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Diskursanalyse zum Werk 'Romeo and Juliet' von William Shakespeare - Vergleich der Zeilen 1-120 der Szene III des Originals mit einer Übersetzung von G. Danckwart

Titre: Diskursanalyse zum Werk 'Romeo and Juliet' von William Shakespeare - Vergleich der Zeilen 1-120 der Szene III des Originals mit einer Übersetzung von G. Danckwart

Dossier / Travail , 2004 , 17 Pages , Note: 2

Autor:in: Mareike Janus (Auteur)

Philologie Anglaise - Linguistique
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Als vor kurzer Zeit im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg das Werk „Romeo und Julia“ aus der Feder William Shakespeares wieder einmal aufgeführt wurde, bediente man sich der Textfassung von Gesine Danckwart. Die Sächsische Zeitung schrieb daraufhin: „Das machtvolle Drei-Stunden-Stück schmolz unter der Bearbeitung von Autorin Gesine Danckwart auf eine Filmlänge von 90 Minuten. … - von der Originalfassung aus dem Jahr 1594 bleibt nicht viel übrig. …“

Dieser Artikel warf die Frage auf, wie viele Elemente des Originaltextes auf sprachlicher Ebene noch in der neuen Übersetzung Danckwarts enthalten sind. Ist bei der Übersetzung in „heutige, massentaugliche Umgangssprache“ Ausschlaggebendes verloren gegangen? Um diesen Fragen im linguistischen Sinne nachzugehen, werde ich mich zunächst der funktional- pragmatischen Theorie nach Jochen Rehbein widmen und seinen Text „Beschreiben, Berichten und Erzählen“ zusammenfassen. Auch andere sprachliche Mittel, die später im Analyseteil Verwendung finden, sollen und müssen hier kurz dargestellt werden. Das sich anschließende Kapitel verfolgt die Zielsetzung den Leser über den Inhalt der zu behandelnden Tragödie zu informieren, um ihm das Verständnis des darauf folgenden Analyseteils zu ermöglichen. Nicht nur die Länge des gewählten Textabschnitts ist durch den Rahmen der Arbeit sehr begrenzt, gleichermaßen kann auch nicht auf jedes Detail, das eingehende linguistische Betrachtung verdiente, Bezug genommen werden. Nach der Untersuchung des Originals wird die Analyse der übersetzten Version von Danckwart samt eines Vergleichs der Texte folgen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1.1 Die Diskursarten

1.1.1 Beschreiben

1.1.2 Erklären

1.1.3 Berichten

1.1.4 Erzählen

1.1.5 Ankündigen

1.1.6 Warnen

1.2 Sprachliche Mittel

1.2.1 Interrogative

1.2.2 Imperativ

1.2.3 Negationen

2. Romeo und Julia

2.1 Inhalt

3. Analyse und Vergleich

3.1 Analyse der Diskurssituation in der Originalfassung in Akt V, Szene III, Zeile 1-120

3.2 Analyse der Übersetzung und Vergleich der beiden Texte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht linguistisch, wie sich der Diskurs und die sprachlichen Mittel zwischen dem Originaltext von William Shakespeares "Romeo und Julia" und der modernen Übersetzung von Gesine Danckwart unterscheiden. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Verlust poetischer Elemente sowie auf die Auswirkungen einer Anpassung an heutige Umgangssprache.

  • Funktional-pragmatische Diskursanalyse nach Jochen Rehbein
  • Differenzierung zwischen Diskursarten wie Beschreiben, Berichten und Erzählen
  • Linguistische Analyse von Vokativ, Imperativ und Interrogativ
  • Vergleichende Untersuchung der Textfassung von Shakespeare und Danckwart

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Beschreiben

Durch Beschreiben erläutert der Sprecher dem Hörer die äußeren und räumlichen Charakteristika eines Sachverhalts, den er selbst mit eigenen Augen gesehen hat. Der Sachverhalt kann sowohl aus einer Landschaft, einer Person oder einem Gebäude bestehen, als auch aus Vorgängen, Verhaltensweisen oder Bewegungen. Wesentlich ist für eine Beschreibung ausschließlich der äußere oder auch der sichtbare Aspekt.

