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A multi-level approach to word-formation

Title: A multi-level approach to word-formation

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 32 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Claudia Vannella (Author)

English Language and Literature Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die Wortbildung ist diejenige Disziplin der Grammatik, welche sich mit den denjenigen Mustern auseinander setzt, anhand derer eine Sprache neue Wörter oder lexikalische Einheiten formen kann. Die Wortbildung kann sich dabei nur mit Wortkombinationen auseinander setzen, die sowohl auf semantischer als auch auf formaler Ebene analysiert werden können. Komplexe Lexeme unterscheiden sich in vieler Hinsicht von den einfachen Lexemen. Diese Unterschiede können am besten dadurch beschrieben bzw. erfasst werden, dass man den komplexen Prozess der Wortbildung auf mehreren Ebenen betrachtet. Lipka (1983:926ff) spricht von einem so genannten „multi level approach“, welcher analysierbare und mehr oder weniger stark motivierte Lexeme, sowie deren Art der Bildung und Interpretation beschreibt. Marchand (²1969:53ff) stellt in seinem Buch über Englische Wortbildung ebenfalls einen derartigen „multi-level-approach“ vor, in welchem er „a pattern for the description of composites“, also gewissermaßen ein Muster zur Beschreibung der Wortkombinationen vorstellt, welches zwischen a) morphologischer Form, also der in einem Wortbildungssyntagma enthaltenen Morpheme und ihres morphologischen Status, z.B. money (Substantiv) +lend (Verb) +er (Suffix), b) morphologischer Struktur, also der Feststellung der IC- Struktur (Immediate Constituents) und der Angabe von Determinans und Determinatum, z.B. money/lend-er, c) grammatikalischer Tiefenstruktur, d) grammatikalischem und semantischem Inhalt und e) den sog. Referenztypen, bzw. „types of reference“ , welche man auf der Grundlage der syntaktischen Funktion des Determinatums in seiner syntaktischen Struktur feststellen kann, unterscheidet. Unter Referenztyp versteht er also diejenigen Informationsmuster, welche komplexe Lexeme mit den ihnen zugrunde liegenden Sätzen in Verbindung bringen. Man kann also sagen, dass die Wortbildung ein Teil mehrerer Ebenen ist, welche miteinander in Verbindung stehen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) DER „MULTI LEVEL APPROACH“ ALS UNTERSUCHUNGSANSATZ KOMPLEXER LEXEME

1.1. Analytische und Synthetische Wortbildung

1.2. Synchronische und Diachronische Aspekte der Wortbildung

1.3. Morphologische Form

1.4. Syntaktische Aspekte de r Wortbildung

1.5. Semantische Aspekte der Wortbildung

1.6. Pragmatische Aspekte der Wortbildung

2. SEMANTISCHE UND SYNTAKTISCHE ASPEKTE DER WORTBILDUNG

2.1. Die Nominalisierung

2.1.1. Der Prozess der Nominalisierung

2.1.2. Referenztypen – eine auf syntaktische Kriterien basierende Klassifikation

2.1.3. Transposition

3.) ANALYTISCHE UND SYNTHETISCHE WORTBILDUNG

3.1.) Der analytische Ansatz

3.2. Der synthetische Ansatz

3.3. Zusammenfassung

3. DIE LEXIKALISIERUNG

5. PRAGMATISCHE ASPEKTE DER WORTBILDUNG

6. SYNTAGMATISCHE BEZIEHUNGEN

6.1. Syntagmatische versus paradigmatische Beziehungen

6.2. Porzig´s wesenhafte Bedeutungsbeziehungen

6.3. Coseriu´s Lexikalische Solidaritäten

6.4. Die Kollokation

6.4.1. Die Kollokation als ein neutrales Syntagma

6.4.2. Probleme mit Kollokationen

6.4.3. Textlinguistische Aspekte

7. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht komplexe Lexeme durch einen „Multi-Level Approach“, um die vielfältigen Ebenen der Wortbildung systematisch zu analysieren und deren Zusammenhänge zu verdeutlichen. Das primäre Ziel ist es, den Prozess der Wortbildung nicht isoliert, sondern unter Einbeziehung syntaktischer, semantischer und pragmatischer Faktoren zu beleuchten.

  • Analyse der analytischen und synthetischen Wortbildungsmuster.
  • Untersuchung von Referenztypen und Nominalisierungsprozessen.
  • Erklärung von Lexikalisierung und Institutionalisierung von Lexemen.
  • Differenzierung von syntagmatischen und paradigmatischen Beziehungen.
  • Bewertung der Rolle von Kollokationen in der Sprachproduktion und -verwendung.

