"Zähne, Emotionen und der Organismus als kybernetisches System" soll den gesundheitlichen Zusammenhang zwischen den Zähnen und der Erkrankungen seelischer sowie körperlicher Natur aufzeigen. Im Weiteren möchte ich versuchen, Teile des Wissens aus der östlichen und westlichen Naturheilkunde zu vereinen. Meiner Meinung nach sollte das Wissen beider Richtungen transparent und übergreifend -im Sinne des ganzheitlichen Gesundheitsgedanken- eingesetzt werden können, da beide Richtungen sehr gute Ansätze und Lösungen zur Heilung haben. Der menschliche Organismus ist ein in sich geschlossenes und voll umfänglich verbundenes System, das sowohl auf äussere wie auch innere Reize zu reagieren vermag. Aus dieser Tatsache erscheint die Gesundheit der Zähne von sehr grosser Bedeutung.
1.2 Motivation
Immer schon haben mich kybernetische Systeme und ihre Zusammenhänge interessiert. Dabei faszinieren mich vor allem Abhängigkeiten, Reaktionen und Einflüsse eines gesamten Systems. Der menschliche Organismus ist dabei wohl das grösste kybernetische System, einerseits durch seine Komplexität und anderseits durch seine ständige Wandlungsfähigkeit. Durch meine Tätigkeit mit Neuralkinesiologie spielen gesunde Zähne sowie die Regulationsfähigkeit des menschlichen Körpers eine zentrale Rolle. Immer wieder stelle ich fest, wenn Patienten mit einer Krankheit in unsere Praxis kommen und z.B. ein Zahnherd haben, wie schnell sie genesen, wenn der Herd behoben werden kann. Interessant dabei ist vor allem die Suche nach möglichen Zusammenhängen zu einer Störung oder Erkrankung.
An dieser Stelle möchte ich ein Beispiel aus der Praxis beschreiben, dass sich im Januar 2001 in unserer Praxis zugetragen hat. Eine Frau Anfang 60 mit folgenden Symptomen: Abgeschlagenheit mit extremer Antriebslosig- und Müdigkeit Labor Leberwerte GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, leberspezifisches Enzym) Wert bei 76 U/L Starke rheumatische Schmerzen in den Armen sowie in den Händen die auch angeschwollen waren.
Inhaltsverzeichnis
1.1 Zieldefinition
1.2 Motivation
1.3 Einleitung
2.1 Grundlagen
3.1 Das Biologische Grundsystem
3.2 Das Stichphänomen
3.3 Funktionelle Einheit von Zelle und Extrazellulärraum
3.4 Störfelder und Herde
3.5 Das Sekundenphänomen
4.1 Zähne und ihre Zugehörigkeit zum Organismus
4.2 Der Ober- und Unterkiefer
4.2 Schneidezahn 1.1 & 2.1 im Oberkiefer
4.3 Schneidezahn 1.2 & 2.2 im Oberkiefer
4.4 Eckzahn 1.3 & 2.3 im Oberkiefer
4.6 Backenzahn 1.4 & 2.4 im Oberkiefer
4.7 Backenzahn 1.5 & 2.5 im Oberkiefer
4.8 Mahlzahn 1.6 & 2.6 im Oberkiefer
4.9 Mahlzahn 1.7 & 2.7 im Oberkiefer
4.10 Weisheitszahn 1.8 & 2.8 im Oberkiefer
4.11 Schneidezahn 3.1 und 4.1 im Unterkiefer
4.12 Schneidezahn 3.2 & 4.2 im Unterkiefer
4.13 Eckzahn 3.3 & 4.3 im Unterkiefer
4.14 Backenzahn 3.4 & 4.4 im Unterkiefer
4.15 Backenzahn 3.5 & 4.5 im Unterkiefer
4.16 Mahlzahn 3.6 & 4.6 im Unterkiefer
4.17 Mahlzahn 3.7 & 4.7 im Unterkiefer
4.18 Weisheitszahn 3.8 & 4.8 im Unterkiefer
5.1 Testverfahren
5.1.1 - Neuralkinesiologie
5.1.2 - EAV Testung
5.1.3 - Neuraltherapie
6.1 Schlussfolgerung
Zielsetzung und Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die gesundheitlichen Zusammenhänge zwischen den Zähnen und körperlichen sowie seelischen Erkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive zu beleuchten und dabei östliche sowie westliche naturheilkundliche Ansätze als kybernetisches System zu vereinen.
- Die Erforschung des menschlichen Körpers als kybernetisches System unter Einbeziehung des biologischen Grundsystems.
- Die Analyse der Zähne und ihrer Zugehörigkeit zum Organismus anhand ihrer energetischen und familiensystemischen Hintergründe.
- Die Untersuchung von Störfeldern und Herden in Bezug auf ihre pathologischen Fernwirkungen auf den Organismus.
- Die Darstellung bewährter Testverfahren wie Neuralkinesiologie, EAV-Testung und Neuraltherapie zur Identifikation dieser Störfelder.
