Das Bild Italiens in den Berichten deutscher Pilger des 15. und 16. Jahrhunderts


Bachelorarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 1.7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Aufbruch nach Italien
1.1 Die Autoren und ihre Motive
1.2 Durch Italien nach Rom.
1.3 Das Ziel der deutschen Pilger: Venedig.

2. Italienfaszination
2.1 Historischer und mythischer Magnet.
2.2 Zentrum der Christenheit
2.3 Weltliche Erlebnisse, Kunst, Kultur und Wirtschaft.

3. Wertung eines Italienerlebnisses
3.1 Lobpreisung
3.2 Kritik
3.3 Italienbild zwischen Heimat und Fremde

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das Bild Italiens in den Berichten deutscher Pilger im Spätmittelalter setzt sich aus mehreren Besonderheiten zusammen und erhält dadurch seine außerordentliche Exklusivität. Sei es aus bürokratischen, geschäftlichen, religiösen oder intellektuellen Gründen, Italien besaß in jeder Hinsicht eine besondere Anziehungskraft, die Menschen aus der gesamten damals bekannten Welt zusammenbrachte und als Umschlagplatz für neue Ideen fungierte. Es galt seit dem En- de der Antike als politisch heftig umkämpftes Territorium und durch seine zentrale Lage im Mittelmeer, als Vermittler verschiedenster Einflüsse zwischen Europa, Afrika und Asien. Der Papst mit der Hauptstadt der Christenheit in Rom, die bedeutenden Seerepubliken Venedig, Genua, Pisa und Amalfi sowie aufblühende Renaissance-Städte wie Mailand, Florenz, Verona und Bologna erarbeiteten sich ihre universelle Strahlkraft, die die Menschen aus ganz Europa zu einer obligatorischen Reise veranlasste. Es gibt zahlreiche Dokumente und literarische Zeugnisse, die über Italien im Spätmittelalter berichten und eine fortwährende Autorität, im Sinne des Ordo-Gedanken, verinnerlichten. Doch eine äußerst interessante Textgattung stellen im Besonderen die Reiseberichte bzw. Pilgerberichte des Spätmittelalters dar. Als frommer Pilger musste Italien bereist werden, entweder um Rom mit seinen Apostelgräbern und vielen anderen Gnadenschätzen zu besuchen oder um Absolution zu erlangen sowie viele Jahre Ab- lässe zu sammeln. Darüber hinaus wurden die Dienste der mächtigen Seerepubliken des Lan- des in Anspruch genommen, die eine sichere Überfahrt ins Heilige Land gewährleisteten. Das Besondere an diesen Pilgerberichten stellt die Wahrnehmungs- und Vermittlungsaufgabe dar. Die Pilger kannten allesamt die wichtigsten literarischen Zeugnisse und hatten aufgrund ihres Standes eine ganz spezielle Art, Erlebnisse zu dokumentieren und weiterzugeben. So ist das Ziel der Arbeit, anhand der Pilgerberichte die Beschreibung dieses nahen und in mancher Hinsicht doch so fern erscheinenden Landes, Italien, in allen seinen Facetten zu durchleuch- ten. Obwohl diese Berichte aus einer überwiegend objektiven Sichtweise heraus entstanden sind, und mehr Instruktionen und abgeschriebene Zeugnisse beinhalten, lassen sich deutliche subjektive Erlebnisse, besonders im Italienerlebnis, herausarbeiten. Sie machen deutlich, dass es ein spezifisches Italienbild der deutschen Pilger gegeben hat. Hierbei muss zuerst die Bear- beitungsgrenze angegeben werden, die sich auf den Italienaufenthalt der deutschen Pilger be- zieht. Wenn in dieser Arbeit von einem Bild Italiens in den Berichten deutscher Pilger ge- sprochen wird, ist nur das viel bereiste welsche Land gemeint, welches sich hauptsächlich von den Alpen bis nach Rom ersteckte. Von regionalen Erlebnissen und Eindrücken aus dem ge- samten, heutzutage bekannten, italienischen Raum, der noch Sizilien, Sardinien, Apulien, Ka- labrien und Kampanien zusätzlich umfasst, kann und wird nicht gesprochen, da die Primär- quellen sich nur auf den italienischen Norden bzw. bis Rom beziehen. Daher ist in dieser Ba- chelorarbeit eigentlich die Rede vom Bild des welschen Landes. Der italienische Norden nimmt eine bevorzugte Rolle ein, da der Süden zu jener Zeit unter verschiedenen Adelshäu- sern zerstritten war. Es herrschten viele Unruhen, der Handel wurde durch die spanische Kro- ne zerstört und die Blütezeit Siziliens unter den normannischen Königen konnte bereits im Spätmittelalter nur noch in Überlieferungen nachgelesen werden. Durch die Selbstständigkeit der Stadtstaaten im Norden, konnte hier der Keim für eine neue Epoche gesät werden, was man aus den Berichten der Pilger heraus lesen kann. Die Fragen, die an diese Thematik also gestellt werden sind: Wie erlebten die deutschen Pilger ihren Italienaufenthalt? Was waren ih- re Motive und was faszinierte ganz besonders und wodurch? Welche sind die Grundbausteine gewesen, die ein umfassendes Italienbild definierten und in welchem Beziehungsverhältnis stand ein deutscher Pilger zu Land und Leuten? Um grundlegende Antworten zu finden, wer- den zunächst Reisedetails zu jeder Person, das bereiste Gebiet sowie die jeweilige Motivation herausgearbeitet. Danach wird auf die spezifische Italienfaszination eingegangen, die jeder der vier Autoren erfahren hat. Dies sind die mythische und historische Ausstrahlung, dann die religiöse Relevanz des Landes und zuletzt die besonderen Erlebnisse sowie prägenden Ein- drücke, die das Italienbild grundlegend beeinflussten. Der letzte Abschnitt behandelt zuneh- mend die literarische Wertung des Erlebten, anhand von subjektiven Einflüssen der Autoren, welche ein Lob und natürlich besondere Kritikpunkte mit einbeziehen. Im letzten Kapitel wird argumentiert, ob Italien eher ein Fremdbild oder einen heimatlichen Eindruck bei den deut- schen Pilgern hinterließ. Es wird ein Ausblick auf eine mögliche Wirkung des vermittelten Italienbildes in den deutschen Ländern gegeben, anhand eines Exkurses in die reformatori- schen Strömungen jener Zeit mit einem kleinen Bezug auf Martin Luthers Wirken. Von Itali- en ging die europäische Expansion aus und hier konnte man einen Vorgeschmack auf die Neuzeit erhaschen, dabei übernahmen die deutschen Pilger einen frühen Informations- und Vermittlerstatus zwischen zwei Ländern deren Beziehungsgeschichte bis vor Christi Geburt zurückreicht.

