Diese wissenschaftliche Arbeit behandelt das Thema Sportsponsoring im Motorsport (DTM, Formel1). Hierbei lautete die Fragestellung: „Welche Ziele verfolgt Sponsoring aus Unternehmenssicht und welche wirtschaftlichen Vorteile haben Unternehmen durch Sponsoring am Beispiel Motorsport in der Formel 1 und DTM?”
Die erfolgreiche Darstellung eines Unternehmens basiert auf einem positiven Image. Insbesondere im Sponsoring scheint das Image eine immer größere Relevanz und Dynamik zu entwickeln. Das positive Image eines Unternehmens wird u.a. durch Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Innovation sowie Marktpräsenz geprägt. Daher habe ich mich in meiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema Sponsoring im Bereich des Motorsports, insbesondere der Formel 1 und der DTM, auseinandergesetzt. Hierbei beziehe ich mich hauptsächlich auf die Wirkungsweisen und die Ziele des Sponsorings.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definitionen und verwandte Begriffe
2.1. Mäzenatentum
2.2. Sponsoring
2.3. Spendenwesen
3. Analyse/Literaturauswertung
3.1. Strategische Sponsoringplanung
3.2. Wirkungen des Sponsorings
3.3. Ziele des Sponsorings aus Sicht des Unternehmens
3.4. Kontaktaufbau und Kontaktpflege
3.5. Negative Effekte des Sponsorings
3.6. Etablierung des Sponsorings in der Formel 1
4. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Bedeutung und die spezifischen Ziele von Sponsoring aus Unternehmenssicht, wobei der Fokus auf dem Motorsport (Formel 1 und DTM) liegt. Es wird analysiert, wie Sponsoring über bloße finanzielle Förderung hinaus als Instrument zur Imagebildung und Beziehungspflege eingesetzt wird, während gleichzeitig kritische Aspekte wie Abhängigkeiten und negative Effekte beleuchtet werden.
- Strategische Planungsprozesse im Sponsoring
- Kommunikative und ökonomische Wirkungsweisen
- Abgrenzung zwischen Sponsoring, Mäzenatentum und Spenden
- Psychologische Sponsoringziele und Markenimage
- Problematiken wie Carry-over-Effekte und Abhängigkeiten
Auszug aus dem Buch
3.4. Kontaktaufbau und Kontaktpflege
Für die Wirtschaft eines Unternehmens ist der Kontaktaufbau sowie die Kontaktpflege mit den „externen Zielgruppen” (Ryssel/Kolbeck 2002 zitiert nach Maier, 2010, S.104) besonders wichtig, a die meisten Branchen auf Sponsoring angewiesen sind und kaum eine Branche das Sponsoring als irrelevant sieht (Anonym, 2016, S.63).
Um Verbindungen zwischen Unternehmen (B2B Business to Business) und zwischen Unternehmen und Kunden (B2C Business to Consumer) zu schaffen, reicht ein mehr oder weniger emotionsloses Treffen auf Fachmessen oftmals nicht aus, um mit „unternehmensrelevante[n] Personen[n] […] in einer ungezwungenen freizeitähnlichen Atmosphäre in direkten Kontakt zu treten” (Maier, Formel 1 Sponsoring, S. 104).
Aus diesem Grund bieten Sportveranstaltungen eine Plattform, die von einer „positiven Grundhaltung” (Maier, 2010, S.104) geprägt ist, um in einer lockeren Atmosphäre geschäftliche Beziehungen auszubauen und herzustellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der Leitfrage zur Zielsetzung von Sponsoring und der wirtschaftlichen Vorteile im Motorsport am Beispiel Formel 1 und DTM.
2. Definitionen und verwandte Begriffe: Differenzierung zwischen Sponsoring, Mäzenatentum und dem Spendenwesen zur Klärung der begrifflichen Grundlagen.
3. Analyse/Literaturauswertung: Tiefgehende Untersuchung der strategischen Planung, der Wirkungsweisen und Ziele des Sponsorings sowie deren Etablierung und Risiken.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Sponsorings als wichtiges, aber riskantes Instrument, mit dem Ausblick auf die wachsende Abhängigkeit der Sportevents vom Business.
Schlüsselwörter
Sponsoring, Motorsport, Formel 1, DTM, Unternehmenskommunikation, Markenimage, Markenbekanntheit, Strategische Planung, Sportmarketing, Goodwill, Zielgruppen, Carry-over-Effekt, Sponsoringziele, Wirtschaftlichkeit, Imagewirkung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Rolle des Sponsorings als Instrument der Unternehmenskommunikation im Kontext des Motorsports.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf den strategischen Zielen des Sponsorings, den Wirkungsweisen beim Rezipienten und der Abgrenzung zu anderen Förderformen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die zentrale Frage ist, welche Ziele Unternehmen durch Sponsoring im Motorsport verfolgen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie daraus ziehen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturauswertung wissenschaftlicher Fachliteratur und einschlägiger Fachzeitschriften.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die strategische Sponsoringplanung, die kommunikativen und ökonomischen Wirkungen, die Zieldefinitionen sowie die historischen und negativen Aspekte des Sponsorings.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Kernbegriffe sind Sponsoring, Motorsport, Imageaufwertung, Strategische Planung, Markenbekanntheit und ökonomische vs. psychologische Ziele.
Welche Rolle spielt die DTM in dieser Analyse?
Die DTM dient als konkretes Fallbeispiel, um die Verknüpfung von Unternehmenswerten (wie bei der Deutschen Post) mit den Attributen des Motorsports zu veranschaulichen.
Was sind die „Schattenseiten“ des Sponsorings, die erwähnt werden?
Die Autorin weist insbesondere auf die Gefahr steigender Abhängigkeiten der Gesponserten sowie auf den potenziellen Verlust der Eigenständigkeit hin.
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- Sarah Kohlscheen (Author), 2016, Sponsoring im Motorsport bei Formel 1 und DTM. Ziele aus Unternehmenssicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323898