsychologie befasst sich mit der Untersuchung, wie sich Menschen in unterschiedlichen sozialen Systemen wechselseitig zur Konstruktion von Wirklichkeit an- regen. Hierbei kann es sich einerseits um den nonverbalen und andererseits um den ver- balen Austausch von mindestens zwei Kommunikationspartnern handeln. Weiterhin kön- nen auch interkulturelle Beziehungen oder unterschiedliche Folgen und Prozesse von massenmedialen Anregungen eine Rolle spielen. (vgl. Görgen 2005: 6) Hierdurch wird ersichtlich, dass die Menschen den zentralen Gegenstand der Kommunikationspsycholo- gie darstellen. Die Individuen befinden sich in ihrer unmittelbaren und medialen Kommu- nikationsumgebung. Betrachtet werden dort nicht nur die kommunikationsbezogenen Pro- zesse auf der Mikroebene, sondern auch die für den Prozess und deren Ergebnisse rele- vanten Bedingungen und Einflussfaktoren. (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 26)

Die Kommunikationspsychologie stellt die wesentlichen Erkenntnisse für die Optimierung von Kommunikation im Alltag bereit. Somit besteht die Aufgabe darin, die Kommunikati- onsprozesse und -ergebnisse zu analysieren, zu erklären und vorherzusagen. Eine be- sondere Rolle spielen hierbei die Kognitionen, das Erleben, Verhalten und Handeln der Individuen. Allerdings müssen die relevanten Merkmale der Beteiligten, der Kommunikati- onsumgebung sowie den Kommunikationsstrukturen und -inhalten, auf dem mikro- und makrosozialen Kontext sowie auf dem des nichtsozialen Umfeldes, berücksichtigt werden. (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 32)

Weiterführend wird die Kommunikationspsychologie in zwei Teilbereiche unterschieden. Zum einen in die „Psychologie der direkten Kommunikation“ und zum anderen in die „Me- dienpsychologie“. Bei ersterem geht es um die zwischenmenschlichen Gespräche, welche von Angesicht zu Angesicht und ohne Medieneinsatz, stattfinden. (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 31f.) Die Psychologie der Medienkommunikation beschäftigt sich mit der Beschrei- bung, Erklärung und Prognose des Verhaltens von Individuen, welches durch Medien beeinflusst wird und während der Mediennutzung stattfindet (vgl. Trepte/Reinecke 2013: 15f.). Hierunter fällt nicht nur die Massenkommunikation, wobei klassische und neuere Medien miteinbezogen werden, sondern auch die Medienwirkung, Medienwahl sowie die Emotionen, Kognitionen und das Verhalten der Individuen (vgl. ebd. 13). Einige dieser aufgeführten Punkte werden im weiteren Verlauf der Arbeit näher thematisiert.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Kommunikationspsychologie psycholo- gische Dimensionen, Prozesse und Phänomene von Kommunikation auf der Mikroebene untersucht (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 27) und sich mit den folgenden Kommunikationsmitteln bzw. -formen beschäftigt.

3 Kommunikationsformen und Kommunikationsmittel

Damit eine Kommunikation überhaupt stattfinden kann, wird nicht nur ein Kommunikator sowie ein Rezipient benötigt, sondern auch entsprechende Mittel. Daher sind zum Senden und Empfangen einer Botschaft unterschiedliche Medien erforderlich. (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 21) Sie werden auch als Kommunikationsmittel betrachtet und dienen der Informationsvermittlung.