1. Aufbruch nach Italien

1.1 Die Autoren und ihre Motive

Diese Arbeit behandelt das Thema anhand von vier Hauptwerken deutscher Pilgerberichte des 15. sowie beginnenden 16. Jahrhunderts. Es erachtet sich als wichtig, zum besseren Verständ- nis des Reiseweges, der Umstände und Zielsetzungen, die Autoren kurz darzustellen und ihre Intentionen sowie ihre Voraussetzungen zur Bildung eines Italienbildes nachvollziehbar zu machen.

Der erste wichtige Autor ist der selbstdeklarierte Pilger und Dichter Arnold von Harff. Zu Be- ginn und zum Schluss seines Werkes bezeichnet er sich als ebensolcher.1 Der junge Edelmann besaß die besten Voraussetzungen zum Bestreiten und Verfassen einer solchen strapaziösen und abenteuerlichen Reise. Er wuchs am Niederrhein bei Kaster nahe Bedburg auf und schrieb sich mit zwölf Jahren in der Artistenfakultät der Universität Köln ein.2 Dort absol- vierte er ein Grundstudium, legte aber kein besonderes Examen ab. Immerhin konnte er sich so eine bestimmte Bildung aneignen, welche ihm beim Verfassen seines Pilgerberichtes zugutekommen sollte.3 Im Alter von 16 Jahren trat er in den Dienst des Jülicher Herzogs, welchem er auch seinen Reisebericht widmete. Nach der Rückkehr von seiner Reise verfasste Arnold sein Reisetagebuch, welches zu dieser Zeit äußerst hoch geschätzt wurde und sozusa- gen sein einziger großer Verdienst für seine Heimat blieb, da er früh mit 34 Jahren 1505 ver- starb.

