Adaption einer Oper zu einem Musical. Vergleich der Oper "La Bohème" mit dem Musical "Rent"


Hausarbeit, 2016
25 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Giacomo Puccini und seine Oper La Bohème
2.1 Das Leben Giacomo Puccinis
2.2 Der Begriff „Bohème“
2.3 Die Entstehung von La Bohème
2.4 Die Charaktere von La Bohème
2.5 Der dramaturgische und musikalische Aufbau von La Bohème

3 Jonathan Larson und sein Musical Rent
3.1 Das Leben Jonathan Larsons
3.2 Die Entstehungsgeschichte von Rent
3.3 Die Themen von Rent
3.4 Die Charaktere von Rent
3.5 Der dramaturgische und musikalische Aufbau von Rent
3.6 Die Rezeption von Rent

4 Fazit

Quellen

1 Einleitung

La Bohème ist heute noch das erfolgreichste italienische Bühnenstück nach Verdis Aida. Rent wurde eines der erfolgreichsten Musicals am Broadway. Es erhielt u. a. den Pulitzer Preis für das beste Drama, 1996 vier Tony Awards in den Kategorien „Best Book of a Musical“, „Best Performance by a Featured Actor“, „Best Original Score“ und „Best Musical“.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Oper aus dem 19. Jahrhundert in ein Musical und in das 20. Jahrhundert übertragen wurde. Welche Parallelen und welche Unterschiede sind im Werk vorhanden? Welche Parallelen finden sich außerdem zwischen Puccinis und Larsons Leben?

Kapitel 2 schildert das Leben Puccinis und erklärt den Begriff der „Bohème“. Außerdem untersucht es die Entstehung der Oper, seine Charaktere und den dramaturgischen und musikalischen Aufbau. Kapitel 3 untersucht vergleichend zu Kapitel 3 das Leben Jonathan Larsons, die Entstehungsgeschichte von Rent, welche Themen in dem Musical angesprochen werden und wie die Charaktere und der dramaturgische und musikalische Aufbau gestaltet sind. Geschlossen wird mit einer kurzen Darstellung, wie das Musical von Publikum und Kritik angenommen wurde, und dem Fazit im vierten Kapitel.

2 Giacomo Puccini und seine Oper La Bohème

2.1 Das Leben Giacomo Puccinis

Giacomo Puccini wuchs in einer Musikerfamilie in dem italienischen Ort Lucca auf. Sein Vater gab ihm bereits im Alter von fünf Jahren Orgelunterricht. Der Vater stirbt, als Giacomo sechs Jahre alt ist. Mit zehn Jahren tritt Giacomo als Chorknabe in den Chor von San Martino und San Michele, die Kirche, die später in seiner Oper La Bohème am Anfang des dritten Bildes zitiert wird, ein. Die finanzielle Situation seiner Familie ist schwierig, weshalb er in mehreren Kirchen Orgel spielen und die Familie mit ernähren muss. Im Alter von 22 Jahren beginnt Giacomo am Conservatorio Reale in Mailand zu studieren, finanziert durch ein Stipendium von Königin Margherita und durch einen Großonkel. Er lebt hier ein Leben eines wahren Bohèmiens: Er hat einige Liebesaffären, für die er Liebeslieder schreibt, mit seinen Freunden hält er sich nächtelang in Kneipen und in der Galleria Umberto – einem Treffpunkt der Künstler und der eleganten Welt – auf. Geld hatte er kaum, er fror, hungerte, studierte und komponierte nächtelang Musik. Gemeinsam wohnte er mit zwei Freunden in einer heruntergekommenen Bude. Er liebte das aufregende Leben auf den Straßen Mailands, vor allem die Plätze, an denen sich die elegante Welt und die Künstler aufhielten.[1]

In seiner Oper La Bohème hat er teilweise sein eigenes Studentenleben dargestellt. Doch ein echter Bohèmien war Puccini nicht: Er war nicht antibürgerlich eingestellt, liebte den Luxus und lebte durch seine Opern in materiellem Wohlstand.[2]

2.2 Der Begriff „Bohème“

Als Bohèmiens wurden seit dem 15. Jahrhundert in Frankreich Sinti und Roma bezeichnet, die über Böhmen nach Frankreich eingewandert waren. Diese Zugereisten verdienten ihr Geld als fahrende Musikanten und Gaukler. Im 17. Jahrhundert bezeichnete man mit dem Wort „Bohèmien“ „alle nicht seßhaften, mehr oder weniger verwahrlosten, scheinbar unbekümmert und ungebunden lebenden Menschen“. Gut angesehen waren sie beim Bürgertum nicht. Bohèmes galten als unzuverlässig und liederlich, sittenlos und unmoralisch.[3]

Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts gab es durch die Bourgeoisie in Frankreich einen wirtschaftlichen Aufschwung, der junge Künstler nach Paris, dem kulturellen Zentrum des Landes, lockte. Sie hofften, hier mit ihrer Kunst ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch es hatte nur Kunst, die kommerziell verwendet werden konnte und daher einem bestimmten allgemeinen Geschmack zu entsprechen hatte, eine Chance, erfolgreich verkauft zu werden. Künstler, die diesen Geschmack nicht bedienen wollten, wurden an den Rand der Gesellschaft gedrängt und lebten in prekären Verhältnissen. Sie waren die neue Bohème. Sie verachteten das Bürgertum und dessen Lebenswandel, dessen moralische Prinzipien und gaben sich durch die Verachtung betont ungebunden vom Bürgertum. Doch blieb es bei dieser Verachtung. Diese selbst führte zu keinem Ziel. Die geistige Basis der Bohème war die Aufklärung, der Geniekult und die Individualisierung des Künstlers. Selbstverständlich war sie nicht nur in Paris anzutreffen, sondern entwickelte sich auch in Mailand nach 1860.[4]

2.3 Die Entstehung von La Bohème

Zu der Oper ließ sich Puccini vor allem von Henri Murgers Roman Scènes de la Vie de Bohème inspirieren. Vor allem die Figuren der Mimi und der Francine aus dem Buch faszinierten ihn, und er vereinte diese beiden Figuren zu einer, zur Mimi. Diese sollte von vornherein die Hauptrolle in seinem Musikwerk spielen.[5]

Die Arbeiten an dem Werk begannen 1893. Das Libretto erarbeiteten der impulsive Luigi Illica und der besonnene Giuseppe Giacosa. Es dauerte mehr als drei Jahre und viel Mühe und Nerven, bis die Oper fertig war. Puccini ließ die Librettisten den Text immer und immer wieder umschreiben. Vor allem war es schwer für die Librettisten, weil sie teilweise den Text zur schon komponierten Musik dichten sollten.[6] Giacosa verzweifelte an dieser Arbeit und wollte aus dem Projekt aussteigen, tat dies aber schließlich doch nicht.[7]

Am 10. Dezember 1895 wurde das Werk vorerst beendet und gebührend mit Essen und Wein gefeiert. Doch auch nach der Uraufführung setzte Puccini Änderungen in der Partitur und im Libretto.[8]

2.4 Die Charaktere von La Bohème

Die vier Bohémiens der Oper – Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard – haben ihre Vorbilder in Puccinis eigener Bohème-Zeit: Es waren junger Künstler, mit denen er in Mailand lebte. Rodolfo verkörpert Puccini selbst, Marcello ist inspiriert von seinem ehemaligen WG-Partner Pietro Mascagni. Ruggero Leoncavallo, der selbst eine Oper mit Namen La Bohème schrieb, die fünfzehn Monate nach Puccinis Werk uraufgeführt und heute kaum bekannt ist, wird durch Colline verkörpert; Schaunard schließlich ist Alberto Franchetti.[9]

Im zweiten Bild befinden sich die Fünf auf dem Platz vor dem Café Momus, auf dem es zugeht wie auf einem Rummel. Überall werden Spielsachen, Kleidung, Schmuck und Süßigkeiten angeboten. Hier schon beginnt Rodolfo eifersüchtig zu werden: Er möchte nicht, dass Mimi mit anderen Männern flirtet. Sie versichert ihm, sie wolle nur ihn. Diese Beziehung macht sehr schnell Fortschritte und zeigt die Charaktere: Rodolfo ist ein sehr eifersüchtiger Mensch, der schnell andere Menschen an sich binden möchte, Mimi ist eine sehr treue Frau, die sich sehr schnell binden lässt. Endlich im Café angekommen, stellt Rodolfo Mimi seinen Freunden vor. Mimi ist eine leise, zurückhaltende, schüchterne, fast zerbrechliche Frau. Eine femme fragile.[10]

