Aufgabe dieser Arbeit ist die Analyse ausgewählter Werbeanzeigen aus drei Werbekampagnen der Jahre 1929, 1989, 2016 und ihr Vergleich unter Berücksichtigung des gesellschaftlich-historischen Kontextes. Dabei sollen zunächst die Textfunktion von Werbeanzeigen und die „Bausteine der Werbung“ nach Nina Janich erläutert werden. Im Anschluss werden jeweils zwei Werbeanzeigen aus den ausgewählten Kampagnen anhand ihrer Textfunktion, ihren Komponenten und ihrer Textstruktur analysiert.
Nur wenige Worte sind weltweit so bekannt wie „Cola“. Das Getränk, dass seit mehr als einem Jahrhundert unter dem Namen „Coca-Cola“ von der Coca-Cola Company produziert wird, ist sehr beliebt und von dem aktuellen Getränkeangebot des Lebensmittelhandels nicht mehr wegzudenken. Die erfolgreiche Vermarktung der Coca-Cola Company (in Deutschland die „Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG) ist auch dank kundenorientierter, ausdrucksvoller Werbesprache zu verzeichnen.
Die Beliebtheit der Getränke und die bekannten Werbekampagnen bieten eine interessante Grundlage zur Analyse der Sprache innerhalb der Werbung im Hinblick auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Laufe der Jahrzehnte.
Die Coca-Cola Company versteht es seit der Getränkeeinführung im Jahr 1929 in Deutschland auch länderübergreifend ihre Werbestrategien an die Gesellschaft und somit an potenzielle Rezipienten/Konsumenten anzupassen. Diese Werbestrategie wird im jeweils abschließenden Vergleich anhand der vorangegangenen Analyse verdeutlicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Die Werbeanzeige unter sprachwissenschaftlicher Betrachtung
- 2.1 Textfunktion
- 2.2 Aufbau der Werbeanzeige
- 3 Analyse ausgewählter Werbeanzeigen der Coca-Cola Company
- 3.1 1929: „Köstlich und erfrischend" - Coca-Cola in Deutschland
- 3.1.1 Analyse der Werbeanzeigen
- 3.1.2 Werbesprache im gesellschaftlichen Kontext
- 3.2 1989: „You can't beat the feeling" - Coca-Cola vereint
- 3.2.1 Analyse der Werbeanzeigen
- 3.2.2 Werbesprache im gesellschaftlichen Kontext
- 3.3 2016: „Taste the Feeling" - Coca-Cola aktuell
- 3.3.1 Analyse der Werbeanzeigen
- 3.3.2 Werbesprache im gesellschaftlichen Kontext
- 4 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Sprache von Werbeanzeigen der Coca-Cola Company in Deutschland, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Laufe der Jahrzehnte aufzuzeigen. Dabei werden ausgewählte Anzeigen aus den Jahren 1929, 1989 und 2016 betrachtet und in den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext eingebettet.
- Analyse der Textfunktion und des Aufbaus von Werbeanzeigen
- Untersuchung der sprachlichen Mittel in Werbeanzeigen
- Vergleich der Werbesprache in verschiedenen historischen Kontexten
- Bedeutung der Werbesprache für die Markenidentität von Coca-Cola
- Analyse der Anpassungsstrategien der Coca-Cola Company an unterschiedliche Zielgruppen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz von Coca-Cola und seiner Werbesprache vor und skizziert den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 behandelt die Werbeanzeige als Textsorte und erläutert die Textfunktion sowie den Aufbau von Werbeanzeigen nach Nina Janich. In Kapitel 3 werden zwei Werbeanzeigen aus jeder der drei ausgewählten Kampagnen (1929, 1989, 2016) anhand ihrer Textfunktion, Komponenten und Textstruktur analysiert. Der Fokus liegt dabei auf der sprachlichen Gestaltung und der Anpassung der Werbestrategien an den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext.
Schlüsselwörter
Werbesprache, Textfunktion, Werbeanzeige, Coca-Cola, Sprachliche Mittel, Gesellschaftlicher Kontext, Markenidentität, Zielgruppe, Anpassungsstrategien.
Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich die Coca-Cola Werbung seit 1929 verändert?
Die Werbesprache wurde im Laufe der Jahrzehnte emotionaler und passte sich stetig dem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext an.
Was war der Slogan von Coca-Cola im Jahr 1989?
Der bekannte Slogan lautet „You can't beat the feeling“, der das Lebensgefühl dieser Zeit widerspiegelte.
Welche sprachlichen Mittel nutzt Coca-Cola in der Werbung?
Die Marke setzt auf kundenorientierte, ausdrucksstarke Sprache und positive Adjektive wie „köstlich“ und „erfrischend“.
Wie wird die Markenidentität durch Sprache geprägt?
Durch konsistente Textfunktionen und den gezielten Aufbau von Werbeanzeigen wird ein weltweit wiedererkennbares Image geschaffen.
Warum analysiert man Werbung sprachwissenschaftlich?
Um zu verstehen, wie Texte Rezipienten beeinflussen und wie Werbestrategien an verschiedene Epochen und Zielgruppen angepasst werden.
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- Jennifer Anders (Author), 2016, Die Sprache im Werbetext. Analyse an ausgewählten Werbekampagnen der Coca-Cola Company in Deutschland ab 1929, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323560