Die Auflösung ideologischer Konstrukte in Patrick Süskinds Roman ‚Das Parfum’ und die postmoderne Entlarvung des Subjekts als Fiktion


Hausarbeit, 2003
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Verstandes-und Gefühlsaufklärung oder die Verschriftlichung des Lebens
1) Grenouille, der empfindsame Geist
2) Die Medialität von Parfum und Schrift

III. Das Subjekt als Verstandesfiktion
1) Das Ich als Phantasma
a) Grenouille als vergeistigter Vampir
b) Theatermetaphorik
2) Die Entwicklung des Subjekts in der Geistesgeschichte rekonstruiert am Romanverlauf
a) Das essentialistische Subjekt der Aufkärung
b) Das gespaltene Subjekt der Romantik
c) Das verschwimmende Subjekt des Ästhetizismus
d) Die postmoderne Absage an das Subjekt
3) Autor und Intertextualität
a) Die postmoderne Mehrfachcodierung des Textes

IV. Psychoanalytische Deutung des Subjektbegriffs im Kontext der Postmoderne
1) Die Ich-Genese bei Lacan
2) Die Welt aus der Froschperspektive
3) Gender-Problematik
4) Die Wirkung der Duftmaske im Bacchanal

V. Abschließende Bemerkung

VI. Literaturverzeichnis:

I. Einleitung

Der wohl populärste Roman der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur „Das Parfum“ soll in folgender Interpretation auf seinen poststrukturalistischen Charakter hin befragt werden, wenn sich diese Art der Literaturtheorie auch nur zögerlich in Deutschland durchzusetzen begann. Der Poststrukturalismus gilt als Unternehmung, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, die letzten Rückstände metaphysischen Denkens hinter sich zu lassen, sowie alle herkömmlichen Muster ideologischer Hierarchie und diskursiver Macht abzuschaffen. Tradierte Vorstellungen über Wahrheit, Vernunft, Denken, Bewusstsein, Wille und Seele werden als logozentrische Verstandesillusionen entlarvt, welche als Systemkonstruktionen auf Ordnung und Sinn abzielen, jedoch immer aufs neue durch den offenen, sprachlichen Prozess der Semiose unterlaufen werden. Realität ist uns nur in Form von Zeichen und aufeinander verweisenden Texte gegeben, welche fiktive Wirklichkeitsbilder und somit Realitäten erzeugen. All jenen metaphysischen Sinnsystemen wird sozusagen der Boden entzogen, von welchem aus sie erst errichtet werden konnten: das menschliche, selbst-identische Subjekt wird als Fiktion enttarnt und aus dem Zentrum der Wirklichkeitskonstruktion verwiesen. Zusammengesetzt aus verschiedenen Rollen- und Identitätsentwürfen stellt es selbst ein Netzwerk aufeinander bezogener Zeichen dar, ist weder einheitlich noch substantiell, real, autonom oder sich selbst präsent.

Ausgehend von der Dezentrierung des Subjekts, welche den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet, soll im Folgenden gezeigt werden, wie in Süskinds Roman metaphysische, althergebrachte Konstrukte durch die Figur des Grenouille ironisiert und parodiert werden, bis sie sich schließlich durch das Scheitern des „Helden“ selbst in ihrer Künstlichkeit bloßstellen. Ferner werden die Aufklärung als Schlüsselepoche der Entstehung abendländischen Denkens und der Schriftkultur sowie Konzepte der Psychoanalyse zur Ich-Genese und die Geschlechterfrage näher behandelt werden.

II. Verstandes-und Gefühlsaufklärung oder die Verschriftlichung des Lebens

Die Geschichte um das Nasenwesen Grenouille beginnt nicht ohne Grund in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der Zeit der Aufklärung und aufblühenden Schriftkultur, welche die Vorstellung eines substantiellen, autonomen und sich selbst präsenten Ich erzeugt hat.

