Entrepreneurship. Merkmale und Gründungsintentionen im Rahmen der GESt-Studie

Eine vergleichende Analyse der Befragung von Studierenden aus Lettland und Slowenien


Bachelorarbeit, 2016

60 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Entrepreneurship und deren Relevanz
2.1 Begrifflichkeiten zum Thema Entrepreneurship
2.1.1 Entrepreneurship
2.1.2 Entrepreneur
2.1.3 Start-Up
2.1.4 Spin-off
2.1.5 Venture Capitel
2.2 Global Entrepreneurship Monitor

3. Rahmenbedingungen in Slowenien und Lettland

4. Forschungsdesign zur GESt-Studie

5. Studentenbefragungen und deren Resultate
5.1 Untersuchung der befragten Studenten aus Slowenien
5.1.1 Einschätzung des aktuellen Gründungsklimas
5.1.2 Gründe zur Selbstständigkeit
5.1.3 Unterstützung durch Hochschulen zur Unternehmensgründung
5.1.4 Auseinandersetzung mit Entrepreneurship
5.1.5 Gründungsinteresse, -wahrscheinlichkeit und Umfang der Unternehmensgründung
5.1.6 Gedanken slowenischer Studenten in Bezug auf eine angestrebte Unternehmensgründung
5.2 Untersuchung der befragten Studenten aus Lettland
5.2.1 Gründungsklima in Lettland und anderen ausgewählten Gebieten
5.2.2 Wichtige Motive zur Selbstständigkeit
5.2.3 Beitrag von Hochschulen zur Unternehmensgründung
5.2.4 Beschäftigung lettischer Studenten mit Entrepreneurship
5.2.5 Unternehmensgründungsaffinität
5.2.6 Gründungsansätze und Gründungsvorhaben

6. Ergebnisunterschiede und Gründungsbarrieren
6.1 Kurzüberblick über Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den befragten Studenten beider Länder
6.2 Gegenüberstellung der Gründungsbarrieren beider Länder und mögliche Gründe für einen Gründungsabbruch

7. Schlussbetrachtung

Literaturarturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Erfahrung in der Führung von Menschen

Abbildung 2: Einschätzung des Gründungsklimas durch slowenische Studenten

Abbildung 3: Gründe zur Selbstständigkeit (Slowenien)

Abbildung 4: Unterstützung durch die Hochschule (Slowenien)

Abbildung 5: Informationseinholung von Studenten zur Unternehmensgründung (Slowenien)

Abbildung 6: Risikoaffinität (Lettland)

Abbildung 7: Haben Sie bereits an die Möglichkeit gedacht, ihr eigenes Unternehmen zu gründen? (Lettland)

Abbildung 8: Unterstützung durch die Hochschule (Lettland)

Abbildung 9: Gründungsambitionstypen Slowenien/Lettland

Abbildung 10: Grünungsbarrieren Slowenien/Lettland

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Studiengänge der befragten Studenten aus Slowenien

Tabelle 2: Haben Sie bereits an die Möglichkeit gedacht, ihr eigenes Unternehmen zu gründen? (Slowenien)

Tabelle 3: Studiengänge der befragten Studenten aus Lettland

Tabelle 4: Einschätzung des Gründungsklimas durch lettische Studenten

Tabelle 5: Motive zur Selbstständigkeit (Lettland)

Tabelle 6: Beschäftigung mit Entrepreneurship (Lettland)

Tabelle 7: Umfang der Selbständigkeit (Lettland)

Tabelle 8: Wie möchten Sie gründen? (Lettland)

1. Einleitung

Unterschiedliche Herausforderungen von außen und solche die sich im Inneren von etablierten Unternehmen befinden, zwingen diese früher oder später die Flexibilität und Innovationsfähigkeit der Vergangenheit wiederzuerlangen.[1] Dennoch können Sie manchmal nicht mit Unternehmensgründungen mithalten. Unternehmensgründungen rücken mehr und mehr in den Fokus der Volkswirtschaft eines Landes. Da hervorgebrachte Innovationen meist Auslöser für Unternehmensgründungen sind, ist auch davon auszugehen, dass sie zum einen etwas für den Wohlstand einer Volkswirtschaft beitragen und zum anderen das Bruttoinlandsprodukt steigern. Gerade technologieorientierte Unternehmensgründungen, welche die technologischen Leistungsfähigkeiten einer Nation erhöhen, führen zu einer internationalen Wettbewerbsfähigkeit.[2]

Auch werden in der Regel durch Unternehmensgründungen Arbeitsplätze geschaffen. Gleichzeitig verringert sich durch die steigende Beschäftigungszahl die Arbeitslosenquote in einem Land. Erfolgreiche Neugründungen wachsen in der heutigen Zeit schnell und sind daher stets auf neue Mitarbeiter angewiesen. Beispielsweise entstehen in Deutschland durch jede Neugründung vier bis sieben neue Arbeitsplätze.[3]

Aufgrund der enormen Wichtigkeit solcher Unternehmensgründungen und dem damit einhergehenden Mehrwert für die Volkswirtschaft wurden die Themen Gründung und Unternehmergeist beispielsweise in die Strategie der Europäischen Union aufgenommen.[4]

