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Supersize Zero. Magersucht als Schönheitsideal der Modewelt und westlichen Gesellschaft?

Title: Supersize Zero. Magersucht als Schönheitsideal der Modewelt und westlichen Gesellschaft?

Term Paper , 2016 , 11 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Ahmet Fejzulahi (Author)

Sociology - Miscellaneous
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Das Idealbild einer extrem schlanken, weiblichen Silhoutte ist in der heutigen Zeit immer häufiger in der Modebranche als auch in der gesamten westlichen Gesellschaft auffindbar. Demnach entwickelte sich das schlanke Idealbild einer Frau zum Trend. Hierbei erschließt sich die Frage: Inwiefern lässt sich der stetig bleibende Trend des Bedürfnisses bestimmter Gruppen dieser gesonderten Gesellschaft (extrem) schlank zu sein, erschließen? Ist dies zurück zu führen auf die Modebranche, die noch immer im direktem Kontakt zu dieser Thematik steht, oder spielen auch aktuelle mediale Plattformen mit bei der Rolle, diesen fragwürdigen Trend zu verbreiten.

Um dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen, wurden Argumente und Meinungen führender Designer, sowie Untersuchungen verschiedener moderner medialer Plattformen, wobei hier der Fokus auf die wohl größte Plattform das Internet gelegt wurde, aufgelistet und analysiert. In Folge dessen also Unternehmen, bzw. Designer die das umstrittende Idealbild entweder klar befürworten, oder aber strikt dagegen wirken wollen.

Ziel ist es hierbei klar heraus zu filtern, woher dieser Trend stammt und wie in etwa das Potenzial der Beständigkeit abzuschätzen ist. Da im Allgemeinen der ästhetische Wert weiblicher Idealbilder, je nach Kontinent bzw. Kultur stark schwanken und somit sehr unterschiedlich sein kann, wurden folgende Untersuchungen innerhalb der westlichen Gesellschaft eingegrenzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Gesellschaftliche Hintergründe weiblicher Schönheitsideale

1.1 Gesellschaftliche Entwicklung weiblicher Ideale der westlichen Welt

1.2 Gewicht und Gesundheit

2. Verherrlichung von „Supersize Zero“ in der Modebranche

2.1 „Runde Frauen will niemand sehen“ (Karl Lagerfeld)

2.2 „Ich finde das lächerlich“ (Marc Jacobs)

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des „Supersize Zero“-Trends und dessen Einfluss auf weibliche Schönheitsideale innerhalb der westlichen Gesellschaft und Modebranche. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Ursprüngen dieses Bedürfnisses nach extremer Schlankheit und der Rolle der Modebranche sowie medialer Plattformen bei der Verbreitung dieses fragwürdigen Ideals.

  • Historische Entwicklung weiblicher Schönheitsideale in der westlichen Welt
  • Der Zusammenhang zwischen Gewicht, Gesundheit und dem Body-Mass-Index
  • Die kontroversen Positionen führender Modedesigner zum Thema Magermodels
  • Die Rolle der Modeindustrie bei der medialen Inszenierung extremer Schlankheit
  • Politische und gesellschaftliche Gegenmaßnahmen wie die Charta „Leben hat Gewicht“

Auszug aus dem Buch

2.1 „Runde Frauen will niemand sehen“ (Karl Lagerfeld)

Wenn um das immer noch aktuelle Thema der so genannten „Magermodels“ diskutiert wird, ist wohl einer der häufigsten umstrittenen Meinungen, die des Modeschöpfers Karl Lagerfelds. In seiner Vergangenheit war er bereits für große Modehäuser wie beispielsweise Fendi als auch Chloé und nicht zur vergessen für Chanel tätig, wo er aktuell noch ist. Karl Lagerfeld steht durchaus offen zu seiner Meinung gegenüber schlanken Models. Er bewertet die ganze Debatte als „konfus“. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ zitiert Lagerfeld zudem: „Da sitzen dicke Muttis mit der Chips-Tüte vorm Fernseher und sagen, dünne Models sind hässlich“.

Darüber hinaus behauptet der Designer in einer französischen TV-Sendung sogar, dass im Publikum keiner mollige Frauen sehen wolle. Hinzu kommt, dass er einer Zahl von übergewichtigen Menschen in Frankreich die Schuld gebe, dem Staat zur Last zu fallen. Er vertritt die Meinung, dass die Sozialkassen Frankreichs belastet worden seien, durch entstandene Krankheiten von übergewichtigen Menschen. Dabei stellt sich die Frage wie ein Mann der innerhalb eines Jahres 42 Kilo verlor, da er in seiner Vergangenheit selber eine lange Zeit übergewichtig war, so verpönt und freizügig über das Ernährungsdasein seiner Mitmenschen bzw. der Gesellschaft so urteilen darf. Mit bizarren Aussagen überspielt Lagerfeld dies, wenn er mit seiner Vergangenheit öffentlich konfrontiert wird. Er gehörte somit also selbst zu den Menschen die er heute verabscheut. Seinem Urteil nach zur Folge behauptet er, dass Übergewicht gefährlicher sei als Magersucht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Schlankheitsideals ein und stellt die Forschungsfrage nach den Ursprüngen dieses Trends sowie der Rolle der Medien und der Modebranche.