Eben weil er auch aus adeligem Hause stammte, das auf eine 170 jährige Geschichte zurück- greifen konnte,4 besaß er somit eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein solches Unter- nehmen, die finanziellen Möglichkeiten. Die eigentlichen durchschnittlichen Pilger jener Zeit waren auf Spenden und etwaige Hilfe von Außenstehenden angewiesen. Man musste sich auf seine Pilgergruppe verlassen oder man war der Fremde völlig schutzlos ausgeliefert.5 Arnold von Harff hatte es in dieser Hinsicht komfortabler: Er reiste stets mit Kaufleuten, da diese Sprache, Landschaft und Wege kannten und darüber hinaus auch noch sehr gesellige Zeitge- nossen waren.6 Er besaß sogar so viel Vermögen, dass er sich einen eigenen Dolmetscher und Begleiter für seine abenteuerliche Fahrt in den Orient leisten konnte, was für damalige Ver- hältnisse, wie bereits erwähnt, ein bedeutender Luxus war. Man erkennt, dass der junge Ritter es gewohnt war, Dienstleistungen anderer gegen Geld in Anspruch zu nehmen, da seine Ju- gend womöglich nicht anders verlief als die anderer Westeuropäischer Sprösslinge adeliger Familien.7 Vor seinem Reiseantritt unternahm Arnold auch Vorkehrungen, um seine Liquidi- tät während der zweijährigen Reise zu gewährleisten: Dies war sein mit dem Bruder geteiltes Erbe, die Besitzungen des Vaters und nach dem Tod der Mutter die restlichen verbliebenen Hinterlassenschaften.8 Während der Ältere Ländereien und andere Besitzungen erhielt, war Arnold darauf bedacht verschiedene Renten und die Schuldenzahlungen seines Bruders zu er- halten, was vermuten lässt, dass er bereits drei Jahre vor der eigentlichen Pilgerreise kalkulie- rend über ein solches Unternehmen nachdachte.9 Seine Intention lässt sich aus mehreren As- pekten erschließen. Einmal der Fakt, dass seine Mutter äußerst religiös war und ihrem Sohn womöglich diese Begeisterung für die christliche Heilsgeschichte mit auf den Weg gab.10 An- dererseits gab es einen großen Schatten über dem Hause Harff: Die Buße bezüglich des Tot- schlags eines Bediensteten, Streit unter den Verwandten und natürlich seine schwierige Lage als Zweitgeborener, da er womöglich im Schatten seines älteren Bruders stand.11 Diese Um- stände bedurften einer ergiebigen Ablasssammlung oder ermutigten den ihn sogar zu einem solchen abenteuerlichen Unterfangen, das seine Existenz und Leben kosten konnte.12 Daher bemühte sich der junge Ritter auch umso stärker, seine Erlebnisse und Eindrücke in einem Reisetagebuch festzuhalten und den damaligen Lesern somit die große weite Welt und ihre Wunder näherzubringen.13 Sein Pilgerbericht gilt nicht umsonst als „einzigartiges kulturge- schichtliches Dokument“14, wie Hartmut Beckers feststellt. In seinem Werk wird die geistige Umbruchstimmung gegen Ende des Mittelalters und zum Beginn der Neuzeit deutlich, indem er von eigenen Erlebnissen und teilweise reflektierten Eindrücken nicht nur berichtet sondern auch von Zeit zu Zeit Kritik an der unantastbaren Kirche, besonders mit Blick auf Italien, durchsickern lässt. Arnolds Weg nach und durch Italien ermöglicht einen umfassenden Ein- druck von diesem Land aus der Sicht eines deutschen Pilgers des Spätmittelalters zu gewin- nen, da er sich eben weniger wie ein Pilger, sondern mehr als ein abenteuerlustiger Ritter fortbewegt, der für sämtliche Curiositas zu haben ist15. Arnold erweist sich als wacher, gläu- biger Christ, für den weltliche und religiöse Dinge bereits gleichgestellt waren, was seinen Reisebericht für ein Italienbild jener Zeit äußerst kostbar erscheinen lässt und deshalb mit an- deren Maßstäben gemessen werden muss, als die anderer Autoren dieser Zeit, die ebenfalls in dieser Arbeit behandelt werden.16

Der nächste relevante Autor ist der, aus einem Konstanzer Patriziergeschlecht stammende, Bürger und Ritter Konrad Grünemberg. Über sein Geburtsdatum ist wenig bekannt, doch ist dokumentiert, dass er Dank Kaiser Friedrich III. um 1465, von den Zünften, denen sein Vater angehörte, entlassen werden konnte und zu den Konstanzer Geschlechtern aufstieg. Nach ei- nem erfolgreichem und erfülltem Leben als Vertreter der Geschlechter im Konstanzer Rat und Autor eines Wappenbuches sowie des Pilgerberichtes, starb er 1494.17 Konrad bestritt seine Pilgerreise 1486 aus ähnlichen Gründen wie Arnold von Harff. Er wollte seinen Freunden und Gönnern einen ausführlichen Bericht erstellen, damit auch diese jene Reise im geistigen Auge nachleben konnten.18 Zwar steuerte Konrad in Italien nur jenes, für Pilger technische Ziel Ve- nedig an, doch wird aus seiner weltmännisch anmutenden Beschreibung der Erlebnisse in Ve- nedig ein weiteres wichtiges Merkmal zur Formung eines Italienbildes gewonnen. Grünemberg bleibt seinem Stand treu und versteckt seine Vorliebe für schöne Frauen und ausgiebige Feste in seiner Reisebeschreibung nicht, außerdem beschreibt er fremde Dinge sehr unvoreingenommen, was seinem Bericht einen sympathischen Charakter verleiht.19 Der Bericht Konrads kennzeichnet sich durch die Kombination verschiedener Bestandteile eines klassischen mittelalterlichen Pilgerberichtes. Sein Werk erscheint als ein stark verwobenes Konstrukt von Itinerar, Reiseinstruktionen, persönlichen Berichten, Auszügen aus der Sagen- welt, Vokabular und einem Verzeichnis von Mitreisenden.20 Sein Bericht ist in der Hinsicht interessant, da Konrad eine andere Art von Pilger repräsentiert. Er war ein wohl situierter an- gesehener Bürger aus einem Patriziergeschlecht, dementsprechend spiegeln sich seine Interes- sen und Erlebnisse auf eine andere, seinem Stand entsprechende Art wieder, was mit Blick auf sein Venedigerlebnis sehr interessant erscheint.