1.1 Problemstellung

Der typische Unternehmer ist männlich, weiß und wohlhabend. So sieht zumindest die weitverbreitete Annahme für die Europäische Union aus. Jedoch trifft dies für die meisten Unternehmer nicht zu. Natürlich gibt es bestimmte gesellschaftliche Gruppen die bezüglich des Entrepreneurship unterrepräsentiert sind (beispielsweise Frauen, jünger und ältere Personen und welche mit Behinderungen) oder mehreren größeren Hindernissen bei der Gründung eines Unternehmens gegenüberstehen als der Durchschnitt.[5]

Auch Beweggründe für eine Unternehmensgründung werden für junge Menschen andere sein als für ältere Menschen. Die Politik interessiert sich für die auschlaggebenden Gründungsintentionen bei der Young-Generation, da diese meist Auslöser innovativer Gründungsvorhaben sind. Etliche Unternehmen werden gegründet um der Arbeitslosigkeit zu entkommen, andere um sich selbst zu verwirklichen. Jedoch können sich diese Beweggründe im Laufe der Karriere ändern. Ein ursprünglich gegründetes Unternehmen nach missglückter Arbeitsplatzsuche kann und nutzt später möglicherweise große Wachstumschancen am Markt.[6]

Betrachte man Unternehmensaktivitäten von jungen Menschen (in den Jahren 2008 – 2012) in der Europäischen Union im Alter von 18 bis 30 Jahren so wird folgendes festgestellt. Im etablierten Unternehmertum der Europäischen Union ist der Anteil von jungen Menschen sehr gering. Lediglich 2 % dieser waren Inhaber eines etablierten Unternehmens. Der Anteil hingegen bei der Gründung von neuen Unternehmen war sehr unterschiedlich und schwankte zwischen den Mitgliedstaaten von 2,5 % in Dänemark bis 13,1 % in Estland.[7]

Eine Mehrzahl von unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den verschiedenen Ländern trägt selbstverständlich zu einer gründungsfreundlichen oder gründungsfeindlichen Atmosphäre der potentiellen Unternehmensgründer bei. So können Mentalität, kulturelle oder politische Gegebenheiten einen entsprechenden Einfluss auf Entrepreneurship ausüben.

Es gilt diese Gründungsatmosphäre durch die Befragung von angehenden Akademikern herauszufinden, damit sich einerseits Merkmale und Gründungsintentionen herauskristallisieren und andererseits Themen aufzuzeigen womit sich die Befragten im Zusammenhang zu Entrepreneurship oder Unternehmensgründung noch unsicher fühlen und daher eher zu keiner Unternehmensgründung gewillt sind.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Unternehmensgründungen von innovativen Unternehmen sind unerlässlich für ein gesundes wirtschaftliches Gefüge. Dies wird auch seitens der Politik erkannt. Vor diesem Hintergrund untersuchen Studien, welche Rahmenbedingungen zu einem verbesserten Gründungsgeschehen beitragen.[8] Der Global Entrepreneurship Monitor beobachtet beispielsweise das unternehmerische Geschehen verschiedenen Staaten weltweit.

Darunter auch die Länder Lettland und Slowenien mit der sich die folgende Arbeit im konkreten beschäftigt und auseinander setzt. Nach den erhobenen Daten des Global Entrepreneurship Monitor liegt beispielhaft der Total Early-Stage Entrepreneurial Activity (TEA) bei Slowenien, als innovationsbasierte Volkswirtschaft, bei 5,42% und Lettland, als effizienzbasierte Volkswirtswirtschaft, bei 13,39%, und demnach stark auseinander.[9]

Die Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über entsprechende Gründungsintentionen und Gründungsneigungen von befragten Studierenden aus den beiden Ländern Lettland und Slowenien im Zusammenhang mit dem Thema Entrepreneurship zu geben und diese durch detaillierte Herangehensweise dem Leser näher zu bringen.

Im Rahmen dieses Kernthemas basieren die Grundprinzipien der Arbeit auf dem Forschungsdesign, der von Herrn Prof. Dr. Ruda geleiteten GESt-Studie und gehen mit den jeweiligen Ergebnissen der Studentenbefragungen einher.

Es wird in diesem Zusammenhang auf die jeweiligen Antworten der befragten Studenten aus beiden Ländern systematisch eingegangen und um die Gründungsintentionen und Merkmale beider Länder mit einander zu vergleichen. Auch Probleme und Gründungsbarrieren, welche Studenten bei der Unternehmensgründung sehen, werden ausgearbeitet.

Im Gegensatz dazu ist es nicht Ziel der Arbeit, einen detaillierten Gesamtüberblick über Gründungsgeschehen aus beiden zu analysierenden Ländern der vergangen Jahre wiederzugeben um damit Vergleiche und Rückschlüsse auf die Gründungsneigung der befragten Studenten zu geben.

1.3 Aufbau der Arbeit

Der Ausgangspunkt dieser Bachelor-Arbeit wird zunächst die Analyse des Begriffes „Entrepreneurship“ darstellen und was im Allgemeinen darunter zu verstehen ist. Diese soll die Basis der Arbeit darstellen. Erst nachdem der Grundbaustein zur Entrepreneurship-Thematik allgemeinen dargelegt wurde, wird im Nachgang das eigentliche Thema in Bezug auf die GESt-Studie behandelt.

