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Eine Einführung in die Chancen und Risiken des Online-Shoppings

Titel: Eine Einführung in die Chancen und Risiken des Online-Shoppings

Hausarbeit , 2015 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefan Strauß (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nicht nur der private und gesellschaftliche Bereich erfuhr und erfährt grundlegende Veränderungen durch das Internet, sondern auch die Wirtschaft und der Handel. Online-Shops wie Amazon, eBay und Co. treten immer stärker in den Wettbewerb mit dem traditionellen Einzelhandel und diese Konkurrenz sorgt für dauerhafte Umwälzungen, von denen der Kunde entweder im Idealfall profitiert, oder im schlimmsten Fall negativ betroffen ist. Die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken des Online-Shoppings stellen den Untersuchungsgegenstand dieser Hausarbeit dar.

Ein Leben ohne Internet ist in der heutigen Zeit für die meisten Menschen nicht mehr vorstellbar. Das Netz, welches Computer und Server auf der ganzen Welt miteinander verbindet und in seinen Anfängen von nur wenigen Institutionen zu militärischen Zwecken genutzt wurde, hat die Welt in den letzten zwei Jahrzehnten wesentlich verändert. Digitale Informationen jeglicher Art können dank des Internets rasend schnell allen Menschen auf der Welt zugänglich gemacht werden, seien es z.B. Texte, Bilder oder Videos. Mussten Schüler früher noch alle Informationen für ein Referat in Büchern nachschlagen, reicht heute ein Mausklick und der Computerbildschirm wird sprichwörtlich mit relevanten Daten „geflutet“.

Viele Ideen, die in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch als Science-Fiction-Visionen bezeichnet wurden, konnten mit Hilfe des Internets umgesetzt werden. Wer hätte schließlich gedacht, dass es irgendwann einmal tatsächlich möglich sein würde, mit einem Menschen am anderen Ende der Welt zu kommunizieren und diesen dabei live vor sich auf einem Bildschirm zu sehen, als sei er ebenfalls im Raum anwesend? Das Internet lässt uns Menschen in vielerlei Hinsicht zusammenwachsen und verwandelt die Welt in ein Dorf, mit dem Internet als zentralen Kommunikationsplatz in dessen Mitte. Alleine in Deutschland haben im ersten Quartal des Jahres 2014 80% der Bevölkerung ab einem Alter von zehn Jahren das Internet genutzt und damit am metaphorischen Dorfleben teilgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen der Kernbegriffe aus den Bereichen „Handel“ und „E-Commerce“

3. Verdrängt der Onlinehandel den traditionellen Einzelhandel? Das Beispiel Amazon und das Modell des „Long Tail“, bezogen auf den Buchhandel

4. „Was kann ich, das du nicht kannst?“: individuelle Stärken des Onlinehandels und des traditionellen Einzelhandels, aufgezeigt an zwei Beispielen

4.1 Shoppen als Erlebnis: Shopping Malls

4.2 Das neue Medienregal ist digital: digitale Güter

5. Crowdfunding: Das Beispiel Kickstarter, erklärt am Projekt „Kingdom Come: Deliverance“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die durch das Internet verursachten wirtschaftlichen Umwälzungen und analysiert die Chancen und Risiken des Online-Shoppings im direkten Vergleich zum traditionellen Einzelhandel, um zu klären, wie beide Branchen in diesem Wettbewerb bestehen können.

  • Definition zentraler Begriffe aus Handel und E-Commerce
  • Analyse der Marktmacht und Erfolgsfaktoren großer Online-Plattformen am Beispiel von Amazon
  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Online-Shopping und stationärem Handel
  • Bedeutung von Shopping-Malls als Erlebnisraum für den stationären Handel
  • Die Rolle digitaler Güter und Freemium-Modelle in der digitalen Ökonomie
  • Crowdfunding als alternative Finanzierungsform und Partizipationsmöglichkeit für Kunden

Auszug aus dem Buch

Verdrängt der Onlinehandel den traditionellen Einzelhandel? Das Beispiel Amazon und das Modell des „Long Tail“, bezogen auf den Buchhandel

Das Internet ist heute in beinahe allen Teilen der Welt weit verbreitet. Dies führt dazu, dass es sehr viele potentielle Kunden für die Online-Shops gibt. Alleine in der Europäischen Union verfügten im Jahr 2014 81% der Privathaushalte einen Zugang zum Internet (Eurostat 2015a:Zeile 1), in Deutschland nutzten es im ersten Quartal 2014 80% der Bevölkerung ab zehn Jahren (Destatis 2014a:Abs. 1). Viele der Internetnutzer machen Gebrauch von der Möglichkeit, Waren und Dienstleistungen online zu erwerben. So tätigten im Jahr 2013 76% aller Internetnutzer ab zehn Jahren in Deutschland Einkäufe im Internet (Destatis 2014b:Abs. 1), in der Europäischen Union waren es im letzten Quartal 2014 41% der Einzelpersonen im Alter von 16-74 Jahren, die Waren und Dienstleistungen zu privaten Zwecken online eingekauft haben (Eurostat 2015b:Zeile 1). Angesichts solcher Daten ist der Erfolg von Onlinehändlern wie z.B. Amazon nicht verwunderlich. In diesem Kapitel wird daher der Frage nachgegangen, inwiefern der Onlinehandel den traditionellen Einzelhandel verdrängt und welche Stärken und Schwächen er aufweist. Dafür wird beispielhaft der Büchermarkt und der Konzern Amazon unter die Lupe genommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein und skizziert die grundlegenden Veränderungen durch das Internet sowie die Forschungsfrage der Arbeit.