Auszug aus dem Buch
3.3 Funktionelle Einheit von Zelle und Extrazellulärraum
Zellen stehen mit ihrer Umgebung in wechselseitiger Beziehung. Das Meerwasser ist das primäre Regulationssystem des Einzellers; dem entspricht die ionale Zusammensetzung des strukturierten Extrazellulärraumes mehrzelliger Organismen. Das eine Zelle umgebene Milieu bildet beim Mehrzeller eine strukturierte Grundsubstanz (extrazelluläre Matrix), die wesentlich die genetische Expressivität (Ausprägungsgrad einer Erbanlage) einer Zelle bestimmt. Makroskopisch ist die Organisation der Grundsubstanz durch Binde- und Stützgewebe sowie das Blut zu veranschaulichen. Molekularbiologisch handelt es sich dabei um Zuckerpolymeren (Verbindung aus Riesenmolekülen), die frei oder in verschiedenen Protein- und Lipidbindungsformen Zwischenzellsubstanz und den jeweiligen individuellen Zuckeroberflächenfilm einer Zelle bilden.
Die Zellen des Grundgewebes, die Fibrozyten und die Makrophagen, sind phylogenetisch (die Stammesgeschichte von Lebewesen betreffend) die ältesten Zellen. Die Fibrozyten bilden die strukturierte Grundsubstanz während die Makrophagen in der Lage sind, die Grundsubstanz wieder abzubauen. Neben den Fibrozyten sind die Makrophagen die wichtigsten Zellen des Grundsystem. Sie können einerseits Grundsubstanz abbauen und andererseits phagozytierend und warnend Informationen aufnehmen und weitertragen zu gegenseitiger Beeinflussung von Zellen, Enzymen und Botenstoffen. Durch diese Vernetzung entsteht eine vielfältige Reaktions-, Anpassungs- und Leistungsfähigkeit des Systems und des gesamten Organismus.
Zusammenfassung der Kapitel
1.1 Zieldefinition: Aufzeigung der gesundheitlichen Zusammenhänge zwischen Zähnen und Krankheiten sowie der Wunsch, östliche und westliche Naturheilkunde zu vereinen.
1.2 Motivation: Beschreibung des Interesses an kybernetischen Systemen und ein konkretes Praxisbeispiel für den Heilungserfolg durch Sanierung von Zahnstörfeldern.
1.3 Einleitung: Erörterung des Spannungsfeldes zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin sowie die Bedeutung von Meridianen und Zahnherden.
2.1 Grundlagen: Vorstellung der Bio-physikalischen, Bio-chemischen und Bio-energetischen Ebene als vernetztes System im Körper.
3.1 Biologisches Grundsystem: Erläuterung der Bedeutung des retikulären Bindegewebes als Informations- und Regulationsnetzwerk des gesamten Organismus.
3.2 Das Stichphänomen: Beschreibung der Gesamtreaktion des Körpers auf den Einstichreiz als messbarer Indikator für Regulationsvorgänge.
3.3 Funktionelle Einheit von Zelle und Extrazellulärraum: Darstellung der Bedeutung des Extrazellulärraums als Filter- und Speichersystem für Nährstoffe und Informationen.
3.4 Störfelder und Herde: Definition von Herden als permanente Dauerbelastung des Grundsystems, die an entfernten Stellen Symptome auslösen können.
3.5 Das Sekundenphänomen: Erklärung der sofortigen Schmerzlinderung durch gezielte Störfeldtherapie bei Patienten.
4.1 Zähne und ihre Zugehörigkeit zum Organismus: Einführung in die Einteilung des Gebisses und den Bezug zu seelisch-geistigen sowie familiensystemischen Hintergründen.
4.2 Der Ober- und Unterkiefer: Aufteilung des Kiefers in Quadranten zur diagnostischen Zuordnung von Lebensumständen und vererbten Problemen.
Schlüsselwörter
Zähne, Emotionen, kybernetisches System, Störfelder, Herde, Grundsystem, Neuralkinesiologie, Neuraltherapie, Regulationsfähigkeit, Bindegewebe, Meridiane, Ganzheitliche Medizin, Zahnherde, Bioresonanz, Familiensystem
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den Zusammenhang zwischen der Zahngesundheit und körperlichen sowie seelischen Erkrankungen unter Einbeziehung ganzheitlicher Heilmethoden.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind das biologische Grundsystem, die Wirkung von Zahnstörfeldern und die Bedeutung familiensystemischer Einflüsse auf den Krankheitsverlauf.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kranke Zähne als Teil eines kybernetischen Systems den gesamten Organismus beeinflussen und durch ganzheitliche Ansätze saniert werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Der Autor stützt sich auf neuralkinesiologische Testverfahren, Elektroakupunktur nach Voll (EAV) sowie die Neuraltherapie zur Identifikation und Entstörung von Zahnherden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Grundsystem sowie eine detaillierte Analyse der einzelnen Zähne, deren Organbezüge und familiensystemische Zuordnungen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind "Störfeld", "Grundsystem", "Kybernetik" und "ganzheitliche Zahnmedizin".
Was genau bedeutet "das Sekundenphänomen" im Kontext der Arbeit?
Es bezeichnet die sofortige Besserung von Schmerzen an weit entfernten Körperstellen unmittelbar nach der Behandlung eines identifizierten Störfeldes.
Wie werden Zähne und familiäre Hintergründe miteinander verknüpft?
Der Autor sieht Zähne als Spiegelbild emotionaler und familiensystemischer Ereignisse, wobei spezifische Zähne bestimmten Ahnenreihen oder Lebensereignissen zugeordnet werden.
- Arbeit zitieren
- Oliver Nyaguy (Autor:in), 2003, Zähne und Emotionen und der Organismus als kybernetisches System, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32434