Demnach beschäftigt sich Kapitel zwei der Arbeit zunächst mit Begrifflichkeiten zu Entrepreneurship. Hier geht es im Wesentlichen um Entrepreneure, Start-Ups, Spin-offs und Venture Capitel. Darauffolgend wird wohl die bekannteste Studie im Bereich Unternehmensgründung, der Global Entrepreneurship Monitor, vorgestellt und im Zusammenhang mit den zu analysierenden Ländern Slowenien und Lettland aufgezeigt.

In Kapitel drei der Arbeit werden auf die Rahmendbedingungen der zu vergleichender Länder Slowenien und Lettland eingegangen und diese in Bezug auf Unternehmertum vorgestellt.

In Kapitel vier wird das Forschungsdesign der vorliegenden Arbeit mit Blick auf die befragten Studenten und dem dafür standardisierten Fragebogen beschrieben. Die GESt-Studie wird als internationales Forschungsprojekt gekennzeichnet.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die vergleichende Analyse der Studentenbefragungen und deren Resultate in Slowenien und Lettland. Die Ergebnisse beider Länder werden separat analysiert. Zunächst wird die Auswertung der erforschten Ergebnisse in Slowenien vorgestellt. Hierzu wurden auf alle Punkte des genutzten Fragebogens eingegangen.

Als übergeordnete Punkte sind an dieser Stelle die Einschätzung des aktuellen Gründungsklimas, die Gründe zur Selbstständigkeit, die Unterstützung der Hochschulen zur Unternehmensgründung, die Auseinandersetzung mit Entrepreneurship, das Gründungsinteresse, die Gründungsansätze und Gründungsvorhaben anzuführen. Nachdem die Betrachtung der slowenischen Stichprobe abgeschlossen wurde, wird sich mit der einheitlichen Thematik in Bezug auf die lettische Stichprobe näher beschäftigt.

Obwohl in Kapitel fünf der Arbeit auch Zusammenhänge und Unterschiede der Länder angesprochen werden, wird in Kapitel sechs nochmals ein kurzer Vergleich hierzu gegeben. Auch werden an dieser Stelle die Gründungsbarrieren der befragten Studenten, welche in Kapitel fünf nicht angesprochen wurden, direkt miteinander verglichen.

Schließlich werden im letzten Kapitel die wichtigsten Punkte, welche sich aus den einzelnen Aspekten der Bachelor-Arbeit ergeben haben, zusammengefasst.

2. Entrepreneurship und deren Relevanz

Immer häufiger wird von innovativen Entrepreneuren gesprochen, welche auf Basis neuer, kreativer und vielseitiger Ideen erfolgreiche Unternehmen gegründet haben. Ein Trend wird hierbei vermehrt auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Ebenen wahrgenommen. Solche Entrepreneure werden von der jungen Generation von heute als Vorbilder gesehen. Gerade bei Menschen im jungen Alter ist die Hemmschwelle Risiken einzugehen wohl noch am niedrigsten, da diese meist am Anfang ihrer Karriere stehen und dadurch wenig zu verlieren haben.[10]

Aber wer sind diese Entrepreneure von denen die Wirtschaft tagtäglich in den verschiedensten Medien berichtet? Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit Entrepreneurship, seinen Begrifflichkeiten und deren allgemeinen Bezugsrahmen. Auch wird in diesem Kapitel die bereits von dem Global Entrepreneurship Monitor durchgeführten Studien zum Thema Unternehmensgründung kurz vorgestellt.

2.1 Begrifflichkeiten zum Thema Entrepreneurship

Zum Modewort avanciert und immer mehr in den Vordergrund gerückt, bleibt Entrepreneurship, welche die theoretische Konzeption des Unternehmertums als ein Phänomen vieler Facetten zeigt. Häufig fallen im Zusammenhang mit Unternehmensgründungen Schlagworte wie Entrepreneurship, Unternehmer oder Unternehmertum, ohne eine genaue Abgrenzung der Begriffe bzw. Begriffserläuterungen vorzunehmen.[11] Daher sollen zum weiteren Verständnis solche Begrifflichkeiten auf den folgenden Seiten zunächst erläutert und beschrieben werden.

2.1.1 Entrepreneurship

Mit Blick auf die internationale Wissenschaft, die Entrepreneurship-Thematiken analysieren und beschreiben, hat sich eine Vielzahl von Definitionen gebildet. An dieser Stelle gibt es beispielgebend Begriffserklärungen von Entrepreneurship, die mit dem deutschen Begriff Unternehmensgründung oder Unternehmertum zusammenfallen.[12]

Entrepreneurship ist im Sinne von Schumpeter eng mit Innovation verbunden doch nicht als Erfindertum zu verwechseln. Entrepreneurship kann als ein immer wiederkehrender Prozess gesehen werden, welcher nichts erfindet sondern vielmehr bestehendes verändert und in Innovation überführt. Auch zeichnet sich Entrepreneurship durch die Nutzung von Marktchancen beziehungsweise durch das „Ergreifen“ dieser und das „Umsetzen“ in Gewinnen aus. Entrepreneurship besteht demnach aus folgenden drei Schritten: Erkennung von Marktchancen, Ideenentwicklung und Umsetzung.[13]

