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Schülerfirmen an Förderschulen. Untersuchungen zu einem didaktischen Konzept

Title: Schülerfirmen an Förderschulen. Untersuchungen zu einem didaktischen Konzept

Examination Thesis , 2004 , 78 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lena König (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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[...] Sie setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Im ersten Teil wird das Thema theoretisch erarbeitet. Es wird geklärt, welches Klientel sich an Förderschulen befindet und was die allgemeinen Ziele der Förderschule sind. Im dritten Kapitel wird der Begriff „Schülerfirma“ von verschiedenen Perspektiven beleuchtet und eine Abgrenzung vorgenommen. In Kapitel vier geht es um die rechtlichen Aspekte einer Schülerfirma. Es wird dargestellt, welche rechtlichen Zusammenhänge und Vorsichtsmaßnahmen in diesem Bereich getroffen werden müssen. Außerdem werden Kriterien zur Wahl der Rechtsform, der Aufsichtspflicht und Empfehlungen für Rechtsformen einer Schülerfirma an Förderschulen aufgestellt und abgegeben. Auf dieser Basis werden in Kapitel fünf didaktisch- methodische Konzeptionen, die sich für die Arbeit mit einer Schülerfirma eignen, vorgestellt. In diesem Kapitel geht es sowohl um grundsätzliche didaktische Fragestellungen als auch um mögliche Methoden und Zielsetzungen in der Arbeit mit einer Schülerfirma an einer Förderschule. Im weiteren Verlauf meiner Arbeit soll in Kapitel 6 ein Lehrplanbezug stattfinden. Dieser Lehrplanbezug ist auch im Hinblick auf die Formulierung weiterer Ziele wichtig. Außerdem werden Themengruppen, Themen und Unterthemen des Lehrplans auf ihre Bedeutung in Verbindung mit einer Schülerfirma überprüft und Themengruppen genannt, die sich für die Arbeit mit einer Schülerfirma eignen. Das 7. Kapitel soll Lernziele, die in der Literatur zu finden sind, veranschaulichen. Diese Ziele werden im weiteren Verlauf der Arbeit teilweise bestätigt, revidiert oder relativiert. Der zweite Teil meiner Arbeit beschäftigt sich mit der Befragung von vier Lehrern und 14 Schülern, die in einer Schülerfirma an einer Förderschule arbeiten. In Kapitel 8 sind zunächst Vorüberlegungen zum praktischen Teil, die methodische Vorgehensweise und die Konzeption der Fragebögen zu erlesen. In Kapitel 9 werden die einzelnen Fragebögen ausgewertet. In den Auswertungen befinden sich teilweise Anmerkungen meinerseits, da mir einige Punkte bei der Auswertung der Fragebögen aufgefallen sind, die ich für wichtig halte. Im Resümee wird versucht ein Konstrukt einer Schülerfirma an Förderschulen zu entwickeln, so dass alle wichtigen Aspekte, von der Gründung bis hin zu didaktischen Konzepten, möglichst alle wichtigen Aspekte einer Schülerfirma an Förderschulen Beachtung gefunden haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. Einleitung

2. Die Förderschule

2.1. Die Förderschule allgemein

2.2. Definition Lernbehinderung

2.3. Die Schüler der Förderschule

2.4. Aufgaben und Ziele der Förderschule

2.4.1. Realisierung der Ziele

3. Zum Begriff Schülerfirma

3.1. Die Juniorfirma

3.2. Die Übungsfirma

3.3. Versuch einer Abgrenzung und Definition

3.3.1. Das Eigeninitiative- Projekt

3.3.2. Das Lehrerzentrierte- Projekt

4. Rechtliche Aspekte einer Schülerfirma

4.1. Grundlage

4.2. Aufsichtspflicht

4.3. Abschluss von Rechtsgeschäften

4.4. Wahl der Rechtsform

4.4.1. Schülerfirmen als Schulprojekte ohne eigenen Rechtsstatus

4.4.2 Schülerfirmen unter dem Dach eines Fördervereins

4.4.3 Schülerfirmen in Partnerschaft mit Institutionen oder Firmen

4.4.4. Schülerfirmen als selbständige Wirtschaftsunternehmen

4.5. Rechtsformen für Schülerfirmen an Förderschulen

5. Didaktisch- methodische Konzeptionen

5.1. Definition Didaktik

5.1.1 Die didaktische Analyse

5.2. Relevante didaktische Konzepte für Schülerfirmen an FöS

5.2.1. Der projektorientierte Unterricht

5.2.2. Der handlungsorientierte Unterricht

5.2.3. Fächerübergreifender Unterricht

6. Die Schülerfirma im Rahmen des bestehenden Lehrplans

6.1 Unterstufe

6.2. Mittelstufe

6.3. Oberstufe

7. Lernziele einer Schülerfirma nach GEYER

8. Vorüberlegungen zur Befragung

8.1. Anliegen der Befragung

8.2. Methodik der Befragungen

8.3. Konzeption der Fragebögen

9. Auswertung der Befragung

9.1. Auswertung der Fragebögen für Schüler

9.1.1. Schulen, Klassen, Hintergrundinformationen

9.1.2. Allgemeine Fragen zur Schülerfirma

9.1.3. Organisatorischer Rahmen

9.1.4. Aufträge und Gewinn

9.1.5. Lernerfolg, Berufsleben

9.1.6. Probleme innerhalb der Firma

9.2. Auswertung der Fragebögen für Lehrer

9.2.1. Schulen, Klassen, Hintergrundinformationen

9.2.2. Allgemeine Fragen zur Schülerfirma

9.1.3. Organisatorischer Rahmen

9.1.4. Aufträge und Gewinn

9.1.5. Lernerfolg, Berufsleben

9.1.6. Probleme innerhalb der Firma

10. Resümee

11. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das pädagogische Konzept der Schülerfirma an Förderschulen theoretisch fundiert zu beleuchten und durch empirische Befragungen von Lehrkräften und Schülern praktische Einblicke in deren Umsetzung und Zielsetzungen zu gewinnen, um daraus Empfehlungen für eine didaktisch sinnvolle Gestaltung abzuleiten.