Eine andere Pilgerkategorie stellen die letzten beiden wichtigen Autoren bzw. Pilger dar. Bei- de dokumentierten ihren Italienaufenthalt in ihren Pilgerberichten, zwar ebenfalls nur margi- nal anhand der bedeutenden Stadt Venedig, jedoch ebenfalls nach ihrem spezifischen Ermes- sen. Zum einen ist es der Dominikaner Felix Fabri, der schon zu seiner Zeit viel von der Welt zu sehen bekam.21 Um 1441 wurde er in Zürich unter dem Familiennamen Schmied geboren und stammte ebenfalls aus adeliger Familie.22 Er unternahm an der Zahl zwei Palästinafahr- ten, wobei er die zweite ausführlich in seinem Evagatorium niederschrieb. Es steht fest, dass er im Baseler Dominikanerkloster erzogen wurde und dort sein Ordensgelübde ablegte.23 1457 hielt er sich womöglich aus Studienzwecken in Pforzheim auf, zehn Jahre später ist sei- ne Anwesenheit in Frankreich bezeugt und 1476 hielt er sich ebenfalls in Rom auf.24 Um die- se Zeit oder bald danach war Felix Prediger in Ulm. 1480 und 1483 unternahm er seine beiden Pilgerfahrten, 1486 und erneut 1487 reiste er zur Versammlung seines Ordens nach Venedig und 1502 verstarb er in Ulm.25 Als gläubiger Christ im Dienste Gottes und seines Ordens, schien eine Pilgerreise ins Heilige Land unausweichlich zu sein. Womöglich finanziert aus der Kasse seines Ordens und durch die Unterstützung verschiedener Edelmänner, hatte der Dominikaner das besondere Privileg diese bedeutende Reise ein zweites Mal zu unternehmen. Er besaß zwar keinen akademischen Grad, galt jedoch als sehr belesener und für seine Ver- hältnisse sehr rational denkender geistlicher, „die ding muoß man mit gesunder vernunft an- sehen“26, wie er selbst schrieb. Sein Motiv war die geistige Nachempfindung der Heilsge- schichte, da er durch die Lehre seines Ordens an die ekklesiologische und christozentrische irdische Ordnung glaubte.27 Dennoch weist sein Pilgerbericht zukunftsweisende Charakteris- tika auf, die an humanistische Züge erinnern, indem er aufmerksam beobachtet, prüft und mit seinem traditionellen Buchwissen vergleicht.28 Auf eine andere Art charakterisiert Sollbach den Pilgerbericht so:

Doch unter allen mittelalterlichen Schilderungen von Jerusalemreisen ist der aus einer Mischung von scharfer Beobachtung und einfältiger Leichtgläubigkeit bestehende, aber auch reichlich mit klassischen und theologischen Erörterungen ausgeschmückte Bericht von Felix Faber nicht nur der unterhaltsamste und ausführlichste, sondern bietet wie kein anderer eine Fülle von anschaulich beschriebenen Einzelhei- ten, darunter auch Kleinigkeiten des Reisealltags sowie persönliche Erlebnisse und Eindrücke.29

Felix Fabri machte es sich zur persönlichen Aufgabe, allen Ordensmitgliedern und anderen Interessierten ein geistiges Nachempfinden seiner Pilgerfahrt zu ermöglichen. Daher verfasste er sein Evagatorium im Gelehrtenlatein mit enzyklopädischen Erörterungen bestimmter Din- ge, für das hohe Niveau innerhalb des Klerus.30 Darauf wurde noch eine gekürzte deutsche Version angefertigt, ohne die Gelehrtenaspekte, für das bürgerliche Publikum sowie eine ex- klusive Fassung für Nonnen.31