Mit ihrem lauten Auftritt im Café Momus beherrscht Musetta die ganze Szenerie. Die Männer liegen ihr zu Füßen, Musetta genießt diese Aufmerksamkeit, möchte aber vor allem Marcello auf sich aufmerksam und eifersüchtig machen. Sie behandelt ihren Liebhaber Alcindoro, den Stadtrat, wie ein Schoßhündchen. Sie ist laut, frech, exzentrisch. Musetta ist, als Gegensatz zu Mimi, eine starke, emanzipierte, sexuell sehr aufgeschlossene Dame. Sie liebt den Luxus und verführt reihenweise Männer. Doch lässt sie sich ungern von einem Mann einnehmen oder gar an einen binden. Sie ist eine typische femme fatale. Genau daran verzweifelt Marcello, aber das reizt ihn auch. Und obwohl sie ungern ihre Zuneigung und der Wunsch nach einer festen Bindung zu Marcello zugeben oder gar zeigen möchte, tut sie doch alles, um seine Aufmerksamkeit, Eifersucht und Liebe zu wecken. Sie zieht ihn an und stößt ihn gleichzeitig von sich fort. Eine Frau der Gegensätze. Ihr Walzer („Musettas Walzer“) ist voll Sinnlichkeit, Fröhlichkeit und Energie. Doch zum Ende der Oper zeigt sie ihre zweite Seite, ihre warmherzige, fürsorgliche, fromme Weiblichkeit.[11]

Marcello ist Romantiker und Macho in Einem. Er gibt sich auf dem Weihnachtsmarkt als der große Verführer, indem er sich gleich zwei Mädchen anlacht, doch scheint er mit seiner lauten Art nur eine Verletzung übertönen zu wollen: Die Verletzung, die ihm Musetta zugefügt hat, als sie ihn verließ. Im Café Momus aber, als die beiden wieder aufeinandertreffen, kann er kaum an sich halten, seine Freunde sollen ihn an einen Stuhl binden. Musetta schafft es, ihn eifersüchtig zu machen, und sie umarmen sich leidenschaftlich. Der Romantiker in Marcello wurde wieder geweckt. Im dritten Bild haben sie einen Streit, Marcello ist rasend eifersüchtig auf Musetta, weil sie mit anderen Männern gelacht und geflirtet hat. Er möchte sie ganz für sich. Doch Musetta lässt sich, anders als Mimi, nicht einfangen. Marcello und Musetta als Liebespaar sind dem Liebespaar Mimi und Rodolfo gegenübergestellt: Das praktische, am Ende vereinte gegen das hochromantische tragische Liebespaar.[12]

Colline ist ein Mann des Geistes – eben der Philosophie –, der mit der Liebe nicht viel am Hut hat. Er ist der Bärtige, der „Bär“, wie er von Marcello im ersten Bild genannt wird. Leicht behäbig, aber vor allem der Ruhepol in dieser Oper und in seinem Freundeskreis, passend dazu singt er im Bass. Sein großes Herz zeigt er im letzten Bild, als er im Winter seinen liebgewonnenen Mantel verkauft, um Mimi Medizin und den Muff zu kaufen.[13]

Der Musiker Schaunard ist wie Colline eine Art Kommentator des Geschehens. Er kommt erst in die Handlung, als diese schon am Laufen ist, und hat kaum große Momente. Sein erster Auftritt, als er das Essen, das Brennholz und das Geld bringt, ist sein größter; und selbst dort wird er von seinen Freunden kaum beachtet, als er seine Geschichte, wie er an die Dinge kam, erzählt. Puccini wollte ihn ein Solo im letzten Akt singen lassen, ein Trinklied; doch wurde dies vor der Uraufführung gestrichen.[14]

Benoît schließlich ist ein kleiner Charakter, an sich und in der Oper. Er besitzt keine hohen Werte, keine edle Leidenschaft, er versucht, vom Leben so viel zu erhalten wie nur möglich, was aber meist sehr wenig ist: Er ist unglücklich verheiratet, seine Mieter bezahlen nicht, er muss sich von ihnen Unmoral vorwerfen lassen und wird aus der Wohnung, deren Eigentümer er ist, hinausgeworfen. So ist denn auch sein Auftritt ein kurzer.[15]

2.5 Der dramaturgische und musikalische Aufbau von La Bohème

Das Hauptthema der Oper, das alle anderen Themen umfasst, ist die Kürze des Lebens bzw. der Tod.[16] Weitere große Themen sind die Liebe, die Kälte und die Wärme. Die Bohèmiens Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline leben den Augenblick so intensiv wie nur möglich, verachten die Gesellschaft und lieben geradezu das arme Leben des Künstlers. Puccini romantisiert in seiner Oper diese prekäre Künstler-Dasein.

