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Lineares Fernsehen versus On-Demand. Was ein verändertes Konsumverhalten für die Zukunft beider Verbreitungswege bedeutet

Title: Lineares Fernsehen versus On-Demand. Was ein verändertes Konsumverhalten für die Zukunft  beider Verbreitungswege bedeutet

Bachelor Thesis , 2016 , 64 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Alexander Dickopf (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Gegenüberstellung von linearem Fernsehen und digitalen On-Demand-Angeboten. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich Auswirkungen eines veränderten Konsumverhaltens in Deutschland ableiten, die eine Zukunft der beiden Verbreitungswege erahnen lässt.
Mit der Etablierung von Video-on-Demand (VoD) als Alternative zum herkömmlichen linearen Fernsehen hat sich das Medienkonsumverhalten der Nutzer innerhalb der letzten Jahre drastisch verändert. Während personalisierte Inhalte, die digital zu jeder Zeit abrufbar sind, für den Konsumenten an Bedeutung gewinnen, scheinen Formate im linearen Fernsehen in den Hintergrund zu rücken. Spätestens seit dem Markteintritt des amerikanischen VoD-Marktführers Netflix im September 2014 in Deutschland erlangt das Thema hierzulande eine neue Dimension.
Doch wie reagieren die Akteure des herkömmlichen Film- und Fernsehmarktes auf das veränderte Konsumverhalten? In Zeiten von Medienkonvergenz und Digitalisierung haben sich mittlerweile diverse Geschäftsmodelle entwickelt, um der Veränderung im Nutzungsverhalten der Konsumenten gerecht zu werden. So haben beispielsweise öffentlich-rechtliche wie privatrechtliche Fernsehsender eigene Online-Mediatheken, in denen audiovisuelle Inhalte auf Abruf angesehen werden können.
Mit der wachsenden Zunahme an digitalen Geschäftsmodellen erlebt die Film- und Fernsehlandschaft in Deutschland momentan einen einschneidenden Umbruch. Es stellt sich die Frage, ob in Zukunft sowohl das lineare Fernsehen als auch die On-Demand-Angebote in einer Koexistenz agieren können oder ein Modell das andere in einem Konkurrenzausschluss zu verdrängen vermag.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Begriffsabgrenzung

2 Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft

2.1 Von den Ursprüngen des Fernsehens bis ins digitale Zeitalter

2.2 Status Quo Fernseh- und Videomarkt

2.3 Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten in Bezug auf Film- und Fernsehkonsum

3 Die Geschäftsmodelle der beiden Verbreitungswege

3.1 Das lineare Fernsehen

3.1.1 Das duale Rundfunksystem in Deutschland

3.1.2 Der öffentlich-rechtliche Rundfunk

3.1.3 Der privatrechtliche Rundfunk

3.1.4 Pay-TV

3.2 Video-on-Demand

3.2.1 Download-to-Own

3.2.2 Download-to-Rent

3.2.3 Kostenlose Video-on-Demand-Angebote

3.2.4 Online-Videorekorder

3.2.5 Die Geschäftsmodelle im Überblick

4 Das Konsumverhalten der Nutzer

4.1 Lineares Fernsehen: Die Quote

4.2 On-Demand: Online-Messungen und Abonnements

4.3 Trends im Mediennutzungsverhalten

5 Was bringt die Zukunft?

5.1 Best Practice aus den USA

5.2 Rechtliche Basis in Deutschland

5.3 Zukunftspläne deutscher Sender

6 Fazit und Ausblick

7 Anhang

7.1 Windowing

7.2 Übersicht der VoD-Geschäftsmodelle

7.3 VoD-Anbieter in Deutschland

7.4 Jahreshitliste 2015

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Auswirkungen ein verändertes Medienkonsumverhalten in Deutschland auf die Zukunft des linearen Fernsehens und digitaler On-Demand-Angebote hat, mit dem Ziel zu klären, ob eine Koexistenz möglich ist oder ein Konkurrenzausschluss stattfindet.

  • Gegenüberstellung von linearem Fernsehen und Video-on-Demand (VoD)
  • Analyse verschiedener Geschäftsmodelle (Free-TV, Pay-TV, VoD-Varianten)
  • Untersuchung von Konsumtrends und Nutzerbedürfnissen
  • Evaluierung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland
  • Zukunftsbetrachtung und Best-Practice-Beispiele

Auszug aus dem Buch

3.2 Video-on-Demand

Seit der Durchdringung digitaler Videoformate hat VoD seinen Standpunkt innerhalb des deutschen Videomarktes gefestigt und wird diesen aller Wahrscheinlichkeit nach weiter ausbauen. Hierbei hat sich die Möglichkeit, digitalen Content auf Abruf ort- und zeitabhängig zu empfangen mittlerweile zu einer gängigen Methode entwickelt, Inhalte zu konsumieren. Für das Verstehen der verschiedenen Bezugsformen ist eine klar definierte Unterscheidung notwendig. Wegen des rasanten Strukturwandels und der Flexibilität der digitalen Branche ist der Videomarkt ständigen Veränderungen ausgesetzt. Der Anspruch dieses Kapitels kann demnach keine komplette Darstellung des Gefüges sein, sondern vielmehr eine Momentaufnahme, die einem allgemeinen Überblick dient. Exemplarische Angebote und Preise der jeweiligen Anbieter dienen im Folgenden einer groben Orientierung und keinem direkten Vergleich.

