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TTIP. Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Chancen und Risiken für die deutsche Automobilindustrie

Titel: TTIP. Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Chancen und Risiken für die deutsche Automobilindustrie

Bachelorarbeit , 2016 , 63 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Pierre Kiren (Autor:in)

VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Multilaterale Handelsliberalisierungen im Rahmen der WTO sind seit Abschluss der Uruguay-Runde in den Hintergrund gerückt. Stattdessen entwickelt sich ein Trend in Richtung regionaler bzw. bilateraler Handelskooperationen. Die Europäische Union (EU) hat diese Bewegung wahrgenommen und verabschiedet im Rahmen einer neuen Handelspolitik vermehrt bilaterale Handelsabkommen.
Seit Juni 2013 befindet sich die EU gemeinsam mit den USA in Verhandlungen über die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Diese Partnerschaft soll den Grundstein für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union im globalen Zusammenhang manifestieren. Dabei soll das Hauptaugenmerk der Vereinbarungen auf dem Abbau protektionistischer Handelshemmnisse liegen, die den Unternehmen im globalen Handel die größten Schwierigkeiten bereiten. Die deutsche Automobilindustrie ist von den Handelshemmnissen ebenfalls betroffen und hofft vor allem auf eine Einigung der nicht tarifären Handelshemmnisse. Darüber hinaus sind Zolleliminierungen geplant, die bei den Automobilherstellern und Zulieferern aktuell im internationalen Warenverkehr pro Jahr Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Die zunehmende Konkurrenz der BRICS-Staaten, vor allem aus China und Russland, führt dazu, dass die deutschen Fahrzeugbauer einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind. Die transatlantische Partnerschaft soll diesbezüglich sicherstellen, dass der traditionelle Industriesektor im globalen Wettbewerb weiterhin führend und bestimmend bleibt.
Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit ein relevanter Sachverhalt diskutiert. In diesem Rahmen wird in der Arbeit die These untersucht, dass die Liberalisierung des transatlantischen Handels positive Effekte für die deutsche Automobilindustrie mit sich bringt. Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken zu untersuchen, die sich aus dem transatlantischen Freihandelsabkommen für alle relevanten Akteure der deutschen Automobilindustrie ergeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des transatlantischen Handels

2.1 Außenhandelsbeziehungen der Automobilindustrie

2.1.1 Einführung

2.1.2 Deutsche Handelsbeziehungen innerhalb der EU

2.1.3 Deutsche Handelsbeziehungen außerhalb der EU

2.2 Handelshemmnisse

2.2.1 Tarifäre Handelshemmnisse

2.2.2 Nicht tarifäre Handelshemmnisse

2.2.3 Investitionsschutz

2.3 Historische Einordnung bilateraler Freihandelsabkommen

2.4 Bestehende Freihandelsabkommen der EU

3 Grundzüge deutscher Automobilstrukturen

3.1 Begriffsabgrenzung der relevanten Akteure

3.2 Charakteristika der Automobilhersteller

3.2.1 Deutsche Automobilhersteller im internationalen Vergleich

3.2.2 Die Bedeutung des Exports für deutsche Automobilhersteller

3.3 Charakteristika der Zulieferunternehmen

3.4 Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche Volkswirtschaft

3.5 Geltende Standards im transatlantischen Vergleich

3.5.1 Umweltstandards

3.5.2 Technische Vorschriften

4 Auswirkungen einer transatlantischen Partnerschaft für die deutsche Automobilindustrie

4.1 Chancen und Risiken für Automobilhersteller

4.2 Chancen und Risiken für die Zulieferunternehmen

4.3 Der Fall Volkswagen

4.4 Auswirkungen auf Drittländer

4.5 Auswirkungen auf die Konsumenten

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Auswirkungen der geplanten Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) auf die deutsche Automobilindustrie, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, ob die Liberalisierung des transatlantischen Handels tatsächlich die vermuteten positiven Effekte für diesen Schlüsselindustriesektor mit sich bringt.

  • Analyse der transatlantischen Handelsbeziehungen und bestehender Handelshemmnisse.
  • Untersuchung der strukturellen Merkmale deutscher Automobilhersteller und Zulieferer.
  • Evaluation der Chancen und Risiken durch Zollabbau und Harmonisierung von Standards.
  • Diskussion der Auswirkungen auf Drittländer und Konsumenten.
  • Einordnung des Falls Volkswagen im Kontext der Handelsverhandlungen.

Auszug aus dem Buch

3.5.2 Technische Vorschriften

Ein weiteres Beispiel für unterschiedliche Regularien findet sich im Bereich der technischen Vorschriften. Abbildung 3 veranschaulicht die Unterschiede in Bezug auf die Funktionalität der Scheibenwischer und die Bedienelemente des Scheibenwischerhebels. Ebenfalls zu erkennen ist, dass die Seitenspiegel andere optische Eigenschaften haben und die Farbe der Blinker divergiert.