Die Menschen nehmen durch verschiedene Arten Kontakt miteinander auf. Dabei wird zum einen zwischen Kommunikationsformen und zum anderen zwischen Kommunikati- onsmitteln unterschieden. Die wichtigsten Kommunikationsformen sind die verbale und nonverbale Kommunikation. Bei der nonverbalen Kommunikation handelt es sich aus- schließlich um Mimik, Gestik und Körperhaltung, d. h. um keinerlei sprachlicher Mittel. Die verbale Kommunikation entspricht jedoch der sprachlichen Unterhaltung, bei welcher an- fängliche Gedanken durch Sprechen mitgeteilt wird. (vgl. Schneider-Stickler/Bigenzahn 2013: 2)

In manchen Quellen wird bei der Unterscheidung der Formen von direkter und medialer Kommunikation gesprochen. Die direkte Kommunikation erfolgt zwischen mindestens zwei Beteiligten von Angesicht zu Angesicht und ohne einen medialen Einsatz. Die Betei- ligten Personen werden als sogenannte personale Medien bezeichnet. Die Kommunikati- on erfolgt hierbei u. a. durch die verbale oder nonverbale Ausdrucksweise. (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 21)

Bei der Medienkommunikation handelt es sich um eine Kommunikationen, bei welcher Inhalte indirekt zwischen mindestens zwei Beteiligten per Medien vermittelt oder abgeru- fen werden. Diese kann sowohl räumlich und/oder auch zeitlich unabhängig sein. (vgl. Six/Gleich/Gimmel 2007: 23) Unter Medienkommunikation fällt zum einen die Massen- kommunikation, wobei zwischen klassischen und neuen Medien unterschieden wird. Wei- terer Bestandteil ist die Medien-Individualkommunikation. Zu dieser Kommunikationsform zählen folgende Kommunikationsmittel: computervermittelte Individualkommunikation mit der computervermittelten interpersonalen Kommunikation und der Mensch-Computer- Kommunikation (vgl. ebd.: 23, 25). Die unterschiedlichen Medien werden als Kommunika- tionsmittel bezeichnet und stellen die wahrnehmbaren Erscheinungsformen der Kommu- nikationsbotschaft dar (vgl. Thomas/Chang 2007: 234). In Kapitel drei erfolgt eine nähere Erläuterung unterschiedlicher Massenmedien im medienkommunikativen Kontext.

Kommunikationsformen sind kommunikative Konstellationen, welche über ein Hilfsmittel erst möglich gemacht werden, die sogenannte Medienkommunikation, oder die ohne ein Hilfsmittel auskommen, welches als Direktkommunikation bezeichnet wird (vgl. Dürscheid 2005).

4 Massenmedien als Kommunikationsmittel

Laut Maletzke (1963) handelt es sich bei der Massenkommunikation um eine öffentliche, indirekte und einseitige Kommunikation, welche sich an technischen Verbreitungsmittel hält und sich dadurch an ein Publikum, welches sich an unterschiedlichen Orten und Zei- ten befindet, wendet (vgl. Maletzke 1963: 32). Mit technischen Verbreitungsmittel werden hier unterschiedliche Massenmedien verstanden. Massenmedien wie zum Beispiel die Tageszeitung, das Fernsehen oder das Radio. Diese beschäftigen sich mit der Übertra- gung von Mitteilungen, nicht aber mit dem Austausch von Informationen. Die Massenme- dien übermitteln Inhalte an eine Vielzahl von Menschen, somit an ein nicht überschauba- res, heterogenes und anonymes Publikum. (vgl. Meyen 2005: 229) Wie bereits im zweiten Kapitel erläutert dienen Medien, hier speziell die Massenmedien, als ein Kommunikati- onsmittel.

Die Massenmedien beeinflussen u. a. das Wissen, das Denken und Handeln, das Prob- lembewusstsein, die Meinungen über Politiker, Parteien und gesellschaftliche Kontrover- sen von uns Menschen. Für die Gesellschaft haben diese Medien somit eine politische, ökonomische und soziale Funktion (vgl. Meyen 2005: 231). Durch die Massenmedien wird eine der erstaunlichsten Wirkungen herbeigerufen, der sogenannte Kultivierungseffekt. Hierbei wird deutlich, dass sich die Menschen im Bezug auf ihre Vorstellungen von der Welt nicht nur an Nachrichten orientieren, sondern ebenfalls an fiktionalen Programmen wie Spielfilmen oder Serien. Dabei kann es bei Menschen, welche zu viel Krimis im Fern- sehen schauen, zu einer Überschätzung der Kriminalität in der Gesellschaft kommen. Es ist offensichtlich, dass Massenmedien sowohl positive als auch negative Wirkungen auf die Menschheit haben können. Das es zu diesen Wirkungen kommt, hat nichts damit zu tun, dass die Menschen leichtgläubig oder manipulierbar sind. (vgl. Baumann et al. 2011: 2)

