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Rundfunkbeitrag in Deutschland im Jahr 2015. Chancen und Risiken einer Abschaffung der Gebührenpflicht

Titel: Rundfunkbeitrag in Deutschland im Jahr 2015. Chancen und Risiken einer Abschaffung der Gebührenpflicht

Bachelorarbeit , 2016 , 81 Seiten

Autor:in: Philipp Burkhardt (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden wird versucht das komplexe System des Rundfunks in einer vereinfachten Form zu beschreiben. Es werden die Hintergründe der Legitimation des Rundfunks erläutert und die anhaltende polarisierende Wirkung analysiert.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken einer Abschaffung des Systems anhand möglicher Reformalternativen zu verdeutlichen. Dadurch wird offengelegt, inwiefern die von der Bevölkerung geforderte Abschaffung der Gebührenpflicht die Rundfunklandschaft verändern würde. Die Bachelorthesis befasst sich daher mit dem Thema Rundfunkbeitrag in Deutschland im Jahr 2015 – Chancen und Risiken einer Abschaffung der Gebührenpflicht.

Folgende Hypothesen werden aufgestellt um zu einem Ergebnis zu gelangen:
- Der neue Rundfunkbeitrag wurde positiv von der Bevölkerung aufgenommen.
- Eine Abschaffung der Gebührenpflicht ermöglicht der Politik einen stärkeren Einfluss auf das Programm auszuüben.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sendet nur bildende Programme.
- Alternative Finanzierungsmodelle haben keine Nachteile.

Diese Hypothesen werden durch zahlreiche Literaturquellen aus dem Bereich Rundfunk, Medienökonomie und Politik entweder bestätigt oder falsifiziert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Themenwahl

1.2. Hypothesen

2. Die öffentlich-rechtliche Rundfunklandschaft in Deutschland im Jahr 2015

2.1. Definition von „Rundfunk“

2.2. Definition „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“

2.3. Finanzierung

2.3.1. Gebühren

2.3.2. Werbung und Sponsoring

2.4. Geschichtlicher und rechtlicher Hintergrund des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

2.4.1. Weitere rechtliche Grundlagen

2.5. Aufbau öffentlich-rechtlicher Rundfunkprogramme

2.6. Öffentlich-rechtlicher Programmauftrag

2.7. Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF)

2.8. Unabhängige Kontrolle durch Leitungsgremien

2.9. Das duale Rundfunksystem

3. Der Rundfunkbeitrag in Deutschland

3.1. Die ehemalige Rundfunkgebühr bis Ende 2012

3.2. Der neue Rundfunkbeitrag seit 2013

3.2.1. Aufteilung des Rundfunkbeitrages

3.2.2. Kritik

4. Chancen und Risiken

4.1. Chancen

4.2. Risiken

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das deutsche Rundfunksystem im Jahr 2015, analysiert die Hintergründe der Finanzierung durch den Rundfunkbeitrag und bewertet kritisch die Chancen und Risiken einer möglichen Abschaffung der Gebührenpflicht.

  • Historische Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Finanzierung.
  • Funktionsweise des dualen Rundfunksystems in Deutschland.
  • Kritische Analyse des neuen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrags.
  • Gegenüberstellung von Reformmodellen und Alternativen.
  • Bewertung der Auswirkungen einer möglichen Abschaffung der Gebührenpflicht.