Der letzte zu erwähnende Autor, dessen Pilgerreise bzw. Venedigerlebnis in dieser Arbeit be- handelt wird, war der Mainzer Domherr Bernhard von Breydenbach. Das Geburtsdatum Bernhards ist umstritten, wird aber heute auf 1434 geschätzt.32 Er stammt aus dem heute noch blühenden Oberhessischen Geschlecht von Breydenbach zu Breidenstein.33 Bereits 1440 kam der junge Domherr an die Mainzer Domschule und war 1456 bis 1458 in der kurmainzischen Universität zu Erfurt immatrikuliert.34 Dort erwarb er vermutlich auch den juristischen Dok- torgrad. Zurück in Mainz wurde er bis zu seinem Tod mit bedeutenden Ämtern betraut, unter anderem Amtmann des Mainzer Domkapitels, Pronotar und Magister fabricae, was ihm die Aufsicht über die Bücher und die Druckwerkstätten des Domkapitels einbrachte.35 1477 wur- de er vom Erzbischof Diether von Isenburg zum Stadtkämmerer ernannt und stand somit auf Lebenszeit an der Spitze des Stadtrates und weltlichen Gerichts.36 Seine Pilgerfahrt dauerte vom Frühling 1483 bis Anfang des Jahres 1484, also fast zeitgleich mit Felix Fabris Pilgerrei- se. Seine Pilgerreise ist in zwei Etappen aufgeteilt: Zunächst der längere Aufenthalt in Vene- dig mit der Überfahrt nach Palästina, zum zweiten die Besteigung des Berges Sinai mit dem Katharinenkloster.37 Nach seiner wohlbehaltenen Rückkehr wurde ihm zusätzlich noch das Domdekanat verliehen, somit zählte er zum engsten Kreis des Erzbischofs, da ihm das höchs- te Amt innerhalb des Mainzer Klerus zugeteilt wurde.38 Nach einem erfüllten und prestigerei- chen Leben starb Bernhard am 5. Mai 1497.39 Bernhards Reisebericht reiht sich in den gängi- gen Stil der spätmittelalterlichen Pilgerberichte ein. Sein Werk ist dem Erzbischof gewidmet und sollte für institutionelle Zwecke veröffentlicht werden.40 Er gibt ausgiebige Auskünfte über den Reiseweg, Städte, zu gewinnende Ablässe und andere wichtige Reiseinstruktionen. Die heutige Forschung sagt seinem Bericht nach, dass zu wenig Eigenes und Reflektiertes bei Breydenbach zu finden sei.41 Breydenbach arbeitete nach dem klassischen Motiv im Mittelal- ter, dass die eigene Wahrnehmung gegenüber der Autorität nicht ins Gewicht fiel.42 Ähnlich wie Fabri werden Elemente von damaligen Größen verarbeitet, wie bspw. Thomas von Aquin, Flavius Josephus, Seneca usw. Die Vorstellung eines sensiblen und genuinen Beobachterau- tors ist eine Vorstellung aus einer anderen Epoche, dadurch reiht sich Bernhard am stärksten in den Ordo-Gedanken des Mittelalters ein, wodurch sein dokumentiertes Italien- bzw. Venedigerlebnis zu einem wichtigen Eckpfeiler wird. Anders als die oben genannten Autoren hält sich Bernhard stärker sowie strikter an ältere Vorgaben und fügt seinem Bericht somit ei- nen stereotypischen, christlich idealisierenden Tenor zu. Dennoch galt das Werk Bernhards im Mittelalter als monumental, da es noch nie zuvor so herrliche bildliche Veranschaulichung in Holzschnittformat gab wie es bei ihm der Fall war und er sich eben in die altbewährte Tra- dition einreihte.43 Nicht umsonst griffen viele Heilig Land - Reisende auf Bernhards Werk zu- rück, wobei es viele Neuauflagen erfuhr und als einer der berühmtesten Pilgerberichte über- haupt galt.

