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Neue Medien und Neurodidaktik

Title: Neue Medien und Neurodidaktik

Seminar Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Frank Christian Petersen (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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1. Einführung

Neue Medien und Neurodidaktik sind jeweils zwei neu entstandene Begrifflichkeiten der letzten Jahre bzw. der letzten Jahrzehnte, die zunächst einmal nichts miteinander verbindet.
Anfänglich sind somit die Begrifflichkeiten als auch der Kontext zu klären, mit dem im Folgenden gearbeitet wird.

Da der Begriff Neue Medien eine Fülle von elektronischen Medien und Anwendungsmöglichkeiten subsumiert, wird dieser nachfolgend einzuschränken und zu konkretisieren sein.

Danach wird untersucht, inwiefern sich aus der Neurodidaktik tatsächliche oder zweifelhafte Präferenzen für den Einsatz Neuer Medien im Bildungsbereich ergeben.
Es soll also kritisch sondiert werden, in welchem Bezug Erkenntnisse der modernen Neurophysiologie in Hinblick auf Lernen zu lernorientierten Neuen Medien stehen, bzw. inwieweit lernorientierte Neue Medien von den Erkenntnissen der Neurophysiologie partizipieren könnten.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriffsbestimmung Neue Medien

3. Begriffsbestimmung Neurodidaktik

4. Begriffsbestimmung Lernen

5. Lernen mit Neuen Medien

5.1. Multimedia und Lehrbuch

5.2. Multimedia und Neurodidaktik

5.3. Kontra Lernsoftware

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Verbindung zwischen modernen neurophysiologischen Erkenntnissen und dem Einsatz neuer Medien im Bildungsbereich, um zu klären, inwiefern multimediale Lernangebote tatsächlich einen Mehrwert für Lernprozesse bieten.

  • Grundlagenbestimmung von Medien, Neurodidaktik und Lernprozessen
  • Vergleich von klassischen Lehrbüchern und interaktiver Lernsoftware
  • Neurobiologische Relevanz von Handlungsoptionen und Emotionen beim Lernen
  • Kritische Analyse von Grenzen und Herausforderungen digitaler Lernmedien

Auszug aus dem Buch

Multimedia und Neurodidaktik

Der Unterschied zu herkömmlichen Lernmedien ist bei der CD-ROM also insbesondere durch multimediale (Bild, Ton, Film) als auch durch interaktive Elemente bestimmt; mehr oder weniger subtil wird das spielerische bzw. Unterhaltungselement („Edutainment“) implementiert. Der User ist zum Lernenden geworden, denn laut Spitzer lernt das Gehirn immer.

Augenscheinlich ist, dass Lernsoftware in der Regel verschiedene Perzeptionswege anspricht. Kongenitale und entwickelte Präferenzen des Gehirns für eine Perzeptionsart, zum Beispiel über das Sehen als visuellem Kanal, können hier genutzt werden. Hat der Lernende Schwierigkeiten mit der Lektüre des Textes, so kann er didaktisch aufbereitete Bilder, Grafiken, Animationen oder Filmclips abrufen und sie nach belieben wiederholen.

Bei speziellen interaktiven Aufbereitungen besteht zudem die Möglichkeit, spielerisch – zum Beispiel als Quiz-, ein Thema anzugehen, oder über Querverweise in Form von Hyperlinks sich dem Stoff zu nähern. Das Tempo und die Herangehensweise an das Lernthema können vom Lernenden weitestgehend bestimmt werden.

Ein deutlicher Vorsprung der Lernsoftware zum Lehrbuch zeigt sich beim Erlernen von Sprachen. Neben Texten können zum Beispiel für die Sprache Französisch Dialogsituationen anschaulich visualisiert und vor allem per gesprochenem Wort angemessen verbalisiert werden. Die zu erlernende Sprache zu hören anstatt nur zu lesen erhöht den Lernerfolg erheblich, insbesondere wenn die Lernsoftware auf unterhaltsame Weise zum Mitmachen im Sine einer Interaktion einlädt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Untersuchungsgegenstands und Skizzierung des Interesses an der Schnittstelle von Neurobiologie und Bildungsmedien.

2. Begriffsbestimmung Neue Medien: Einordnung der Neuen Medien als Tertiärmedien und deren historische Entwicklung hin zu interaktiven Multimedia-Anwendungen.

3. Begriffsbestimmung Neurodidaktik: Erläuterung des Transfers neurophysiologischer Erkenntnisse in pädagogische Lehr- und Lernkontexte.

4. Begriffsbestimmung Lernen: Beschreibung des Lernens als dynamischer, neurobiologischer Prozess, der eng mit Emotionen und Gedächtnisleistungen verknüpft ist.

5. Lernen mit Neuen Medien: Detaillierte Untersuchung der Unterschiede zum Lehrbuch, der neurobiologischen Potenziale von Software sowie der kritischen Reflexion von Grenzen digitaler Lernmittel.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Risiken sowie Einordnung der Mediennutzung in den gesamtpädagogischen Kontext.

Schlüsselwörter

Neue Medien, Neurodidaktik, Neurobiologie, Lernsoftware, Multimedia, Edutainment, Interaktion, Gedächtnisleistung, Konstruktivismus, Lernpersönlichkeit, Gehirnforschung, Bildungssoftware, Lernprozess, kognitive Verarbeitung, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Schnittstelle zwischen moderner Neurophysiologie und dem Einsatz digitaler Medien in der Erwachsenenbildung und Schule.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Lernen und Medien, die neurobiologischen Grundlagen des Lernens sowie den konkreten Vergleich zwischen traditionellen Lehrbüchern und interaktiver Lernsoftware.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob Erkenntnisse der Neurobiologie tatsächliche Vorteile für den Einsatz Neuer Medien belegen oder ob hier eine unzulässige Pauschalisierung vorliegt.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse aktueller neurobiologischer Forschungsliteratur, um diese in Bezug zu didaktischen Möglichkeiten von Lernsoftware zu setzen.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich insbesondere mit der Frage, wie Multimedia-CD-ROMs durch verschiedene Lernkanäle, Interaktivität und spielerische Elemente neurodidaktisch wertvolle Lernsituationen konstruieren können.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Neurodidaktik, Neue Medien, interaktive Lernsoftware und kognitive Lernprozesse charakterisieren.

Warum ist die emotionale Gestaltung einer Lernsoftware laut Autor von Bedeutung?

Emotionen sind für das Gehirn entscheidend, da positiv besetzte Lernsituationen den Hippocampus ansprechen und die Reproduzierbarkeit sowie das Behalten von Lerninhalten signifikant verbessern.

Welche kritische Einschränkung nennt der Autor für den Einsatz von Lernsoftware?

Der Autor warnt davor, dass Lernsoftware kein didaktisches Konzept ersetzt und ohne pädagogische Begleitung zu einer oberflächlichen "Herumklick-Mentalität" oder Reizüberflutung führen kann.

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Details

Title
Neue Medien und Neurodidaktik
College
University of Flensburg  (Allgemeine Pädagogik)
Course
Seminar Medienwissenschaft
Grade
sehr gut
Author
Frank Christian Petersen (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V32228
ISBN (eBook)
9783638329996
ISBN (Book)
9783640859078
Language
German
Tags
Neue Medien Neurodidaktik Seminar Medienwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Christian Petersen (Author), 2004, Neue Medien und Neurodidaktik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32228
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