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Nationale Arbeitsmarktpolitik auf offenen Märkten

Title: Nationale Arbeitsmarktpolitik auf offenen Märkten

Seminar Paper , 2004 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Markus Schmid (Author)

Business economics - Economic Policy
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Das Wort Globalisierung ist in aller Munde. Üblicherweise versteht man unter Globalisierung das steigende Zusammenwachsen nationaler Ökonomien in Form eines intensiveren Austausches von Wissen, Waren und Produktionsfaktoren. Die aktuell durchgeführte Erweiterung der EU um die Transformationsländer in Mittel- und Osteuropa wird für das Zusammenwachsen Europas eine tragende Rolle spielen. Sicherlich bieten sich dadurch für alle Beteiligten große Chancen, dennoch bleiben zahlreiche Fragen und Probleme offen. Eines der zentralen Probleme liegt im Bereich des Arbeitsmarktes. Geringes Wirtschaftwachstum in den kontinentaleuropäischen Staaten sorgt nicht für die dringend notwendigen positiven Beschäftigungseffekte. Insbesondere Frankreich und Deutschland haben hohe Arbeitslosenquoten zu verzeichnen. Mit Öffnung der nationalen Märkte drohen neue Gefahren, die Niedriglohnländer Osteuropas werden immensen Druck erzeugen und die entwickelten Volkswirtschaften Europas vor eine schwere Prüfung stellen. Andererseits bietet sich im Zuge der Globalisierung womöglich die Gelegenheit, längst überfällige Änderungen national voranzutreiben und damit international wettbewerbsfähige Strukturen zu schaffen. Welche Auswirkungen hat also die Öffnung der Märkte, insbesondere in Anbetracht der EU-Osterweiterung, auf die nationale Arbeitsmarktpolitik?

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Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

1. Aktualität des Themas

2. Entwicklung der Hausarbeit

II. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

1. Der Arbeitsmarkt

a) Die neoklassische Theorie des Arbeitsmarktes

b) Die keynesianische Theorie des Arbeitsmarktes

2. Die Arbeitslosigkeit

a) Saisonale Arbeitslosigkeit

b) Friktionelle Arbeitslosigkeit

c) Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

d) Strukturelle Arbeitslosigkeit

3. Ansatzpunkte der Beschäftigungspolitik

a) Passive Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik

b) Aktive Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik

III. NATIONALER ARBEITSMARKT UND OFFENE MÄRKTE

1. Arbeitsmarktprobleme im internationalen Vergleich

a) Strukturproblem

b) Ursachen

c) Politische Ökonomie

2. Arbeitsmarktpolitik und offene Märkte

a) Chancen und Risiken

b) Arbeitslosigkeit und Wettbewerb

c) Arbeitslosigkeit und Migration

d) Politische Ökonomie

IV. LÖSUNGSWEGE AUS DER KRISE

1. Nationale Arbeitsmarktpolitik

a) Lösung des Strukturproblems

b) Lösung des drohenden Migrationsproblems

2. Arbeitsmarktpolitik auf internationaler Ebene

a) Harmonisierung auf offenen Märkten

b) Institutioneller Wettbewerb auf offenen Märkten

c) Zwischenlösung

V. EMPIRISCHE ERFAHRUNGEN

VI. SCHLUSSBETRACHTUNG

1. Abschließende Bewertung

2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Globalisierung und der EU-Osterweiterung auf die nationale Arbeitsmarktpolitik. Das primäre Ziel ist es, Lösungsansätze für die hohen Arbeitslosenquoten in Kontinentaleuropa zu identifizieren und zu evaluieren, wobei insbesondere das Spannungsfeld zwischen nationaler Handlungsfähigkeit und internationalem Wettbewerbsdruck beleuchtet wird.

  • Grundlagen der neoklassischen und keynesianischen Arbeitsmarkttheorien
  • Analyse der verschiedenen Arten von Arbeitslosigkeit
  • Untersuchung der Arbeitsmarktprobleme im internationalen Vergleich
  • Migration und Arbeitsmarktpolitik bei offenen Grenzen
  • Evaluation von Harmonisierung versus institutionellem Wettbewerb

Auszug aus dem Buch

Die neoklassische Theorie des Arbeitsmarktes

In der Neoklassik nimmt der Arbeitsmarkt den gleichen Stellenwert ein wie Güter- und Warenmärkte. Der Arbeitsmarkt ist somit nur ein Spezialfall der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie. Die neoklassischen Annahmen gelten für den Arbeitsmarkt analog. Somit werden auch flexible Löhne und vollkommene Konkurrenz auf beiden Seiten der Märkte vorausgesetzt.