Konkret sind bei den einzelnen Fällen folgende Unterschiede sichtbar:

• Die Scheibenwischerblätter umfassen in den USA einen größeren Radius als die europäischen Autos. Ebenfalls sind die Bedienelemente des Scheibenwischerhebels anders. Während in den USA der Hebel mit Texten versehen ist, fordern europäische Regularien Symbolelemente zur Benutzung des Scheibenwischers.

• Die Seitenspiegel haben andere optische Eigenschaften. Der Unterschied macht sich deutlich in einer anderen Krümmung, die die Entfernung der Objekte im Spiegel unterschiedlich wahrnehmen lässt. Ergänzend dazu wird in den USA ein Warnhinweis an den Spiegeln platziert, der aussagt, dass die Objekte im Spiegel näher wahrgenommen werden, als sie tatsächlich sind.

• Ebenfalls gibt es technische Unterschiede im Bereich der Blinklichtfarben. Die USA statten ihre Fahrzeuge mit rotfarbenen Blinklichtern aus, während in der EU die Blinklichter orange sein müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Thematik der bilateralen Handelsabkommen ein und stellt die Relevanz der deutschen Automobilindustrie sowie die zentrale These der Untersuchung dar.

2 Grundlagen des transatlantischen Handels: Dieses Kapitel erläutert die bestehenden Handelsbeziehungen, definiert relevante Handelshemmnisse und bietet eine historische Einordnung bilateraler Abkommen.

3 Grundzüge deutscher Automobilstrukturen: Es erfolgt eine Charakterisierung der Automobilhersteller und Zulieferer sowie eine Analyse der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Branche und der bestehenden Standards.

4 Auswirkungen einer transatlantischen Partnerschaft für die deutsche Automobilindustrie: Das Kapitel analysiert Chancen und Risiken für Akteure, thematisiert den Fall Volkswagen, Auswirkungen auf Drittländer sowie Konsequenzen für Konsumenten.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Hypothese hinsichtlich der positiven Effekte von TTIP für die deutsche Automobilwirtschaft.

Schlüsselwörter

TTIP, Automobilindustrie, Außenhandel, Handelshemmnisse, Freihandelsabkommen, Wertschöpfung, Zulieferer, Automobilhersteller, Standardisierung, Zollabbau, Intra-industrieller Handel, Wirtschaftsbeziehungen, USA, Europäische Union, Innovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die potenziellen Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA auf die deutsche Automobilindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Analyse der Handelsstruktur, die Untersuchung tarifärer und nicht tarifärer Handelshemmnisse sowie die Chancen und Risiken für Hersteller und Zulieferer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu prüfen, ob die Liberalisierung des transatlantischen Handels tatsächlich die erwarteten positiven wirtschaftlichen Effekte für die deutsche Automobilbranche bringt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der empirischen Untersuchung von Außenhandelsdaten (z. B. Grubel-Lloyd-Index) und dem Vergleich regulatorischer Standards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Strukturen der deutschen Automobilindustrie, die Hemmnisse im transatlantischen Handel sowie die spezifischen Auswirkungen einer Partnerschaft auf die verschiedenen Akteure detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie TTIP, Automobilindustrie, Handelshemmnisse, Wertschöpfungskette und Standardisierung charakterisiert.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von nicht tarifären Handelshemmnissen?

Der Autor sieht in der Harmonisierung nicht tarifärer Hemmnisse eine entscheidende Notwendigkeit für die Wettbewerbsfähigkeit, da diese oft größere Kosten verursachen als klassische Zölle.

Welche Rolle spielt der Fall Volkswagen für die Argumentation?

Der Volkswagen-Skandal wird als Komplexitätsbeispiel angeführt, welches die Verhandlungen erschweren und als Einwand gegen deutsche Importe durch US-Behörden genutzt werden könnte.

Welche Bedeutung haben Drittländer in dieser Analyse?

Der Autor warnt vor handelsumlenkenden Effekten, die zulasten wichtiger traditioneller Handelspartner wie China oder Russland gehen könnten.

Wie stehen deutsche Zulieferer zur geplanten Partnerschaft?

Zulieferer könnten von vereinheitlichten Standards profitieren, stehen aber durch KMU-spezifische Markteintrittsbarrieren und potenziellen Konkurrenzdruck aus den USA vor großen Herausforderungen.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten  - nach oben

Details

Titel
TTIP. Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Chancen und Risiken für die deutsche Automobilindustrie
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln  (Technische Hochschule Köln)
Note
1,3
Autor
Pierre Kiren (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
63
Katalognummer
V321946
ISBN (eBook)
9783668212374
ISBN (Buch)
9783668212381
Sprache
Deutsch
Schlagworte
TTIP Freihandel Volkswagen Handelshemmnisse Automobilindustrie Deutschland Europäische Union USA Automobilhersteller Automobilzulieferer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pierre Kiren (Autor:in), 2016, TTIP. Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Chancen und Risiken für die deutsche Automobilindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321946
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Leseprobe aus  63  Seiten
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