Hinter Entrepreneurship muss es mindestens eine Person geben, welche den Kern des unternehmerischen Prozesses darstellt. Dieser koordiniert die Kombination von Ressourcen und ergreift Gelegenheiten, welche ihn und das Unternehmen weiterbringen. Schließlich ist es der Organisator, welcher unternehmerische Chancen sieht, nutzt und weiterentwickelt und durch das richtige Zusammenspiel der Unternehmensteile den Unternehmenserfolg dauerhaft sichert. Hypothesen von verschiedenen Forschen zeigen vier besonders bedeutende Faktoren, die das Erkennen und Nutzen von Gelegenheiten bestärken: aktive Marktchancensuche, Wachsamkeit bezüglich unternehmerischen Veränderungen, Vorwissen und soziale Netzwerke.[14]

Die Literatur im Entrepreneurship-Bereich beschäftigt sich daher auch zum Teil stark mit der Person hinter dem Entrepreneurship, dem Entrepreneur und seinen Eigenschaften, welche ihn zu einem bedeutenden Unternehmensgründer machen.[15]

2.1.2 Entrepreneur

Ein Entrepreneur ist im Zusammenhang mit dem Thema Entrepreneurship eine natürliche Person, welche sich mit der Organisation eines Unternehmens und der strukturellen und zukünftigen Planung beschäftigt, und mit einem Unternehmer in etwa gleichzusetzen ist.[16]

Wissen lebendig werden lassen. Diese Eigenschaft muss nach Schumpeter ein Entrepreneur haben. Ein Entrepreneur hat den Wunsch, außerhalb von gewohnten Bahnen seine träumerischen Vorstellungen in die Realität umzusetzen. In diesem Rahmen soll der Entrepreneur als Innovator, die Zerstörung von altem und die Erneuerung des Kapitalismus vorantreiben. Ein Entrepreneur wird von Schumpeter als Motor gesehen, welcher laufende Veränderungen in der Ökonomie durch kreative Zerstörung hervorruft.[17]

Der Entrepreneur ist bei seinem Unternehmen der Träger von Rechten und Pflichten. Beispielsweise wird in Deutschland unter einem Unternehmer im rechtlichen Sinne und einem Unternehmer im nicht rechtlichen Sinne unterschieden. An dieser Stelle ist anzumerken, dass eine genau festgelegte Definition eines Unternehmers nicht vorhanden ist. Dennoch kann gesagt werden, dass beispielsweise im allgemeinen Sprachgebrauch ein Unternehmer sich durch seine Handlungen bezüglich seiner unternehmerischen Ziele charakterisiert.[18]

Eigentümer etablierter Familienunternehmen müssen beispielsweise nicht zwangsläufig als Entrepreneure betrachtet werden, denn für einen gewissen zeitlichen Rahmen fungieren sie lediglich als Verwalter für das Unternehmen. Dagegen sind beispielshalber innovative Unternehmensgründer eines Biotechnologieunternehmens klar als Unternehmer nach Schumpeter zu klassifizieren. Solche Unternehmer sind wichtige Faktoren für eine funktionierende Volkswirtschaft. Sie können die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bzw. eines Landes steigern.[19]

2.1.3 Start-Up

Ein vor kurzem gegründetes Unternehmen, welches sich in der Anfangsphase seines Lebenszyklus befindet, wird im Entrepreneurship auch mit dem englischen Wort „Start-Up“ beschrieben. Das klischeehafte Bild, das potentielle Unternehmensgründer großartige Ideen während des Studiums entwickeln und diese am Markt etablieren, scheint mit Blick auf verschiedene erfolgreiche Unternehmensgründer zutreffend. Denn zu Beginn eines Start-Up stehen meist brillante Ideen und geringe Finanzmittel zur Verfügung. Demnach erscheint eine Gründung allein nicht im gleichen Licht wie ein Start-Up und wird auch nicht als solches beziffert. Ein wesentlicher Faktor ist die Innovation bzw. der Innovationsgrad, welches der Unternehmensgründer durch die Unternehmensgründung hervorbringt.[20]

Hierzu zählen demnach junge Unternehmen, welche beispielweise in den Bereichen Electronic Business, Kommunikationstechnologie oder Life Sciences eine innovative Geschäftsidee hervorgebracht haben und zur frühen Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf Erhalt von in der Regel Venture-Capital oder auf einen eventuellen Börsengang zur Stärkung des Eigenkapitals angewiesen sind.[21]

Die Start-Up - Kultur ist andauernd auf der Suche nach "the next big thing", denn solche Unternehmensgründungen haben im Normalfall ein außergewöhnliches Potential um zu wachsen. Daher kann bei der Gründung einer gewöhnlichen Bäckerei um die Ecke auch nicht von einem Start-Up gesprochen werden.[22]

2.1.4 Spin-off

„So genannte akademische Spin-offs sind wirtschaftlich selbständige Organisationen, die unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus öffentlichen Forschungseinrichtungen mit dem Ziel der wirtschaftlichen Verwertung dort entstandener Technologien gegründet wurden.“[23]

