Die Pest im Mittelalter. Verbreitung, Arten und Behandlung der Krankheit


Facharbeit (Schule), 2015
8 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Definition

Pestarten

Pest im Mittelalter Der Schwarze Tod

Ursprung und Verbreitung

Schutzmaßnahmen

Pest Heute

Fazit

Einleitung

Die Pest gibt es schon seit vielen Jahrhunderten und auch heute bricht sie teilweise noch aus.

Nie hätte man gedacht, dass an Krankheiten so viele Menschen sterben würden.

Die Pest ist eine äußerst tödliche Krankheit, welche in der Zeit des Mittelalters besonders wütete. Der medizinische Fortschritt war damals nicht weit genug, um das in Rahmen halten zu können. Um ihrem Verlauf und den Folgen auf den Grund zu gehen, beschäftigt sich diese Arbeit damit.

Zunächst werde ich drei wichtige Begriffe erklären und gehe auf die verschiedenen Pestarten ein. Anschließend wird sich mit der Pest zur Zeit des Mittelalters 1347-1351 auf dem europäischen Kontinent, sowie den Folgen für die Menschen beschäftigt. Daraufhin wird beschrieben, wo die Krankheit ihren Ursprung hatte und wie sie sich über Europa ausbreiten konnte.

Wie schützten sich die Leute früher? Diese Frage werde ich beantworten und anhand von Beispielen darstellen.

Nicht zuletzt wird die Pest aus heutiger medizinischer Sicht betrachtet und mit einem Fazit abgerundet.

Definition

Pest:Die Pest (lateinisch „pestis“, übersetzt „Seuche“) ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium „Yersinia Pestis“ ausgelöst wird. Benannt wurde der Erreger nach Alexander Yersin, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts diesen entdeckte. Sie tritt in drei verschiedenen Formen auf: die Beulenpest, die Lungenpest und die Pestsepsis. Das ganze Mittelalter über, bricht die Seuche aus. Besonders im Spätmittelalter wütete diese in Europa und tötete etwa ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Wenn man heute von den Geschehnissen redet, spricht man auch vom „Schwarzen Tod“.[1][2]

Epidemie:Eine Epidemie ist eine örtliche, zeitlich begrenzte und gehäufte Ausbreitung einer Krankheit (Infektionskrankheiten), wie zum Beispiel Grippe, Cholera und die Pest.[3]

Pandemie:Eine Pandemie ist die Ausbreitung einer Krankheit, wie bei einer Epidemie, jedoch auf kontinentaler und globaler Ebene. Dazu zählen Aids, aber auch die Pest im Mittelalter oder die Grippe, wie zum Beispiel die „Spanische Grippe“ bei der auch etwa 25-50 Millionen Menschen starben.[4]

Pestarten

Beulenpest: Die Beulenpest, auch Bubonenpest genannt, ist die häufigste Form. Sie wird ausgelöst, indem das Bakterium der Pest von einem Rattenfloh durch einen Stich in den menschlichen Körper gelangt. Die ersten Symptome die auftreten sind Fieber, Kopfund Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Benommenheit und man fühlt sich schwach. Der Ausbruch kann bis zu zehn Tagen dauern. Dann schwellen die Lymphknoten am Hals an und färben sich bläulich. Es bilden sich am Leistenbereich, unter den Achseln oder am Hals Beulen.

Durch das Öffnen der Beulen, ist eine Heilung möglich. Jedoch kann das auslaufende Sekret ansteckend sein oder in die Blutkreislaufbahn gelangen und somit eine Infektion hervorrufen.

Die Überlebenschance bei der Beulenpest ist höher als bei der Lungenpest und kann bei circa 30-50% liegen. [5]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Lungenpest:Die Lungenpest kann sich sekundär aus der Beulenpest entwickeln, sobald Erreger in die Blutbahn gelangen. Doch primär wird sie durch die Atemluft der Erkrankten verbreitet, wie z.B. die Grippe. Dadurch ist diese hoch ansteckend, hat eine hohe Verbreitungsgeschwindigkeit und endet oft tödlich. Die sogenannte Tröpfcheninfektion geschieht durch die Atemluft, welche feine infizierte Tröpfchen von Mensch zu Mensch gelangen lässt. Die Inkubationszeit, die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch, beträgt nur 1-2 Tage. Die Überlebenschance ist etwa bei 5%.[6]

Pestsepsis:Die Pestsepsis kann aus Problemen der Beulenund Lungenpest auftreten.

Das heißt, wenn infiziertes Material oder Flüssigkeiten, wie das Sekret der Beulen, mit Blut eines Menschen in Verbindung kommt, breitet sich der Pesterreger in der Blutbahn aus. Es kommt zu einer Blutvergiftung und Organversagen. Sie kann jedoch auch primär und ohne Pestbeulen auftreten, wie durch das Aufkratzen des Flohstiches. Die häufigsten Symptome sind Fieber, Verwirrtheit oder Magen-Darm-Beschwerden. Jedoch sterben die Betroffenen an Organversagen, teilweise bevor Symptome auftreten.[7]

[...]


[1]Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/pest/ (2014)

[2]Vgl. http://www.onmeda.de/krankheiten/pest.html (2014)

[3]Vgl. http://www.3sat.de/nano/glossar/pandemie.html (2009)

[4]Vgl. http://www.3sat.de/nano/glossar/pandemie.html (2009)

[5]Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/pest/ (2014)

[6]Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/pest/ (2014)

[7]Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/pest/ (2014)

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Die Pest im Mittelalter. Verbreitung, Arten und Behandlung der Krankheit
Note
2,5
Autor
Jahr
2015
Seiten
8
Katalognummer
V323547
ISBN (eBook)
9783668310414
ISBN (Buch)
9783668310421
Dateigröße
597 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pest, Geschichte, Mittelalter, Biologie, Medizin
Arbeit zitieren
Niklas Heppe (Autor), 2015, Die Pest im Mittelalter. Verbreitung, Arten und Behandlung der Krankheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323547

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