Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken des Mobile Advertising bezogen auf den Werbe- und Rezipientenmarkt und soll als eine Orientierungshilfe in der mobilen Werbelandschaft sein.
Zunächst werden die Grundlagen des Mobile Advertising mit der Einordnung im Marketing-Mix und den Eigenschaften des Mediums erklärt. Zudem wird das sich ändernde Mediennutzungsverhalten durch die zunehmende Digitalisierung beleuchtet. Darauf aufbauend werden die Nutzerstrukturen zwischen Mobile- und Online-Usern verglichen
und eine Einordnung im Gesamtwerbemarkt gegeben. Im dritten Kapitel werden die Werbemöglichkeiten unterteilt und Besonderheiten der Interaktivität dargestellt.
Ferner werden verschiedene Möglichkeiten der zielgruppengenauen Ansprache durch Targeting und KPI‘s für die Messbarkeit des Kampagnenerfolgs dargestellt. Das
darauffolgende Kapitel befasst sich mit dem mobilen Endgerät als wirkungsstarken Werbekanal und geht besonders auf die Leitfrage der Ausarbeitung ein: „Inwiefern lässt sich die Werbewirkung von mobilen Display Kampagnen auf dem Smartphone nachweisen?“. Das fünfte Kapitel bietet anhand einer SWOT-Analyse die weitere Einteilung von Chancen und Risiken. Abschließend wird ein Fazit gezogen und ein
Ausblick zur weiteren Entwicklung von Mobile Advertising aufgeführt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Mobile Advertising
2.1 Einordnung im Marketing-Mix
2.2 Eigenschaften des Medium Mobile
2.3 Mediennutzungsverhalten der deutschen Bevölkerung
2.4 Nutzerstrukturen des mobilen Nutzers
2.5 Einordnung Mobile Advertising im Gesamtwerbemarkt
3 Werbemöglichkeiten im Mobile Advertising
3.1 Interaktivität von mobiler Werbekommunikation
3.2 Targetingmöglichkeiten
3.3 KPI’s als Bewertung des Kampagnenerfolgs
4 Werbewirkung von Mobile Advertising
5 Chancen und Risiken
6 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken von Mobile Advertising aus der Sicht von Werbungtreibenden und analysiert, inwiefern sich die Werbewirkung von mobilen Display-Kampagnen auf Smartphones nachweisen lässt.
- Einordnung des Mobile Advertising in den klassischen Marketing-Mix
- Analyse des Mediennutzungsverhaltens und der spezifischen Nutzerstrukturen
- Darstellung vielfältiger Werbeformate sowie innovativer Targeting-Methoden
- Messbarkeit von Kampagnenerfolgen mittels Key Performance Indicators (KPIs)
- Bewertung der Werbewirkung durch den Vergleich mit statischen Formaten und crossdigitalen Strategien
Auszug aus dem Buch
3.1 Interaktivität von mobiler Werbekommunikation
Eine Besonderheit bei Mobile Advertising sind die innovativen Werbemöglichkeiten im Bereich von Rich-Media Formaten, die durch den Nutzer interaktiv genutzt werden können. „Rich Media […] bezeichnet erweiterte Funktionen wie Video, Audio oder andere Elemente, die Nutzer dazu bewegen, mit dem Content zu interagieren“.
Eigenschaft: Swipen
Der Einzelhandelskonzern Otto GmbH & Co KG warb in Zusammenarbeit mit der Media-Agentur Pilot Hamburg GmbH & Co. KG für seine Bikinis anlässlich einer Sommerkampagne. Hierbei konnte der Nutzer das Bikinimodel per Swipe-Funktion anhand eines Reglers aus allen Blickwinkeln betrachten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Mobile Advertising im Kontext der zunehmenden Digitalisierung dar und definiert die Leitfrage der Arbeit hinsichtlich der Werbewirkung.
2 Mobile Advertising: Das Kapitel verortet das Medium im Marketing-Mix, beleuchtet das Nutzungsverhalten, vergleicht Nutzerstrukturen und ordnet das Segment im Gesamtwerbemarkt ein.
3 Werbemöglichkeiten im Mobile Advertising: Hier werden unterschiedliche Werbeformate, die Besonderheiten der Interaktivität, verschiedene Targeting-Kriterien sowie relevante KPI-Kennzahlen detailliert vorgestellt.
4 Werbewirkung von Mobile Advertising: Dieser Abschnitt analysiert mittels diverser Studien die Effektivität mobiler Kampagnen, inklusive Vergleichen zwischen Rich-Media-Formaten, statischer Werbung und crossdigitalen Ansätzen.
5 Chancen und Risiken: Mittels einer SWOT-Analyse werden die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Mobile Advertising für werbungtreibende Unternehmen systematisch ausgewertet.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz des Mediums zusammen und gibt einen Ausblick auf technologische Entwicklungen sowie die zukünftige Bedeutung der zielgruppengenauen Werbeansprache.
Schlüsselwörter
Mobile Advertising, Marketing-Mix, Werbewirkung, Rich-Media, Targeting, KPI, Smartphone, Mobile User, Markenkommunikation, Customer Journey, Conversion, Interaktivität, Crossmedia, Digitalisierung, Werbeerinnerung
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema der Hausarbeit?
Die Arbeit untersucht das Mobile Advertising, insbesondere dessen Rolle als Werbekanal und die Chancen sowie Risiken für werbungtreibende Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Einordnung in den Marketing-Mix, den technischen Werbemöglichkeiten, der Zielgruppenansprache durch Targeting und der Messung der Werbewirkung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel besteht darin, die Leitfrage zu beantworten, inwiefern sich die Werbewirkung von mobilen Display-Kampagnen auf dem Smartphone nachweisen lässt.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Auswerten aktueller Studien zum Mediennutzungsverhalten und der Werbewirkung sowie einer SWOT-Analyse zur Bewertung des Mediums.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Marketing-Mix, Nutzertypen), die praktische Vorstellung der Werbeformate und Targeting-Optionen sowie eine empirische Betrachtung der Werbewirkung anhand von Fallbeispielen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wesentliche Begriffe sind Mobile Advertising, Werbewirkung, Targeting, Rich-Media, KPI und Markenkommunikation.
Was besagt das sogenannte „Wurstfinger-Prinzip“?
Es beschreibt ein Usability-Problem bei mobilen Expandables, bei dem Nutzer aufgrund der kleinen Displaygröße versehentlich auf Schließen-Buttons klicken, statt die Anzeige gewollt auszuführen.
Welche Rolle spielt die „crossdigitale Werbeansprache“ für den Erfolg?
Die Kombination von Online- und Mobile-Kampagnen steigert den Werbedruck signifikant und führt zu einer höheren Werbeerinnerung (Recall und Recognition) im Vergleich zu isolierten Einzelmaßnahmen.
- Arbeit zitieren
- Michèle Nemsow (Autor:in), 2016, Mobile Display Advertising. Chancen und Risiken von mobiler Werbung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324030