2. Definitionen der Kernbegriffe aus den Bereichen „Handel“ und „E-Commerce“: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem zentrale Begriffe wie Handel, Groß- und Einzelhandel sowie E-Commerce definiert werden.

3. Verdrängt der Onlinehandel den traditionellen Einzelhandel? Das Beispiel Amazon und das Modell des „Long Tail“, bezogen auf den Buchhandel: Das Kapitel analysiert den Erfolg von Amazon anhand des Long-Tail-Modells und stellt diesen dem klassischen Pareto-Prinzip des stationären Handels gegenüber.

4. „Was kann ich, das du nicht kannst?“: individuelle Stärken des Onlinehandels und des traditionellen Einzelhandels, aufgezeigt an zwei Beispielen: Es werden individuelle Stärken beider Sektoren beleuchtet, wobei der stationäre Handel als Erlebnisraum und der Onlinehandel durch die Digitalisierung von Gütern glänzt.

4.1 Shoppen als Erlebnis: Shopping Malls: Dieses Unterkapitel zeigt auf, wie moderne Malls durch Unterhaltung und Atmosphäre versuchen, Kunden in den stationären Handel zurückzuholen.

4.2 Das neue Medienregal ist digital: digitale Güter: Hier wird die Natur digitaler Güter und deren Vermarktung durch Freemium-Modelle als strategischer Vorteil des E-Commerce analysiert.

5. Crowdfunding: Das Beispiel Kickstarter, erklärt am Projekt „Kingdom Come: Deliverance“: Dieses Kapitel erläutert, wie Crowdfunding als innovative Form der Kundenpartizipation und Finanzierung die kreative Industrie verändert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken zusammen und stellt fest, dass der stationäre Handel durch Fokussierung auf seine spezifischen Stärken langfristig neben dem Onlinehandel bestehen kann.

Schlüsselwörter

Onlinehandel, Einzelhandel, E-Commerce, Amazon, Long Tail, Buchhandel, Shopping-Malls, Digitale Güter, Freemium-Modell, Crowdfunding, Kickstarter, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Vertrauen, Prosumer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den wirtschaftlichen Veränderungen im Handelssektor durch das Internet und untersucht die Chancen und Risiken, die sich durch den Wettbewerb zwischen Online- und traditionellem Einzelhandel ergeben.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Handelsbegriffen, die Analyse von Geschäftsmodellen wie Amazon und das Long-Tail-Prinzip, die Bedeutung von Shopping-Malls, digitale Güter sowie neue Finanzierungswege wie das Crowdfunding.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Stärken und Schwächen von Online- und Einzelhandel darzustellen und zu bewerten, wie der Einzelhandel trotz des digitalen Wandels seine Existenzberechtigung behaupten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Methode, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und Fallbeispielen basiert, um theoretische Konzepte in der Praxis zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Beispiele wie Amazon, verschiedene Shopping-Malls und das Crowdfunding-Projekt „Kingdom Come: Deliverance“ analysiert, um die Auswirkungen des Online-Shoppings auf Wirtschaft und Kundenverhalten zu verdeutlichen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Online-Shopping, stationärer Einzelhandel, Digitalisierung, Long-Tail, Kundenpartizipation und Crowdfunding beschreiben.

Warum ist das Long-Tail-Modell für das Verständnis von Amazon wichtig?

Es erklärt, warum Online-Händler auch mit Nischenprodukten profitabel sein können, da sie im Gegensatz zum stationären Handel nicht durch lokale Lagerkosten und begrenzte Verkaufsflächen eingeschränkt sind.

Wie unterscheidet sich Crowdfunding vom klassischen Einkauf?

Beim Crowdfunding partizipiert der Kunde bereits während des Entstehungsprozesses als Investor oder Ideengeber am Produkt, anstatt erst nach Fertigstellung als reiner Konsument aufzutreten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Einführung in die Chancen und Risiken des Online-Shoppings
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Geographisches Institut)
Veranstaltung
Grundseminar Wirtschaftsgeographie
Note
2,0
Autor
Stefan Strauß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V322862
ISBN (eBook)
9783668219632
ISBN (Buch)
9783668219649
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Onlinehandel Online-Shopping Einzelhandel Kickstarter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Strauß (Autor:in), 2015, Eine Einführung in die Chancen und Risiken des Online-Shoppings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322862
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Leseprobe aus  21  Seiten
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