1.2 Durch Italien nach Rom

Arnold von Harff beginnt seine Reise in Köln bei den Reliquien der heiligen drei Könige, die als Schutzpatronen der Pilger bzw. Reisenden galten. Von Köln aufgebrochen startet Arnolds Reiseweg gen Italien. Da er mit Kaufleuten reiste, empfahlen diese ihm womöglich die ver- hältnismäßig sicherste und am besten ausgebaute Route über den Brennerpass zu wählen.44 Obwohl die Alpenüberquerung für viele mittelalterliche Berichte einen abenteuerlichen und waghalsigen Aspekt des Reisegeschehens beanspruchten45, scheint es so, als würde Arnold diesem Erlebnis keine weitere Beachtung schenken, was natürlich für ein gefahrloses und un- spektakuläres Meistern des Naturbollwerkes spricht. Viel wichtiger erscheint ihm das Ver- merken von Naturschauspielen wie „[…] einen kleinen Weiher voller Fische, der im Sommer ganz austrocknet, so dass die kleinen Fische mitten im sandigen Berg verloren gehen […]“46, wenn die Zeit zum Fischen kommt, erscheinen diese wieder ohne menschliches Einwirken. In der weiteren Beschreibung seines Weges bis nach Rom erkennt man außerdem „[…] einige Schwerpunkte seiner Interessen“47: Stets orientiert an Siedlungen, Flüssen, Entfernungen und Wegzeichen, dokumentiert er seine Route aufs Peinlichste genau. Gepaart mit dem umfassen- den geografisch, politischen Wissen des jungen Edelmannes, markieren die Herrschaftssitze und Bistümer die wichtigsten Orientierungspunkte für ihn.48 Obwohl seine Routenbeschrei- bung relativ eintönig beschrieben wird, beweist er immer ein offenes Auge bzw. Ohr für be- sondere Eindrücke und Geschichten der durchwanderten Regionen. In Meran, kurz vor dem „welschen Land“, wirkt er sehr interessiert an dem Mythos, der sich seiner Meinung nach als Wahrheit herausstellt, dass alle in jenem Tal geborenen Kinder als „Schwachsinnige“ zur Welt kommen: „Als ich dort in eines reichen Mannes Hauses Herberge nahm, waren dessen Kinder sämtlich schwachsinnig“49. Arnold beweist sich nicht nur als interessierter Beobachter und Zuhörer, wie man an diesem Beispiel erkennen kann, er versucht auch immer wieder, das unglaubwürdig Wirkende auf den eigenen Prüfstand zu stellen sowie nach seinen Maßstäben zu ermitteln. Eben auch genau dann, wenn der Pilger in welschen landen ankommt, berichtet er im Zusammenhang von Trient von dem, angeblich einem jüdischen Ritualmord zum Opfer gefallenem Kind, Simon. Dieser abklingende Kult schien für Arnold, im Sinne seiner Neugier ebenfalls erwähnenswert. Doch schenkt er dieser Legende nicht weiter besondere Aufmerk- samkeit, da die Mutter des Kindes sich wieder verheiratet hatte, „[…] darum glauben manche, dass das Kind keine Wunder mehr vollbringe, weshalb es der Papst bis jetzt nicht kanonisie- ren will“50. Nach der Ankunft in Trient, geht Arnolds Beschreibung des direkten Weges nach Rom weiter. Bevor er die für Pilger beiden Routenmöglichkeiten erwähnt, bemerkt er das Standbild eines, der Flagge nach zu vernehmen, venezianischen Hauptmannes an dem Dom des heiligen Virgilius, welcher von den „[…] Tridentinern mit allem seinem Gefolge totge- schlagen“51 wurde. Auch hier gewährt Arnold, ausgelöst durch seine eigene politische Neu- gier, dem Leser einen Blick hinter die Kulissen, indem er einen Einblick in die politische La- ge im Norden Italiens durch gesammelte Informationen gibt. Demzufolge zahlen die stolzen Venezianer viel Geld, damit der Hauptmann nicht mit ihrem gestürztem Banner, dem Zeichen der Niederlage, dort aufgestellt werde.52 Nach der Überwindung der Berge, welche für Arnold weniger strapaziös erschien, lag nun das neue Land mit seiner ersten Destination Rom vor ihm. Normalerweise kam nun das nächste große Hindernis für einen deutschen Pilger, die Sprache.53 Doch diesbezüglich bemerkt Arnold nur, dass von nun an in welschen Meilen und nicht mehr in deutschen Meilen die Längenangaben gemacht werden. Womöglich stellte diese Hürde kein besonderes Hindernis für Arnold dar, da er, wie bereits erwähnt, mit Kaufleuten reiste die mit Land, Sprache und Menschen gut auskamen. In Verona wird Arnold zum ersten Mal mit einer geschichtsträchtigen italienischen Stadt konfrontiert. Er wirkt beeindruckt von den Sägemühlen, die von der Etsch betrieben werden, sowie von dem antiken Amphitheater, welches seiner Auffassung nach „[…] Herr Dietrich von Bern errichtet und lange Zeit dort gewohnt hat“54. Dies schien die gängige Auffassung antiker Bauten im Mittelalter zu sein, ähnlich bei der Via Francigena und ihren Rolandssagen, sie mit gängiger Heldenepik in Ver- bindung zu bringen.55 Auch Arnold wählte diese bekannte Pilgerroute, welche in der Antike noch die Via Cassia war. Die nächste wichtige Etappe auf diesem Weg ist Bologna. Erneut gibt der Autor Auskunft über bedeutende politische Fakten jener Stadt:

Das ist eine sehr schöne und freie Stadt. Obwohl vormals der Papst dort der Stadtherr gewesen ist, so haben sie doch jetzt dort einen reichen Bürger als Regenten und Stadtherrn, Johannes Bentivolus ge- nannt, den der römische König Maximilian wegen seiner großen Gaben und Schenkungen bereitwillig geadelt und ihm einen Adler über seinem Helmzeichen gegeben hat, so dass er jetzt in dieser Stadt eige- ne Gold- und Silbermünzen schlägt, die einen Adler mit ausgestreckten Flügeln zeigen.56

Nicht nur die Freiheit der Stadt, sondern auch der wundervolle Palast des Regenten sowie die akademischen Bildungsmöglichkeiten, „wo man viele Deutsche aus unseren Ländern fin- det“57, machen Eindruck auf Arnold. Die nächste Etappe auf der berühmten Frankenstraße war die Überquerung des Apennins und die Ankunft in Florenz. Auch hier hält Arnold von Harff es nicht für notwendig, die sonst so unangenehme Bergwanderung weiter zu erläutern.