Für die Menschen dienen die Massenmedien in erster Linie der Unterhaltung und dem Überblickwissen. Die Massenmedien bilden die wichtigsten Informationsquellen der Men- schen und geben ihnen Sicherheit darüber, nichts Wesentliches zu versäumen. (vgl. Meyen 2005: 233) Die Menschheit ist auf die Medienberichte angewiesen, um sich ein Urteil über eine bestimmte Sache zu bilden (vgl. Baumann et al. 2011: 2). Weiterhin kann gesagt werden, dass die Massenmedien die billigste Freizeitbeschäftigung sind, sie allzeit verfügbar sind und bereit stehen und eine gewisse Passivität erlauben (vgl. Meyen 2005: 233).

Fast alles was wir über die Welt erfahren, erfahren wir durch die Medien. Daher verwen- det jeder Deutsch täglich zehn Stunden unterschiedliche Medien und verbringt mit ihnen mehr Zeit als mit Schlafen oder Arbeiten. Die wichtigsten Medien sind das Fernsehen, das Radio, die Tageszeitung und das Internet, wodurch sich die zwischenmenschliche Kom- munikation von individuellen Adressaten auf ein großes, heterogenes und unspezifisches Publikum erweitert (vgl. Schwan/Buder 2007:61). Diese tagesaktuellen Medien werden täglich bis zu achteinhalb Stunden von uns Deutschen genutzt. (vgl. Baumann et al. 2011: 1) Im weiteren Verlauf, werden die vier wichtigsten Medienarten, welche von uns Menschen am häufigsten genutzt werden, näher thematisiert.

4.1 Zeitung / Zeitschriften

Die Zeitung bzw. Zeitschrift wird als die Mutter aller Massenmedien bezeichnet und zäh- len zu den klassischen Massenmedien und zwar zu den Printmedien (vgl. Six/Gleicher/Gimmler 2007: 25). Sie werden von dem Leser an unterschiedlichen Orten gelesen, beispielsweise am Frühstückstisch, in der Straßenbahn oder im Wartezimmer beim Arzt. Dadurch wird dem Leser eine hohe räumliche Mobilität gewährleistet. Weiterhin besteht eine sachliche Mobilität, da sich jeder Leser selbst entscheiden kann, welchen Artikel er wann lesen möchte oder auch eben nicht. (vgl. Beck 2005: 104) Die Zeitung bzw. Zeitschrift ist durch die folgenden vier wesentlichen Merkmale gekennzeichnet. Durch die Periodizität, die Aktualität, die Publizität und Universalität. Mit der Periodizität ist das regelmäßige Erscheinen der Zeitung bzw. Zeitschrift gemeint. Die Vermittlung von Gegenwartsgeschehen wird durch die Aktualität beschrieben. Weiterhin ist jedes Medium für Jedermann frei Zugänglich, wodurch die Publizität erklärt wird. Die Universalität wird durch die Gewährleistung einer Berichtserstattung über unbeschränkte Themengebiete begründet. (vgl. Noelle-Neumann, Schulz, Wilke 1994: 421)

Im Bezug auf die Zeitung dominiert zu Zeit die regional verbreitete Abonnementzeitung mit unterschiedlichen Lokalausgaben, beispielsweise die lokale Tageszeitung der Stadt Kassel die “HNA“ (Hessische Niedersächsische Allgemeine). “Die Welt“, “FAZ“ oder die “taz“ sind überregionale politische profilierte Abonnentenzeitungen und die überalle be- kannte “BILD“ ist die einzige überregionale Boulevardzeitung. Die Zeitschriften die einen politischen Hintergrund aufweisen, am bekanntesten sind und für andere Journalisten durch die Leitfunktion von Bedeutung sind, sind u. a. “Stern“, “Spiegel“ und “Focus“. Diese Zeitschriften werden wöchentlich veröffentlicht. (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2003: 3)