Die Oper beginnt mit Rodolfo, einem Dichter, und Marcello, einem Maler, in der ärmlichen Dachkammer eines Pariser Mietshauses, in der sie wohnen. Es ist Heiligabend, die beiden Künstler frieren, weil sie kein Geld für Brennholz haben, kein Geld, um etwas zu essen zu kaufen. Doch verzweifeln sie nicht an dieser Situation. Dieses harte Künstlerleben ist romantisch verklärt und sie tun das Beste aus ihrer Situation. Damit sie es warm haben, verheizen sie Rodolfos Theaterstück, das der gerade schreibt. Die zwei Freunde Colline und Schaunard kommen hinzu. Gemeinsam wollen sie in ihr Stamm-Café, das Café Momus, gehen und Weihnachten feiern. Rodolfo möchte noch einen Zeitungsartikel beenden und schickt seine Freunde vor auf die Straße. Alleine in der Dachkammer fällt ihm nichts ein, was er in den Artikel schreiben könnte, er bleibt uninspiriert. Da klopft Mimi, seine Nachbarin, an die Tür und erbittet Feuer für ihre Kerze. Ihr fällt der Schlüssel zu ihrer Wohnung aus der Hand und sie bittet Rodolfo, mit ihr den Schlüssel zu suchen. Er findet diesen, steckt ihn aber schnell ein und tut so, als habe er diesen nicht gefunden. Während des Suchens berühren sich ihre Hände. Ein elektrisierender Moment. Er spürt ihre kalte Hand, nimmt diese in seine Hände und möchte sie wärmen. Der Gesang „Che gelida manina“, das eiskalte Händchen, verweist einerseits auf Mimis Situation, keine Wärme zu erhalten – weder von einem Feuer, noch von einem menschlichen Wesen –, andererseits auf ihre Schwachheit, ihre Krankheit, den späteren Tod. Hier werden das Ende der Oper und das Ende von Mimi schon vorweggenommen, wenn auch der Zuschauer und die Bühnencharaktere davon noch nichts ahnen. Nur ihr Schwächeanfall lässt eine Irritation zu und ein leichtes Bangen um sie. Mimi und Rodolfo verlieben sich in dieser Szene ineinander. Sie werden aber von unten von Rodolfos Freunden, die immer noch auf der Straße warten, gestört. Sie rufen nach Rodolfo, er solle herunterkommen, sie wollen ins Café. Rodolfo lädt Mimi ein, mit ihnen zu gehen; sie willigt ein, und gemeinsam machen sie sich auf den Weg.

[...]


[1] Knessl, Lothar (Hg.) (1994): Die Bohème. Wiener Volksoper. Wien. O. S.

[2] Knessl 1994: o. S.

[3] Knessl 1994: o. S.

[4] Ebd.

[5] Ebd.

[6] Adami, Giuseppe (Hg.) (1948): Giacomo Puccini. Briefe des Meisters. Lindau-Bodensee: Frisch & Perneder. S. 70 f.

[7] Adami 1948: 72.

[8] Ashbrook, William (1985): The operas of Puccini. Ithaca: Cornell University Press (Cornell paperbacks). S. 65.

[9] Handt, Herbert: Bohemian quartet: how ‚La Boheme‘ reflects Puccini’s early days in Milan. In: Opera News.

[10] Csampai, Attila; Puccini, Giacomo (1981): Giacomo Puccini: La Bohème. Texte, Materialien, Kommentare. Orig.-Ausg. Reinbek: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (Rororo rororo Sachbuch, 7405). S. 15 ff.

[11] Roth, Olaf (2012): Puccini, La Bohème. Kassel, Leipzig: Bärenreiter; Henschel (Opernführer kompakt). S. 86.

[12] Roth 2012: S. 82.

[13] Roth 2012: S. 63.

[14] Roth 2012: S. 73.

[15] Roth 2012: S. 74.

[16] Arnesen, Iris J. (2009): The romantic world of Puccini. A new critical appraisal of the operas. Jefferson, NC: McFarland & Co. S. 76.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Adaption einer Oper zu einem Musical. Vergleich der Oper "La Bohème" mit dem Musical "Rent"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Theaterwissenschaftliches Institut (TWM))
Veranstaltung
Das Musical und seine Ursprungstexte Roman, Film und Wirklichkeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V324312
ISBN (eBook)
9783668234611
ISBN (Buch)
9783668234628
Dateigröße
766 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
La Bohème, Musical, Oper, Puccini, Broadway, Bühnenstück, Verdi
Arbeit zitieren
Manuel Kröger (Autor), 2016, Adaption einer Oper zu einem Musical. Vergleich der Oper "La Bohème" mit dem Musical "Rent", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324312

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