What will the future be like in 2061? Utopia, Dystopia and Science Fiction (Englisch 13. Klasse Gymnasium)


Unterrichtsentwurf, 2012
11 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhalt:

1. Schwerpunktlernziel

2. Bemerkungen zur Lerngruppe und Einordnung in die Unterrichtseinheit

3. Begründung der didaktisch-methodischen Entscheidungen

4. Literatur

5. Verlaufsplan

Anhang

1. Schwerpunktlernziel

Die Schülerinnen und Schüler[1] sollen die Begriffe utopia, dystopia, science fiction kennenlernen, unterscheiden und einen Bezug zu ihren eigenen Zukunftsvorstellungen herstellen, indem sie sich in einem Partnergespräch mit eben diesen und denen des Partners auseinandersetzen, um sie anschließend den drei Begriffen zuzuordnen.

Die SuS sollen

- im Einstieg ihre allgemeine Sprachkompetenz erweitern, indem sie sich durch einen stummen Impuls „warmsprechen“ und zwei Bilder, die kontrastierende Zukunftsvorstellungen zeigen, in der Zielsprache beschreiben, interpretieren, oder auch Fragen an die Bilder richten.
- in der ersten Erarbeitung ihre Teamfähigkeit steigern, indem sie zunächst Fragen zu ihren persönlichen Zukunftsvisionen beantworten, sich mit dem Partner austauschen und anschließend gemeinsam die interessantesten Ideen auf Karten festhalten.
- zu Beginn der zweiten Erarbeitung die Begriffe utopia, dystopia und science fiction kennen lernen, indem sie die drei Definitionen lesen und
- anschließend während des Transfers ihr gelerntes Wissen auf die Begriffe anwenden, indem sie ihre persönlichen Zukunftsvorstellungen den Definitionen zuordnen.
- in der Sicherung ihre Zuordnung begründen.

2. Bemerkungen zur Lerngruppe und Einordnung in die Unterrichtseinheit

Bemerkungen zur Lerngruppe

Bei der Lerngruppe handelt es sich um einen Grundkurs der Jahrgangsstufe 13, der sich aus insgesamt 18 SuS, davon fünf Schülerinnen und 13 Schüler, zusammensetzt. Diesen Kurs unterrichte ich seit Beginn des letzten Schuljahres.

Seit dieser Zeit konnte ich beobachten, dass der Kurs eine heterogene Lerngemeinschaft ist: die Leistungen reichen von „gut“ bis „mangelhaft“. Die freiwillige mündliche Mitarbeit ist gemischt und beschränkt sich zum großen Teil auf die männlichen Teilnehmer, die sich generell aktiv und regelmäßig am Unterrichtsgeschehen beteiligen. Die Schülerinnen dieses Kurses erweisen sich hingegen größtenteils als eher zurückhaltend und redescheu.

Weiterhin konnte ich feststellen, dass die Beteiligung am Unterrichtsgeschehen durchaus auch themenabhängig ist. So war beispielsweise bei der Behandlung des Dramas „A raisin in the sun“ im letzten Schuljahr eine intensivere Beteiligung der Schülerinnen erkennbar. Das Thema Globalisierung hingegen war von stärker männlicher Beteiligung geprägt.

Obwohl die Zielsprache von mir konsequent eingehalten wird, fällt es einigen SuS in Partner- und Gruppenarbeitsphasen schwer, ausschließlich in der Zielsprache zu kommunizieren, so dass sie wiederholt daran erinnert werden müssen.

Anzumerken gilt, dass sich fünf Schülerinnen und Schüler auf einer Kursfahrt befinden.

Einordnung in die Unterrichtsreihe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Begründung der didaktisch-methodischen Entscheidungen

Im Zentrum der heutigen Stunde stehen die Begriffe utopia, dystopia und science fiction, die eine Grundlage für die Unterrichtsreihe „Utopia, Dystopia – Science and Ethics – Exploring alternative Worlds“ bilden. Legitimiert wird dieses Vorhaben durch die Richtlinien und Lehrpläne für das Fach Englisch, die vorsehen, dass „Themen und Inhalte von globaler Bedeutung“[2], z.B. Utopien, Dystopien und alternative Weltentwürfe[3] behandelt werden. Auch die Vorgaben für das Abitur 2013 sehen den inhaltlichen Schwerpunkt „Utopia and dystopia – exploring alternative worlds: Science and ethics: genetic engineering, Science fiction, fantasy and utopia“[4] vor .

Im Einstieg soll Spannung und Motivation bei den SuS erzeugt werden, indem sie sich frei zu den beiden auf Folie präsentierten kontrastierenden Zukunftsszenarien „warmsprechen“ und ihre Sprachkompetenz in der Zielsprache erweitern. Ich habe mich bewusst für die Methode des stummen Impulses entschieden, weil die SuS sich so frei, ohne richtungsweisende Fragen der Lehrkraft, äußern können.

Wie erwähnt, stehen die beiden Bilder im scharfen Kontrast zueinander: Auf dem oberen Bild ist eine fast verlassene Ruinenstadt zu erkennen, in der einige schattenhafte Gestalten umherirren, während das untere Bild eine hell-freundliche und dynamische Stadtkulisse zeigt, die zwar etwas „verrückt“, keinesfalls aber bedrohlich wirkt.

Diese Zukunftsszenarien können die SuS mit dem ihnen bekannten Vokabular beschreiben. Eine Beschreibung des Gesehenen eignet sich immer gleich gut zum „warmsprechen“, ist auch leistungsschwächeren SuS möglich und bietet somit vielen SuS Sprechanlässe. Zudem sind die beiden Zukunftsszenarien dazu geeignet, die Unterschiede der verschiedenen Zukunftsvorstellungen (utopia/science fiction und dystopia) deutlich zu erkennen und bieten die Möglichkeit am Ende der Unterrichtsstunde noch einmal auf die Bilder zurückzukommen, wobei dann eine Einordnung der beiden Bilder zu den Begriffen stattfinden kann.

Anschließend erfahren die SuS, was sie erwartet, indem die Lehrerin den Stundenverlauf an der Tafel skizziert. Hierdurch wird Transparenz bezüglich dieser Stunde hergestellt. Dieses Verfahren kennen sie aus anderen Stunden. Danach kann die Lehrerin zum Schwerpunkt der Stunde überleiten.

[...]


[1] Schülerinnen und Schüler wird im Folgenden mit SuS abgekürzt.

[2] Vgl. Ministerium für die Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (Hrsg.): Richtlinien und Lehrpläne Englisch für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule in NRW, Frechen: Ritterbach Verlag, 1999, S. 26.

[3] ebd. S. 26.

[4] Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe im Jahr 2013: http://www.standardsicherung.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=3

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
What will the future be like in 2061? Utopia, Dystopia and Science Fiction (Englisch 13. Klasse Gymnasium)
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
11
Katalognummer
V323423
ISBN (eBook)
9783668236240
ISBN (Buch)
9783668236257
Dateigröße
389 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
what, utopia, dystopia, science, fiction, englisch, klasse, gymnasium
Arbeit zitieren
Janine Diedrich-Uravic (Autor), 2012, What will the future be like in 2061? Utopia, Dystopia and Science Fiction (Englisch 13. Klasse Gymnasium), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323423

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: What will the future be like in 2061? Utopia, Dystopia and Science Fiction (Englisch 13. Klasse Gymnasium)


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden