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Streitfaktor Studiengebühren - sozial gerecht?

Título: Streitfaktor Studiengebühren - sozial gerecht?

Trabajo Escrito , 2004 , 10 Páginas , Calificación: 1-2

Autor:in: Dipl.-Betriebswirtin (FH) Julia Zotter (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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Unlängst bittet man Langzeitstudenten inzwischen zur Kasse, aber die Diskussion geht um die Abschaffung des Verbots von Studiengebühren im Erststudium. Der Sinn von Studiengebühren liegt darin, die Effizienz und Qualität der Hochschulausbildung zu erhöhen. Ein negativer gesellschaftlicher Effekt wäre, dass die Einführung von Studiengebühren den Zugang zur Hochschule für Angehörige der Unterschicht erschwert. Die Einführung solcher Gebühren würde bestehende soziale Ungleichheiten verstärken, da sie die vermeintliche Chancengleichheit aushebelt.
Der Zweck von Studiengebühren ist nicht, dass neue Quellen für die chronisch leeren Kassen der Bundesländer erschlossen werden, sondern vielmehr eine symbolische Geste, von der sich kürzere Studienzeiten erhofft werden. Wie bei Schutzgebühren für Versandhauskataloge sollen Studiengebühren die Studenten für den Wert ihrer Ausbildung sensibilisieren. Ein symbolischer Preis für das Studium wurde bereits in Form von Verwaltungsgebühren eingeführt; bei einem studentischen Durchschnittseinkommen, das unterhalb des Sozialhilfesatzes liegt, ist dieses Signal bei den Studenten angekommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fakten

3. Thesen

3.1 These 1: Studiengebühren stärken Wettbewerb

3.2 These 2: Studiengebühren sind sozial angemessen

3.3 These 3: Öffentliche vs. Private Finanzierung der Hochschulen

4. Auswertung / Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kontroverse Debatte um die Einführung von Studiengebühren in Deutschland und analysiert, ob diese unter sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten als gerecht zu bewerten sind.

  • Volkswirtschaftliche Betrachtung der Studienfinanzierung
  • Analyse der sozialen Auswirkungen von Studiengebühren
  • Vergleich von Modellen öffentlicher und privater Finanzierung
  • Diskussion von Wettbewerbseffekten innerhalb des Hochschulsystems

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Nöte der hiesigen Hochschulen sind bekannt: die Hörsäle platzen aus allen Nähten, der Staat hat kein Geld und die Jungakademiker brauchen viel länger bis zu einem Abschluss als ihre ausländischen Kommilitonen. Zwar ist die Bundesrepublik Deutschland eine der wenigen Nationen, in der das Studieren fast umsonst ist, sie bringt aber relativ gesehen zu wenig Hochschulabsolventen hervor.

Unlängst bittet man Langzeitstudenten inzwischen zur Kasse, aber die Diskussion geht um die Abschaffung des Verbots von Studiengebühren im Erststudium. Der Sinn von Studiengebühren liegt darin, die Effizienz und Qualität der Hochschulausbildung zu erhöhen. Ein negativer gesellschaftlicher Effekt wäre, dass die Einführung von Studiengebühren den Zugang zur Hochschule für Angehörige der Unterschicht erschwert. Die Einführung solcher Gebühren würde bestehende soziale Ungleichheiten verstärken, da sie die vermeintliche Chancengleichheit aushebelt.

Der Zweck von Studiengebühren ist nicht, dass neue Quellen für die chronisch leeren Kassen der Bundesländer erschlossen werden, sondern vielmehr eine symbolische Geste, von der sich kürzere Studienzeiten erhofft werden. Wie bei Schutzgebühren für Versandhauskataloge sollen Studiengebühren die Studenten für den Wert ihrer Ausbildung sensibilisieren. Ein symbolischer Preis für das Studium wurde bereits in Form von Verwaltungsgebühren eingeführt; bei einem studentischen Durchschnittseinkommen, das unterhalb des Sozialhilfesatzes liegt, ist dieses Signal bei den Studenten angekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die aktuelle Unterfinanzierung der Hochschulen und die Zielsetzung der Studiengebührendebatte hinsichtlich Effizienz und Qualität.

2. Fakten: Widerlegt die Annahme, ein gebührenfreies Studium sei per se sozial gerecht, und thematisiert die ungleiche Verteilung der Bildungsfinanzierung über die Allgemeinheit.

3. Thesen: Analysiert den Wettbewerbseffekt von Studiengebühren, deren soziale Angemessenheit sowie die Abwägung zwischen öffentlicher und privater Finanzierung.

4. Auswertung / Fazit: Kommt zu dem Schluss, dass Studiengebühren unter bestimmten Voraussetzungen sozial gerecht sein können und plädiert für eine veränderte bildungspolitische Prioritätensetzung.

Schlüsselwörter

Studiengebühren, Sozialpolitik, Hochschulbildung, Finanzierung, Chancengleichheit, Wettbewerb, Humankapital, Bildungsökonomie, Langzeitstudium, Ausbildungsförderung, Soziale Gerechtigkeit, Studienfinanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kontroversen Einführung von Studiengebühren in Deutschland und deren Auswirkung auf das soziale Gefüge und die Hochschullandschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der volkswirtschaftlichen Betrachtung der Finanzierung, dem Wettbewerb zwischen Hochschulen und der Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Analyse, ob die Einführung von Studiengebühren ein gerechtes Mittel zur Finanzierung und Qualitätssteigerung im Bildungswesen darstellen kann.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Autorin nutzt eine theoretische Argumentation auf Basis aktueller bildungsökonomischer Thesen und vergleicht internationale Daten sowie bestehende Gebührenmodelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine faktenbasierte Analyse der IST-Situation und eine detaillierte Prüfung dreier Kernthesen zu Wettbewerb, sozialer Angemessenheit und Finanzierungsmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Studiengebühren, Sozialpolitik, Chancengleichheit, Bildungsökonomie und Hochschulwettbewerb.

Wie bewertet die Autorin das Argument der „sozialen Ungerechtigkeit“ bei Studiengebühren?

Die Autorin argumentiert, dass das derzeitige System der gebührenfreien Hochschulen sozial ungerecht sei, da einkommensstarke Haushalte überproportional von der Finanzierung durch die Allgemeinheit profitieren.

Welcher Ausweg wird im Fazit zur Vermeidung von sozialen Härten vorgeschlagen?

Es wird vorgeschlagen, die Ausbildungsförderung vom Einkommen der Eltern zu entkoppeln und ein System aus Sockelförderung kombiniert mit einkommensabhängig rückzahlbaren Krediten zu etablieren.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Streitfaktor Studiengebühren - sozial gerecht?
Universidad
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Curso
Sozialpolitik WS 04
Calificación
1-2
Autor
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Julia Zotter (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
10
No. de catálogo
V32494
ISBN (Ebook)
9783638332019
ISBN (Libro)
9783638748865
Idioma
Alemán
Etiqueta
Streitfaktor Studiengebühren Sozialpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Julia Zotter (Autor), 2004, Streitfaktor Studiengebühren - sozial gerecht?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32494
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