1. Gesellschaftliche Hintergründe weiblicher Schönheitsideale: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Wandel weiblicher Schönheitsideale und setzt sich mit der wissenschaftlichen Einordnung von Gewicht und Gesundheit durch den Body-Mass-Index auseinander.

1.1 Gesellschaftliche Entwicklung weiblicher Ideale der westlichen Welt: Hier wird analysiert, wie sich das Verständnis von Schönheit und der Begriff „Diät“ über verschiedene Epochen bis hin zur heutigen Zeit gewandelt haben.

1.2 Gewicht und Gesundheit: Das Kapitel erläutert die gesundheitliche Bewertung von Gewicht durch die WHO und die Entstehung sowie die Problematik des BMI als gesellschaftliches Norminstrument.

2. Verherrlichung von „Supersize Zero“ in der Modebranche: Dieses Kapitel untersucht, wie die Modebranche durch die Präsentation extrem dünner Models den Trend zur Schlankheit aktiv mitgestaltet und befeuert.

2.1 „Runde Frauen will niemand sehen“ (Karl Lagerfeld): Eine Analyse der kontroversen Aussagen von Karl Lagerfeld, der die Debatte um Magermodels als konfus bezeichnet und die Präsenz von Models in der Mode als Traumwelt rechtfertigt.

2.2 „Ich finde das lächerlich“ (Marc Jacobs): Dieses Kapitel beleuchtet die Haltung von Marc Jacobs, der Verbote von Magermodels ablehnt, und kontrastiert dies mit der Realität der aktuellen Laufstegpräsentationen.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die aktuelle Gesellschaft stark von der medial inszenierten Welt der Mode beeinflusst wird und reflektiert die Wirksamkeit von Gegeninitiativen.

Schlüsselwörter

Supersize Zero, Magersucht, Schönheitsideal, Modebranche, Modewelt, Schlankheitswahn, Körperbild, Karl Lagerfeld, Marc Jacobs, Body-Mass-Index, Gesundheitsrisiko, Medien, westliche Gesellschaft, Kleidergröße, Essstörungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung des „Supersize Zero“-Trends und wie dieser das Schönheitsbild der modernen westlichen Gesellschaft prägt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung von Schönheitsidealen, die gesundheitliche Bewertung durch den BMI sowie die Rolle der Modebranche als Meinungsführerin.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursprünge des Schlankheitswahns zu identifizieren und abzuschätzen, inwieweit die Modebranche diesen Trend durch ihre Inszenierungen aufrechterhält.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Expertenmeinungen (Designern), der Auswertung medialer Berichterstattung sowie einer Betrachtung historischer und medizinischer Kontexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die gesellschaftlichen Hintergründe als auch die konkreten Befürwortungen und Sichtweisen einflussreicher Designer zur Verwendung von Magermodels analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Magersucht, Schönheitsideal, Modebranche, Körperbild, Karl Lagerfeld und der gesundheitliche Diskurs um den Body-Mass-Index.

Wie bewerten Designer wie Karl Lagerfeld die Debatte?

Lagerfeld bewertet die Debatte als konfus und argumentiert, dass die Mode eine Traumwelt darstelle, in der „normale“ oder mollige Frauen keinen Platz hätten.

Gibt es offizielle Maßnahmen gegen diesen Trend?

Ja, es werden Initiativen wie die Charta „Leben hat Gewicht – gemeinsam gegen Schlankheitswahn“ des Bundesministeriums für Gesundheit genannt, die Standards setzen soll.

Warum wird im Text Marc Jacobs' Haltung kritisch hinterfragt?

Obwohl Jacobs angibt, gegen Verbote zu sein und spirituelle Gesundheit zu befürworten, widerspricht die visuelle Realität seiner Modeschauen häufig diesem Anspruch.

Was ist das Fazit der Untersuchung?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Gesellschaft stark von der durch die Modebranche inszenierten Welt beeinflusst wird, wobei die Wirksamkeit politischer Gegenmaßnahmen nach sieben Jahren individuell beurteilt werden muss.

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Details

Title
Supersize Zero. Magersucht als Schönheitsideal der Modewelt und westlichen Gesellschaft?
College
EBC University Düsseldorf
Grade
1,6
Author
Ahmet Fejzulahi (Author)
Publication Year
2016
Pages
11
Catalog Number
V324383
ISBN (eBook)
9783668238121
ISBN (Book)
9783668238138
Language
German
Tags
supersize zero-magersucht schönheitsideal diskussion modewelt gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ahmet Fejzulahi (Author), 2016, Supersize Zero. Magersucht als Schönheitsideal der Modewelt und westlichen Gesellschaft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324383
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