Der Sachverhalt ist zumeist absent oder liegt zeitlich zurück. Ausnahmefälle sind z.B. Teichoskopien, in denen ja die zeitliche und räumliche Trennung von Beschreibung und Sachverhalt nicht gegeben ist. Üblicherweise wird der Sachverhalt jedoch aus der Erinnerung des Sprechers wiedergegeben.

Durch das jeweilige Thema ist der Beschreibung schon eine „typische äußere Struktur“ vorgegeben: Eine Wegbeschreibung wird am Ausgangspunkt beginnen und am Zielpunkt enden, wenn ein Haus beschrieben wird, dürfen die äußeren Grundstrukturen, in diesem Fall die Dimensionen der Höhe und Tiefe, nicht fehlen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die sprachliche Divergenz zwischen Shakespeares Original und der modernen Bühnenadaption von Gesine Danckwart.

1.1 Die Diskursarten: Theoretische Einführung in die funktional-pragmatische Analyse von Diskursformen wie Beschreiben, Erklären, Berichten, Erzählen, Ankündigen und Warnen.

1.2 Sprachliche Mittel: Erläuterung grammatikalischer Strukturen wie Interrogative, Imperative und Negationen im Kontext ihrer diskursiven Funktion.

2. Romeo und Julia: Kurze Zusammenfassung der tragischen Handlung zur Vorbereitung auf den nachfolgenden Analyseteil.

3. Analyse und Vergleich: Konkrete linguistische Gegenüberstellung der Originalfassung und der Übersetzung anhand der Szene III im fünften Akt.

Schlüsselwörter

Diskursanalyse, Romeo und Julia, Shakespeare, Gesine Danckwart, Linguistik, Funktional-pragmatische Theorie, Jochen Rehbein, Diskursarten, Imperativ, Interrogativ, Vokativ, Sprachvergleich, Übersetzung, Bühnenadaption, Dramentext.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die linguistischen Unterschiede zwischen Shakespeares Originaltext von "Romeo und Julia" und einer zeitgenössischen deutschen Übersetzung von Gesine Danckwart.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Theorie der Diskursarten, die Analyse sprachlicher Mittel wie Imperative und Vokative sowie den inhaltlichen Vergleich der Dramentexte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob durch die Übersetzung in eine massentaugliche Umgangssprache wichtige poetische und diskursive Elemente des Originals verloren gegangen sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die funktional-pragmatische Theorie nach Jochen Rehbein angewandt, um die verschiedenen Diskursarten innerhalb der Dramentexte zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Diskursformen und eine detaillierte Analyse der Szene III aus dem fünften Akt von Shakespeares Werk.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Analyse?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Diskursanalyse, Sprachvergleich, Funktional-pragmatische Theorie und dramatische Struktur.

Wie verändert sich die Charakterisierung der Figur Romeo in der Übersetzung?

Die Übersetzung lässt laut Autorin Vokative und Metaphern vermissen, wodurch Romeo in der modernen Version oft härter und weniger emotional erscheint.

Warum wird in der Analyse ein Vergleich der "Diskursarten" vorgenommen?

Die Anwendung dieser Theorie ermöglicht eine objektive Untersuchung der Sprecherintentionen und der Wirkung der Kommunikation zwischen den Figuren im Vergleich beider Textfassungen.

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Résumé des informations

Titre
Diskursanalyse zum Werk 'Romeo and Juliet' von William Shakespeare - Vergleich der Zeilen 1-120 der Szene III des Originals mit einer Übersetzung von G. Danckwart
Université
University of Hamburg
Cours
Linguistische Analyse von Verhandlungen/Verhandlungsgesprächen am Beispiel von Dramentexten
Note
2
Auteur
Mareike Janus (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
17
N° de catalogue
V32199
ISBN (ebook)
9783638329774
Langue
allemand
mots-clé
Diskursanalyse William Shakespeare Danckwart Analyse Julia Romeo Verhandlung Verhandlungsgespräch Übersetzung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mareike Janus (Auteur), 2004, Diskursanalyse zum Werk 'Romeo and Juliet' von William Shakespeare - Vergleich der Zeilen 1-120 der Szene III des Originals mit einer Übersetzung von G. Danckwart, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32199
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Extrait de  17  pages
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