Viel wichtiger erscheint ihm erneut, die politischen und historischen Geschicke der „sehr amüsanten“58 Stadt zu erzählen. Seine Neugier für Geschichten aller Art wird auch in dieser Stadt gesättigt. Die Umstände, dass die Herrschaft von Florenz einen hundertjährigen Löwen heranwachsen lassen musste, um ihr im Krieg verlorenes Wappen sowie Privilegien vom rö- mischen Reich zurückzuerhalten, faszinierte Arnold sehr. So sehr, dass er sich wieder einer eigenen Verifizierung durch Einheimische bedient: „Es wurde uns versichert, dass sie vor ei- nigen Jahren einen Löwen hatten, der 98 Jahre alt war.“59 Seine nächste prägende Etappe ist die Stadt Siena. Geradezu erstaunt über die Hingabe und Nächstenliebe in dem dortigen Spi- tal, beschreibt er die Organisation der Einrichtung: „Weiter führte man uns in die Küchen, von denen die Kranken eine haben, die gesunden armen Leute eine, die Pilger eine und dann der Herr, der Verwahrer des Hauses. Insgesamt sind es sechs, man hat auch eine für die Die- ner. […]“60. Dieses Erlebnis muss eine wahre Bekräftigung seines Glaubens gewesen sein, da er anmerkt, dass dieses Spital keine Kosten und Mühen im Wert von „20000 Dukaten“61 im Jahr scheue. Die letzte bedeutende Etappe vor der Ankunft in Rom war die kleine Stadt Viterbo, „wo es sehr nach Schwefel roch“62. Arnold lässt sich von dem Kult dieses Städtchens beeinflussen, wobei eine Frau durch tragen eines Gürtels und die Hilfe der heiligen Jungfrau, schmerzfrei entbinden könne. Mit einer kritischen und zugleich ehrfürchtigen Einstellung, zollt Arnold dieser Geschichte seinen Tribut: „Da kauften wir von den Schwestern Gürtel und ließen sie diese berühren. […] In jenen Ländern glauben die Frauen dies, zumal es mancher hilft.“63 Nach dieser Erfahrung erreichte der Ritter die Stadt Rom um die Fastenzeit und wird sogleich von anderen Deutschen aufgenommen und in die, dort ansässige, deutsche Gesell- schaft eingeführt. Arnolds Weg durch Italien ist gekennzeichnet durch wenig Interesse für Ru- inen und gefahrvolle Wanderungen, jedoch mit umso stärkerem Verlangen nach greifbarer, wahrhaftiger Erfahrung von historischen und politischen Geschicken im Land bzw. in den Städten Italiens. Mit passenden Worten formuliert es Brall-Tuchel: „Bedeutendes und Niedri- ges, Gegensätze aller Art, Siege, Errungenschaften, „Highlights“ möchte man sagen, faszi- nierten ihn - […].64

[...]


1 Vgl. Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, Rom - Jerusalem - Santiago. Das Pilgertagebuch des Ritters Arnold von Harff (1496-1498). Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2008, S. 9.

2 Vgl. Ebenda S. 7.

3 Vgl. Ebenda S. 7.

4 Vgl. Brall-Tuchel, Helmut: „Der Reisende als Integrationsfigur? Arnold von Harff: Ein Pilger zwischen Regionalität und Expansion“. In: Ina Karg (Hg.): Europäisches Erbe des Mittelalters. Kulturelle Integration und Sinnvermittlung einst und jetzt. Ausgewählte Beiträge der Sektion II „Europäisches Erbe“ des Deutschen Germanistentages Göttingen 2010 in Freiburg/Br. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, S. 72.

5 Vgl. Ohler, Norbert, Reisen im Mittelalter, Düsseldorf, 1999, S.16.

6 Vgl. Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008, S. 8.

7 Vgl. Brall-Tuchel, Helmut, 2011, S. 73.

8 Vgl. ebenda S. 75.

9 Vgl. ebenda S. 75.

10 Vgl. ebenda S. 76.

11 Vgl. ebenda S. 76.

12 Vgl. ebenda S. 76.

13 Vgl. Beckers, Hartmut: „Die Reisebeschreibung Arnolds von Harff. Bemerkungen zu der ungewöhnlichen pylgrymacie eines niederrheinischen Ritters nach Rom, zum Sinai, nach Jerusalem und Santiago de Compostela in den Jahren 1496-98“. In: Klaus Herbers (Hg.): Deutsche Jakobspilger und ihre Berichte. Tübingen: Narr (Jakobus-Studien, Bd. 1) 1988, S. 52.