Im Zuge der Befreiung und rationalen Emanzipation des Menschen entsteht die Grundlage der metaphysischen Idee: Die Vorstellung der Seele als innerlicher Selbstpräsenz des Geistes kommt auf. Der Mensch wird gespalten in ein körperliches, isoliertes Außen und eine innere Denkinstanz, dem „Wesenskern“ identischer Signifikate. Die Philosophie des Idealismus erklärt das denkende Subjekt zur selbstgewissen, sicheren Basis aller Erkenntnisse und alles Existierenden, welches in der Lage ist, die Vielfältigkeit der Erscheinungen zur Ganzheit zu integrieren. Da auf diese Weise alles außerhalb des Subjekts als Nicht-Ich oder Objekt gesetzt werden kann, gilt es, die Natur zu unterwerfen und beherrschen. Die Ausbildung einer schützenswerten Innerlichkeit kann mit Albrecht Koschorke als ein Struktureffekt des durch Schrift und Alphabetisation veränderten Kommunikationssystems im 18.Jahrhundert angesehen werden. Die Verbreitung des Mediums Schrift führt zur Ablösung der unmittelbaren, körperlichen Interaktion. Stattdessen treten die Menschen in eine abstrakte, Distanz schaffende und zugleich überwindende Verbindung im Briefverkehr, welcher „Körperströme“ in körper- und somit affektenthobene „Seelenströme“, die der Kommmunizierbarkeit und Entgrenzung des Geistes dienen, verwandelt. Da „Schriftlichkeit“ das „kommunikationstechnische Korrelat des diskursiven Phänomens <Seele>“[1] darstellt, wird der Körper zur bloßen Schutzhülle degradiert, als äußerlicher Panzer einer vergeistigten Innerlichkeit in seiner Materialität und Naturhaftigkeit verdrängt und durch die bürgerlich-puritanische Tugendlehre verdammt. Durch das geistige Phantom Grenouille wird eben jene Vorstellung eines Ich als Subjekt, welches jeder Denkaktivität und jedem wahrnehmenden Vollzug als letzte Einheit zugrunde liegt, ironisiert. Nicht „Das Geistige allein ist das Wirkliche, (...) das Wesen oder Ansichseiende“[2] – gerade die Idee eines Subjekts als körperenthobene, alles durch rationale Erkenntnis und Erleuchtung durchdringende, individuell-autonome und einheitliche Bastion der Selbstgewissheit wird durch den „große(n), innere(n) Grenouile“ (161)[3] ad absurdum geführt. Auch wenn dieser seine einzigartige Innerlichkeit nicht durch Sprache oder Schrift vermittelt, sondern sich eines anderen, jedoch schriftähnlichen Mediums bedient, weist seine menschenferne Existenzweise zahlreiche Bezüge zur empfindsamen, vergeistigten Schrift- und Gefühlskultur auf. Jene Gemein-samkeiten zwischen der empfindsamen Generation und Grenouille, sowie einige Parallelen in der Medialität von Schrift und Parfum sollen im Folgenden näher betrachtet werden.

1) Grenouille, der empfindsame Geist

Grenouilles Verwandschaft mit den Empfindsamen wird besonders deutlich in seinem innerlichen Rückzug in der Zuflucht der Berghöhle. Die Innerlichkeit als „Fluchtweg“(170) erfordert eine Trennung vom Außen der Umwelt und Menschenferne - um der imaginativen Fantasie ungestört nachgehen zu können, müssen körperliche Sinneswahrnehmungen stillgelegt werden. Wo die Empfindsamen sich von der Öffentlichkeit abgrenzen, indem sie sich in ihr Kämmerlein oder die Natur um Lesen und Schreiben zurückziehen, flüchtet sich Grenouille in seine menschenfreie Berghöhle, um in der Reinheit der Höhenluft das „einzigartige Grenouillereich“ (161) seiner Seele imaginär umso eindrucksvoller erstehen zu lassen. Durch Einbildungskraft werden real abwesende Gerüche als anwesende halluziniert, auf die selbe Weise, wie im Schriftverkehr der abgestorbene, vertextete Körper durch die geistige Vorstellung beim Lesen wieder aufersteht. Die Empfindsamen blenden während ihrer Seelenniederschrift ihren Körper vollkommen aus - genauso wenig nimmt Grenouille seinen Körper wahr, da er keinen Eigengeruch besitzt. Somit ist der Körper für die Geistreichen wie für Grenouille ein reines Seelenprodukt mit imaginativem Charakter. Ebenso wie die Empfindsamen sehnt sich der Große Grenouille nach einer durch den Körper uneingeschränkten Entgrenzung und Gegenwärtigkeit seiner Seele, um deren Verwirklichung willen er sich eines Mediums bedienen muss, welches Körperlichkeit ausblendet und die Seele durch Entäußerung befreit.

