Anhand einer Fallstudie werden Aspekte des Human Resource Controllings in Verbindung mit der bildungsökonomischen Humankapitaltheorie näher betrachtet. Als Grundstein dient die Definition des Begriffs der Humankapitaltheorie und die Transferierung auf die Bankgesellschaft und Bildungsakademie (BIAK), wobei jene kritischen Gesichtpunkte untersucht werden, die sich aus dem Zusammenhang Theorie und Wirklichkeit ergeben. Nach Erklärung der bildungsökonomischen Humankapitaltheorie werden die Probleme, welche sich aus deren Anwendung auf den vorliegenden Fall ergeben, abgeleitet bzw. generiert. Schlussfolgernd werden in Bezug auf die entstandenen Probleme Lösungsalternativen identifiziert, analysiert und gegeneinander abgewogen. Abschließend folgt eine Handlungsempfehlung sowie Hinweise zur Umsetzung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Entscheidungsträger
- Problem Statement
- Alternativen identifizieren
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Fallstudie befasst sich mit dem Human Resource Controlling und der bildungsökonomischen Humankapitaltheorie am Beispiel der Bildungsakademie (BIAK) der Bankgesellschaft Berlin. Die Studie analysiert die Beziehung zwischen Theorie und Praxis, identifiziert Probleme, die aus der Anwendung der Humankapitaltheorie in diesem spezifischen Kontext entstehen, und schlägt Lösungen vor.
- Definition und Anwendung der bildungsökonomischen Humankapitaltheorie
- Problematik der Abgrenzung zwischen allgemeiner und spezifischer Bildung
- Ökonomische Betrachtungsweise von Bildung im Vergleich zur Persönlichkeitsentfaltung
- Nicht-monetäre Darstellung von Humankapital und die Aktivierung des Humankapitals
- Effektive Messung des Erfolgs von Bildungsmaßnahmen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieser Abschnitt führt in das Thema ein und definiert die Zielsetzung der Studie. Er stellt die Verbindung zwischen Human Resource Controlling und der bildungsökonomischen Humankapitaltheorie her und skizziert den Umfang der Analyse.
- Entscheidungsträger: Dieser Abschnitt erklärt die Perspektive der Studie, die aus der Sicht eines externen Beratungsunternehmens erfolgt, das der Bankgesellschaft Lösungsvorschläge unterbreitet.
- Problem Statement: Dieser Abschnitt definiert die zentralen Begriffe Human Resource Controlling und bildungsökonomische Humankapitaltheorie. Er identifiziert die Herausforderungen, die sich aus der Anwendung der Humankapitaltheorie in der Praxis ergeben, und hebt drei Hauptprobleme hervor: die Abgrenzung zwischen allgemeiner und spezifischer Bildung, die ausschließliche ökonomische Betrachtungsweise von Bildung und die Schwierigkeit, Humankapital monetär darzustellen.
- Alternativen identifizieren: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Identifizierung alternativer Indikatoren zur Messung des Erfolgs von Bildungsmaßnahmen in der BIAK. Er beleuchtet die Bedeutung der Berücksichtigung externer Effekte und der Erfassung von positiven Ausbildungseffekten für die Bankgesellschaft.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Fallstudie sind Human Resource Controlling, bildungsökonomische Humankapitaltheorie, Bildungsmaßnahmen, Ausbildungsinvestitionen, Humankapital, Nutzenmessung, Erfolgsindikatoren, BIAK (Bildungsakademie), Bankgesellschaft, externen Effekte, betriebliche Ausbildung, wirtschaftlicher Erfolg.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt die bildungsökonomische Humankapitaltheorie?
Sie betrachtet Bildung als eine Investition in den Menschen (Humankapital), die künftige Erträge in Form von höherer Produktivität und wirtschaftlichem Erfolg generiert.
Was ist der Unterschied zwischen allgemeiner und spezifischer Bildung?
Allgemeine Bildung ist universell einsetzbar (z.B. Sprachkenntnisse), während spezifische Bildung nur in einem bestimmten Unternehmen von Nutzen ist (z.B. Software-Schulung für interne Systeme).
Warum ist die Messung des Nutzens von Bildungsmaßnahmen schwierig?
Es ist oft kompliziert, den Erfolg von Fortbildungen direkt in Geldwerten (monetär) darzustellen, da viele Effekte nicht-monetär sind oder erst langfristig wirken.
Welche Rolle spielt das Human Resource Controlling?
Es dient dazu, Ausbildungsinvestitionen zu steuern, den Erfolg von Maßnahmen anhand von Indikatoren zu messen und die Wirtschaftlichkeit der Personalentwicklung sicherzustellen.
Was sind externe Effekte in der Bildung?
Externe Effekte sind Vorteile einer Ausbildung, die nicht nur dem Einzelnen oder dem Betrieb zugutekommen, sondern auch positive Auswirkungen auf die Gesellschaft oder andere Marktteilnehmer haben.
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- Dipl.-Betriebswirtin (FH) Julia Zotter (Author), 2004, Bildungsökonomische Humankapitaltheorie am Beispiel der Bildungsakademie der Bankgesellschaft Berlin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32496