Akademische Spin-offs verwenden in der Regel radikale Technologien in einem frühen Anfangsstadium. Vor diesem Hintergrund ist es bei Unternehmensgründung meist noch umstritten, welche Zielgruppe angestrebt wird bzw. welche Kundengruppe durch die Innovation den größten Vorteil zieht und welche Produktform hierzu ideal wäre.[24] Dies kann ausschließlich in Gemeinschaft mit eventuellen Endverbrauchern stehen. Die Gründer solcher akademischen Spin-offs haben oft noch zu wenig Praxiserfahrung und können die Unternehmensgründung allein, auch mit Blick auf betriebswirtschaftliche Aspekte, nicht durchführen. Sie müssen daher von der Praxis lernen, wie beispielweise innovative Technologien die Wirtschaft bzw. den Wohlstand in einer Volkswirtschaft nach vorne bringen.[25] Die Ergebnisse einer durchgeführten Studie zeigen, dass die technische Unsicherheit zu starken Etablierungs- und Wachstumsbarrieren bei Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen führen kann. Ein gutes Netzwerkmanagement wirkt sich dagegen positiv auf die Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen aus.[26]

Zu beachten ist und bleibt jedoch die Rentabilitätsgewährleistung eines entwickelten Produktes. Daher stellt die Übertragung einer Technologie vom Labor auf die Wirtschaft die Gründer vor kommerziellen Anforderungen.[27]

2.1.5 Venture Capitel

„Entsprechende Gründungsvorhaben und deren erfolgversprechende Umsetzung in Gestalt der Ideenrealisierung und Marktetablierung brauchen neben der Beratung und Unterstützung in betriebswirtschaftlichen Fragen v. a. eine angemessene und ausreichende Finanzierung. Da herkömmliche Finanzierungsformen für unsichere und riskante Projekte ungeeignet sind, kommt in diesem Zusammenhang Venture Capital (VC) eine außerordentliche Bedeutung zu.“[28]

Venture Capital - Gesellschaften sind Institute, welche in attraktive Start-Ups über sogenannte Venture Capital - Fonds investieren. Solche Fonds können einen oder mehrere verschieden Schwerpunkte bei den Investitionen verfolgen. Durch die Einbringung dieses Risikokapitals in das Start-Up, wird der Investor des Risikokapitals auch Mitgesellschafter und damit Inhaber von verschiedenen Rechten und Pflichten. Im Gegensatz zu anderen Investoren verfolgen die Venture Capital – Geber jedoch nicht das Ziel der Mehrheitsbeteiligung und damit die Geschäftsübernahme, sondern möchten bewusst, dass die Mehrheit der Unternehmensanteile von den Unternehmensgründern gehalten wird. Venture Capital – Geber stellen nicht nur Kapital dem Unternehmen zur Verfügung sondern statten sie in der Regel mit notwendigen Branchenkenntnissen und Management-Expertisen aus. Obwohl es weltweit unzählige Venture Capital - Gesellschaften gibt, ist es dennoch schwierig einen Partner zu finden, welcher dem Unternehmen in der Anfangsphase zur Seite steht.[29]

2.2 Global Entrepreneurship Monitor

Eine strategische Rolle in der ökomischen Entwicklung einer Volkswirtschaft nehmen Innovationen ein, die durch Unternehmer hervorgerufen werden. Die Qualität der hervorgebrachten Leistungen spiegelt sich auch in den Wachstumsraten der Länder wieder. Unterschiedlich große Wachstumsraten verschiedener Länder können demnach der Qualität unternehmerischer Tätigkeiten geschuldet sein. Ein Wirtschaftswachstum findet jedoch nicht allein durch die Verbesserung von Technologien oder Produktivität statt, sondern vielmehr wegen Entrepreneuren, welche Prozesse verschlanken und Leistungsfähigkeit erhöhen. In Folge der kreativen Zerstörung werden mehr Arbeitsplätze geschaffen. Weiterhin nimmt die Gesamtproduktivität zu und der Wohlstand steigt.[30]

Mit Blick auf den zu erhöhenden Wohlstand wurden verschiedene Studien ins Leben gerufen, welche Gründungsquoten im Ländervergleich statistisch aufbereiten und analysieren. Die wohl bekannteste internationale Forschungsstudie ist der „Global Entrepreneurship Monitor“.

Diese weltweit führende Studie besteht aus zentral koordinierte Forschungsteams, die in der Lage sind qualitativ hochwertige Informationen und umfassende Berichte über das Unternehmertum für die breite Bevölkerung darzustellen. Nach der Webseite des Global Entrepreneurship Monitor zu Folge liegen Daten von über 16 Jahren aus über 200.000 Interviews jährlich vor. Weiterhin sind über 100 Länder bereits an der Befragung beteiligt. Unter diesen gibt es 300 Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie 200 Finanzierungsinstitute. Die erhobenen Daten werden sorgfältig durch die Forscher des Global Entrepreneurship Monitor analysiert und interpretiert um dadurch ein besseres Verständnis für Entrepreneurship zu bieten und wertvolle Einblicke zu geben.[31]

Die drei wichtigsten Erhebungsdaten im Global Entrepreneurship Monitor sind:

- Nascent Entrepreneurs (werdende Gründer): Diese werden beschrieben als Prozentsatz der 18 bis 64 Jährigen, welche
- zum Zeitpunkt der Umfrage versuchten ein Unternehmen zu gründen oder in die Selbstständigkeit zu gehen
- in den letzten zwölf Monaten mit Blick auf die Neugründung etwas unternommen haben
- Young Entrepreneurs (Gründer junger Unternehmen): diese werden ebenfalls definiert als Prozentsatz der 18 bis 64 Jährigen, die
- bereits Inhaber eines Unternehmens sind und in der Geschäftsleitung arbeiten
- aus diesen Unternehmen nicht bereits länger als 3 ½ Jahre Leistungen in irgendeiner Form erhalten haben
- Total Early-stage Entrepreneurial Activity (TEA) ist die Summe der Nascent Entrepreneurs und Young Entrepreneurs, wobei jedoch Überschneidungen nur einmal Berücksichtigung finden.[32]