Das Arbeitsangebot der Haushalte ergibt sich bei marginaler Betrachtung aus dem maximierenden Grenznutzentheorem, das heißt Freizeit wird solange durch Arbeit substituiert bis der zusätzliche Nutzen (in Form von Einkommen) dem entgangenen Grenznutzen der Freizeit entspricht. Die Arbeitsnachfrage der Unternehmen findet so lange statt, bis der Grenzproduktivitätsertrag des zuletzt eingestellten Arbeitnehmers den Grenzkosten in Form des Lohnes entspricht. Die Arbeitsnachfrage orientiert sich folglich am Gewinnmaximierungskalkül des Unternehmens. Kündigungsschutz, konstante Produktionsfaktoren und ähnliches führen in der kurzen Frist zu einer inflexiblen und damit konstanten Arbeitsnachfrage.

Das Zusammenspiel von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage bei substitutionaler Produktion und flexiblen Löhnen dürfte im neoklassischen Kalkül folglich kein Ungleichgewicht entstehen lassen. Unfreiwillige Arbeitslosigkeit ist ausgeschlossen. Im Umkehrschluss kann vor allem zu hoher Reallohn die Ursache von Arbeitslosigkeit sein. Verantwortlich dafür sind wiederum insbesondere die Gewerkschaften und der Staat.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Globalisierung und deren Herausforderungen für den europäischen Arbeitsmarkt sowie Erläuterung des weiteren Vorgehens der Arbeit.

II. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Darstellung der neoklassischen und keynesianischen Arbeitsmarktmodelle sowie Klassifizierung der verschiedenen Arten und Ursachen von Arbeitslosigkeit.

III. NATIONALER ARBEITSMARKT UND OFFENE MÄRKTE: Analyse der Strukturprobleme europäischer Arbeitsmärkte und die Auswirkungen des zunehmenden Wettbewerbs und Migrationsdrucks.

IV. LÖSUNGSWEGE AUS DER KRISE: Untersuchung nationaler Reformmöglichkeiten und der Debatte über Harmonisierung versus institutionellen Wettbewerb auf internationaler Ebene.

V. EMPIRISCHE ERFAHRUNGEN: Kurze Analyse vergangener Erfahrungen, insbesondere unter Bezugnahme auf die EU-Süderweiterung von 1986.

VI. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf notwendige Reformen zur Sicherung zukünftiger Beschäftigung.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosigkeit, EU-Osterweiterung, Migration, Neoklassik, Keynesianismus, Strukturwandel, institutioneller Wettbewerb, Harmonisierung, Arbeitskosten, Humankapital, Standortverlagerung, Beschäftigungssubventionierung, Sozialsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen der Globalisierung und der EU-Osterweiterung auf die nationale Arbeitsmarktpolitik und sucht nach Wegen, um Beschäftigungsprobleme in Europa zu lösen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Arbeitsmarktes, die Ursachen verschiedener Arbeitslosenformen, die Auswirkungen von Migration sowie die Debatte um nationale versus internationale Politiksteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Identifizierung wettbewerbsfähiger arbeitsmarktpolitischer Strategien, die sowohl nationale wirtschaftliche Stabilität sichern als auch im internationalen Wettbewerb bestehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine theoretische Analyse auf Basis ökonomischer Standardmodelle sowie einen Vergleich aktueller Arbeitsmarktdaten und empirischer Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Strukturproblem europäischer Arbeitsmärkte, die Rolle der Migration infolge der EU-Osterweiterung sowie die Lösungsansätze zwischen institutionellem Wettbewerb und internationaler Harmonisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Globalisierung, Arbeitsmarktpolitik, strukturelle Arbeitslosigkeit, Migrationsdruck, institutioneller Wettbewerb und Sozialstaatsreformen.

Wie bewertet die Arbeit den Migrationsdruck durch die EU-Osterweiterung?

Die Arbeit sieht den durch Öffnung der Märkte entstehenden Migrationsdruck, ähnlich wie bei der früheren EU-Süderweiterung, als weitgehend unbegründet an, weist aber auf das existierende Wohlstandsgefälle hin.

Warum plädiert der Autor für institutionellen Wettbewerb?

Aus politökonomischer Sicht wird der institutionelle Wettbewerb bevorzugt, da er dazu dient, den Reformstau der nationalen Politik zu durchbrechen und marktkonforme Anreize für eine flexiblere Beschäftigungssituation zu schaffen.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
Nationale Arbeitsmarktpolitik auf offenen Märkten
College
University of Hohenheim  (Finanzwissenschaft)
Grade
2,0
Author
Markus Schmid (Author)
Publication Year
2004
Pages
34
Catalog Number
V32537
ISBN (eBook)
9783638332347
Language
German
Tags
Nationale Arbeitsmarktpolitik Märkten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Schmid (Author), 2004, Nationale Arbeitsmarktpolitik auf offenen Märkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32537
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