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Entwicklung einer e-Government Strategie für eine Kommunalverwaltung

Title: Entwicklung einer e-Government Strategie für eine Kommunalverwaltung

Examination Thesis , 2001 , 101 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kirsten Hinkel-Käflein (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Einführung

Seit mittlerweile über 10 Jahren wird das Thema Verwaltungsreform in vielen Facetten in allen Bereichen des öffentlichen Bereichs diskutiert.
Die Essenz der Diskussionen und Modellprojekte rund um das Neue
Steuerungsmodell ist, dass eine moderne Verwaltung als ein Unternehmen zu sehen ist [OLEV01]. Dies beinhaltet auch eine Verwaltungsführung, die an privatwirtschaftlichem Management orientiert ist und unter gegebenen Prämissen das Unternehmen möglichst erfolgreich führt.
Basis einer jeden Unternehmensführung ist die Unternehmenstrategie. Aus der im öffentlichen Bereich zumindest implizit vorhandenen Vision ist eine greifbare Mission (s. z.B. [HAX88, S. 63, 73]) zu entwickeln. Diese kann mit Zielen und Maßnahmen versehen werden. Ein Teil dieser übergreifenden Gesamtstrategie ist die Informatikstrategie.
In den letzten Jahren hat sich die Einnahmesituation der öffentlichen Haushalte nicht entsprechend der potenziellen Ausgabemöglichkeiten entwickelt. Der Zwang zum Sparen und Budgetkürzungen traf alle Verwaltungsebenen und - bereiche [OHNE01].
In dieser Situation reifte die Erkenntnis, dass durch die
Informationstechnologie Mittel verschwendet aber auch insofern
gewinnbringend eingesetzt werden können, dass Prozesse erheblich
wirtschaftlicher gestaltet werden können. Immer häufiger werden in diesem Zusammenhang E-Government-Ansätze diskutiert.
Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, ob es Unterschiede bei der
Entwicklung der Informatikstrategie im privatwirtschaftlichen bzw. im
öffentlichen Sektor gibt oder ob eine 1:1 Anwendung der vorhandenen
Konzepte möglich ist. Desweiteren ist zu prüfen, ob eine E-Government Strategie in ihren Anforderungen von einer regulären Informatikstrategie abweicht oder es sich nur um einen Unterpunkt derer handelt.
Diesen Fragen wird anhand der kommunalen Anforderungen und den als
wissenschaftlich fundiert angesehenen Schritten zur Erstellung einer
Infomatikstrategie nach Heinrich [HEIN99] nachgegangen.
In der vorliegenden Arbeit wird viel von "Prozessen" und deren Gestaltung die Rede sein. Zu verstehen ist darunter jeweils der Ablauf eines Arbeitsvorgangs oder die Durchführungsschritte eines Verfahrens, unter dem Gesichtspunkt, was getan werden muß (oder soll), um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Kommunale Verwaltung und e-Government

2.1 Kommunale Aufgaben

2.2 e-Government

2.3 Potenziale

3 Entwicklung einer Informatikstrategie

3.1 Begriff der Strategie

3.2 Informatikstrategie

3.2.1 Situationsanalyse

3.2.1.1 Analyse der Wettbewerbssituation

3.2.1.2 Analyse der Informationsinfrastruktur

3.2.1.3 Umweltanalyse

3.2.1.4 Weitere Analysemöglichkeiten

3.2.2 Strategische Zielplanung

3.2.3 Entwicklung der Informatikstrategie

3.2.3.1 Objekte

3.2.3.2 Charakter

3.2.3.3 Struktur

3.2.3.4 Inhalt

3.2.3.5 Vorgehensweise

3.2.4 Strategische Maßnahmenplanung für das e-Government

3.2.4.1 e-Procurement

3.2.4.2 e-Bürgerbeteiligung

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer e-Government-Strategie für eine Kommunalverwaltung, wobei untersucht wird, inwiefern bestehende Strategiekonzepte aus der Privatwirtschaft auf den öffentlichen Sektor übertragbar sind und welche spezifischen Anforderungen dabei berücksichtigt werden müssen.

  • Analyse kommunaler Verwaltungsstrukturen und deren Transformationspotenziale durch IT.
  • Untersuchung und Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Entwicklung einer Informatikstrategie im kommunalen Kontext.
  • Vertiefende Betrachtung der Prozesse e-Procurement und e-Bürgerbeteiligung als strategische Handlungsfelder.
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren und rechtlicher Rahmenbedingungen für die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Situationsanalyse

Eine systematische Standortbestimmung ist aus Sicht der Strategieentwicklung ein unverzichtbares Element, da nur wenn die strategische Rolle der IF bekannt ist das momentane Leistungspotenzial ermittelt werden kann.