Bezugnehmend zu den in dieser Arbeit relevanten Ländern liegt der Prozentsatz in 2012 zu den Nascent Entrepreneurs in Lettland bei 8,71% und in Slowenien bei 2,95%. Auch Gründer jungen Unternehmen sind in Lettland stärker vertreten. Hier liegt ein Verhältnis von 2,53% (Slowenien) zu 4,82% (Lettland) vor. Bei der Total Early-stage Entrepreneurial Activity liegt entsprechend ein Unterschied von 13,39% zu 5,42% vor. Hier bleibt jedoch zu berücksichtigen das Slowenien als innovationsbasierte Volkswirtschaft und Lettland als Effizienzbasierte Volkswirtschaft auftreten.[33]

Aber nicht nur der Global Entrepreneurship Monitor beschäftigt sich mit Gründungsforschung. Auch andere Studien erforschen Kennzeichen und Eigenschaften zum Unternehmertum. Andere wählen sich Akademiker als Untersuchungsbasis für ihre Forschung aus. Das Forschungsdesign dieser Arbeit lehnt sich an die sogenannte GESt-Studie an, welche sich mit Gründungsneigungen von Studierenden beschäftigt und auf Basis erhobener Daten aus Studentenbefragungen unterschiedlicher Hochschulen an unterschiedlichen Länder resultiert. Im Mittelpunkt stehen hierzu die Analyse der befragten Studenten in Slowenien und Lettland. Im folgenden Abschnitt soll daher zunächst ein Vergleich der dort bestehenden Rahmenbedingungen beschrieben werden.

3. Rahmenbedingungen in Slowenien und Lettland

Im Mai 2004 ist Slowenien zu einem Mitglied der Europäischen Union geworden. Eine überländergreifende Geschäftspolitik von slowenischen Unternehmen wurde dadurch erleichtert. Dennoch unterscheidet sich Slowenien immer noch durch spezielle Regelungen bei der Geschäftstätigkeit und dem volkswirtschaftlichen Werten im Bezug zur Selbstständigkeit / Unternehmensgründung zu den anderen Ländern, was jedoch nichts Ungewöhnliches ist.[34] Von den verschiedenen Wirtschaftssektoren in Slowenien, ist die Sachgütererzeugung am weitaus bedeutendsten einzugruppieren. Auf diesen Bereich entfallen beispielsweise über ¼ der gesamten Wertschöpfung und der Beschäftigung.[35]

Das Unternehmertum in Slowenien ist einerseits von Individualismus geprägt und scheint mit Bezug auf die Arbeitsbeschaffung als unproduktiv zu sein. Ein großer Anteil der Selbstständigen führt beispielsweise keine weiteren Beschäftigten in ihrem Unternehmen. Die selbstständige Erwerbstätigkeit stellt in Slowenien einen wesentlichen Teil des Arbeitsmarktes dar. Hier kann eine aktive Arbeitsmarktpolitik bei hoher Arbeitslosenquote als wichtige Maßnahme gesehen werden.[36]

Auch ist in Slowenien das hohe Risiko, nach einer selbstständigen Tätigkeit in Armut abzurutschen, größer als bei einem gewöhnlichen Beschäftigungsverhältnis. Für selbstständige Frauen, welche in der Regel die Minderheit darstellen, liegt diese Wahrscheinlichkeit sogar weit höher.[37] Die Finanzierung von jungen Unternehmen ist schwierig. Der Anteil an neuen Unternehmen, welche sich aufgrund fehlendem Kapital bzw. Finanzierungsmöglichkeiten aus dem Markt verabschieden, ist im Vergleich zu anderen EU-Länder überdurchschnittlich.[38]

Um die hohe Jungendarbeitslosigkeit (per September 2015: 16,2%)[39] und damit auch die Arbeitslosenquote zu senken, wurde in Slowenien das Programm zur Unterstützung von Hochschulabsolventen und jungen Arbeitslosen in die Selbstständigkeit ins Leben gerufen. Den Beitrag den das Land hierzu stiftet, spiegelt sich zum einen in einer finanziellen Hilfe beim Übergang der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit und zum anderen durch Vermittlung von Hochschulabsolventen durch Unterstützung von Gründungsvorhaben wieder. Das Programm wurde gegen Ende der Finanzkrise gestartet und erfreut sich seither zunehmender Beliebtheit.[40]

Die Republik Lettland ist eine parlamentarische Demokratie und genau wie Slowenien seit Mai 2004 vollwertiges Mitglied der Europäischen Union. Der Versuch sich in Lettland von der Arbeitslosigkeit durch eine Selbstständigkeit nochmals in den Arbeitsmarkt zu bringen, wird durch die staatliche Beschäftigungsagentur und das Wohlfahrtsministerium mit finanziellen Unterstützungen gefördert. Hierzu werden jedoch nur die besten Businesspläne begünstigt.[41]

