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Lässt sich Schmuck eher dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuordnen? Die Bedeutung des Schmuckes von den Anfängen bis heute

Eine vestimentäre Untersuchung

Title: Lässt sich Schmuck eher dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuordnen? Die Bedeutung des Schmuckes von den Anfängen bis heute

Term Paper , 2014 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Luisa Dietsch (Author)

Textile, Print, Crafting
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Summary Excerpt Details

Die folgende Hausarbeit ist im Rahmen des Seminars „Die vestimentäre Trennung der Geschlechter“ an der Universität Paderborn entstanden und beschäftigt sich mit dem Thema Schmuck im Hinblick auf seine Entwicklungsgeschichte, Bedeutung sowie die Geschlechtertrennung und versucht die Frage zu beantworten: „Lässt sich Schmuck - sowohl im Hinblick auf die Vergangenheit als auch auf die Gegenwart - eher dem weiblichen anstatt dem männlichen Geschlecht zuordnen?“

Dabei beschränke ich mich hauptsächlich auf Halsschmuck, Armschmuck, Ohrschmuck und Ringe, da eine Ausführung über alle Schmuckarten zu umfangreich wäre. Andere nennenswerte Schmuckarten wären noch Ansteckschmuck, Gürtelschmuck und Kopfschmuck. Außerdem betrachte ich hauptsächlich die Entwicklung in Deutschland und Europa. Ich beginne mit ein paar allgemeinen Worten zu der vestimentären Trennung der Geschlechter, um den Seminarbezug herzustellen und komme dann zugleich auf die Entwicklungsgeschichte des Schmuckes zu sprechen. Hinweisen zufolge schmückten sich die Menschen bereits vor vielen tausenden Jahren, es scheint eine Art Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die vestimentäre Trennung der Geschlechter

3. Überblick über den Forschungsstand

4. Entwicklungsgeschichte

4a. Halsschmuck

4b. Armschmuck

4c. Ohrschmuck

4d. Ringe

5. Auswertung und aktuelle Lage

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

7a. Primärliteratur

7b. Sekundärliteratur

8. Anhänge

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische und gegenwärtige Entwicklung von Schmuck unter dem Aspekt der Geschlechtertrennung mit dem Ziel zu klären, ob Schmuck heute primär als weibliches Attribut betrachtet werden kann.

  • Historische Entwicklung von Schmuckformen (Hals-, Arm-, Ohrschmuck, Ringe)
  • Analyse der Geschlechterrollen in Bezug auf Schmucknutzung
  • Soziokulturelle Bedeutung von Schmuck (Symbolik, Status, Individualität)
  • Einfluss der Industrialisierung auf die Schmuckherstellung und -wahrnehmung
  • Gegenwärtige Tendenzen der geschlechterspezifischen Schmuckadressierung

Auszug aus dem Buch

4d. Ringe

Ringe können sehr viele Bedeutungen oder Funktionen haben und sind damit komplexer als andere Schmuckformen. Im Folgenden möchte ich Siegelringe, Symbolische Ringe, Eheringe, Freundschafts- und Liebesringe, Trauerringe, religiöse Ringe, funktionelle Ringe und natürlich schmückende Ringe vorstellen und orientiere mich dabei an den Ausführungen des Buches „Schmuck. Band 2: Fingerringe“ des Kunstgewerbemuseums der Stadt Köln.

Ich beginne mit dem Siegelring. Der Siegelring ist die älteste Form des Ringes und noch heute fortlebend. Er wurde nur von bedeutenden Männern getragen, wie beispielsweise dem Pharao oder Priester. Der Siegelring stand nicht nur für Autorität, Stand und Würde, er hatte auch eine praktische Funktion: Man konnte damit Dokumente versiegeln. Die Form variierte im Laufe der Jahrhunderte. In Abbildung 6 ist ein Beispiel eines Siegelringes aus der ägyptischen Antike.

Eine andere Art von Ringen ist der symbolische Ring. Wie der Name schon sagt, haben die Motive einen symbolischen Wert für den Träger. Diese Form war bis ins 16. Jahrhundert populär. Hierbei gab es alle möglichen Motive, die verschiedene Bedeutungen hatten. Auch Namensringe zählt man zu dieser Form.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Rahmen der Hausarbeit, definiert die zentrale Fragestellung zur geschlechtsspezifischen Zuordnung von Schmuck und umreißt den methodischen Zugang.

