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Gebrauch des Begriffs Zufall

Titel: Gebrauch des Begriffs Zufall

Seminararbeit , 2011 , 7 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Roland Wegscheider (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff Zufall kann verschiedene Bedeutungen haben. In den meisten Fällen bedeutet er, dass Ereignisse ohne Regel geschehen aber fast nie bedeutet er ohne Ursachen. Vielfach ist er auch mit relativer Häufigkeit verbunden. Wieso Ereignisse geschehen oder auch nicht ist die Frage und das Rätsel unseres Daseins. Ob es den Zufall überhaupt gibt oder ob es ihn nur für uns gibt ist unbekannt. Jeder Beweis für Zufall wäre paradox, weil es dann kein Zufall mehr wäre wenn man ihn beweisen könnte.In der Arbeit werden Varianten des Zufallsbegriffes beschrieben und diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Formen des Zufalls
    • Mangel an Wissen
      • Unvorhersehbarkeit aufgrund der Komplexität der Abläufe
        • Gebrauch von Wahrscheinlichkeiten
      • Unvorhersagbarkeit aufgrund mehrerer unabhängiger Ereignisketten
    • Ontischer Zufall
    • Kontingenz
  • Diskussion

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit dem Begriff des Zufalls und seinen verschiedenen Bedeutungen. Sie analysiert die verschiedenen Formen des Zufalls, die in der Wissenschaft und Philosophie diskutiert werden, und untersucht die Bedeutung des Zufalls für unsere Lebenswelt.

  • Epistemischer vs. ontischer Zufall
  • Wahrscheinlichkeit und ihre verschiedenen Interpretationen
  • Die Rolle des Zufalls in der Quantenphysik
  • Kontingenz und die Grenzen der Determiniertheit
  • Der Einfluss des Zufalls auf die Entwicklung der Welt

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt den Begriff des Zufalls in den Kontext verschiedener Disziplinen und beleuchtet dessen Bedeutung für unser Verständnis der Welt. Sie thematisiert den Einfluss des Zufalls auf die wissenschaftliche Methode und die philosophischen Debatten über Determinismus und freie Willensfreiheit.

Formen des Zufalls

Dieses Kapitel untersucht verschiedene Formen des Zufalls, darunter den Mangel an Wissen, den ontischen Zufall und die Kontingenz. Es analysiert die unterschiedlichen Ursachen von Zufälligkeit und die Rolle von Wahrscheinlichkeit in deren Beschreibung.

Diskussion

Das Kapitel "Diskussion" setzt sich mit den Auswirkungen des Zufalls auf unsere Lebenswelt auseinander. Es beleuchtet die Bedeutung des Zufalls für die Evolution und die Frage nach der Vorhersagbarkeit und Kontrollierbarkeit von Ereignissen.

Schlüsselwörter

Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Zufall, Determinismus, Wahrscheinlichkeit, Quantenphysik, Kontingenz, freie Willensfreiheit, epistemischer Zufall, ontischer Zufall, Komplexität, Kausalität, Evolution.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen epistemischem und ontischem Zufall?

Epistemischer Zufall beruht auf einem Mangel an Wissen oder der Komplexität von Abläufen (Unvorhersehbarkeit). Ontischer Zufall hingegen bezeichnet Ereignisse, die objektiv und grundlegend unbestimmt sind, wie sie etwa in der Quantenphysik diskutiert werden.

Bedeutet Zufall, dass ein Ereignis keine Ursache hat?

In den meisten Definitionen bedeutet Zufall, dass Ereignisse ohne erkennbare Regel geschehen, aber fast nie, dass sie absolut keine Ursachen haben. Oft ist Zufall mit dem Zusammentreffen unabhängiger Kausalketten verbunden.

Welche Rolle spielt die Quantenphysik beim Thema Zufall?

In der Quantenphysik wird der ontische Zufall thematisiert. Hier scheint es Ereignisse auf subatomarer Ebene zu geben, die nicht durch vorherige Zustände deterministisch festgelegt sind, was das Konzept des Determinismus in Frage stellt.

Was versteht man unter Kontingenz?

Kontingenz bezeichnet die Eigenschaft von Ereignissen, die weder notwendig eintreten müssen noch unmöglich sind. Es beschreibt die grundsätzliche Offenheit und Nicht-Determiniertheit von Verläufen.

Warum ist der Beweis für den Zufall paradox?

Ein Beweis würde eine Gesetzmäßigkeit oder eine notwendige Herleitung offenlegen. Sobald ein Ereignis streng bewiesen oder vorhergesagt werden kann, verliert es per Definition seinen Charakter als zufälliges Ereignis.

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Details

Titel
Gebrauch des Begriffs Zufall
Hochschule
Hochschule für Philosophie München  (Institut für Grenzfragen der Naturwissenschaften)
Veranstaltung
Hauptseminar - Die Ordnung des Universums: Schöpfung, Zufall oder Naturgesetz?
Note
2,0
Autor
Roland Wegscheider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
7
Katalognummer
V323003
ISBN (eBook)
9783668221840
ISBN (Buch)
9783668221857
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zufall Kontingenz Wahrscheinlichkeit Bayes Theorem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Roland Wegscheider (Autor:in), 2011, Gebrauch des Begriffs Zufall, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323003
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Leseprobe aus  7  Seiten
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