„Es gibt nichts Älteres als eine Zeitung von gestern“, daher wird die Tageszeitung von uns Menschen bereits beim Frühstück zu Hause oder in der Frühstückspause bei der Arbeit gelesen. Häufig wird die aktuelle Tageszeitung nur mit den Mitgliedern im eigenen Haushalt geteilt, da sie sich sonst schnell als „alt“ erweist. (vgl. Beck 2005: 42)

Bei Zeitungen handelt es sich ausschließlich um eine Produktion für den nationalen Markt (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2003: 3). Allerdings verlieren die Zeitungen seit ein paar Jahren in der Mediennutzung an Bedeutung. Nicht mehr jeder Haushalt schließt ein Abonnent für die tägliche Zeitung ab und auch die jüngere Generation legt keinen großen Wert auf eine aktuelle Tageszeitung am Morgen. Somit wurden 2014 nur noch 21,7 Millionen Exemplare von Zeitungen täglich verkauft. Im Vergleich zu 2003 besteht hier ein Rücklauf von 7,3 Millionen Exemplaren. (vgl. Statista, online 2014a)

4.2 Radio

Das Radio gehört zu den audiovisuellen Medien, den sogenannten Hör- oder auch Funkmedien und somit zu den klassischen Massenmedien (vgl. Six/Gleicher/Gimmler 2007: 25). Die Menschen hören täglich bis zu drei Stunden Radio. Von Montag bis Freitag erreicht das Radio in Deutschland täglich eine Reichweite von 78,3 Prozent. (vgl. Statista, online 2014b) Der Hörfunk dient sowohl dem Unterhaltungs- als auch dem Informationszweck und wird von den Menschen u. a. beim Auto fahren oder nebenbei auf der Arbeit gehört (vgl. Gleich/Vogel 2007: 407).

Die wichtigste Funktion der Funkmedien liegt in den Zeiten der Nachrichten. Sie dienen als Fixpunkte im Tagesablauf und sind für die Menschen wichtig für die Orientierung (vgl. Meyen 2005: 234) Neben der Nutzung der regelmäßigen Nachrichten, sind die Nutzung von Musik und die regionalen Informationen elementare Bestandteile der allgemeinen Hörfunknutzung (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2003: 3).

4.3 Fernsehen

Da das Fernsehen die beiden wichtigsten Erwartungen, Unterhaltung und Überblickwissen, der Menschen erfüllt, ist es das Leitmedium unserer Tage. Es unterhält uns besser als alle anderen Medien und ist im Bezug auf das Überblickswissen mindestens ebenbündig mit den anderen Massenmedien. (vgl. Meyen 2005: 233) Das Fernsehen gehört zu den audiovisuellen Medien und somit zu den Hör- oder auch Funkmedien. Wie die Zeitung bzw. Zeitschrift und das Radio wird das Fernsehen ebenfalls zu den klassischen Massenmedien gezählt. (vgl. Six/Gleich/Gimmler 2007: 25) Genau wie das Radio, dient auch das Fernsehen zur Orientierung durch die fixen Nachrichtenzeiten und müsste deshalb nach der Arbeit neue Notwendigkeiten schaffen (vgl. Meyen 2005: 234).

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Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Können Massenmedien Emotionen beeinflussen oder sogar hervorrufen?
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,7
Autoren
Jahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V321616
ISBN (eBook)
9783668209794
ISBN (Buch)
9783668209800
Dateigröße
541 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Massenmedien, Kommunikationspsychologie, Emotionen
Arbeit zitieren
Bachelor of Education Laura Sohl (Autor:in)Rebecca Haselhorst (Autor:in), 2015, Können Massenmedien Emotionen beeinflussen oder sogar hervorrufen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321616

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