2. Die vestimentäre Trennung der Geschlechter: Dieses Kapitel thematisiert die historische Entwicklung der Zuweisung bestimmter Accessoires und Kleidungsstücke zu einem spezifischen Geschlecht und stellt die These auf, dass Schmuck heute tendenziell als Frauensache wahrgenommen wird.

3. Überblick über den Forschungsstand: Es wird dargelegt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über die Schmuckgeschichte maßgeblich auf archäologischen Fundstücken basieren, wobei der Ursprung des Schmuckbedürfnisses weiterhin spekulativ bleibt.

4. Entwicklungsgeschichte: Dieser zentrale Teil analysiert detailliert die Entstehung und Wandlung verschiedener Schmuckkategorien (Hals-, Arm-, Ohrschmuck, Ringe) über die Jahrtausende und deren jeweilige symbolische oder funktionale Bedeutung.

5. Auswertung und aktuelle Lage: Hier werden die Ergebnisse der historischen Analyse auf die Gegenwart übertragen, um zu zeigen, wie sich die Geschlechtertrennung heute im Bereich Schmuck in der Praxis manifestiert.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Schmuck historisch gesehen keineswegs nur ein weibliches Attribut war, und gibt einen Ausblick auf die fortwährende Bedeutung von Schmuck für die individuelle Selbstdarstellung.

Schlüsselwörter

Schmuck, Geschlechtertrennung, Entwicklungsgeschichte, Symbolik, Identität, Statussymbol, Halsschmuck, Armschmuck, Ohrschmuck, Ringe, Industrialisierung, Mode, Ästhetik, Gender, Kulturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kulturgeschichtliche Entwicklung von Schmuck und analysiert, inwieweit eine geschlechtsspezifische Trennung bei dessen Nutzung im Laufe der Zeit stattgefunden hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte des Schmucks, die Entwicklung von Geschlechterrollen bei Accessoires sowie die soziokulturellen Funktionen von Schmuck wie Status, Symbolik und Ausdruck von Individualität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob sich Schmuck historisch und in der Gegenwart eher dem weiblichen als dem männlichen Geschlecht zuordnen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt als methodischen Zugang die Textanalyse, basierend auf Fachliteratur des Kunstgewerbemuseums der Stadt Köln sowie ergänzenden Textquellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Überblick über den Forschungsstand sowie eine detaillierte historische und typologische Analyse von Hals-, Arm-, Ohrschmuck und verschiedenen Ringarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Schmuck, Geschlechtertrennung, Identität, Statussymbol, historische Entwicklung und Kulturwissenschaft.

Welche Bedeutung hatten Siegelringe in der Antike?

Siegelringe dienten bedeutenden Männern wie Pharaonen oder Priestern als Machtsymbol und autorisiertes Werkzeug zur Versiegelung von Dokumenten.

Wie hat sich die industrielle Revolution auf Schmuck ausgewirkt?

Die Industrialisierung führte zur Massenproduktion von Schmuck, wodurch die ursprüngliche, oft mit Funktionen oder Bedeutung aufgeladene Symbolik in den Hintergrund rückte und die rein dekorative Wirkung dominierte.

Warum wird Halsschmuck im Mittelalter als zeitweilig "unnötig" beschrieben?

Durch die damalige Frauenmode, die den Hals und das Dekolleté verhüllte, verlor der Halsschmuck für Frauen seine Sichtbarkeit und damit seine Funktion als Schmuckelement.

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Details

Title
Lässt sich Schmuck eher dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuordnen? Die Bedeutung des Schmuckes von den Anfängen bis heute
Subtitle
Eine vestimentäre Untersuchung
College
University of Paderborn  (Kunst / Textil)
Course
Die vestimentäre Trennung der Geschlechter
Grade
2,0
Author
Luisa Dietsch (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V322739
ISBN (eBook)
9783668219342
ISBN (Book)
9783668219359
Language
German
Tags
Textil Schkuck schmücken accessoires halsschmuck armschmuck tragen kultur kulturgeschichte textilgestaltung kunst geschlechter geschlechtertrennung vestimentär
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Dietsch (Author), 2014, Lässt sich Schmuck eher dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuordnen? Die Bedeutung des Schmuckes von den Anfängen bis heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322739
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