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Evaluierung von Mitarbeitern für Bildungseinrichtungen. Erstellung eines Schulungskonzepts mit dem 4CID-Modell

Titel: Evaluierung von Mitarbeitern für Bildungseinrichtungen. Erstellung eines Schulungskonzepts mit dem 4CID-Modell

Hausarbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist ein Schulungskonzept zur Vorgehensweise einer Evaluation zu erstellen, gerichtet an Führungskräfte in Bildungseinrichtungen, methodisch basierend auf dem von Van Merriënboer entwickelten Vier-Komponenten Instruktionsdesign-Modell für komplexes Lernen (Four Component Instructional Design), kurz 4CID-Modell genannt, welches im Folgenden näher erläutert wird.

Evaluation von Mitarbeitern stellt sich vor allem in der heutigen Zeit der Globalisierung, welche einen ständigen Wandel mit sich bringt, immer häufiger als ein wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung und der Erhöhung der Transparenz über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens heraus. Außerdem sollten die Mitarbeiter stets über Arbeitsziele informiert sowie auch unterstützt und motiviert werden diese zu. „Um [schließlich] Fehlbeurteilungen möglichst gering zu halten und die Leistung und das Verhalten der Mitarbeiter gerecht zu beurteilen, [wird dazu geraten] auf systematische Beurteilungsmethoden zurückzugreifen“ (MCH - Management Center Handwerk, 2003).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 4CID-Modell

1.3 Szenario

1.4 Virtualität

2 Theoretischer Exkurs

2.1 Pfadabhängigkeit

2.2 Unterschied zwischen Didaktik und Instruktionsdesign

2.3 Bezugstheorie des 4CID-Modells

3 Hierarchische Kompetenzanalyse

3.1 Hierarchiefunktion

3.2 Hierarchieerstellung

3.3 (Non-)Rekurrente Fertigkeiten

4 Bildung von Aufgabenklassen

4.1 Funktion

4.2 Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen

5 Entwicklung von Lernaufgaben

5.1 Lernaufgaben

5.2 Variabilität

5.3 Mediale Umsetzung

5.4 Fidelity

5.5 Didaktische Szenarien

6 Prozedurale und unterstützende Informationen

6.1 Unterstützende Information

6.2 Prozedurale Information

7 Part-task Practice

8 Fazit

8.1 Verortung im ADDIE-Phasenmodell

8.2 Stärken-Schwächen-Abschätzung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines praxisorientierten Schulungskonzepts für Führungskräfte in Bildungseinrichtungen, um sie methodisch fundiert bei der Evaluierung von Mitarbeitern zu unterstützen. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei auf die Anwendung des 4CID-Modells für den Erwerb komplexer kognitiver Kompetenzen im Kontext von Personalbeurteilungen.

  • Analyse der Grundlagen des 4CID-Modells nach Van Merriënboer
  • Strukturierung komplexer Kompetenzen in hierarchische Teilfertigkeiten
  • Konzeption von Lernaufgaben und Aufgabenklassen für reale Arbeitssituationen
  • Integration unterstützender und prozeduraler Informationen zur Vermeidung kognitiver Überlastung
  • Didaktische Szenarien und virtuelle Lernumgebungen zur Qualifizierung von Führungskräften

Auszug aus dem Buch

1.2 4CID-Modell

Neben dem klassischen Verständnis des Lehrens und Lernens, was die Didaktik beschreibt, entwickelt sich später auch noch das komplexe. Dieses ist breiter gefächert und berücksichtigt neben dem Lernen und Lehren auch noch andere Aufgaben, wie Überwachen des Lernverhaltens der Schüler oder die Auswahl von Materialien. Bezeichnet wir dies auch als Instructional Design (ID) (Bastiaens, Deimann, Schrader, & Orth, 2015, S. 31) und basiert auf der lernpsychologischen Annahme Gagnés, dass „[…] unterschiedliche Lernziele unterschiedliche Lernumgebungen erfordern“ (Bastiaens et al., 2015, S. 55). Komplexes Lernen gewinnt immer mehr an Bedeutung und somit auch der Bedarf an einem ID-Modell für den Entwurf von Lernumgebungen, die schließlich das Trainieren komplexer Fähigkeiten und professioneller Problemlösungskompetenzen erleichtern sollen. Das erstmals von Jeroen van Merriënboer im Jahr 1997 entwickelte 4CID-Modell ist solch ein Konzept für Trainingsprogramme, die den Erwerb komplexer kognitiver Kompetenzen zum Ziel haben (Van Merriënboer, Clark, & de Croock, 2002).

