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Die SPD und das Vertrauen. Ein kritische Analyse der Agenda 2010 aus vertrauensrelevanter Perspektive

Titel: Die SPD und das Vertrauen. Ein kritische Analyse der Agenda 2010 aus vertrauensrelevanter Perspektive

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 31 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Magister Artium Roland Sonntag (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits wenige Wochen nach dem knappen Wahlsieg der Rot - Grünen Koalition bei den Bundestagswahlen im September 2002 geriet die SPD in ein, sich in den Umfragen immer nachdrücklicher abzeichnendes Abwärtstief und verharrte zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Arbeit laut einer Projektion des ZDF – Deutschlandtrends bei lediglich 23 % der potentiell abgegebenen Stimmen.
Eine der Hauptursachen dieses nachhaltigen Vertrauenverlusts der SPD kann in der überstürzten Verabschiedung der Agenda 2010 und den mit ihr verbundenen, unpopulären Reformmaßnahmen erblickt werden. Im Rahmen dieser Kernseminararbeit werde ich das Reformkonzept der Agenda 2010 einer kritischen Analyse unter vertrauensrelevanten Gesichtspunkten unterziehen. Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit werde ich mich allerdings auf eine Untersuchung jener Reformanstrengungen der Agenda 2010 beschränken, die auf eine Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme abzielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Theoretische Annäherung an den Begriff des Vertrauens
    • Annäherung an den Begriff des Vertrauens
    • Das problematische Verhältnis des Vertrauens zur Zeit
    • Personelles Vertrauen – Systemvertrauen
    • Der darstellungsgebundene Charakter des Vertrauens
    • Symbolische Kontrolle des Vertrauens
    • Vertrauenskonzepte der Überzeugung und der gemeinsamen Werte
    • Vertrauenskonzepte der Anerkennung und der Erfahrung
  • Die Agenda 2010 und ihre vertrauensunterminierende Wirkung
    • Deutschland – Eine komparative Marktwirtschaft
      • Korporative und liberale Marktwirtschaften
      • Der Rheinische Kapitalismus
      • Kulturkampf
    • Die Agenda 2010 – Reaktion auf die Wirtschaftskrise
      • Die Reformmaßnahmen der Agenda 2010
        • Arbeit und Wachstum
        • Bildung, Ausbildung und Innovation
        • Modernisierung von Arbeitsmarkt und Arbeitsvermittlung
        • Zukunftssicherung der sozialen Sicherungssysteme
      • Analyse der Agenda 2010 aus vertrauensrelevanter Perspektive
        • Die Agenda 2010, eine vertrauensunterminierende Reform
        • Analyse der Reform der sozialen Sicherungssysteme aus vertrauensrelevanter Perspektive
          • Reform der Arbeitslosenunterstützung
          • Rentenversicherung
          • Krankenversicherung

    Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Agenda 2010 auf das Vertrauen in die SPD. Sie analysiert die Reformmaßnahmen der Agenda 2010 unter vertrauensrelevanten Gesichtspunkten und untersucht, inwiefern diese Maßnahmen das Vertrauen in die SPD und in die sozialen Sicherungssysteme beeinträchtigen.

    • Theoretische Einordnung des Vertrauensbegriffs
    • Analyse des deutschen Produktionsregimes und der Agenda 2010
    • Bewertung der Agenda 2010 aus vertrauensrelevanter Perspektive
    • Untersuchung des Einflusses der Reformmaßnahmen auf das Vertrauen in die SPD
    • Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für den Sozialstaat

    Zusammenfassung der Kapitel

    Das erste Kapitel bietet eine theoretische Annäherung an den Begriff des Vertrauens, mit besonderem Fokus auf das Vertrauenskonzept von Niklas Luhmann. Es beleuchtet die vielschichtigen Facetten des Vertrauens und erörtert dessen Bedeutung in modernen Gesellschaften.

    Das zweite Kapitel widmet sich der Agenda 2010 und ihrem Einfluss auf das Vertrauen. Zuerst wird der korporative Charakter des deutschen Produktionsregimes beleuchtet, um die Reformmaßnahmen im Kontext zu verstehen. Anschliessend wird die Agenda 2010 selbst analysiert, unter besonderer Berücksichtigung der Maßnahmen zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme.

    Schlüsselwörter

    Vertrauen, Agenda 2010, SPD, soziale Sicherungssysteme, Wirtschaftskrise, korporativer Kapitalismus, Deutschland, Reform, Vertrauenstheorie, Niklas Luhmann.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum verlor die SPD nach der Agenda 2010 massiv an Vertrauen?

    Die überstürzte Verabschiedung unpopulärer Reformmaßnahmen in den sozialen Sicherungssystemen wurde von vielen Wählern als Bruch mit gemeinsamen Werten wahrgenommen.

    Was versteht man unter "Systemvertrauen" nach Niklas Luhmann?

    Es ist das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit gesellschaftlicher Systeme (wie den Sozialstaat), unabhängig von persönlichen Beziehungen zu einzelnen Akteuren.

    Welche Bereiche der Agenda 2010 werden in der Arbeit kritisch analysiert?

    Der Fokus liegt auf der Reform der Arbeitslosenunterstützung, der Rentenversicherung und der Krankenversicherung.

    Was ist der "Rheinische Kapitalismus"?

    Ein Modell der korporativen Marktwirtschaft (wie in Deutschland), das auf sozialem Ausgleich und Konsens zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern basiert.

    Wie wirkt die Agenda 2010 "vertrauensunterminierend"?

    Indem sie etablierte soziale Sicherheiten infrage stellt, schwächt sie das Vertrauen der Bürger in die Verlässlichkeit des Staates und der regierenden Partei.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die SPD und das Vertrauen. Ein kritische Analyse der Agenda 2010 aus vertrauensrelevanter Perspektive
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Kernseminar
Note
2,0
Autor
Magister Artium Roland Sonntag (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
31
Katalognummer
V32539
ISBN (eBook)
9783638332354
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vertrauen Analyse Agenda Perspektive Kernseminar SPD Agenda 2010
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Artium Roland Sonntag (Autor:in), 2004, Die SPD und das Vertrauen. Ein kritische Analyse der Agenda 2010 aus vertrauensrelevanter Perspektive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32539
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Leseprobe aus  31  Seiten
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