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Geeignete Methoden zur Förderung der Medienkompetenz in der Grundschule

Titel: Geeignete Methoden zur Förderung der Medienkompetenz in der Grundschule

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lisa Ruhland (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kinder der heutigen Generation, auch Generation Z genannt, gebrauchen technologische Medien mit einer großen Selbstverständlichkeit und sind sich deren Vorteile durchaus schon bewusst. Sie können mit ihren Freunden chatten, Musik hören, Filme ansehen und Onlinespiele nutzen.

Die zumeist unkontrollierte Nutzung und der dadurch ermöglichte Zugang zu jeglichen Inhalten im Internet verbirgt jedoch auch viele Gefahren für die Kinder. Themen wie Cybermobbing, Kostenfallen durch unbeaufsichtigte Downloads oder gar Missbrauch durch virtuelle Chatrooms sind keine Seltenheit mehr. Daher ist es wichtig, den Kindern beizubringen, Medien sinnvoll zu nutzen und sie gleichzeitig auf die vielfältige und gefahrenvolle Medienwelt vorzubereiten. Die Kinder sollen eine gewisse Medienkompetenz entwickeln, um sich richtig im Internet und insgesamt im Umgang mit den Medien verhalten zu können.

Schon im Grundschulalter sollte damit anfangen werden, da gerade in dieser Altersgruppe noch viele Grundsteine gelegt werden können. Es ist die Aufgabe der Grundschule, den Schülern den richtigen Umgang mit Medien beizubringen und ihre Medienkompetenz zu fördern. Welche Methoden dazu in Frage kommen, soll in dieser Arbeit näher beleuchtet werden.

Die aktuellste KIM-Studie, die der Erhebung der Relevanz der Medien im Alltag von Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren dient, zeigt für das Jahr 2014, dass nicht wenige Vorschulkinder schon Kontakt zur Medienwelt haben. Dieser Kontakt entsteht durch Spielkonsolen, Tablets und Smartphones. Die Studie weist nach, dass der Stellenwert von Computer-/Konsolen-/Onlinespiele, Handy/Smartphone sowie Internet/Computer/Laptop nur durch die Freunde der Kinder überboten wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition relevanter Begriffe

2.1. Medium

2.2. Medienkompetenz

3. Förderung der Medienkompetenz

4. Die jetzige Situation der Medienerziehung in der Grundschule

5. Standpunkt und Forderungen des Grundschulverbandes

5.1. Einführung von verbindlichen Standards für Medienkompetenz

5.2. Nutzung digitaler Medien zur Förderung und Entwicklung von Lernkulturen

5.3. Ausstattung von Grundschulen

5.4. Kompetenzen des pädagogischen Personals

6. Geeignete Methoden der Medienkompetenzförderung für die Grundschule

6.1. Das Internet- ABC

6.2. Aktive Medienarbeit

6.3. Klicksafe

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Möglichkeiten der Medienkompetenzförderung im Grundschulalter. Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Stand der Medienerziehung zu analysieren und konkrete pädagogische Methoden vorzustellen, die Lehrkräfte dabei unterstützen, Kindern einen verantwortungsbewussten und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln.

  • Bedeutung von Medienkompetenz für Kinder
  • Herausforderungen der Medienerziehung in der Grundschule
  • Forderungen des Grundschulverbandes an die Bildungseinrichtungen
  • Praktische Methoden: Internet-ABC, aktive Medienarbeit und Klicksafe
  • Sicherheitsrelevante Aspekte im digitalen Raum

Auszug aus dem Buch

6.2. Aktive Medienarbeit

Ein weiteres Mittel zur Medienkompetenzförderung ist die aktive Medienarbeit. Dadurch, dass es in der Medienwelt keine klare Grenze zwischen Fiktion und Realität gibt, ist es wichtig dass die Kinder die „Konstruktion von Wirklichkeit“ der Medien erkennen. Dies kann durch aktive Medienarbeit erreicht werden. Hier geht es darum, dass die Schüler selbst „als Produzenten von Medien tätig werden, um sie als Mittel der Kommunikation und Reflexion zu verwenden“ (Neuß 2012, S. 153). Neuß versteht unter aktiver Medienarbeit „ das Erarbeiten von Themen und Inhalten mit Hilfe von Medien“ (2012, S. 153). Dabei ist das Ziel, den Schülern ein handelndes, erfahrungsorientierten und beziehungsorientierten Lernen bereitzustellen. Es soll aber auch in dem Unterricht eingeführt werden, damit die Kinder selbstbestimmter, selbstständiger und aktiver Handeln.