Auszug aus dem Buch

1.) Der „Multi Level Approach“ als Untersuchungsansatz komplexer Lexeme

Die Wortbildung ist diejenige Disziplin der Grammatik, welche sich mit den denjenigen Mustern auseinander setzt, anhand derer eine Sprache neue Wörter oder lexikalische Einheiten formen kann. Die Wortbildung kann sich dabei nur mit Wortkombinationen auseinander setzen, die sowohl auf semantischer als auch auf formaler Ebene analysiert werden können.

Komplexe Lexeme unterscheiden sich in vieler Hinsicht von den einfachen Lexemen. Diese Unterschiede können am besten dadurch beschrieben bzw. erfasst werden, dass man den komplexen Prozess der Wortbildung auf mehreren Ebenen betrachtet. Lipka (1983:926ff) spricht von einem so genannten „multi level approach“, welcher analysierbare und mehr oder weniger stark motivierte Lexeme, sowie deren Art der Bildung und Interpretation beschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Der „Multi Level Approach“ als Untersuchungsansatz komplexer Lexeme: Einführung in die Wortbildung als linguistische Disziplin und Vorstellung des mehrdimensionalen Analyseansatzes nach Lipka und Marchand.

2. SEMANTISCHE UND SYNTAKTISCHE ASPEKTE DER WORTBILDUNG: Detaillierte Untersuchung von Nominalisierungsprozessen, Referenztypen und der Transposition als Wortbildungsverfahren.

3.) ANALYTISCHE UND SYNTHETISCHE WORTBILDUNG: Differenzierung zwischen den analytischen und synthetischen Ansätzen bei der Analyse reduzierter Syntagmen.

3. DIE LEXIKALISIERUNG: Erläuterung der schrittweisen Integration von komplexen Lexemen in das Lexikon und Abgrenzung zur Institutionalisierung.

5. PRAGMATISCHE ASPEKTE DER WORTBILDUNG: Untersuchung der Rolle des Sprachgebrauchs und des extralinguistischen Wissens bei der Interpretation von Wortbildungen.

6. SYNTAGMATISCHE BEZIEHUNGEN: Analyse von syntagmatischen versus paradigmatischen Verhältnissen, lexikalischen Solidaritäten und der spezifischen Natur von Kollokationen.

7. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Bedeutung des „Multi-Level Approach“ und der Interdependenz von Syntax, Semantik und Pragmatik bei der Wortbildung.

Schlüsselwörter

Wortbildung, komplexe Lexeme, Multi-Level Approach, Nominalisierung, Referenztypen, Transposition, Lexikalisierung, Institutionalisierung, Syntagmatische Beziehungen, Paradigmatische Beziehungen, Lexikalische Solidaritäten, Kollokation, Pragmatik, Semantik, Syntax.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Untersuchung der Wortbildung und der Entstehung komplexer Lexeme unter Anwendung eines „Multi-Level Approach“, der verschiedene linguistische Ebenen integriert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die morphologischen, syntaktischen, semantischen und pragmatischen Aspekte der Wortbildung sowie die Prozesse der Lexikalisierung und die Analyse von Kollokationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Wortbildungsprozesse nicht auf eine einzige Ebene reduziert werden können, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren (wie Referenztypen und extralinguistisches Wissen) erfordern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine linguistische Analyse angewandt, die sich auf bestehende Theorien zur Wortbildung (u.a. von Lipka, Marchand, Coseriu) stützt und diese durch kontrastive Beispiele und Kollokationsanalysen illustriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung analytischer und synthetischer Wortbildung, Nominalisierung, Lexikalisierung sowie eine tiefgehende Auseinandersetzung mit syntagmatischen Beziehungen und Kollokationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Multi-Level Approach, komplexe Lexeme, Lexikalisierung, Kollokation, syntagmatische Beziehungen, Nominalisierung und semantische Aspekte der Wortbildung.

Wie unterscheiden sich der analytische und der synthetische Ansatz?

Der analytische Ansatz geht von einem strukturierten Lexem aus und versucht, das zugrunde liegende syntaktische Konzept zu rekonstruieren, während der synthetische Ansatz einen Satz oder eine Proposition als Basis nutzt, um daraus reduzierte Syntagmen abzuleiten.

Welche Bedeutung haben Kollokationen für das Sprachenlernen?

Kollokationen stellen Fremdsprachenlerner oft vor Probleme, da sie in ihrer Bedeutungskonstitution spezifisch sind und nicht immer durch einfache Wort-für-Wort-Übersetzung in eine andere Sprache übertragbar sind.

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Details

Title
A multi-level approach to word-formation
College
LMU Munich  (Institut für Englische Pholologie)
Course
English Word-Formation
Grade
1,8
Author
Claudia Vannella (Author)
Publication Year
2003
Pages
32
Catalog Number
V32480
ISBN (eBook)
9783638331890
Language
German
Tags
English Word-Formation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Vannella (Author), 2003, A multi-level approach to word-formation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32480
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