Wenn man die Verwendung der Olympischen Idee für den pädagogischen Zweck in Betracht zieht, drängt sich automatisch die Frage auf, ob sie, wie sie von Coubertin, dem Begründer der „Olympischen Spiele der Neuzeit“ entwickelt wurde, zur Friedenserziehung in der Schule geeignet ist. Sind Werte, Normen und der Erziehungsauftrag, den Coubertin einst forderte heute noch aktuell oder eventuell schon überholt? Zur Beantwortung dieser Fragen ist es grundlegend erforderlich, Coubertin`s Ideen kennenzulernen und mögliche Kriterien einer Olympischen Erziehung herauszuarbeiten.
Infolgedessen wird im ersten Teil der Arbeit genauer auf den Olympismus und seine Entstehung eingegangen. Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie die „Olympischen Spiele der Neuzeit“ zustande kamen und was sie für Coubertin bedeuteten. Zudem sollen seine Forderungen und Absichten diese zu begründen, näher beleuchtet werden. Im zweiten Teil der Arbeit wird dann spezifischer auf die olympische Erziehung eingegangen und nach möglichen Inhalten gesucht, die als Argumente für eine Friedenserziehung in der Schule dienen können.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG.
- OLYMPISMUS
- Definition des Olympismus
- Olympismus.
- Philosophischen Grundlagen des Olympismus nach Coubertin
- OLYMPISCHE ERZIEHUNG
- Definition
- Inhalt der Olympischen Erziehung......
- Eignet sich olympische Erziehung in der Schule?
- ZUSAMMENFASSUNG
- LITERATUR.........
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text beschäftigt sich mit dem Olympismus und seiner Bedeutung für die Erziehung. Ziel ist es, die philosophischen Grundlagen des Olympismus nach Pierre de Coubertin zu beleuchten und die Frage zu untersuchen, ob olympische Erziehung in der Schule geeignet ist.
- Die Definition des Olympismus
- Die philosophischen Grundlagen des Olympismus
- Die Rolle des Sports in der Erziehung
- Olympische Erziehung und Friedenserziehung
- Die Bedeutung der Olympischen Spiele
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung beleuchtet die Faszination der Olympischen Spiele und stellt die Frage nach der pädagogischen Bedeutung des Olympismus.
Olympismus
Dieser Abschnitt definiert den Olympismus als ein Konzept, das über die Körperkraft hinausgeht und alle Menschen unabhängig von Herkunft oder Religion anspricht. Der Fokus liegt dabei auf Coubertins Vision einer Erziehungsreform durch den Sport.
Olympische Erziehung
Hier werden die Inhalte der olympischen Erziehung diskutiert und ihre Eignung für die Schule untersucht.
Schlüsselwörter
Olympismus, Pierre de Coubertin, Olympische Spiele, Erziehung, Friedenserziehung, Sport, Werte, Normen, Charaktererziehung, Internationale Friedensbewegung
Häufig gestellte Fragen
Wer war Pierre de Coubertin?
Pierre de Coubertin war der Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit und ein Verfechter der Erziehungsreform durch Sport.
Was bedeutet "Olympismus"?
Olympismus ist ein philosophisches Konzept, das Sport mit Kultur und Bildung verbindet und Werte wie Fairplay und Völkerverständigung propagiert.
Eignet sich die Olympische Idee zur Friedenserziehung in Schulen?
Die Arbeit untersucht, ob die Werte des Olympismus (Respekt, Freundschaft, Höchstleistung) heute noch als pädagogische Grundlage für den Frieden dienen können.
Welche Normen fordert die olympische Erziehung?
Sie fordert Charakterbildung, die Achtung des Gegners und die Überwindung von Grenzen durch sportlichen Wettkampf.
Sind Coubertins pädagogische Ansätze noch aktuell?
Die Arbeit setzt sich kritisch damit auseinander, ob die ursprünglichen Ideale in der heutigen Zeit von Kommerz und Doping noch Bestand haben.
- Quote paper
- Daniel Sigg (Author), 2008, Ist die Olympische Idee zur Friedenserziehung in der Schule geeignet?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323427