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Die Erziehung der Kinder bei den Indianern Nordamerikas

Welche Ideen können daraus für die Erziehung in unserer heutigen Gesellschaft abgeleitet werden?

Titel: Die Erziehung der Kinder bei den Indianern Nordamerikas

Hausarbeit , 2013 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kathleen Sprenkelmann (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Als Christopher Kolumbus amerikanischen Boden betrat, wähnte er sich in Indien und nannte die ihm begegnenden Ureinwohner daher Indianer. Er hatte aber einen Kontinent betreten, der jahrhundertelang frei von europäischer Prägung und Entwicklung war. Und so hatte sich auch dort die Erziehung und das Bild vom Kind anders entwickelt.

Im Folgenden soll ein Blick auf die indianische Erziehung geworfen und die Frage beantwortet werden, ob sie mögliche Impulse für unsere heutige Pädagogik geben kann. Dafür wird zuerst der Aufbau und das Miteinander der indianischen Familie beleuchtet um darüber auf das Bild vom Kind bei den Indianern einzugehen.

Weiterhin wird ein Einblick in die traditionellen indianischen Erziehungsmaßnahmen gegeben, indem die wichtigsten kurz umrissen und erläutert werden. Anschließend werden sie exemplarisch mit heutigen pädagogischen Erziehungsmaßnahmen verglichen um festzustellen, inwiefern sich die unabhängig voneinander ausgebildeten Erziehungsansichten gleichen oder auch unterscheiden. Abgerundet wird die Arbeit von einem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wissenswertes über die Ureinwohner Nordamerikas

3 Die indianische Familie

3.1 Die indianische Definition von Familie

3.2 Das indianische Verständnis von Ehe

3.3 Beziehungen und Bindungen

4 Das Bild vom Kind

4.1 Die Stellung innerhalb der indianischen Gemeinschaft

4.2 Die Bedeutung des Namens

4.3 “Besondere Kinder”

5 Die indianische Erziehung

5.1 Traditionelle Erziehungsmethoden und -maßnahmen

5.1.1 Den Großeltern zuhören

5.1.2 Beobachtung und Nachahmung

5.1.3 Das Lob

5.1.4 Der Spott

5.2 Erziehung des Jungen

5.3 Erziehung des Mädchens

5.4 Moralische Erziehung

5.4.1 Funktionale Erziehung

5.4.2 Intentionale Erziehung

6 Mögliche Impulse für heutige Erziehungsmaßnahmen

6.1 Unterstützende Erziehungsmaßnahmen

6.1.1 Verständnis von Lob

6.1.2 Verständnis des Spiels

6.2 Gegenwirkende Erziehungsmaßnahmen

6.2.1 Körperliche Gewalt

6.2.2 Verspotten und Beschämen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Erziehungsverständnis und das Bild vom Kind bei den Ureinwohnern Nordamerikas, um zu prüfen, ob diese historischen Ansätze als Impulsgeber für die moderne Pädagogik dienen können. Dabei wird ein Bogen von den familiären Strukturen über die traditionellen Erziehungsmethoden bis hin zu einem Vergleich mit zeitgenössischen Erziehungsmaßnahmen gespannt.

  • Traditionelle indianische Familienstrukturen und Erziehungswerte
  • Methoden der Wissensvermittlung durch Beobachtung und Nachahmung
  • Die Rolle der Gemeinschaft und die respektvolle Erziehung ohne körperliche Gewalt
  • Vergleich zwischen indianischen Erziehungsansätzen und moderner Pädagogik
  • Bedeutung von Lob, Spott und Spiel im erzieherischen Kontext

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Den Großeltern zuhören

Da die älteren Stammesmitglieder meistens nicht mehr bei den körperlich anstrengenden Tätigkeiten wie Jagen oder Felder bewirtschaften mithelfen konnten, oblag ihnen die Aufgabe den Kindern und Jugendlichen das Wissen des Stammes weiterzugeben. Es wurden dabei folgende Inhalte vermittelt: Erzählungen, Legenden, Sagen, Geschichten, Bräuche, Traditionen, Herkunft, Gesetze des Volkes, Weltentstehung, praktische Anleitungen (z.B. Fischen, Heilungsrituale durchführen) und Lebensweisheiten

Die Kinder hatten den Älteren respektvoll zuzuhören und sollten sich die Informationen, die an sie weitergegeben wurden, einprägen, behalten und später an ihre Enkelkinder weitergeben, denn die Indianer verwendeten keine Schrift um ihr Wissen zu sichern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, benennt das Ziel der Untersuchung indianischer Erziehungspraktiken und deren Relevanz für moderne pädagogische Ansätze.