2) Die Medialität von Parfum und Schrift

Sowohl Duft als auch gesprochene Sprache wirken auf der Ebene der Begegnung von Körpern unmittelbar auf diesen ein als sensuelle Wahrnehmung durch Nase bzw. Ohren. Indem es die alphabetische Schrift ermöglicht, die Sprache von der Körperlichkeit zu separieren, verfliegenden Worten speicher- und archivierbare Dauerhaftigkeit zu verleihen, wird sie zum vermittelnden Zeichenmedium, welches geistig-mental auf die Empfänger wirkt, deren Sinneswahrnehmung strukturiert und auf eine visuelle Perspektive vereinheitlicht. In einem vergleichbaren Vollzug macht Grenouille immaterielle, ungreifbare Gerüche zum Medium, indem er sie gewaltsam von ihrem körperlich-natürlichen Ursprung trennt und somit von ihren Erzeugern unabhängig macht. Die Parallele zwischen der Medialität von Schrift und Parfum wird auch durch Baldini im Roman artikuliert:

Indem Frangipani seine Riechpülverchen mit Alkohol vermischte und damit ihren Duft auf eine flüchtige Flüssigkeit übertrug, hatte er den Duft befreit von der Materie, hatte den Duft vergeistigt, den Duft als reinen Duft erfunden; [...] Welch epochale Leistung! Vergleichbar wirklich nur den größten Errungenschaften des Menschengeschlechts wie der Erfindung der Schrift durch die Assyrer, [...] ( 71)

Befreit vom „blöde[n] Rest“ (125) soll das geniale Parfum raum- und zeitlos gültig sein, Grenouille Dauerhaftigkeit verleihen und künstlich am Leben erhalten. Somit ist sowohl die Existenz der Menschen, welche nicht vor der Sprache gedacht werden kann, als auch Grenouilles scheinbare Präsenz medial vermittelt. Wie in der Schriftkulur werden durch das Geruchsgenie Körper- durch Medienströme ersetzt. Parfum und Schrift ähneln sich in ihrer artifiziellen Entstehung und Aneignung. In Empfindsamkeit und Romantik gilt Androgynität als erstrebenswertes Ideal. Körperliche Triebe und Bedürfnisse werden zwecks einer Freiheit von Affekten unterdrückt und durch die Vorstellung einer Verschmelzung und Vereinigung mit gleichgesinnten Seelen kompensiert. Die Alphabetisation geht aus diesem Grunde einher mit der patriarchalischen Aneignung weiblicher Körperlichkeit und Sexualität, da der weibliche Körper eine Bedrohung für den vergeistigten, zivilisierten Mann darstellt. Die Frau muss entkörperlicht, sowie durch Tugendlehre gefügig gemacht werden, um an den männlichen Diskurs der Gesellschaft anschließbar zu sein. Die Vergeistigung soll sie ihrer körperlichen Verführungskraft berauben. Als Teil der symbolischen Ordnung kann Weiblichkeit nur als Gegenpol zum Mann gedacht werden, wobei sich der Mann die positive Seite dieser idealistischen Dichotomie, d.h. Verstand, Kultur, Geist, Aktivität und Bewusstsein zuordnet, was dazu führt, dass für die Frau als idealistischer Gegensatz die entsprechenden negativen Positionen, also Gefühl, Natur, Körper, Passivität und Unterbewusstsein übrig bleiben. Diese oppositionell konstruierten Geschlechtsstereotypen sind tiefenstrukturell in der okular-, logo- und phallozentrischen Zeichenstruktur der Sprache angelegt, um eine Ordnung und Verdinglichung von Wirklichkeit zu ermöglichen.