14 Ebenda, S. 51.

15 Vgl. Beckers, Hartmut, 1988, S. 52.

16 Vgl. ebenda S. 53-54.

17 Vgl. Hirhager, Ulrike: Konrad Grünembergs Pilgerfahrt ins Heilige Land 1486. In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik 43-44 (1995), S. 255-272.

18 Vgl. ebenda S. 257.

19 Vgl. Denke, Andrea: Konrad Grünembergs Pilgerreise ins Heilige Land 1486. Untersuchung, Edition und Kommentar. (Stuttgarter historische Forschungen, Bd. 11). Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2011, S. 56.

20 Vgl. ebenda S. 57.

21 Vgl. Sollbach, Gerhard E.: In Gottes Namen fahren wir…, Die Pilgerfahrt des Felix Faber ins Heilige Land und zum St. Katharina-Grab auf dem Sinai A.D. 1483, Essen: Phaidon, 1990, S. 29.

22 Vgl. ebenda S. 29.

23 Vgl. ebenda S. 29.

24 Vgl. ebenda S. 29.

25 Vgl. ebenda S. 29.

26 Von Ertzdorff, Xenja: „Die Ding muoss man mit gesunder Vernunft ansehen.“ Das Evagatorium des Ulmer Dominikaners Felix Fabri 1484-CA. 1495. In: Xenja von Ertzdorff (Hg.): Beschreibung der Welt. Zur Poetik der Reise- und Länderberichte. Vorträge eines interdisziplinären Symposium vom 8. Bis 13. Juni 1998 an der JustusLiebig-Universität Gießen. Amsterdam - Atlanta: Rodopi, 2000, S. 219-262.

27 Vgl. ebenda S. 222.

28 Vgl. Von Ertzdorff, Xenja, 2000, S. 224.

29 Sollbach, Gerhard E., 1990, S. 30.

30 Vgl. Von Ertzdorff, Xenja, 2000, S. 225.

31 Sollbach, Gerhard E., 1990, S. 30.

32 Vgl. Mozer, Isolde: „Bernhard von Breydenbach: Peregrinatio in terram sanctam“, Eine Pilgerreise ins Heilige Land, Frühneuhochdeutscher Text und Übersetzung, Göttingen: De Gruyter, 2010, S. XI.

33 Vgl. ebenda S. XII.

34 Vgl. ebenda S. XII.

35 Vgl. ebenda S. XII.

36 Vgl. ebenda S. XII.

37 Vgl. Mozer, Isolde, 2010, S. XII.

38 Vgl. ebenda S. XIII.

39 Vgl. Mozer, Isolde, 2010, S. XIII.

40 Vgl. ebenda S. XXI.

41 Vgl. ebenda S. XXVI.

42 Vgl. ebenda S. XXVI.

43 Vgl. ebenda S. XXX.

44 Reichert, Folker: Erfahrung der Welt. Reisen und Kulturbegegnungen im späten Mittelalter. Stuttgart: Kohlhammer, 2001, S. 60.

45 Ertl, Thomas: Alle Wege führten nach Rom. Italien als Zentrum der mittelalterlichen Welt. Ostfildern: Thorbecke, 2010, S. 17.

46 Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008; S. 40.

47 Brall-Tuchel, Helmut: Rom, Venedig und Frau Venus - Literarische Aspekte europäischer Identität im Mittelalter, in: Elmar Schafroth, Martina Nicklaus, Christine Schwarzer und Domenico Conte (Hgg.): Italien, Deutschland, Europa: Kulturelle Identitäten und Interdependenzen / Italia, Germania, Europa: fisionomie e interdipendenze, Oberhausen (2013), S. 218.

48 Vgl. ebenda S. 218.

49 Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008; S. 41.

50 Ebenda S. 41.

51 Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008, S. 42.

52 Ebenda S. 42.

53 Reichert, Folker, 2001, S. 60.

54 Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008, S. 42.

55 Esch, Arnold: Wege nach Rom. Annäherungen aus zehn Jahrhunderten. München: Beck, 2003, S. 21.

56 Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008, S. 42.

57 Ebenda S.43

58 Brall-Tuchel, Helmut/Reichert, Folker, 2008, S.43.

59 Ebenda S.44.

60 Ebenda S.45.

61 Ebenda S.45.

62 Ebenda S.45.

63 Ebenda S.46.

64 Brall-Tuchel, Helmut, 2013, S. 218.

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Titel
Das Bild Italiens in den Berichten deutscher Pilger des 15. und 16. Jahrhunderts
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
1.7
Autor
Jahr
2014
Seiten
49
Katalognummer
V323629
ISBN (eBook)
9783668227798
ISBN (Buch)
9783668227804
Dateigröße
681 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Italien, Reiseliteratur, Pilgerreisen, Deutschland, Mittelalter, Christentum, Geschichte, Renaissance, Venedig, Rom
Arbeit zitieren
Fabian Coronato (Autor), 2014, Das Bild Italiens in den Berichten deutscher Pilger des 15. und 16. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323629

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