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Kreative Werbung in der Gastronomie

Titel: Kreative Werbung in der Gastronomie

Hausarbeit , 2001 , 22 Seiten , Note: 5,8 (CH!)

Autor:in: Simon Baumgartner (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Volkswirtschaftliche Aspekte

Das wirtschaftliche Potential der Gastronomie wird selten objektiv wahrgenommen.
Gemäss dem Bundesamt für Statistik sowie Schweiz Tourismus beschäftigte die schweizerische Gastronomie im Jahre 1999 im Jahresdurchschnitt 243'000 Personen. Im Vergleich dazu fanden 295'000 Menschen im Baugewerbe Arbeit. Dieser Vergleich ist besonders in bezug auf die grosszügigen Baukredite des Bundes Mitte der neunziger Jahre in Höhe von mehreren hundert Millionen interessant.
Die ausländischen Gäste gaben im Jahr 1998 11.6 Milliarden Franken in der Schweiz aus.
Im Vergleich dazu gaben Gäste aus dem Inland 9.1 Milliarden Franken aus. Gleichzeitig
haben schweizerische Reisende im Ausland 10'308 Millionen ausgegeben. Dies ergibt
einen Saldo1’292 Millionen, welcher sich positiv auf die eidgenössische Handelsbilanz auswirkt. Das Gastgewerbe hat in der Schweiz folglich Exportcharakter. 7% der eidgenössischen Exporteinnahmen verdanken wir dem Gastgewerbe. Die inländischen Gäste stellen mit einem Anteil von fast 50% der Gesamteinnahmen der Gastronomie einen grossen Markt dar. So genügt es also nicht, im Ausland mit Alphorn, Swatch und Toblerone bewaffnet für die Schweiz zu werben, sondern der heimische Markt muss ebenso bearbeitet werden. Die Werbung für den nationalen Markt muss jedoch anders aussehen als diejenige für den Internationalen. Alleinig mit der landschaftlichen Schönheit kann man selten einheimische Gäste gewinnen, da zum Beispiel der Vierwaldstättersee doch hinlänglich bekannt ist. (Schweiz Tourismus, www.swisstourfed.ch/d/chtourzahlen/index..html)
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines

1.1 Volkswirtschaftliche Aspekte

1.2 Eingrenzung

2 Kreativität

2.1 Grundelemente der Kreativität

2.2 Der kreative Prozess

2.3 Umweltbedingungen und Kreativität

2.4 Kreativitätstechniken

3 Werbung

3.1 Charakterisierung der Hotelwerbung

3.2 Werbeplanung

3.3 Einsatz der Werbemittel und Werbeträger

3.3.1 Direktwerbung

3.3.2 Die Anzeigenwerbung

3.3.3 Aussenwerbung

3.3.4 Wertwerbung

3.3.5 In-Haus-Werbung

3.3.6 Mund-zu-Mund Propaganda

3.3.7 Fernseh-, Radio-, Film- und Diawerbung

3.3.8 Werbung mit neuen Medien

4 Fragebogen

4.1 Allgemeines

4.2 Auswertung (Interpretation)

5 Konklusion

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Methodik kreativer Werbung innerhalb der Schweizer Hotellerie, um auf Basis der verschärften Konkurrenzsituation effektive Strategien zur Kundenansprache aufzuzeigen.

  • Analyse der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gastronomie
  • Grundlagen und Prozesse des kreativen Denkens
  • Einsatzmöglichkeiten verschiedener Werbeinstrumente in der Hotellerie
  • Empirische Untersuchung des Werbeverhaltens von Luzerner Hoteliers