2 Wissenswertes über die Ureinwohner Nordamerikas: Dieses Kapitel erläutert die Schwierigkeit der Einordnung nordamerikanischer Ureinwohner und liefert eine grobe, nicht-absolutistische geografische Klassifizierung der ethnischen Gruppen.

3 Die indianische Familie: Es wird die Definition von Familie beleuchtet, die bei den Indianern weit über die Kernfamilie hinausreicht und stark auf Verwandtschaftsgraden und Clan-Strukturen basiert.

4 Das Bild vom Kind: Dieses Kapitel beschreibt die Stellung des Kindes in der Gemeinschaft, die Bedeutung der Namensgebung sowie den Umgang mit Kindern, die als „besonders“ galten.

5 Die indianische Erziehung: Hier werden die traditionellen Methoden wie das Lernen durch Beobachtung, Lob und Spott sowie die geschlechtsspezifische Erziehung und moralische Grundwerte detailliert analysiert.

6 Mögliche Impulse für heutige Erziehungsmaßnahmen: Das Kapitel vergleicht die indianischen Ansätze mit modernen pädagogischen Erziehungsmaßnahmen und prüft, ob sich Gemeinsamkeiten in unterstützenden oder gegenwirkenden Methoden finden lassen.

Schlüsselwörter

Indianische Erziehung, Ureinwohner Nordamerikas, Pädagogik, Stammeskultur, Familienstruktur, Erziehungsmethoden, Lob, Spiel, Tradition, Gemeinschaft, Wissenstransfer, Sozialisation, Körperliche Gewalt, Wertesystem, Identitätsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den traditionellen Erziehungsvorstellungen der nordamerikanischen Ureinwohner und setzt diese in Bezug zur modernen Pädagogik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die soziale Organisation der Familie, das Bild vom Kind innerhalb der Gemeinschaft, spezifische Erziehungsmethoden und die moralische Wertevermittlung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die indianische Erziehung zu analysieren und zu beantworten, ob diese historische Erziehungsansicht wertvolle Impulse für die heutige Pädagogik bieten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene pädagogische Konzepte und historische Quellen miteinander vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung familiärer Strukturen, das Kindbild, die Analyse der traditionellen Erziehungsmethoden sowie einen Vergleich dieser mit heutigen Erziehungsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind indianische Erziehung, Stammeskultur, Erziehungsmethoden, soziale Werte, Gemeinschaft und Wissensvermittlung.

Warum spielt die Rolle der Großeltern eine so wichtige Bedeutung?

Großeltern übernahmen als Wissensvermittler eine Schlüsselrolle, da sie aufgrund ihrer Lebensweisheit und körperlichen Schonung die primären Lehrer für Traditionen, Legenden und Gesetze des Volkes waren.

Welchen Stellenwert hat körperliche Züchtigung in der indianischen Erziehung?

Körperliche Züchtigung wurde bei den meisten indianischen Stämmen abgelehnt; die Erziehung basierte stattdessen auf Vorbildfunktion, Lob und gelegentlichem sanften Spott zur Korrektur.

Wie unterscheidet sich die indianische Sichtweise von Eigentum von der europäischen?

Im Gegensatz zur europäischen Betonung von privatem Eigentum sahen die Indianer Land und Ressourcen als Gemeinschaftsgut, das für alle zur freien Verfügung stand.

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Details

Titel
Die Erziehung der Kinder bei den Indianern Nordamerikas
Untertitel
Welche Ideen können daraus für die Erziehung in unserer heutigen Gesellschaft abgeleitet werden?
Note
1,3
Autor
Kathleen Sprenkelmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V323993
ISBN (eBook)
9783668228894
ISBN (Buch)
9783668228900
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Indianer Erziehungsmaßnahmen Pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathleen Sprenkelmann (Autor:in), 2013, Die Erziehung der Kinder bei den Indianern Nordamerikas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323993
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Leseprobe aus  14  Seiten
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