Die Darstellung der Vor- und Nachteile eines Cash-Pooling Systems, wie auch das Fazit, soll dem Leser eine Wissensplattform bieten, auf deren Basis er sich dann eine eigene Meinung zum Thema Cash-Pooling in einem Konzern bilden kann.
Nach der Einführung in die Thematik und der darauf erfolgten Zielsetzung der Arbeit, beschäftigt sich der zweite Abschnitt mit dem Finanzmanagement in einem Konzern. Dabei wird zunächst der Konzern als solcher definiert, bevor im Anschluss daran, das Finanzmanagement und das Cash Management, samt zwei seiner Instrumente, vorgestellt werden. Im dritten und vierten Kapitel wird das Kernthema dieser Arbeit, das Cash-Pooling, eingehend untersucht. Hier stehen zuerst das Wesen, die Funktionen und die Geschichte des Cash-Pooling im Blickpunkt. Nachfolgend werden die Grundstruktur und zwei mögliche Organisationsstrukturen eines Cash-Pooling Systems veranschaulicht, bevor zum Ende des dritten Abschnitts wiederum zwei verschiedene Durchführungsarten des Cash-Pooling konkretisiert werden. Im vierten Kapitel werden dann ausschließlich die Vorteile und Nachteile bzw. Risiken der Einführung eines Cash-Pooling eruiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Einführung in die Thematik
- 1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
- 2. Finanzmanagement im Konzern
- 2.1 Begriffsdefinition Konzern
- 2.2 Finanzmanagement im Konzern
- 2.3 Aufgaben und Instrumente des Cash Managements
- 2.3.1 Netting
- 2.3.2 Matching
- 3. Cash-Pooling
- 3.1 Wesen und Funktion des Cash-Pooling
- 3.2 Geschichte des Cash-Pooling
- 3.3 Grundstruktur
- 3.4 Mögliche Organisationsstrukturen
- 3.5 Arten des Cash-Pooling
- 3.5.1 Effektives Cash Pooling
- 3.5.2 Notional Cash Pooling
- 4. Vorteile und Nachteile bzw. Risiken des konzernweiten Cash-Pooling
- 4.1 Vorteile
- 4.1.1 Reduktion der Fremdmittelaufnahme
- 4.1.2 Verminderung der Liquiditätsreserve
- 4.1.3 Verbesserung der Verhandlungsposition
- 4.2 Nachteile bzw. Risiken
- 4.2.1 Übernahme der Bonitäts- und Insolvenzrisiken
- 4.2.2 Gefährdung der selbstständigen Liquiditätsversorgung
- 4.2.3 Fehlen einer effektiven externen Überwachung
- 5. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Cash-Pooling im Konzern. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile des Cash-Pooling aus der Sicht eines Konzernunternehmens darzustellen. Dabei werden die Funktionsweise, die verschiedenen Arten des Cash-Pooling und die relevanten Risiken und Chancen beleuchtet.
- Begriffsdefinition und Funktionsweise von Cash-Pooling
- Vorteile und Nachteile des Cash-Pooling für Konzerne
- Risiken und Chancen im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling
- Verschiedene Arten des Cash-Pooling und ihre Anwendung
- Relevanz des Cash-Pooling in der modernen Finanzwelt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Cash-Pooling ein und erläutert die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Finanzmanagement im Konzern, insbesondere mit der Bedeutung des Cash Managements und den Instrumenten wie Netting und Matching. Im dritten Kapitel wird das Cash-Pooling näher betrachtet, einschließlich seiner Funktionsweise, Geschichte, Organisationsstrukturen und Arten. Das vierte Kapitel analysiert die Vor- und Nachteile sowie die Risiken des konzernweiten Cash-Pooling. Die Arbeit wird mit einem Fazit abgeschlossen.
Schlüsselwörter
Cash-Pooling, Konzernfinanzmanagement, Liquiditätsmanagement, Finanzinstrumente, Netting, Matching, Risiken, Chancen, Effizienz, Unternehmensfinanzierung, Fremdmittelaufnahme.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Cash-Pooling?
Cash-Pooling ist ein Instrument des Liquiditätsmanagements im Konzern, bei dem die Liquiditätssalden verschiedener Tochtergesellschaften auf einem Zentralkonto gebündelt werden.
Was ist der Unterschied zwischen effektivem und fiktivem (notional) Cash-Pooling?
Beim effektiven Cash-Pooling findet ein realer Geldtransfer statt. Beim fiktiven Cash-Pooling (Notional Pooling) werden die Salden nur zinsmäßig verrechnet, ohne dass das Geld physisch bewegt wird.
Welche Vorteile bietet Cash-Pooling für einen Konzern?
Vorteile sind die Reduktion von Bankgebühren, eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Banken, die Minimierung der Fremdmittelaufnahme und ein optimierter Zinsertrag.
Welche Risiken sind mit Cash-Pooling verbunden?
Risiken umfassen rechtliche Probleme (z.B. Kapitalerhaltungsvorschriften), das Insolvenzrisiko des Poolführers und die Gefährdung der eigenständigen Liquiditätsversorgung der Tochtergesellschaften.
Was versteht man unter „Netting“ im Cash Management?
Netting ist die Verrechnung von gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzerngesellschaften, um die Anzahl der Zahlungsströme zu reduzieren.
Wie hat sich die Geschichte des Cash-Pooling entwickelt?
Das System entstand aus dem Bedürfnis internationaler Konzerne, ihre global verstreute Liquidität effizienter zu steuern und Währungsrisiken sowie Zinskosten zu senken.
- Citar trabajo
- Kirill Lochbaum (Autor), 2015, Cash-Pooling in einem Konzernunternehmen Darstellung der Vor- und Nachteile, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324208