Betrachtet wird an dieser Stelle die informationstechnologische Gesamtsituation im direkten Kontext mit den Unternehmenszielen bzw. dem Leitbild der Verwaltung. An dieser Stelle werden noch keine einzelnen Prozesse bewertet, sondern das Leistungspotenzial an sich bestimmt.

Die Einschätzung des Leistungspotenzials kann mit Hilfe folgender Matrix (Abb. 3) ermittelt werden:

Die kommunale Verwaltung ist unter Typ III (blau) einzuordnen, da momentan: - die IF eine geringe Bedeutung für die Erreichung der "Unternehmensziele" hat - die Bedeutung der IF für die Erreichung der Ziele in Zukunft stark zunehmen wird - der Stellenwert des Informationsmanagements zunimmt - die bisherigen Tätigkeiten sich vornehmlich mit der Schaffung einer leistungsfähigen Informationsinfrastruktur beschäftigten

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Erläutert die Notwendigkeit der Verwaltungsreform und die Rolle der Informatikstrategie als Teil einer übergreifenden Gesamtstrategie.

2 Kommunale Verwaltung und e-Government: Definiert e-Government als Prozess der Modernisierung und untersucht Potenziale für die kommunale Verwaltung.

3 Entwicklung einer Informatikstrategie: Beschreibt den Prozess der Strategieentwicklung nach Heinrich und dessen Anpassung an die Bedingungen einer Kommunalverwaltung.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit, trotz regulatorischer Hemmnisse moderne e-Government-Ansätze schrittweise umzusetzen.

Schlüsselwörter

e-Government, Kommunalverwaltung, Informatikstrategie, Verwaltungsreform, Prozessoptimierung, e-Procurement, e-Bürgerbeteiligung, Strategisches Management, Informationsinfrastruktur, Digitalisierung, Prozessgestaltung, Standortattraktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung einer e-Government-Strategie, die spezifisch auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen einer Kommunalverwaltung zugeschnitten ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Verzahnung von Unternehmens- und Informatikstrategie, die Identifikation von Prozesspotenzialen sowie die praktische Anwendung von E-Government-Technologien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob klassische privatwirtschaftliche Konzepte zur Informatikstrategieentwicklung eins zu eins auf die öffentliche Verwaltung übertragbar sind oder spezifische Anpassungen erfordern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird der wissenschaftlich fundierte Ansatz zur Informatikstrategieentwicklung nach Heinrich herangezogen und kritisch auf seine Anwendbarkeit im öffentlichen Dienst geprüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Fundierung zwei konkrete Prozesse – e-Procurement und e-Bürgerbeteiligung – als Anwendungsbeispiele analysiert und mittels Prozessdiagrammen dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind e-Government, Strategisches Management, Kommunalverwaltung, e-Procurement, Prozessoptimierung und Digitale Signatur.

Warum ist die Analyse der Wettbewerbssituation laut Autorin für Kommunen besonders?

Die Autorin stellt fest, dass Kommunen in hoheitlichen Aufgaben ein Monopol besitzen, weshalb die klassische Wettbewerbsanalyse durch eine Untersuchung von kritischen Erfolgsfaktoren für die Standortattraktivität ersetzt werden sollte.

Was sind die Haupthindernisse für e-Bürgerbeteiligung?

Neben dem "digital divide" nennt die Autorin vor allem rechtliche Unsicherheiten, die fehlende Bereitschaft der Politik zur Aufgabe klassischer Machtstrukturen und den Wunsch, Bestehendes zu bewahren.

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Details

Title
Entwicklung einer e-Government Strategie für eine Kommunalverwaltung
College
University of Würzburg  (BWL und Wirtschaftsinformatik / Weiterbildungsstudiengang Business Integration)
Grade
1,7
Author
Kirsten Hinkel-Käflein (Author)
Publication Year
2001
Pages
101
Catalog Number
V3240
ISBN (eBook)
9783638119641
Language
German
Tags
e-Government Verwaltungsreform
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kirsten Hinkel-Käflein (Author), 2001, Entwicklung einer e-Government Strategie für eine Kommunalverwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3240
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