Video-on-Demand beschreibt im Allgemeinen eine non-lineare „Internetdienstleistung für Nachfrage nach digitalen Videos (Film, Serien).“ Dem Nutzer wird dabei die Möglichkeit geboten, individuell und zeitunabhängig Videoinhalte auf Abruf herunterzuladen oder zu streamen. Neben der Nutzung von kostenfreien Inhalten existiert eine Bereitstellung der Inhalte gegen Gebühr. Bei letzterer unterscheidet man grundlegend zwischen zwei Möglichkeiten, digitalen Content kostenpflichtig zu empfangen: den Kauf, auch Download-to-Own (DTO) genannt und die Leihe, Download-to-Rent (DTR). Die beiden Sparten werden in den folgenden Kapiteln näher erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gegenüberstellung von linearem Fernsehen und VoD ein, erläutert die Relevanz sowie Zielsetzung der Arbeit und grenzt die zentralen Begriffe voneinander ab.

2 Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft: Es erfolgt eine historische Einordnung des Fernsehens und eine Analyse des Status quo sowie der Bedürfnisse von Konsumenten im Hinblick auf den Film- und Fernsehkonsum.

3 Die Geschäftsmodelle der beiden Verbreitungswege: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Finanzierungs- und Bereitstellungsmodelle des linearen Fernsehens (öffentlich-rechtlich, privat, Pay-TV) und der VoD-Angebote (DTO, DTR, kostenlose Angebote).

4 Das Konsumverhalten der Nutzer: Hier wird der Medienkonsum aus Nutzersicht betrachtet, wobei Trends wie die Nutzung von Quotenmessungen, Online-Abonnements und Binge-Watching analysiert werden.

5 Was bringt die Zukunft?: Das Kapitel wirft einen Blick auf internationale Best Practices, rechtliche Aspekte in Deutschland und die Zukunftspläne der deutschen Sender.

6 Fazit und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Analyse zusammengeführt, um eine Annahme über die Koexistenz von linearem Fernsehen und On-Demand-Angeboten in der Zukunft zu treffen.

7 Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Übersichten zu Verwertungsfenstern, detaillierte Aufstellungen der VoD-Geschäftsmodelle, eine Übersicht der Anbieter in Deutschland sowie die Jahreshitliste 2015.

Schlüsselwörter

Lineares Fernsehen, Video-on-Demand, VoD, Geschäftsmodelle, Medienkonsum, Rundfunkbeitrag, SVoD, TVoD, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Smart-TV, Mediathek, Medienkonvergenz, Social TV, Streaming.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Gegenüberstellung von traditionellem linearen Fernsehen und digitalen On-Demand-Angeboten sowie deren Koexistenz im deutschen Markt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die deutsche Fernsehlandschaft, unterschiedliche Geschäftsmodelle der Filmverbreitung und das veränderte Konsumverhalten der Nutzer ab.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, eine Schlussfolgerung darüber zu treffen, wie sich verändertes Konsumverhalten auf die Zukunft beider Verbreitungswege auswirkt und ob eine Koexistenz möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literatur- und Quellenanalyse, um den aktuellen Stand der Medienlandschaft und die Geschäftsmodelle der Akteure zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Geschäftsmodelle des linearen Fernsehens (ÖRR, Privat, Pay-TV) und von Video-on-Demand (Kauf, Miete, Abo) beschrieben und mit Konsumanalysen verknüpft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind lineares Fernsehen, Video-on-Demand, Medienkonvergenz, Geschäftsmodelle und Konsumverhalten.

Wie unterscheidet sich DTO von DTR?

Beim Download-to-Own (DTO) erwirbt der Nutzer den Inhalt unbegrenzt, während beim Download-to-Rent (DTR) das Nutzungsrecht zeitlich begrenzt ist.

Warum ist das Geschäftsmodell von Netflix für andere Anbieter relevant?

Netflix gilt als Vorreiter des SVoD-Modells und als Herausforderer, der durch sein Portfolio und seine Eigenproduktionen den Druck auf traditionelle Sender erhöht.

Welche Rolle spielt das Bundeskartellamt in diesem Kontext?

Das Bundeskartellamt überwacht den Wettbewerb und hat in der Vergangenheit gemeinschaftliche VoD-Plattformprojekte deutscher Sender aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken untersagt.

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Details

Title
Lineares Fernsehen versus On-Demand. Was ein verändertes Konsumverhalten für die Zukunft beider Verbreitungswege bedeutet
College
accadis Hochschule Bad Homburg
Course
Medienmanagement
Grade
1,9
Author
Alexander Dickopf (Author)
Publication Year
2016
Pages
64
Catalog Number
V323659
ISBN (eBook)
9783668233447
ISBN (Book)
9783668233454
Language
German
Tags
lineares fernsehen on-demand konsumverhalten zukunft verbreitungswege TV Netflix Sat1 Pro7 ARD ZDF Amazoon Video Digitalisierung digital Privatfernsehen öffentich-rechtlich Öffentlichkeit Nutzung Nutzungsverhalten Einschaltquote Secondscreen Multiscreen Rundfunk Filmverwertung Verwertungsfenster Streaming Streaminganbieter Streamingplattform Download Smartphone Tablet PC Handy Smart-TV Bewegtbild Medien Online Geschäftsmodell Trends Mediennutzung Quote Pay-TV Free-TV Film Video VOD DVD Blu-ray VHS Medianlandschaft Home Entertainment Heimkino Subscription Abonnement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Dickopf (Author), 2016, Lineares Fernsehen versus On-Demand. Was ein verändertes Konsumverhalten für die Zukunft beider Verbreitungswege bedeutet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323659
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