Auszug aus dem Buch

3.3.6 Mund-zu-Mund Propaganda

Ich nehme es vorweg: Die Mund-zu-Mund Propaganda ist die wichtigste Werbung überhaupt!!! Bei der Mund-zu-Mund Werbung handelt es sich um Werbung durch Personen, die ihre Erfahrungen, Eindrücke und Meinungen an andere Personen weitergeben. Die Mund-zu-Mund Propaganda ist nicht die Empfehlung durch einen Reisevermittler. Diese Art der Werbung erhält in der Hotellerie eine besondere Bedeutung dadurch, dass eine dem potentiellen Gast bekannte und als fachkundig anerkannte Person ihre persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen weitergibt. Da es den meisten Gästen bei der Buchung von Hotelleistungen in der Regel nicht möglich ist, den Betrieb zuvor zu begutachten, sind Informationen aus zweiter Hand von wesentlicher Bedeutung. Die Weitergabe von Informationen kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen mit sich ziehen! Da sich diese Form der Werbung dem direkten Einflussbereich der Unternehmung entzieht, zeigt sich, dass die Beste Werbung für ein Hotel ein zufriedener Gast ist. Der Grundsatz: „Leistung vor Werbung“ hat deshalb Berechtigung, weil ein Zusammenhang zwischen der Kundenzufriedenheit und der Mund-zu-Mund Werbung besteht. Ein Vorteil dieser Werbeform für die Unternehmung ist, dass für sie keine zusätzlichen Kosten entstehen. Rund 40% der Urlauber stützen sich bei der Wahl ihres Reisezieles am liebsten auf Empfehlungen und Ratschläge von Freunden (Opinion leaders) ab. Für den Hotelbetrieb stellt sich also die Forderung, den für ihn relevanten Meinungsmacher zu identifizieren und zu berücksichtigen, dass das ohnehin zielgruppenorientierte Angebot die Ansprüche der Meinungsmacher deckt, um damit den Erwartungshaltungen dieser besonders anspruchsvollen Gästegruppe gerecht zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeines: Beleuchtung der ökonomischen Relevanz der Gastronomie und der sich verschärfenden Konkurrenzsituation in der Schweiz.

2 Kreativität: Erläuterung der Grundelemente, der Phasen des kreativen Prozesses sowie notwendiger Rahmenbedingungen für erfolgreiche Innovationen.

3 Werbung: Detaillierte Darstellung verschiedener Werbemittel und -träger mit Fokus auf deren spezifische Anwendung in der Hotellerie.

4 Fragebogen: Vorstellung der methodischen Vorgehensweise und Interpretation der Ergebnisse einer Umfrage unter Luzerner Hoteliers zum Werbeverhalten.

5 Konklusion: Synthese der Forschungsergebnisse und Zusammenfassung, wie ein Führungsteam durch gezielte Anwendung von Kreativitätsprozessen erfolgreich werben kann.

Schlüsselwörter

Kreativität, Hotelwerbung, Gastronomie, Werbeplanung, Mund-zu-Mund Propaganda, Direktwerbung, Kreativitätstechniken, Marketing, Kundenansprache, Tourismus, Wettbewerb, Unternehmenskonzept, Werbeträger, Gästebindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Methodik von kreativer Werbung in der Schweizer Gastronomie, mit speziellem Fokus auf die Hotellerie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den ökonomischen Rahmenbedingungen, dem Wesen der Kreativität, den vielfältigen Werbemitteln und der praktischen Anwendung durch Hoteliers.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Methodik kreativer Werbung zu erfassen und aufzuzeigen, wie Betriebe sich durch durchdachte Werbeprozesse vom Wettbewerb differenzieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer theoretischen Aufarbeitung basiert die Arbeit auf einer empirischen Befragung von Hoteliers in Luzern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Aspekte der Kreativität sowie die praktische Eignung und Anwendung verschiedener Werbeinstrumente wie Prospekte, Anzeigen, Online-Medien und Direktwerbung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kreativität, Hotelwerbung, Kundenansprache, Wettbewerbsvorteil und Marketing-Methodik.

Wie bewerten die befragten Hoteliers die Relevanz der Werbung?

Die befragten Unternehmen erachten Werbung mehrheitlich als wichtig bis sehr wichtig für den unternehmerischen Erfolg.

Welchen Stellenwert nimmt die "Mund-zu-Mund Propaganda" ein?

Der Autor stuft diese Form der Kommunikation als die wichtigste Werbung überhaupt ein, da sie auf persönlicher Erfahrung basiert und keine direkten Werbekosten verursacht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kreative Werbung in der Gastronomie
Hochschule
Universität St. Gallen  (Fachbereich Betriebswirtschaft)
Veranstaltung
BWL-Übungen
Note
5,8 (CH!)
Autor
Simon Baumgartner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
22
Katalognummer
V3246
ISBN (eBook)
9783638119696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreative Werbung Gastronomie BWL-Übungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Baumgartner (Autor:in), 2001, Kreative Werbung in der Gastronomie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3246
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Leseprobe aus  22  Seiten
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