Unternehmerinnen, welche Inhaber eines neuen Unternehmens sind kommen im Vergleich zu Unternehmern nur halb so oft vor. Dennoch liegt gerade der Wert für Lettland, gemessen an der Summe der Unternehmensinhaberrinnen in der Europäischen Union, am höchsten (Betrachtet wurden hier die Jahre 2008 - 2012).[42]

Auch Lettland hat zur Förderung des Unternehmertums und der Unternehmensgründung ein Programm namens „Gründungszentren in lettischen Regionen“ entworfen. Dies soll die Entstehung von Zentren in benachteiligten, eher ländlichen Gebieten fördern, welche sich mit Unternehmensgründung auseinandersetzten. Da sich die Wirtschaft in Lettland zu sehr auf Riga konzentriert, liegt das Ziel dieses Programms darin, die Wirtschaft außerhalb der Hauptstadt zu stimulieren. Gerade in ländlichen Gebieten liegen die Unternehmensgründungsraten niedriger und die Überlebensraten von gegründeten Unternehmen sehen schlechter aus.[43]

Die Arbeitslosenquote in Lettland lag per September 2015 bei 9,8%, wobei die Arbeitslosenquote in Slowenien knapp darunter bei 9,2% lag. Beide Werte bewegen sich damit im Mittelfeld der Europäischen Union.[44]

4. Forschungsdesign zur GESt-Studie

Die von Herrn Prof. Dr. Walter Ruda geleitete Studie „Gründung und Entrepreneurship von Studierenden“ (GESt-Studie) wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mittelstands- und Gründungsökonomie international durchgeführt und präsentiert. Durch die Studie sollen Einflüsse und Aspekte untersucht werden, welche für die Schöpfung von Unternehmensgründungsgedanken verantwortlich sind. Auf dieser Grundlage entstand eine mehrjährig angelegte Forschungsarbeit, an denen sich bisher zahlreiche internationale Wissenschaftler aus anderen Ländern beteiligt haben.[45]

Hauptsächlich Studenten der betriebswirtschaftlichen Fächer, der Ingenieurswissenschaften oder Informatikstudenten werden hierzu befragt, da diese in der Regel höhere Gründungsneigungen aufweisen als Studenten anderer Fächer. Auch beinhalten die Befragungen sowohl Studenten aus grundständigen als auch weiterführenden Studiengängen. Damit soll erreicht werden, dass Studenten mit Führungs- und Gründungserfahrung auch Anhaltspunkte zum Gründungsgedanken geben können. Weiterhin stellt das Geschlecht der Studenten einen wesentlichen Gesichtspunkt bei der Studie dar. Betrachtet man Studentinnen fällt beispielsweise auf, dass diese bei der Unterstützung zur Unternehmensgründung im Gegensatz zu ihren männlichen Kommilitonen andere Bedürfnisse haben.[46]

Im diesem Zusammenhang erforscht die GESt-Studie auch Einflussgrößen, welche zur Gründungsrealisierung oder zu Gründungsbarrieren führen. Bedürfnisse und Erfordernisse der Studierenden zur Unternehmensgründung spiegeln sich demnach in den Antworten, welche sich aus dem standardisierten Fragebogen erkennen lassen, wieder. Durch die internationale Gegenüberstellung von den analysierten Daten, lassen sich Gemeinsamkeiten und signifikanten Unterschiede erkennen. Außerdem können daraus resultierende Schlussfolgerungen zu Entrepreneurship im befragten Land abgeleitet werden.[47]

Unternehmensgründungsintentionen unterscheiden sich von Person zu Person, von Land zu Land oder von Kultur zu Kultur. Auch die im Vorfeld genannten Rahmenbedingungen üben einen entsprechenden Einfluss auf die Antworten der Studenten aus. Die folgende Auswertung und Analyse der Befragungen in den Ländern Slowenien und Lettland sowie deren Grafische Darstellung wurde anhand der Programme SPSS[48] und Microsoft Excel angefertigt.

5. Studentenbefragungen und deren Resultate

Der Vergleich von Gründungsintentionen und Merkmalen zwischen slowenischen und lettischen Studierenden basieren auf einer Befragung, welche von März 2013 bis März 2014 durch den englischsprachigen Fragebogen zum Thema Entrepreneurship durchgeführt wurde.

Der Fragebogen, welcher im Anhang der Arbeit zu finden ist, enthält Fragen

- zum Gründungsklima des entsprechenden Landes und anderen Gebieten
- zu den Aspekten in Bezug auf eine eventuelle Selbständigkeit und die Unterstützung der Hochschule hierbei
- zu Schwierigkeiten, welche seitens der Studenten erwartet oder bereits erlebt wurden auf dem Weg zur Selbstständigkeit
- zum Geschlecht, dem Alter und die Risikobereitschaft des Studenten

Hinzu kommen Fragen zum persönlichen Umfeld des Studenten und dem Kontakt zu Entrepreneurship. Ob und wo die Studenten bereits Informationen zur Existenzgründung gesammelt haben sowie zur Gründungs- und Führungserfahrung. Weiterhin wird die Auseinandersetzung der Studierenden mit Existenzgründung und deren unternehmerischen Absichten auf zeitlicher Ebene erforscht. Tätigkeitsort, Zielbranche und der Umfang der Existenzgründung als Voll- oder Nebenerwerb wir entsprechend ermittelt. Letzte Fragen beziehen sich auf finanzielle Aspekte, welche bei der Unternehmensgründung von Relevanz sind. Der Fragebogen schließt mit der wohl wichtigsten Frage im Studentenalter mit Bezug zum Entrepreneurship ab, ob die befragten schon an die Möglichkeit gedacht haben, ihr eigenes Unternehmen zu gründen.