Grenouille strukturiert im Anschluss and seinen ersten Mord sein Bewusstsein, welches er durch Geruchswahrnehmung konstituiert, unbewusst wie eine Sprache. Die ästhetische Vorgabe des Duftes der getöteten, ausgerochenen Jungfrau ordnet Gerüche ebenso nach dualen Kriterien – in gut und schlecht riechend in ihren jeweiligen Abstufungen. Auch Grenouilles Nasenperspektive verdinglicht Frauen zu bloßen Duftlieferanten und Objekten, ordnet ihnen die Seite der beherrschbaren Natur zu, was im Text durch die Blumentopik belegt ist[4]. Obgleich das Medium Schrift strukturell für Grenouilles Ziel einer Kommunizierbarkeit seiner Innerlichkeit geeignet wäre, kann er sich dessen nicht bedienen, da für ihn Gerüche der okularzentrischen Sprache weit überlegen sind. In seinem Inneren befinden sich keine Bilder, welche er sprachlich mitteilen könnte.

„Es gab überhaupt keine Dinge in Grenouilles innerem Universum, sondern nur die Düfte von Dingen. (Darum ist es ein facon de parler, von diesem Universum als einer Landschaft zu sprechen, eine adäquate freilich und die einzig mögliche, denn unsere Sprache taugt nicht zur Beschreibung der riechenden Welt).“ (160)

Grenouilles Medium ist das Parfum, durch welches er „eine Wirkung auf die äußere Welt tun“ (186) wird. Dazu muss auch er sich die Natur und die Frau unterwerfen, damit sie für seine Zwecke verfügbar werden. Er wird Präsenz usurpieren durch einen Umsturz der symbolischen, okularzentrischen Sprachordnung, weil die Menschen „stinkend dumm waren; (...) weil sie nichts waren und er war alles!“ (197) Somit erklärt er sich zum unabhängigen Herrscher, welcher über seine Ordnung, seine Geruchskultur waltet und Gott als transzendentales Signifikat verkörpert. Bei diesem Vorhaben durchkreuzt jedoch eine weitere Gemeinsamkeit der Medien Geruch und Schrift seine Allmachtspläne. Beide sind dadurch, dass sie der Natur und dem Körper enthoben wurden, selbstreferentiell, in dem Sinne, dass ihr Effekt sich verräumlicht und verzeitlicht. Schrift als Vergeistigung durch Negierung des Körperlichen steht symbolisch für die Herrschaft der ratio über den Körper – Grenouille jedoch beherrscht schließlich im Bacchanal eine Masse an Menschen durch geruchliche Manipulation ihrer körperlichen Wahrnehmung.

III. Das Subjekt als Verstandesfiktion

1) Das Ich als Phantasma

Die Vorstellung von einem substantiellen, sich selbst präsenten Ich wird im Verlauf des Romans durchgängig durch Anspielungen und Metaphern auf den fiktiven Charakter von Realität und Subjekt parodiert. Zwei jener Motivzyklen, welche auf die Unvereinbarkeit traditioneller, logozentrischer Vorstellungen mit dem für die Postmoderne charakteristischen Verlust einer durch eine Zentralperspektive bestimmbaren Wirklichkeit verweisen, seien im folgenden genannt.

a) Grenouille als vergeistigter Vampir

Der Vampir, eine Kunstgestalt die dem Reich der Phantomgestalten entspringt, stellt einen Fetisch der Absenz dar. Als Verkörperung des Nichts besitzt er keine Seele – ein Mangel, welcher sich in seiner Augen- und Gesichtslosigkeit körperlich manifestiert. Folglich kann er weder von anderen im Spiegel gesehen werden noch sich selbst gespiegelt wahrnehmen. Da der Vampir unsichtbar wie der Tod ist, bedeuten Licht und Sicht seinen sofortigen Zerfall. Auch Grenouille ist ein Wesen der Dunkelheit und Kälte[5], ein Signifikant der Absenz, der „unsichtbar, körperlos, wie ein Geist“ (250) unter seiner Geruchsmaske gesichtslos ist:

„...ein Wesen, das es eigentlich nicht geben dürfte, ein Wesen, das, wiewohl unleugbar da, auf irgendeine Weise nicht präsent war...“ (195)

Grenouilles Zuflucht, die Berghöhle, wird bevorzugt mit einem „Grab“ (156) oder einer „Gruft“ (157) verglichen, welche seine natürliche Sphäre der Abwesenheit in der Anwesenheit, des Todes im Leben, veranschaulicht. Ebenso, wie ein Vampir sich vom Blut der anderen Menschen ernährt, diesen den Lebenssaft aussaugt um sie anschließend als leblose Hülle zu hinterlassen, saugt Grenouille Lebewesen ihre „duftende Seele“ aus, um parasitär zu existieren. Jedoch benötigt der blutarme Vampir den Lebenssaft der Menschen, um seinen Körper zu erhalten – der „große innere Grenouille“ (161) hingegen entbehrt jedes körperlichen Bedürfnisses oder Verlangens. Seine Geruchsphantasien in seinem Inneren, die Imagination einer geistigen Präsenz fern des Körpers gilt es für ihn zu erhalten. Deshalb kann Grenouille sich auch bei seiner ersten Begegnung mit einem Spiegel, welchen ihm Taillade-Espinasse vorhält, zunächst nicht in seiner körperlichen Gestalt erkennen:

„Bis dato hatte er auch noch nie in einen Spiegel gesehen. Er sah einen Herrn in feinem blauen Gewand vor sich, mit weißem Hemd und Seidenstrümpfen, und er duckte sich ganz instinktiv, wie er sich immer vor solch feinen Herren geduckt hatte.“ (184/185)

Wo ein Vampir aufgrund seiner Absenz und Seelenlosigkeit kein Spiegelbild besitzt, kann sich Grenouille nicht geruchlich wahrnehmen und auch von keinem anderen Menschen wahrgenommen werden. Grenouille und sein Spiegelbild sind in ihrer Geruchlosigkeit identisch, ununterscheidbar und unwirklich. Grenouilles im Spiegel wahrgenommener Doppelgänger, „der narzisstische Andere“ weist den Weg zur Entstehung der Geruchsmaske und der anschließenden Verwirklichung des duftenden Ideal-Ich. Doppelgänger, Spiegelbild, Vampir, Narziss, Schatten und Maschine erscheinen als Vorboten des Todes, welche die Auflösung des subjektivistischen Realitätsbewusstseins ankündigen.

[...]


[1] Albrecht Koschorke: Alphabetisation und Empfindsamkeit. In: Schings, Hans-Jürgen (Hg.): Der ganze Mensch: Anthropologie und Literatur im 18. Jahrhundert; DFG-Symposium 1992. Stuttgart. S. 612.

[2] G.F.W. Hegel: Phänomenologie des Geistes. Werke Bd.3. Frankfurt/M 1982. S. 284.

[3] Seitenangaben in Klammern zitiert nach: Patrick Süskind: Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders. Zürich 1994.

[4] In Bezug auf Laure heißt es zum Beispiel: „Sie war noch da, die unvergleichlich schöne Pflanze, sie hatte den Winter unbeschadet überdauert, stand im Saft, wuchs, dehnte sich, trieb prächtigste Blütenstände!“ (S.241)

[5] Schon sein Name – der Frosch, die Kröte - verrät seine Kaltblütigkeit

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Auflösung ideologischer Konstrukte in Patrick Süskinds Roman ‚Das Parfum’ und die postmoderne Entlarvung des Subjekts als Fiktion
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
25
Katalognummer
V323860
ISBN (eBook)
9783668230613
ISBN (Buch)
9783668230620
Dateigröße
721 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auflösung, konstrukte, patrick, süskinds, roman, parfum’, entlarvung, subjekts, fiktion
Arbeit zitieren
Agnes Pfaff (Autor), 2003, Die Auflösung ideologischer Konstrukte in Patrick Süskinds Roman ‚Das Parfum’ und die postmoderne Entlarvung des Subjekts als Fiktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323860

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