  • Grundlagen der Förderschule und sonderpädagogische Zielsetzungen.
  • Begriffliche Abgrenzung und Strukturierung von Schülerfirmen (Juniorfirma vs. Übungsfirma).
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Schulleitung.
  • Didaktisch-methodische Konzeptionen (projekt- und handlungsorientierter Unterricht).
  • Lehrplanbezug und Lernzielformulierung für die Unter-, Mittel- und Oberstufe.

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Juniorfirma

„Schülerfirmen, die zum Ziel haben, ihre Produkte und Dienstleistungen am öffentlichen Markt anzubieten, d.h. reale Geschäftsprozesse durchzuführen“13, werden meist als Juniorfirma bezeichnet. Diese Firmen bieten Produkte oder Dienstleistungen auch für schulexterne Kunden an. Die Produkte sind real vorhanden und werden durch einen Verkaufsvorgang an die Kunden veräußert. Auch die angebotenen Dienstleistungen werden tatsächlich ausgeführt und mit dem Kunde abgerechnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Arbeit, das pädagogische Projekt Schülerfirma an Förderschulen wissenschaftlich zu untersuchen.

2. Die Förderschule: Darstellung der Rahmenbedingungen, der Zielgruppe und der allgemeinen sonderpädagogischen Erziehungsziele.

3. Zum Begriff Schülerfirma: Differenzierung zwischen Junior- und Übungsfirmen sowie Abgrenzung der verschiedenen didaktischen Ansätze.

4. Rechtliche Aspekte einer Schülerfirma: Erläuterung der Haftung, Aufsichtspflicht und der möglichen Rechtsformen für schulische Projekte.

5. Didaktisch- methodische Konzeptionen: Vorstellung relevanter Ansätze wie projektorientierter und handlungsorientierter Unterricht für die Arbeit in der Schülerfirma.

6. Die Schülerfirma im Rahmen des bestehenden Lehrplans: Untersuchung der Einbindung in die verschiedenen Schulstufen und fachliche Relevanz.

7. Lernziele einer Schülerfirma nach GEYER: Zusammenstellung der durch die Mitarbeit erreichbaren Kompetenzen und Qualifikationen.

8. Vorüberlegungen zur Befragung: Methodische Erläuterung der schriftlichen Befragung von Schülern und Lehrern zur Erhebung des Status quo.

9. Auswertung der Befragung: Detaillierte Analyse der gesammelten Daten zu organisatorischen Aspekten, Lernerfolgen und aufgetretenen Problemen.

10. Resümee: Zusammenführung der theoretischen Grundlagen mit den empirischen Ergebnissen zu einem Leitfaden für interessierte Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Schülerfirma, Förderschule, Lernbehinderung, handlungsorientierter Unterricht, projektorientierter Unterricht, didaktisches Konzept, Berufsvorbereitung, Juniorfirma, Übungsfirma, Rechtsformen, Kompetenzerwerb, Lehrplanbezug, Sonderpädagogik, Praxisorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das didaktische Konzept von Schülerfirmen an Förderschulen und deren Nutzen für den Kompetenzerwerb und die Berufsvorbereitung der Schüler.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die rechtlichen Rahmenbedingungen, didaktisch-methodische Konzepte, die Einbindung in den Lehrplan sowie die praktische Auswertung mittels Befragungen ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, ein theoretisch fundiertes Bild über die Gestaltung von Schülerfirmen zu entwickeln, das Lehrkräfte bei der Gründung und Begleitung unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch eine empirische Erhebung mittels schriftlicher Fragebögen bei Schülern und Lehrern, die bereits in Schülerfirmen aktiv sind.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung (Begriffe, Recht, Didaktik) und einen praktischen Teil, der die Ergebnisse der Befragung auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schülerfirma, Förderschule, Handlungsorientierung, Projektunterricht, Berufsvorbereitung und sonderpädagogische Förderung.

Wie unterscheidet sich die Juniorfirma von der Übungsfirma?

Die Juniorfirma operiert am realen Markt mit echten Produkten und Dienstleistungen, während die Übungsfirma wirtschaftliche Abläufe fiktiv simuliert.

Warum hält die Autorin die Wahl der Rechtsform für Förderschulen für so wichtig?

Aufgrund des Schutzes der Schule und der eingeschränkten Geschäftsfähigkeit von Minderjährigen ist eine juristische Absicherung unabdingbar, weshalb einfache Rechtskonstrukte wie Schulprojekte empfohlen werden.

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Details

Title
Schülerfirmen an Förderschulen. Untersuchungen zu einem didaktischen Konzept
College
University of Education Ludwigsburg  (Sonderpädagogik Reutlingen)
Grade
2,0
Author
Lena König (Author)
Publication Year
2004
Pages
78
Catalog Number
V32418
ISBN (eBook)
9783638331449
Language
German
Tags
Schülerfirmen Förderschulen Untersuchungen Konzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena König (Author), 2004, Schülerfirmen an Förderschulen. Untersuchungen zu einem didaktischen Konzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32418
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