Zum einen ist dies sehr hilfreich um Themen z.B. aus den Sach- oder Deutschunterricht zu erarbeiten und zum anderen, um sich auch mit den Medien selbst zu beschäftigen und zu lernen mit ihnen umzugehen. Es gibt viele Möglichkeiten für die aktive Medienarbeit wie z.B. einen Trickfilm zu drehen, eine Fotostory zu erstellen oder eine QR-Code-Rallye selbst zu erstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht die Relevanz der Medienwelt für Kinder und formuliert die Aufgabe der Grundschule, Medienkompetenz frühzeitig zu fördern.

2. Definition relevanter Begriffe: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten Medium und Medienkompetenz wissenschaftlich definiert und in den Kontext der Medienpädagogik gesetzt.

3. Förderung der Medienkompetenz: Dieses Kapitel erläutert, warum die Förderung von Medienkompetenz eine grundlegende pädagogische Herausforderung darstellt, die über die Familie hinaus auch die Schule betrifft.

4. Die jetzige Situation der Medienerziehung in der Grundschule: Der aktuelle Stand der digitalen Ausstattung und die Schwierigkeiten bei der Einbindung von Medienerziehung in den Lehrplan werden kritisch beleuchtet.

5. Standpunkt und Forderungen des Grundschulverbandes: Das Kapitel stellt die vier Hauptforderungen des Grundschulverbandes vor, die von Standards bis hin zur Qualifizierung des Personals reichen.

6. Geeignete Methoden der Medienkompetenzförderung für die Grundschule: Hier werden konkrete, praxisnahe Ansätze wie das Internet-ABC, aktive Medienarbeit und Klicksafe vorgestellt.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Vergleich der vorgestellten Methoden und unterstreicht die Dringlichkeit einer frühen und fundierten Medienkompetenzförderung.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Grundschule, Medienerziehung, Digitalisierung, Internet-ABC, Klicksafe, aktive Medienarbeit, Medienpädagogik, Cybermobbing, Kindersicherheit, Medienvermittlung, Grundschulverband, digitale Lernkultur, Mediennutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Medienkompetenzförderung für Grundschulkinder und bewertet verschiedene pädagogische Konzepte und Methoden, um Kinder sicher auf die digitale Welt vorzubereiten.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die theoretische Definition von Medienkompetenz, die aktuelle Situation an Grundschulen sowie praktische Anleitungen zur Medienerziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Grundschulen ihre Schüler durch konkrete Programme und Projekte im sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit modernen Medien schulen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien (z. B. KIM-Studie) sowie der Auswertung von Konzepten des Grundschulverbandes und bestehender pädagogischer Lehrmaterialien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, eine Analyse der aktuellen Situation in Schulen, die Darstellung der Forderungen des Grundschulverbandes und die detaillierte Vorstellung der drei Methoden Internet-ABC, aktive Medienarbeit und Klicksafe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Grundschulpädagogik, Medienschutz und aktive Medienarbeit beschreiben.

Wie unterscheidet sich Klicksafe von anderen Ansätzen?

Klicksafe zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es neben der Wissensvermittlung auch explizit kritische Themen wie Cyber-Mobbing adressiert und ein strukturiertes Programm für mehrere Jahrgangsstufen bietet.

Warum ist die aktive Medienarbeit für Grundschüler so wertvoll?

Sie ermöglicht Kindern, vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten zu werden, was ihnen hilft, die „Konstruktion von Wirklichkeit“ durch Medien besser zu verstehen und eigene kreative Ideen umzusetzen.

Kann das Internet-ABC direkt im Sachunterricht eingesetzt werden?

Ja, laut der Arbeit ist das Internet-ABC sehr gut in den Sachunterricht integrierbar, besonders für die Klassen 2 bis 6, da es spielerische Lernmodule und Arbeitsblätter bietet.

Welche Rolle spielt die Einbeziehung der Eltern?

Die Arbeit betont, dass Programme wie das Internet-ABC oder Klicksafe auch die Eltern einbeziehen, damit diese ihre Kinder zu Hause im sicheren und verantwortungsvollen Internetgebrauch unterstützen können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geeignete Methoden zur Förderung der Medienkompetenz in der Grundschule
Note
2,0
Autor
Lisa Ruhland (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V322221
ISBN (eBook)
9783668213241
ISBN (Buch)
9783668213258
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien Kompetenz Grundschule Kinder Medienkompetenz Digital Natives Generation Z Nutzung Internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Ruhland (Autor:in), 2016, Geeignete Methoden zur Förderung der Medienkompetenz in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322221
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Leseprobe aus  16  Seiten
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