Auszug aus dem Buch

2.9. Das duale Rundfunksystem

„Meinungsvielfalt ist auch von der Vielfalt und der Vielzahl der Programmanbieter abhängig.“ Das vielfältige Programmangebot in der Bundesrepublik ist dank des Gestatten und Hinzukommen von privaten und kommerziellen Rundfunksendern seit dem Jahr 1984 möglich. Das Nebeneinander der öffentlich-rechtlichen und den privaten auf Gewinn gerichteten Rundfunksendern wird als ein sog. „Duales Rundfunksystem“ bezeichnet, da man sie bildhaft als „duale“ tragende Säulen des deutschen Rundfunks ansieht: Diese duale Rundfunkordnung ermöglicht die Koexistenz öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland. Laut Rundfunkstaatsvertrag sollen sie sich gegenseitig ausbalancieren und ergänzen, wobei die privaten Programme gesetzlich ungebundener bei der Gestaltung des Programmes sind. Dies ist einerseits als Chance, aber auch als Risiko für den Rundfunkmarkt zu betrachten, da der öffentlich-rechtliche Rundfunk nun vor der Aufgabe steht, ein besseres Programm anzubieten, umgekehrt aber dem privaten Rundfunk geringere Restriktionen aufgebunden sind. Beide Rundfunkanbieter konkurrieren um Zuschauer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese führt in die Thematik des geräteunabhängigen Rundfunkbeitrags ein, erläutert die anhaltende gesellschaftliche Kontroverse und formuliert das Ziel der Arbeit.

2. Die öffentlich-rechtliche Rundfunklandschaft in Deutschland im Jahr 2015: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe, beleuchtet die historische Entwicklung und rechtliche Grundlage sowie den Aufbau und die Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Systems.

3. Der Rundfunkbeitrag in Deutschland: Dieser Abschnitt beschreibt den historischen Übergang von der geräteabhängigen Rundfunkgebühr hin zum modernen Rundfunkbeitrag und thematisiert die damit verbundene Kritik.

4. Chancen und Risiken: Hier werden die möglichen Konsequenzen einer Abschaffung der Gebührenpflicht sowie alternative Finanzierungsmodelle im Hinblick auf den Rundfunkmarkt analysiert.

5. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Rundfunkfinanzierung in Deutschland bis 2020 und darüber hinaus.

Schlüsselwörter

Rundfunkbeitrag, GEZ, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, duales Rundfunksystem, Programmauftrag, Medienfinanzierung, KEF, Gebührenpflicht, Medienkonzentration, Rundfunkstaatsvertrag, Medienpolitik, Medienökonomie, Rundfunkfreiheit, Reformalternativen, Grundversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunksystem und die Kontroverse um dessen Finanzierung durch den Rundfunkbeitrag im Jahr 2015.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Struktur des dualen Systems, die gesetzliche Legitimation des Rundfunkbeitrags und die wirtschaftlichen sowie politischen Auswirkungen einer möglichen Abschaffung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Chancen und Risiken einer Abschaffung der Gebührenpflicht objektiv zu verdeutlichen und auf Basis von Reformalternativen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von rechtlichen Rahmenbedingungen, Medienökonomie sowie politischen Gutachten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des öffentlich-rechtlichen Systems, die historische Entwicklung der Rundfunkgebühr und eine kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken einer Umstrukturierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rundfunkbeitrag, duales Rundfunksystem, öffentlich-rechtlicher Auftrag, Finanzierungsmodelle und Medienpolitik.

Warum wurde das System 2013 auf einen geräteunabhängigen Beitrag umgestellt?

Die Umstellung sollte der modernen Mediennutzung gerecht werden, da das alte System aufgrund der Vielzahl an internetfähigen Geräten als nicht mehr zeitgemäß und schwer kontrollierbar galt.

Welche Rolle spielt die KEF in diesem Prozess?

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ist ein unabhängiges Gremium, das den Finanzbedarf der Sender prüft und Empfehlungen zur Beitragshöhe abgibt, um die Staatsferne zu wahren.

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rundfunkbeitrag in Deutschland im Jahr 2015. Chancen und Risiken einer Abschaffung der Gebührenpflicht
Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Düsseldorf
Autor
Philipp Burkhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
81
Katalognummer
V323794
ISBN (eBook)
9783656989073
ISBN (Buch)
9783656989080
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rundfunkbeitrag deutschland jahr chancen risiken abschaffung gebührenpflicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Burkhardt (Autor:in), 2016, Rundfunkbeitrag in Deutschland im Jahr 2015. Chancen und Risiken einer Abschaffung der Gebührenpflicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323794
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Leseprobe aus  81  Seiten
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