Es besteht aus den vier Hauptkomponenten Lernaufgaben (Learning Tasks), Unterstützende Informationen (Supportive Information), Just-in-time-Informationen (Procedurale Information) und das Üben von Teilaufgaben (Part-Task-Practice), wie Abbildung 1 zeigt. Innerhalb dieser vier Hauptkomponenten kommt es wiederum zu einer Zerlegung in sechs weitere Teilschritte, welche zur Informationsgewinnung für den Entwurf nötig sind (Bastiaens et al., 2015, S. 94). Ingesamt ergeben sich somit die zehn Schritte zum komplexen Lernen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Mitarbeiterevaluation in Bildungseinrichtungen und stellt die Zielsetzung vor, ein Schulungskonzept auf Basis des 4CID-Modells zu entwickeln.

2 Theoretischer Exkurs: Dieses Kapitel betrachtet die historische Entwicklung didaktischer Modelle sowie die theoretischen Grundlagen des Instructional Design und des 4CID-Modells.

3 Hierarchische Kompetenzanalyse: Hier wird der Prozess der Zerlegung der Zielkompetenz in konstituierende Teilfertigkeiten und deren vertikale sowie horizontale Beziehungen beschrieben.

4 Bildung von Aufgabenklassen: Dieses Kapitel behandelt die Sequentialisierung von Lernaufgaben in Klassen, um den Schwierigkeitsgrad schrittweise an die Anforderungen anzupassen.

5 Entwicklung von Lernaufgaben: Der Kernteil des 4CID-Modells befasst sich hier mit der Erstellung authentischer, variabler Lernaufgaben und der Gestaltung der medialen Lernumgebung.

6 Prozedurale und unterstützende Informationen: Das Kapitel differenziert zwischen unterstützenden Informationen für komplexe Aspekte und prozeduralen Informationen für routinemäßige Aufgaben.

7 Part-task Practice: Dieser Abschnitt thematisiert das gezielte Üben wiederkehrender Teilfertigkeiten zur Automatisierung und Routinebildung.

8 Fazit: Das Fazit ordnet den Trainingsentwurf in das ADDIE-Phasenmodell ein und reflektiert kritisch die Stärken und Schwächen des gewählten Ansatzes.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Instruktionsdesign, Mitarbeiterevaluation, Führungskräfte, Kompetenzanalyse, Lernaufgaben, Scaffolding, Kognitive Belastung, Prozedurale Information, Didaktisches Szenario, Personalbeurteilung, Kompetenzerwerb, Virtualität, Trainingskonzept, Bildungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Trainingsprogramms für Führungskräfte in Bildungseinrichtungen, die ihre Mitarbeiter professionell evaluieren müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Anwendung des 4CID-Modells, das Instructional Design, die Kompetenzanalyse sowie didaktische Gestaltungsmethoden für das E-Learning.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Erstellung eines methodisch fundierten Schulungskonzepts, das Führungskräften hilft, komplexe Evaluationsprozesse strukturiert und erfolgreich durchzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt als theoretische und praktische Basis das "Four Component Instructional Design" (4CID-Modell) von Van Merriënboer zur Erstellung von Trainingsprogrammen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Schritte des 4CID-Modells – von der Kompetenzanalyse über die Bildung von Aufgabenklassen bis hin zur Entwicklung von Lernaufgaben und Informationskomponenten – auf das konkrete Szenario angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind 4CID-Modell, Mitarbeiterevaluation, Instruktionsdesign, Kompetenzerwerb und didaktische Szenarien.

Warum wird das 4CID-Modell speziell für diesen Bereich gewählt?

Weil das 4CID-Modell explizit auf den Erwerb komplexer kognitiver Fertigkeiten ausgelegt ist, was für die vielschichtigen Anforderungen bei der Personalbeurteilung ideal geeignet ist.

Wie spielt das Scaffolding-Prinzip eine Rolle im Entwurf?

Das Scaffolding-Prinzip sorgt dafür, dass die Lernunterstützung durch Experten oder digitale Hilfsmittel mit zunehmendem Lernfortschritt abnimmt, um die Teilnehmer schrittweise zur Selbstständigkeit zu führen.

Welche Rolle spielt die Fidelity bei der medialen Umsetzung?

Die Fidelity beschreibt die Genauigkeit der virtuellen Arbeitsumgebung. Das Konzept nutzt sowohl "Low-Fidelity"-Elemente zur Demonstration als auch "High-Fidelity"-Simulationen, um ein realitätsnahes Üben in einem virtuellen Büro zu ermöglichen.

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Details

Titel
Evaluierung von Mitarbeitern für Bildungseinrichtungen. Erstellung eines Schulungskonzepts mit dem 4CID-Modell
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Sozial- und Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Modul 2B: Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V322977
ISBN (eBook)
9783668223356
ISBN (Buch)
9783668223363
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulung Evaluierung Bildungsinstitution Mitarbeiter evaluieren Beurteilung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Evaluierung von Mitarbeitern für Bildungseinrichtungen. Erstellung eines Schulungskonzepts mit dem 4CID-Modell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322977
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Leseprobe aus  22  Seiten
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