Insgesamt wurden 130 Studenten, davon 107 Studenten aus Lettland und 23 Studenten aus Slowenien zu ihren Gründungsneigungen und Ansichten hinsichtlich Unternehmensgründung befragt. Im Folgenden werden auf Basis der erhobenen Daten die einzelnen Länder Lettland und Slowenien separat analysiert und Gründungsneigungen sowie Merkmale der befragten Studenten gedeutet.

5.1 Untersuchung der befragten Studenten aus Slowenien

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Studiengänge der befragten Studenten aus Slowenien[49]

Die Stichprobe aus Slowenien beinhaltet ausschließlich Studenten der Universität Maribor (Universität Marburg an der Drau). Aufgeteilt auf einzelne Studiengänge ergibt sich folgende prozentuale Eingruppierung der befragten Studenten:

[...]


[1] Vgl. Pechlaner u.a. (2007), S. 4

[2] Vgl. Walter / Auer (2009), S. 1

[3] Vgl. Pott / Pott (2012), S. 1

[4] Vgl. Pott / Pott (2012), S. 2

[5] Vgl. OECD / The European Commission (2015), S. 13

[6] Vgl. OECD / The European Commission (2015), S. 49f.

[7] Vgl. OECD / The European Commission (2015), S. 52

[8] Vgl. Burggraf (2012), S. V

[9] Vgl. Krūmiņa / Paalzow (2013) S. 26

[10] Vgl. Pott / Pott (2012), S. 1

[11] Vgl. Fueglistaller / Müller / Volery (2008), S. 2

[12] Vgl. Knuth (2008), S. 7

[13] Vgl. Gründerszene (2015a), [Stand: 28.09.2015]

[14] Vgl. Fueglistaller / Müller / Volery (2008), S. 7f.

[15] Vgl. Tyssen (2012), S. 81

[16] Vgl. Pott / Pott (2012), S. 2f.

[17] Vgl. Malek / Ibach (2004), S. 106f.

[18] Vgl. Pott / Pott (2012), S. 2f.

[19] Vgl. Fueglistaller / Müller / Volery (2008), S. 3

[20] Vgl. Gründerszene (2015b), [Stand: 03.10.2015]

[21] Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (2015), [Stand: 03.10.2015]

[22] Vgl. Gründerszene (2015b), [Stand: 03.10.2015]

[23] Walter / Auer (2009), S. 1

[24] Vgl. Riesenhuber / Walter / Auer (2009), S. 49

[25] Vgl. Walter / Auer (2009), S. 2

[26] Vgl. Riesenhuber / Walter / Auer (2009), S. 49

[27] Vgl. Harms / Konrad /Schwarz (2009), S. 151

[28] Brehm (2012), S. 1

[29] Vgl. Für-Gründer (2015), [Stand: 10.10.2015]

[30] Vgl. Fueglistalle u.a. (2012), S. 39

[31] Vgl. Gemconsortium (2015a), [Stand: 12.10.2015]

[32] Vgl. Sternberg / Vorderwülbecke / Brixy (2013), S. 26

[33] Vgl. Krūmiņa / Paalzow (2013), S. 26

[34] Vgl. Ferenci / Rhomberg, S. 1

[35] Vgl. Ferenci / Rhomberg, S. 2

[36] Vgl. Europäische Kommission (2010), S. 11

[37] Vgl. Europäische Kommission (2010), S. 27

[38] Vgl. Europäische Kommission / OECD (2014), S. 8

[39] Vgl. Statista (2015a), [Stand: 14.10.2015]

[40] Vgl. OECD / The European Commission (2015), S. 92

[41] Vgl. Europäische Kommission (2010), S. 17

[42] Vgl. OECD / The European Commission (2015), S. 38

[43] Vgl. OECD / The European Commission (2015), S. 208

[44] Vgl. Statista (2015b), [Stand: 14.10.2015]

[45] Vgl. Knerr (2014), [Stand: 17.10.2015]

[46] Vgl. Ruda / Danko (2012), [Stand: 17.10.2015]

[47] Vgl. Knerr (2013), [Stand: 17.10.2015]

[48] IBM SPSS Statistics Version 21

[49] Eigene Darstellung auf Basis der erhobenen Daten

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Entrepreneurship. Merkmale und Gründungsintentionen im Rahmen der GESt-Studie
Untertitel
Eine vergleichende Analyse der Befragung von Studierenden aus Lettland und Slowenien
Hochschule
Fachhochschule Kaiserslautern Standort Zweibrücken
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
60
Katalognummer
V321663
ISBN (eBook)
9783668210899
ISBN (Buch)
9783668210905
Dateigröße
2331 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmen, Unternehmensgründung, Entrepreneurship, Lettland, Slowenien, Start-up, studien
Arbeit zitieren
Mahit Akis (Autor), 2016, Entrepreneurship. Merkmale und Gründungsintentionen im Rahmen der GESt-Studie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321663

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