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Grundlagen konzeptionellen Handelns. Kommunikation nach von Thun und Watzlawick in der Sozialen Arbeit

Title: Grundlagen konzeptionellen Handelns. Kommunikation nach von Thun und Watzlawick in der Sozialen Arbeit

Research Paper (undergraduate) , 2013 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alicia Radermacher (Author)

Social Work
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Wenn man im alltäglichen Sprachgebrauch von Kommunikation spricht, dann meint man meist das ‘miteinander Sprechen‘. Unter wissenschaftlicher Auffassung ist die Kommunikation jedoch nicht nur ein verbales Verhalten, sie schließt ebenso nonverbale Aussagen wie Mimik und Gestik ein. Im ersten Teil dieser Arbeit werde ich anhand von Thesen der Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun und Paul Watzlawick erläutern, welchen Effekt die Kommunikation auf das menschliche Verhalten hat und inwiefern sie unser Miteinander bestimmt.

Anhand von Beispielen soll verdeutlicht werden, wie Kommunikation sich auf die Beziehungsgestaltung auswirken kann und somit auch in der Profession der Sozialen Arbeit eine bedeutende Rolle spielt. Im zweiten Teil der Arbeit werde ich speziell auf das systemische Case Management in der Sozialarbeit eingehen, indem ich die Analyse und Diagnose in der Hilfeplanung genauer erläutern werde. Dabei beziehe ich mich auf das 6-Phasen Modell von Haye/Kleve und gehe auf die ersten drei Schritte der Falleinschätzung dieses Modells näher ein.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikation und Beziehungsgestaltung

2.1. Friedemann Schulz von Thun

2.1.1. Vier Seiten einer Nachricht

2.1.2. Das vier Ohren Modell

2.2. Paul Watzlawick

2.2.1. Die Axiome der Kommunikation

3. Analyse und Diagnose in der Hilfeplanung

3.1. Psychosoziale Diagnose

3.2. Fallbeispiel

3.3. Das 6-Phasen Modell

3.3.1. Kontextualisierung

3.3.2. Problembeschreibung und Ressourcenanalyse

3.3.3. Bildung von Hypothesen

3.3.4. Hilfeplanung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die essenzielle Bedeutung von Kommunikation für die professionelle Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit und verknüpft diese theoretischen Grundlagen mit der praktischen Anwendung des systemischen Case Managements. Ziel ist es, den Nutzen strukturierter Analyse- und Diagnoseinstrumente für die Hilfeplanung anhand eines praxisnahen Falls zu verdeutlichen.

  • Kommunikationspsychologische Modelle nach Schulz von Thun und Watzlawick
  • Die Rolle der Beziehungsgestaltung in der professionellen Sozialarbeit
  • Methoden der psychosozialen Diagnose und Falldokumentation
  • Anwendung des 6-Phasen-Modells im systemischen Case Management

Auszug aus dem Buch

1. Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Jedes menschliche Verhalten hat nach Watzlawick einen Kommunikationsanteil, denn Kommunikation tritt unumgänglich mit Verhalten auf. Da man sich automatisch und unbewusst immer irgendwie verhält, kommuniziert man gleichzeitig mit seiner Umwelt. So ist selbst Schweigen eine Art von Kommunikation, indem man seiner Umwelt vermittelt, dass man entweder nicht sprechen darf, kann oder will. Sitzt man beispielsweise auf einer Parkbank und beobachtet die Menschen, die vorbeilaufen, wird man feststellen, dass jeder von ihnen durch seine Gestik und Mimik mit der Umwelt kommuniziert und Signale an sie aussendet. Unbewusst nehmen wir diese Signale auf und können dementsprechend darauf reagieren.

Bei einer gestressten oder verkrampften Mimik und Gestik werden wir wahrscheinlich wegsehen, wogegen wir bei einem fröhlichen und lockeren Auftreten des Senders ähnlich reagieren werden und den Sender anlächeln oder sogar grüßen würden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Kommunikation in der Sozialen Arbeit dar und führt in die zwei Hauptthemen ein: kommunikationspsychologische Grundlagen und die praktische Hilfeplanung durch das 6-Phasen-Modell.

2. Kommunikation und Beziehungsgestaltung: Dieses Kapitel erläutert die Theorien von Schulz von Thun (Vier-Seiten-Nachricht, Vier-Ohren-Modell) und Watzlawick (Axiome) und deren Relevanz für professionelles Handeln.

3. Analyse und Diagnose in der Hilfeplanung: Hier werden der Begriff der psychosozialen Diagnose und das 6-Phasen-Modell zur Falleinschätzung vorgestellt, wobei Methoden wie das Genogramm, die Netzwerkkarte und die Ecomap am Beispiel von Frau Potter demonstriert werden.

4. Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel resümiert die Notwendigkeit von stimmiger Kommunikation und strukturierter Falldiagnostik für eine erfolgreiche systemische Arbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Friedemann Schulz von Thun, Paul Watzlawick, Systemisches Case Management, Psychosoziale Diagnose, Hilfeplanung, 6-Phasen-Modell, Kontextualisierung, Genogramm, Netzwerkkarte, Ecomap, Falldokumentation, Ressourcenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grundlegende Bedeutung von Kommunikation als Basis für die Beziehungsarbeit in der Sozialen Arbeit sowie die methodische Umsetzung einer systemischen Hilfeplanung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die psychologische Kommunikationsanalyse, die psychosoziale Diagnostik und das systemische Case Management.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie theoretisches Wissen über Kommunikation und systemische Analysetechniken die professionelle Arbeit mit Klienten strukturieren und verbessern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden kommunikationspsychologische Modelle analysiert und auf die Methode des systemischen Case Managements nach Haye/Kleve angewendet.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Kommunikationsmodellen und einen praktischen Teil zur Falleinschätzung und Diagnose unter Nutzung spezifischer Instrumente.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Kommunikation, systemisches Case Management, psychosoziale Diagnose und professionelle Beziehungsgestaltung.

Warum ist das 6-Phasen-Modell für die Arbeit relevant?

Es dient als strukturierter Vorgehensplan, um Klienten in ihrem Gesamtsystem zu betrachten und gemeinsam mit ihnen Lösungen zu erarbeiten.

Wie werden die diagnostischen Instrumente wie Ecomap eingesetzt?

Sie dienen der Visualisierung von sozialen Beziehungen und Ressourcen, um dem Klienten zu helfen, sich als Experte seines eigenen Systems zu begreifen.

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Details

Title
Grundlagen konzeptionellen Handelns. Kommunikation nach von Thun und Watzlawick in der Sozialen Arbeit
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Grade
1,0
Author
Alicia Radermacher (Author)
Publication Year
2013
Pages
24
Catalog Number
V322942
ISBN (eBook)
9783668222625
ISBN (Book)
9783668222632
Language
German
Tags
Konzeptionell Kommunikation Case Management Systemisch Soziale Arbeit Schulz von Thun Watzlawick Vier Seiten einer Nachricht Axiome Hilfeplanung Psychosoziale Diagnose 6 Phasen Modell Ressourcenanalyse Problembeschreibung Beziehungsgestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alicia Radermacher (Author), 2013, Grundlagen konzeptionellen Handelns. Kommunikation nach von Thun und Watzlawick in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322942
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